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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Zitat Zitat von polilla Beitrag anzeigen
    Und im Hobby wird aktuell gemobbt und keiner schreitet richtig ein...
    Nur zu diesem Punkt: Du könntest derjenigen Person, die gemobbt wird, Deine Sympathie zeigen, Dich freundlich zeigen, ohne Dich in den Streit einzumischen. Das tut dieser Person sicherlich gut, und zeigt dem Mobber/den Mobbern, dass andere Menschen diese gemobbte Person sehr wohl akzeptieren.

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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Hi!

    Ich sehe grade, dass es sich beim Mobbing anscheinend um ein Nebenproblem handelt und es sich eher hier drum dreht:

    Zitat Zitat von polilla Beitrag anzeigen
    nahe Angehörige..die meinen Mann ( und eben auch mich ) ausgesaugt haben wie die Vampire..in Sachen Geld, Verantwortung für bedürftige und kranke Mitverwandte und Nerven gekostet haben.
    Du schreibst, Du hast das Problem angesprochen. Da ist natürlich immer die Frage, wie Du es angesprochen hast, denn dies ist schon ein sehr erheblicher Vorwurf.

    Falls Dir der Kontaktabbruch jetzt Leid tut, dann überlege doch mal, ob Du doch noch mal das Gespräch suchst.

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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Hallo Massashi,

    ja das tue ich...ich bin für die Gemobbte da und höre ihr zu. Sie weiß, dass sie zur Zeit "Gesprächsthema" in einer bestimmten Gruppe unseres Sportvereines ist.
    Es erinnert mich ein wenig an Schulhof 7. Klasse.

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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Du schreibst, Du hast das Problem angesprochen. Da ist natürlich immer die Frage, wie Du es angesprochen hast, denn dies ist schon ein sehr erheblicher Vorwurf.
    Nein ich hab das nur hier so formuliert, weil ich grad für mich analysiere, wie ICH mich bei der Sache fühle.

    Als es um das Gespräch ging, sind wir sachlich geblieben, haben aber schon das Gefühl durchblicken lassen, nur dann aktuell zu sein, wenn jemand Hilfe benötigt.

    Was mich so triggert, ist vielmehr das Desinteresse an uns, während wir jahrelang wirklich anfangs gern für alle da waren. Die Familiengeschichte meines Mannes ist sehr tragisch und wir haben nach bestmöglichem Können wirklich alles getan. Dieses Fallenlassen finde ich so schlimm...ich fühl mich verletzt. Denn für mich gefühlt war es mehr ein Nehmen anstatt ein Nehmen und Geben. Aber sicher haben wir da auch unseren Anteil zu beigetragen, denn die Familie meines Mannes war es so gewohnt, dass mein Mann den Karren aus dem Dreck zieht....

  5. Inaktiver User

    AW: Abgrenzung und Geduld

    Aber warum trauerst Du denn solchen Leuten dann nach?

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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Zitat Zitat von polilla Beitrag anzeigen
    Als es um das Gespräch ging, sind wir sachlich geblieben,
    Hmm also, vielleicht würde es Dir gut tun, gar nicht sachlich zu sein. Sondern zu sagen: Ich glaube, Ihr interessiert Euch überhaupt nicht für mich. Ich bin so schrecklich enttäuscht!

    Vielleicht würde es Dir besser gehen, wenn Du Deinen Gefühlen Luft machst? Musst sie ja nicht gleich als Vampire bezeichnen.

    Ich habe nämlich den Eindruck, dass Du depressiv bist. Sonst würdest Du die Tatsache, dass da jemand gemobbt wird, nicht als Problemfeld für Dich betrachten, sondern als Möglichkeit, was zu unternehmen.

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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Sonst würdest Du die Tatsache, dass da jemand gemobbt wird, nicht als Problemfeld für Dich betrachten, sondern als Möglichkeit, was zu unternehmen.
    Ja da wird`s für mich schwierig. Im Prinzip war ich schon drauf und dran, die Sportvereinsverantwortlichen auf "das Problem" aufmerksam machen. Eigentlich war ich gedanklich auch schon längst am Telefon. Allerdings schwanke ich wieder, weil ich tatsächlich nur Außenstehende bin und die betroffene Person erwachsen und selbst entscheiden möchte und ihr damit sicher nicht geholfen wäre..... Ich möchte dann nicht wieder in mein altes Muster fallen und ein Helfersyndrom entwickeln und mich einmischen, wo es nicht angebracht ist. Damit bin ich eben jahrelang auf die Nase gefallen.
    Wir sind so verblieben, dass ich als Zeugin zur Verfügung stehe, wenn es z.B. zu einem Gespräch kommt.
    Wir sind gut bekannt, daher ist es für sie auch gut zu wissen, dass das "Getratsche" nicht die Meinung aller ist.

    Depressiv wäre zu viel gesagt, aber es stimmt schon, ich bin etwas orientierungslos, weil ich nicht genau weiß, wie ich diese Baustellen in meinem Kopf in den Griff bekommen soll und sie mich immer wieder in die Grübelfalle locken.

    Ich möchte einfach gern immer alle Probleme besprechen und lösen, jeder darf seinen Standpunkt darstellen, man findet Kompromisse und dann ist aber auch Ruhe im Karton. Noch einfacher ausgedrückt: Die Verursacher "meiner" Gedankenkarussells machen sich ja wohl auch keinen Kopf wie es anderen dabei geht.
    Weder die Verwandtschaft, der Kollege, der nur noch körperlich anwesend ist noch diejenigen, die im Freizeitbereich für Unruhe sorgen.
    Darum geht's mir.
    Rauf und runter analysiert hab ich das alles schon. Aber es soll sich auch gedanklich aus meinem Kopf verabschieden. Es gibt Wichtigeres im Leben, aber manchmal schieben sich diese Ereignisse vor allem anderen. Ich möchte mich von solchen Energien aber nicht erneut runterziehen lassen.

    Zur Zeit häuft es sich gerade. Vielleicht ist das auch das Problem.

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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Aber warum trauerst Du denn solchen Leuten dann nach?
    Wenn es in der Familie schlecht läuft, kann man dem Ganzen schlecht aus dem Weg gehen. Ich hab mich immer sehr um meine Schwiegerfamilie bemüht, aber scheinbar kam das nicht bei jedem gut an.

    Wahrscheinlich ist es auch das: Diese offensichtliche Ablehnung zu spüren. Ich bin sehr tolerant, habe vieles
    hingenommen und akzeptiert und jede Macke entschuldigt. Aber das sollte doch auch für mich gelten. Ich habe einmal für mich eine klare Grenze gezogen und bin nun der Bumann.

    An all diesen Tagen wie Ostern, Geburtstage, Weihnachten etc. kommt es immer wieder hoch. Wir haben uns jetzt einige Jahre nicht gesehen, weil diejenigen die Treffen meiden, an denen wir da sind. Dann haben wir auch noch zwei Kinder, die wahrlich nichts dafür können. Bei unserem jüngeren Kind sind die entsprechenden Personen Taufpaten......

    Man kann doch nicht vor allem weglaufen....
    Geändert von polilla (10.04.2013 um 17:53 Uhr)

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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Entschuldige, dass ich widerspreche, aber man kann Leuten auch in der Familie aus dem Weg gehen. Das ist in vielen Familien so. Leider - aber das gibts. Und es kommt auch oft vor, dass man den Kontakt zu den Paten der Kinder verliert. Als Ersatz können die Kinder vielleicht Freunde einladen und Ihr auch, du deine beste Freundin, z. B.

    Das geht alles.

    Ladet ein zum Kindergeburtstag oder was, und wer kommt der kommt. Es hilft nicht, Leuten hinterher zu trauern. Verbiegen willst du dich doch auch nicht oder?

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    AW: Abgrenzung und Geduld

    Hallo Margali,

    ich empfinde das nicht als Widerspruch ;-) Letztendlich leben wir das auch so und verbiegen tu ich mich auch nicht mehr...
    Aber es ist halt immer im Hinterkopf..."Halt da war noch was"

    Uns steht eine große Familienfeier im Mai ( Hochzeit einer Cousine ) bevor, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht kommen und das wird eben anstrengend.

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