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  1. Registriert seit
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    40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Liebe Mitleser,

    ich habe mich gerade hier registriert, da ich ein meiner Meinung nach ziemlich seltsames Problem habe, das mir momentan richtig schwer auf dem Herzen liegt und ich gerade gar nicht weiß, wie ich das alles einsortieren soll. Ich werde versuchen, meinen Beitrag nicht zu konfus zu schreiben, meine Gedanken gehen gerade total durcheinander.

    Also, hier mal die wichtigsten Aspekte: Ich bin 40 Jahre alt, lebe in einer festen und liebevollen Beziehung mit meinem Partner (wir leben zusammen), Kinder wollen wir beide keine.
    Meine Eltern leben noch, ich hatte allerdings schon immer ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihnen. Ich bin Einzelkind, meine Eltern standen beruflich sehr unter Druck durch eigenen Betrieb, mein Vater trank zuviel, meine Mutter war immer irgendwie belastet, zudem wurde, als ich zwischen 10-11 Jahren noch ein halbwüchsiger Nachbar sexuell etwas übergriffig.

    Das alles hat mich damals in eine emotionale Isolation getrieben, vor allem die Nähe zur Mutter habe ich immer schmerzlich vermisst. Ich hatte zwar Freunde, habe nach außen hin normal gelebt, aber mich innerlich oft sehr, sehr einsam gefühlt und mir damals immer schon solche "Ersatzmütter" gesucht, die ich dann aber eher aus der Ferne angehimmelt habe und mich nicht traute, mich ihnen wirklich zu offenbaren. Zugleich war ich immer sehr verschlossen und konnte mich nicht öffnen und stand mir selbst im Weg zu nahen Beziehungen (das ist inzwischen viel besser, ich bin zwar immer noch kein offener Mensch, aber kann mich oft öffnen, wenn ich will).

    Zu einer dieser Frauen hat sich über die Jahre und mit zunehmender Reife eine Freundschaft aufgebaut. Ich sehe sie und ihren Mann hin und wieder (sie wohnen weiter weg), sie sind über 20 Jahre älter als ich, wollten ebenfalls nie Kinder. Die Treffen sind immer schön, die Freundschaft ist auch wirklich real, sie haben mir z. B. schon mal angeboten, mit Sack und Pack zu ihnen zu ziehen, wenn ich zuhause Stress habe, oder immer zu ihr kommen zu können, sie fragen mich viel und erzählen auch Persönliches.
    Die Frauen, die ich so als "Mutterfigur" bewundert habe, waren immer schon ähnliche Typen: immer sehr warmherzige, einfühlsame Frauen, die sehr gut über Gefühle reden können und mit denen man über alles reden kann, ohne Tabus. So auch diese Frau.
    Soweit, so gut.

    Mein Problem ist, dass ich diese Frau nicht einfach nur wie eine normale Freundin sehen kann, sondern mir bewusst bin, dass ich irgendwie auf sie fixiert bin. Seit dem letzten Gespräch mit ihr, das sehr intensiv war, denke ich praktisch an nichts anderes als an sie und habe so eine richtige, fast schmerzhafte Sehnsucht danach, wieder mit ihr zu reden, mich von ihr in die Arme nehmen zu lassen (da ist allerdings nichts Sexuelles, es geht rein um Wärme, Geborgenheit und Aufgehobensein), ihr alles zu erzählen, was mich bewegt... Oh Gott, ich komme mir so schräg vor, wenn ich das schreibe.
    Es ist ja nicht so, dass ich sonst niemanden hätte, mein Partner und ich haben einen zärtlichen Umgang, ich habe liebe Freunde... aber es muss genau diese Frau sein.

    Und mein ewiges Dilemma ist, dass ich bei ihr dann manchmal komisch bin und mich nicht so öffnen kann, wie ich es gerne würde und mir dann wieder selbst im Weg stehe. Fast wie wenn man verliebt ist und so nervös ist, dass man die Gefühle gar nicht zeigen kann.

    Ich schäme mich irgendwie vor dieser Frau und ihrem Mann, den ich auch sehr gerne habe, dafür (ich glaube nicht, dass sie die Intensität meiner Gefühle für sie ahnt). So eine Fixierung, und das in einem Alter, wo man eigentlich keine Mama mehr brauchen sollte. Und dann denke ich, wenn sie das wüsste, wäre es ihr vielleicht viel zu viel und sie wollte nichts mehr mit mir zu tun haben, oder sie ist irgendwann nicht mehr da, dann kriege ich Verlustängste und der Teufelskreis geht von vorn los.

    Ja, woher das kommt, da muss man kein Psychologe sein, ich habe wohl die Sehnsucht danach, richtig bemuttert zu werden, nie überwunden und bin in dieser Hinsicht nicht so richtig erwachsen geworden. Aber was mache ich nun damit? Ich habe vor, endlich eine richtige Therapie zu machen (habe zwar schon einige "alternative" Behandlungen gemacht, die mir auch geholfen haben, aber keine richtige Therapie), um das alles aufzuarbeiten. Aber ich wollte einfach mal hören, was ihr hier dazu denkt, bzw. ob das jemand kennt. Ich habe sowas nämlich noch nie gehört.

    Oh je, was für ein Gefühlsbrei...

    Ich schick das jetzt einfach mal so ab und schaue, was kommt.

    Danke fürs Zulesen!

    Gruß
    Juna


  2. Registriert seit
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    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Liebe Juna,

    finde das völlig normal. Gibt nun mal Menschen, da fühlt man sich geborgen. Vor allem, wenn das von Seite der Eltern nicht möglich war.

    Trotzdem solltest Du Dir eine fachliche Beratung suchen, damit Du lernst, Dir selbst Mutter zu sein.

    Alles Liebe

    angie


  3. Registriert seit
    28.03.2013
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    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    ...damit Du lernst, Dir selbst Mutter zu sein.
    Das gefällt mir sehr. Danke

  4. Inaktiver User

    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Zitat Zitat von Juna40 Beitrag anzeigen
    Aber was mache ich nun damit? Ich habe vor, endlich eine richtige Therapie zu machen

    I
    Was du damit machst ??? Gar nix !
    Leb doch einfach mit deinen Sehnsüchten und akzeptiere sie als einen Teil von dir. Man muss nicht immer alles wegtherapieren........

    Es ist doch auch ein schönes Verlangen. Ehrlich, würdest du sie töten wollen .....dann jaaaa, dann würde ich sagen such dir mal Hilfe aber zackich
    Aber du hast lediglich die Sehnsucht nach einer Frau, die dir in deiner Fantasie etwas geben könnte wonach du dich ein Leben lang gesehnt hast.
    Bist aber realistisch genug um einschätzen zu können, das dass nicht gut machbar ist.

    Also behalts für dich und genieße die nächsten Fröhlichen Stunden mit dieser Person und wenn sie sich dass nächste Mal verabschiedet knuddelst du sie mal herzlich

  5. Inaktiver User

    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    ....Trotzdem solltest Du Dir eine fachliche Beratung suchen, damit Du lernst, Dir selbst Mutter zu sein.

    Alles Liebe

    angie
    Liebe Juna

    Den Ansatz von angie finde ich auch gut, einerseits...andererseits kann diese Sicht etwas beinhalten, dass Deine Gefühle für diese Frau der Therapie bedürfen, also nicht ganz gesund sind, wie sie sind...und dem stimme ich nicht zu.

    Ich lese Deine Zeilen so, dass Du verliebt bist - Du nennst dies fixiert - wenn Du singel wärst und Deine Angebetete männlich - wie würdest Du Deine diese Gefühle dann benennen?

    Wenn ich Deine PartnerGeschichte richtig lese lebst Du diese Beziehung bereits etliche Jahre zu Deinem Partner? Stimmt das? Ich empfinde unsere gesellschaftlichen Moralvorstellungen, was eine richtige normale Beziehung sein soll und was nicht, da lebenseinschränkend und leid verursachend - und nicht diese Gefühle, die Du beschreibst, die Du für diese Frau empfindest. Deine Gefühle lesen sich für mich lebendig und farbig an...es ist für mich stets bedrückend zu lesen, wie diesen Gefühlen nicht Raum gelassen werden kann in unserer Gesellschaft...

    So wie ich Dich lese wirkst Du auf mich sehr differenziert, selbstreflexiv, vielleicht fast etwas zu grüblerisch? Du denkst bereits an den Partner dieser Frau z.B....ich kann mir vorstellen, dass Du Deinen Gefühlen mehr Raum zugestehen kannst...mutig einmal einen Koffer packst, und vielleicht mit dieser Frau ohne ihren und Deinen Partner ein paar Tage auf Reisen gehst? Diese Tage zusammen geniesst, wie dies für Euch Beide auch immer sich gestalten wird? Mit offenen Worten Euren Partnern gegenüber? Jedoch ohne dass Du Verantwortung für den Partner der Frau übernehmen musst - dies kannst Du ruhig ihr überlassen...

    Welcher Schaden wird Euren Beziehungen zu Euren Partnern zugefügt, wenn Du und sie es gut zusammen habt? Wieso MUSS dies das Aus Eurer Männer-Beziehungen bedeuten? Es kann Dich heilen, bereichern, in einem Bereich, der nicht mit Männern erreicht wird sondern halt mit Frauen. Hat nichts mit Defizit und Ungenügen der Beziehung mit Deinem Partner zu tun. Sondern mit echten, gesunden Bedürfnissen, die Du hast. Und allenfalls auch diese Frau, könnte für übrigens sehr wohl möglich sein, besteht doch in diesen Gefühlsbereichen ein Resonanzgesetz...

    Dies mein Plädoyer, solchen schönen Gefühlen Raum im Leben zuzugestehen und sie nicht fachmännisch wegtherapieren zu lassen. So dass Du am Ende Deines Lebens auf Dein Leben zurückschauen kannst und sagen: non, je ne regrette riens...


  6. Registriert seit
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    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Hey, Juna!
    Ich finde das ganz und gar nicht seltsam. Deine Nicht-Beziehung mit Deiner Mutter hat bei Dir eine Lücke hinterlassen. Und die ist immer noch da. Warum sollte die einfach so von alleine weggehen? Die Beziehung zur Mutter (oder von mir aus auch einer Mutterfigur) war jahrtausendelang der Garant fürs Überleben.
    Auf dem Weg zur "reifen Persönlichkeit" muß dieses Urbedürfnis doch eine Erfüllung finden. (Kennst Du "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende? Bastian verbringt dort einige Zeit im Haus der Dame Aiuóla, der personifizierten "Nährerin". Erst dann kann´s weiter gehen.)
    Vielleicht hast Du jetzt grade Luft in deinem Leben (ansonsten läuft´s ja ganz gut, wenn ich Dich richtig verstanden habe), um Dich dieser Baustelle zuzuwenden.
    Daß Du das Problem so gut schildern kannst, zeigt doch, dass Du Dir selbst helfen kannst. Wie Angie2 sagte: Werd Dir selbst zur Mutter. Dann kann/darf Deine Freundin auch Freundin bleiben.


  7. Registriert seit
    28.03.2013
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    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Hallo,

    vielen Dank für die ermutigenden Antworten, mit so viel Akzeptanz und Zuspruch hätte ich ja gar nicht gerechnet! Ja, ich neige zum Grübeln und Verkomplizieren und bin oft streng mit mir. Hatte in der Vergangenheit auch schon Phasen, in denen ich diese Leichtigkeit des bunten Lebens so richtig gespürt habe und nicht so viel bewertet habe, es tut gut, mich daran zu erinnern!

    Was mir allerdings diese Leichtigkeit gerade etwas dämpft, ist das Gefühl der Abhängigkeit, das ich habe. Momentan habe ich ja irgendwie das Empfinden, es ginge gar nicht ohne "sie" bzw. das Wissen, dass sie da wäre, wenn ich sie bräuchte. Sicher ginge es irgendwie, aber der Gedanke ist schrecklich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich lese Deine Zeilen so, dass Du verliebt bist - Du nennst dies fixiert - wenn Du singel wärst und Deine Angebetete männlich - wie würdest Du Deine diese Gefühle dann benennen?
    Abgesehen von der nicht vorhandenen sexuellen Komponente ist es eine Verliebtheit mit allem Drum und Dran. Und das seit fast 20 Jahren, so lange kenne ich sie schon! Es waren aber auch Jahre dazwischen, in denen wir keinen Kontakt hatten und ich auch kaum an sie dachte. Die Verliebtheit taucht immer dann wieder auf, wenn ein Treffen bevorsteht oder gerade hinter mir liegt und wir emotionale Gespräche hatten. Sie ist einfach so zutiefst menschlich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich Deine PartnerGeschichte richtig lese lebst Du diese Beziehung bereits etliche Jahre zu Deinem Partner? Stimmt das?
    Die Beziehung zu meinem Partner besteht seit 5,5 Jahren und ich habe das Gefühl, dass meine Verliebtheit zu der Frau nichts, aber auch gar nichts, mit meiner Beziehung zu meinem Partner zu tun hat. Die ist gut und erfüllt, ich liebe ihn sehr.
    Aber diese Sehnsucht kann eben nur und ausschließlich eine ältere/mütterliche Frau stillen, das kriegt mein Partner (männlich, Mitte 40) schlecht hin

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich empfinde unsere gesellschaftlichen Moralvorstellungen, was eine richtige normale Beziehung sein soll und was nicht, da lebenseinschränkend und leid verursachend - und nicht diese Gefühle, die Du beschreibst, die Du für diese Frau empfindest. Deine Gefühle lesen sich für mich lebendig und farbig an...es ist für mich stets bedrückend zu lesen, wie diesen Gefühlen nicht Raum gelassen werden kann in unserer Gesellschaft...
    ...
    non, je ne regrette riens...
    wie schön!!

    Eines möchte ich richtigstellen: Ich habe eigentlich keine moralischen Bedenken, was die Freundschaft zu der Frau anbelangt hinsichtlich unserer Männer, ich begehre sie ja in dem Sinn auch nicht. Es ist eher die Sorge, dass man mich schräg oder irgendwie "gestört" finden könnte, wenn ich offen über meine Gefühle und meine Sehnsucht sprechen würde. Ist vielleicht auch wirklich besser, nicht alles zu offenbaren, vielleicht wäre irgendeiner der Beteiligten tatsächlich überfordert...

    Gruß
    Juna


  8. Registriert seit
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    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Liebe wedernoch,

    da hast Du mich aber gründlich missverstanden.

    Hab doch ausdrücklich geschrieben, dass die Gefühle zu dieser Freundin normal sind.

    Wegzutherapieren gibt es da gar nix.

    Trotzdem... für sich selbst... sollte sie sich innerlich aufbauen.

    Und ich weiß, wovon ich spreche... ich hätte auch gerne eine Mutter gehabt... und bin für andere mütterliche Freundin.

    Und das Einzige, was ich bedauere: dass ich mit der fachlichen Beratung so lange gewartet habe.


  9. Registriert seit
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    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Zitat Zitat von Chaoskind Beitrag anzeigen
    Auf dem Weg zur "reifen Persönlichkeit" muß dieses Urbedürfnis doch eine Erfüllung finden.
    Die Frage ist, kann es überhaupt erfüllt werden oder ist diese Sehnsucht praktisch unstillbar, weil es nie genug ist? Es gäbe schon noch vieles, was ich konkret mit der Frau besprechen und teilen möchte, aber ob die Sehnsucht sich dadurch dann verändert... ich bin mir nicht sicher.

    Bin gerade richtig froh, dass ich hier geschrieben habe!

  10. Inaktiver User

    AW: 40 und immer noch Sehnsucht nach einer Mutterfigur

    Zitat Zitat von Juna40 Beitrag anzeigen




    wie schön!!

    Eines möchte ich richtigstellen: Ich habe eigentlich keine moralischen Bedenken, was die Freundschaft zu der Frau anbelangt hinsichtlich unserer Männer, ich begehre sie ja in dem Sinn auch nicht. Es ist eher die Sorge, dass man mich schräg oder irgendwie "gestört" finden könnte, wenn ich offen über meine Gefühle und meine Sehnsucht sprechen würde. Ist vielleicht auch wirklich besser, nicht alles zu offenbaren, vielleicht wäre irgendeiner der Beteiligten tatsächlich überfordert...

    Gruß
    Juna
    Liebe Juna

    Genau - der Spagat besteht zwischen "offenbaren - Allen dies mitteilen und ihr oK für die eigenen Gefühle wollen" - und "sich die Gefühle abgewöhnen wollen". Die Mitte kann ein sich-die-Gefühle-selber-erlauben sein, diese zulasssen, ihnen Raum geben - und Möglichkeiten suchen, diese zu leben. Was ich nicht erwachsen finde ist, das oK für eine eigene Bedürfniserfüllung an den Partner zu delegieren. Dies hat ewas Eltern-Kind-mässiges für mich. Wenn ich jahrelang ein Bedürfnis spüre, dann ist dies ein wichtiges Bedürfnis für mich - und dann ist es in meiner eigenen Verantwortung, dies zu leben und dem Raum in meinem eigenen Leben zu geben.

    So wie Du Deine Beziehung zu Deinem Partner beschreibst besteht da Raum für weitere lebendige Beziehungen - eine ausschliessliche Beziehung zu 1 Menschen wird als Symbiose betitelt, oder? die gegenseitiges leer-saugen bis zum Vakuum auslösen kann...

    Ich finde den Ansatz von angie auch sehr wertvoll, sich-selber-bemuttern-zu-lernen - die eigene Bedürfnis-Erfüllung nicht an den Partner zu delegieren bzw. auf eine Person zu projizieren. Andererseits sind wir Menschen nicht so gestrickt, dass wir uns autonom alles selber erfüllen können...Meiner Erfahrung nach müssen wir immer wieder über die Bücher, wo wir autonom eigenständig wieder etwas zu uns selber schauen müssen - und wo wir Beziehung geniessen, aufbauen, leben können - ein lebenslanger Seiltanz...

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