wie soll ich anfangen. schwieriges thema für mich.
ich hab die letzten jahre sehr viel darüber nachgedacht, ob ich nicht vielleicht die tendenz habe, mir zu viel gefallen zu lassen (negativ formuliert), zu viel zu tun und gleichzeitig nicht unbedingt ne gegenleistung zu erwarten und hab dann letztes jahr ein wenig meinen freundeskreis aussortiert und mich aktiv auf die suche nach neuen bekannten, freunden gemacht.
fazit ein jahr später: ich bin von den neuen leuten ähnlich "enttäuscht", wie von den "alten", mit denen ich nicht mehr in kontakt stehe. ich freue mich über die "alten", mit denen ich noch in kontakt stehe und sehe nicht mehr ein, wieso ich mich mit den "neuen" noch abgeben sollte. das problem liegt an mir. so hab ich den eindruck.
beispiel: freundin, in nem weiterbildungskurs kennengelernt, gut verstanden, öfters was unternommen, unterlagen, schriftliche arbeiten geliehen, hilfestellung im umgang mit dem pc, und ähnlichen krimskrams, auch telefonisch in nervigen zeiten und als sie nichts mehr gebraucht hat, kam kein kontakt mehr oder eben "abwertung" meiner persönlichkeit.
ich hab kein problem mich zu bemühen, ich hab auch kein problem, wenns nicht klappt und kontakte scheitern, und ich bin eben eher offen, heißt ich akzeptiere viel erstmal und später wirds mir dann zu doof und ich seh vielleicht zu viel als selbstverständlich an und gewöhne mich sehr schnell an umstände.
für mich sind viele dinge nicht so großartig, nicht weil ich sie runterspiele und sie als nicht wertig ansehe (das kommt oft so an)
oft kommt es auch so an, als würd ich schlecht über mich oder die situation reden.
dieses schlecht reden ist für mich einfach nur ne realistische sichtweise, ich rechne eben oft auch mit dem schlimmen, dann freut man sich umso mehr, wenn es nicht ganz zu schlimm wird. und wenn man xy erreicht hat, ist irgendwann xy eben nicht mehr so toll, sondern normal.
auch die tatsache, dass ich dazu tendiere meine sachen eben alleine zu regeln, außer ich komm nicht mehr weiter, dann nimm ich auch gerne hilfe an, führt evtl. dazu. aber ich versuchs tatsächlich erstmal alleine. und ich helfe oder unterstütze erstmal, wenn ich darum gebeten werde. das trägt sicher auch ein wenig dazu bei. wobei ich mich in letzter zeit eber darum bemüht habe, den leuten dann nicht die verantwortung abzunehmen, sondern sie nur hinzuführen. also mich am pc hingesetzt erklärt und dann selbst machen lassen, beispielsweise.
nein sagen, kann ich inzwischen ganz gut, oder besserhab das auch in den jahren gelernt. an sich sind das alles ja keine schlechten eigenschaften (find ich), aber vielleicht stimmt bei mir die balance nicht.
vielleicht ist es auch nur zufall, und ich muss mich gar nicht ändern und darf nur nicht so schnell aufgeben. schließlich ist der freundeskreisaufbau auch ein stückchen arbeit.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 17
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17.03.2013, 20:55Inaktiver User
immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
Geändert von Inaktiver User (17.03.2013 um 20:59 Uhr)
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17.03.2013, 21:01Inaktiver User
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
Nur ganz kurz, schon wenn ich die Headline lese, fällt mir spontan dazu ein, hast Du unverarbeitete Konflikte, welche in Dir unangemessene Schuldgefühle oder mehr Mitgefühl mit anderen als mit Dir auslösen? Dazu eine Affinität zu Menschen, welche manipulieren bei gleichzeitigem Glauben ans Gute in der Welt? Hang zu Menschen, welche nur ihre Meinung gelten lassen und anspruchsvoll sind? Für solche ist man natürlich ein gefundenes Fressen, wenn man zu hilfsbereit und nett ist und nicht gleich die Spielchen durchschaut. Oft wechseln diese auch schnell die Freunde und man erkennt sie oft daran, dass sie böse über ehemalige Freunde herziehen und natürlich sind nur die Anderen daran schuld. Sie selbst machen alles aber auch alles richtig.
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17.03.2013, 21:34Inaktiver User
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
gute fragen.
unverarbeitet konflikte. hm... frühers evtl. mit den geschwistern. ein geschwisterteil war krank und hat mir damals die schuld gegeben. heute weiß ich aber, dass das schwachsinn war, ich bin nicht schuld und wars nie.
aber ja, ich sehe auch heute noch im verhältnis zu anderen, die schuld eher an mir, als an anderen menschen, wenn mal was schief läuft. ich bin aber auch davon überzeugt, dass jeder mal was falsch macht und das das nichts schlimmes ist. und das dass im nachhinein oft die tore für was anderes öffnet. deshalb verspüre ich auch sobald ich merke, dass jemand ausschließlich dieser "die anderen sind schuld" theorie nachgeht, eine leichte abneigung. sicher gibt es nicht änderbare umstände, aber es gibt auch immer lösungen, die sind vielleicht nicht plan a, aber vielleicht wirds dann eben plan b.
also auch schlecht erfahrungen mit anderen, können für die zukunft nützlich sein. ich glaube nicht wirklich "ans gute in jedem menschen", eher, dass jeder jede seite in sich trägt.
ich würde eigentlich eher sagen, dass ich anspruchsvoll bin, nicht andere. aber ich habe tatsächlich viel kontakt zu menschen, die nur ihre meinung gelten lassen. besagte "freundin" wollte mir ja auch immer erzählen, wie ich meinen job mache und was es dort nicht gibt, obwohl ich davon erzählt habe, dass es xy dort gibt und wir das so und so handhaben. und das trotz, dass sie nie in der branche gearbeitet hat. also das sind jetzt natürlich alles peanuts, wenn man das so schreibt, aber der gesamteindruck ist einfach "abwertend oder ausnutzend". und das ist ja nicht nur sie, sondern so wars ja schon desöfteren, bei den alten freunden, bei etlichen bekannten, etc.
vor allem, bei der frage nach den "menschen, die nur ihre meinung gelten lassen", ist mir aufgefallen, dass ich tatsächlich mit denjenigen, die meisten probleme habe. nicht mal unbedingt auf das thema ausnutzung bezogen. aber allgemein. auch auf der arbeit. für mich gibt es einfach ziele, die man auf verschiedene art und weise erreichen kann, es gibt ja oft nicht nur den einen richtigen weg. interessanterweise habe ich im moment mit jemanden zu tun, der eine sehr starre eigene meinung hat und sich gleichzeitig auch sehr ausgenutzt fühlt. verständlich auch irgendwie, schließlich strengt derjenige sich sehr für die arbeit an, wird aber nicht gewürdigt. jammert aber auch ständig. und damit komm ich auch nicht klar. jammern ist okay, man brauch das auch manchmal, aber irgendwann muss man ja aufstehen und was tun, und wenn man die situation nicht ändern kann, dann verlassen oder seine einstellung ändern.
gut ich hab mich in dem fall für verlassen entschieden, um wieder auf mich zurückzukommen. weil ich mich nicht um kontakt bemühen will, wenn das gegenüber auch kein interesse hat. das ist halt manchmal so, das ist auch klar. aber doch irgendwie werd ich das gefühl nicht los, dass ich da so ein muster habe, mir bestimmte leute auszusuchen. dann werd ich irgendwann so genervt, dass ich auch dann immer weniger kontakt haben will, falls der kontakt nicht von sich aus ausläuft, weil einfach keine hilfe mehr notwendig is. gut, inzwischen kann ich mich auch auf sowas viel besser äußern als frühers, dass es mir zu viel wird, und ich auch nicht immer zeit habe, sowie zeit für mich brauche und mich auch mal um mein zeug kümmern muss. auch wenn ich das inzwischen kann, am muster hat sich daran wohl nichts geändertGeändert von Inaktiver User (17.03.2013 um 21:49 Uhr)
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17.03.2013, 22:00
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
Ein bißchen Arbeit ist es schon, aber die sollte einem auch Spaß machen. Wenn man das Gefühl hat, man opfert sich auf, ist das für alle Beteiligten demoralisierend.
Kann es sein, daß du immer wieder beim gleichen Typ landest, weil der eben was hat, was dich anzieht und was dir in dir selber fehlt, und eventuell genau die Eigenschaften, die dich später nerven (oder ihre unvermeidlichen Kehrseiten) anfangs als anziehend empfindest? Manchmal hilft's, sich das klar zu machen und mal bewußt zu sehen, "welche anderen Typen gibt es, die ich immer übersehe".
Wenn man auf Leute fliegt, die Hilfe brauchen, kann man sich ja toll und kompetent fühlen, aber man landet eben ständig bei den Bedürftigen. Und vergißt dabei, Bedürftigkeit beschränkt sich immer auf bestimmte Felder -- aber solche Helferbeziehungen fokussieren auf diese Felder und verhindern ein Gleichgewicht. Gerade wenn du lieber Hilfe bietest als annimmst, machst du es dir schwer, eine Balance zu finden. Hör mal hin: Lehnst du Angebote ab? Kann es sein, daß andere das verletzend und abwertend finden? Nicht kompetent sein zu dürfen in einer Beziehung führt auf Dauer zu Ressentiment -- am Ende muß der andere dich abwerten, um sein Selbstwertgefühl zu erhalten, dann ist das blöd gelaufen.
Man kann auch mal überlegen, "teile ich mit, was ich erwarte, oder trete ich zu anspruchslos auf und stell mir irgendwie vor, daß der andere meine Gedanken lesen kann?" So stellt man sich gerne immer wieder ein Bein.
Und wenn man merkt, man steckt zu viel rein und ist genervt, dann macht es oft Sinn, es einfach mal lockerer anzugehen, einen Schritt zurückzutreten, und die Leute nicht zuzuwerfen mit dem, was man gerne für sie tun würde -- nicht nur "nicht für sie machen" sondern auch "sie nicht anleiten". Sondern einfach mal das Thema wechseln...** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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17.03.2013, 22:10
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
Hallo waswillmanmehr,
wenn ich es richtig verstehe, findest du Kontakte, in dem du dich einbringst und "nützlich" machst. Dann kippt es irgendwann und du fühlst dich von den anderen "niedergemacht". Oder so ähnlich.
Achte doch besser auf dich und deine Gefühle. Du möchtest Kontakt, Freundschaft. Gibt es keine andere Möglichkeit, mit Leuten zusammen zu sein? Probiere doch einmal aus, keine Unterstützung anzubieten. Starte gemeinsame Unternehmungen und lass die anderen auf dich zukommen.
Mir geht es auch so, dass ich nach meiner Trennung mich selbst als anders wahrnehme und mir wesentlich mehr Gedanken darüber mache als früher, mit wem ich welche Art von Kontakt leben möchte. Und dabei mache ich wesentlich weniger Kompromisse als früher. Fühlt sich insgesamt besser an. Man muss es nur aushalten, dass es sich auch manchmal "komisch" anfühlt und man gelegentlich auch mal allein ist.
Bestimmte Sachen, die ich früher "immer" erlebt habe, will ich jetzt nicht mehr und das lebe ich auch ziemlich konsequent.
LG Capbreton
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18.03.2013, 07:12Inaktiver User
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
das hast du eigentlich gut zusammengefasst. manchmal fühl ich mich schon während des kontaktes/der freundschaft niedergemacht und ich weiß ja selbst dass das nichts bringt. sowas will ich ja eigentlich nicht. tut einem ja nicht gut.
ich bin sogar sehr gerne allein, habe auch viele hobbies, die ich alleine durchführe, oder reisen etc. genau das hat mich eigentlich dazu gebracht, das ganze zu hinterfragen, ich hab da meinen engen freundeskreis mit 1-3 leuten, die jedoch etwas verteilt sind und sonst eben nur lose bekannte, manchmal wenn ich mich so umsah, da dachte ich oft, dass ich vielleicht zu eigenbrötlerisch bin. und dann hab ich versucht eben mehr/neue kontakte aufzubauen mit dem resultat, dass ich nicht wirklich "zufriedener" damit bin, als zuvor und ich doch eben gerne auch mehr zeit mit mir alleine verbringe als mit manch anderen.
das mit dem kontaktaufbau auf andere art, versuche ich gerade, ich besuche ein paar meinen hobbies entsprechende vhs kurse, die jetzt nicht darauf aufbauen, dass man sich nützlich machen muss. naja so richtig, ist da zwar niemand in meiner altersklasse dabei, aber es sind trotzdem nette menschen, die man da kennenlernt.
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18.03.2013, 11:44
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
@ Waswillmanmehr
Ich greife jetzt nur mal das heraus:beispiel: freundin, in nem weiterbildungskurs kennengelernt, gut verstanden, öfters was unternommen, unterlagen, schriftliche arbeiten geliehen, hilfestellung im umgang mit dem pc, und ähnlichen krimskrams, auch telefonisch in nervigen zeiten und als sie nichts mehr gebraucht hat, kam kein kontakt mehr oder eben "abwertung" meiner persönlichkeit.
Du hast offenbar ziemlich viel in diesen Kontakt investiert mit Gefälligkeiten Deinerseits. Spätestens jedoch dann, wenn es anfängt, für Dich "nervig" zu werden, dann sollte bei Dir eine Alarmanlage angehen! Die Frau hat zweifellos gemerkt, dass sie Dir ziemlich viel zumuten kann, weil Du gemocht werden möchtest. Also hat sie dann eben auch zu nervigen Zeiten angerufen, weil sie gedacht hat, Du nimmst das schon hin. Aber Respekt hast Du Dir damit nicht verschafft - sie hat Dich fallen lassen, als sie Dich nicht mehr brauchte.
Achte auf solche Punkte, wo die anderen anfangen, statt des kleinen Fingers gleich die ganze Hand zu nehmen, und setze dann eine Grenze: "Ich kümmere mich gerne um dein PC-Problem, aber im Moment geht es nicht. Nein, ich kann nicht prompt, wenn du anrufst, zur Verfügung stehen, denn ich bin keine PC-Hotline. Lass uns einen Termin dafür ausmachen."Geändert von Latona (18.03.2013 um 11:48 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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18.03.2013, 12:36Inaktiver User
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
Ich würde an Deiner Stelle mal meine Glaubensätze und Überzeugungen überprüfen und die Negativen ablegen. Das heißt, sie werden nach wie vor da sein und immer wieder auftauchen, dann bemerke sie nur, bewerte sie nicht und richte Deinen Focus auf das von Dir erwünschte und positive Erlebnisse. Letztlich sind es immer nur wieder dieselben Gedanken, die Du durch vergangene Erfahrungen bestätigst und für wahr hälst. So bleibst Du in der Endlosschleife drin.
Wenn Du mit Dir selbst respektvoller umgehst indem Du auf Deine Grenzen achtest und Dich selber wertschätzt, wird diese "Ausstrahlung" auch eher Leute anziehen die in dieser Hinsicht so sind wie Du.Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 12:40 Uhr)
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18.03.2013, 12:55
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
Was das "rechnen mit dem schlimmen" angeht, das ist zwiespältig. Einerseits werden Pessimisten seltener enttäuscht (und leben länger), andererseits ist Zynismus eine freudlose, furchtbestimmte und abstoßende Haltung, und Erwartungen haben eine Tendenz, sich zu erfüllen, da der Mensch wohl lieber in seinem Unglück Recht hat als im Glück danebengelegen zu haben -- eine Welt, die man vorhersagen kann, macht weniger Angst.
Ich versuche das gerne mit einem "Hoffen wir das Beste und seien wir auf das Schlimmste gefaßt" auszubalancieren. Ich überlege mir "was ist das Schlimmste, was in diesem Zusammenhang passieren kann, wie gehst du damit um, wie kannst du den möglichen Schaden begrenzen", und wenn ich das weiß, kann ich unbesorgt optimistisch sein.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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18.03.2013, 18:30Inaktiver User
AW: immer wieder an ähnliche leute geraten und sich irgendwie ausgenutzt fühlen
naja bei freundschaften find ich den gegenpart nicht anziehend. interessanterweise kommt das ganze eher bei freundschaften vor. was die partnerwahl angeht, find ich bedürftigkeit eher "abstoßend", ich könnte nichts mit einem Mann anfangen, der erwartet, dass ich mich um alles kümmere oder den in nem Abhängigkeitsverhältnis halten. Die Grundeinstellung an sich zieht mich überhaupt nicht an. Wenn der Partner mal bedürftig wird, durch Krankheit, Alter, Gebrechen, Unfall, etc. ist das ja was anderes...Bei Freundschaften will ich natürlich auch nicht ein Abhängigkeitsverhältnis schaffen. Mir fällt jetzt auch nichts ein, was mir so sehr an mir fehlt, dass ich es an anderen durch Hilfsbereitschaft austrage. Ich bin eigentlich froh, wenn mir der Gegenpart was abnimmt, sich mal jemand um die gemeinsame Urlaubsplanung kümmert, etc. Gut, Geldgeschenke nehme ich ungern an. Manchmal hab ich bei Geschenken auch ein schlechtes Gewissen das schon.
Und ich hab auch nicht so das Bedürfnis gemocht zu werden. Frühers war ich relativ unbeliebt. Ich bin sogar sehr viel gewohnt, nicht gemocht zu werden. Es ist vielleicht auch ein bisschen, dass ich manche Dinge eben gerne mache und es für mich nicht schwer ist. So dass ich da schon irgendwie drauf "anspringe", wenn das mein Thema ist. So ein richtiges Helfersyndrom habe ich denke ich nicht. Aber man kann mir schon leicht ein schlechtes Gewissen machen, und dann fühl ich mich tatsächlich leichter verpflichtet was für den anderen zu tun. Was mir frühers weniger bewusst war, als heute und sobald mir das bewusst wird, kann ich dem auch besser entgegensteuern, oder ich nimm das eben nicht mehr so ernst, also halt das Gemaule dann eben aus.
Ich seh das mit dem Pessimisten so ähnlich wie du wildwusel, ich hoff schon aufs Beste, aber ich bin auch aufs Schlimmste vorbereitet. Aber ich kann mich auch sehr an den Kleinigkeiten erfreuen.
Zu den Glaubenssätzen, ich würd jetzt nicht behaupten, dass ich mich selbst nicht wertschätze. Ich mag mich selbst gern und find mich gut so, wie ich bin, mit all mein Stärken und Schwächen. Aber ja, ich hab schon auch eher ne pessimistische Grundeinstellung, ich weiß jetzt aber nicht inwiefern mich das an irgendwas hindert.
Vielleicht hab ich auch von frühers noch so dieses "mach das mal" in mir drinnen, so dass ich da unbewusst drauf anspring, aber so wichtig, um gemocht zu werden, ist mir das alles eigentlich nicht.
Das klingt alles sehr widersprüchlich, aber doch so empfinde ichs irgendwie.Geändert von Inaktiver User (18.03.2013 um 18:41 Uhr)


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