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  1. Moderation

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    AW: Soziale Isolation- was tun?

    Zitat Zitat von meine_welt Beitrag anzeigen
    Ich bin beruflich von vielen Menschen umgeben, doch privat bin ich ziemlich allein. Wie durchbricht man die soziale Isolation, wenn man Angst vor der immer wieder gleichen Schiene hat - Menschen kennenlernen, Energie reinstecken, dann sind sie wieder weg.
    Angucken, was macht man jedesmal, und es anders machen.
    Nur die Energie reinstecken, die einem Spaß macht, reinzustecken.
    Langsam angehen lassen.
    Sachen finden, die mit mehreren mehr Spaß machen.

    Ich lerne oft Leute kennen, die ich bald nicht mehr wiedersehe, weil sie wegziehen oder andere Hobbies kriegen oder unsere Kreise sich einfach trennen, aber das kostet mich nichts und macht Spaß, solange es dauert. Bekannte sind keine Anschaffung für's Leben und nichts, wofür man sich emotional über die Hutschnur verschulden sollte -- das ist keinem der Beteiligten gegenüber fair. Manchmal hat man oder findet man genug Gemeinsamkeiten um jahrelang miteinander rumzuhängen, und manchmal entstehen dann Freundschaften. Die Chance sollte man geben, aber Ergebnisse sind wie Katzen, die kommen, wenn es ihnen paßt und sie sich willkommen fühlen. Herbeizwingen kann man da nichts.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  2. Inaktiver User

    AW: Soziale Isolation- was tun?

    wunderschön wieder mal, @ wildwusel :-)

    @ meine_welt

    erwiesenermaßen hilft Sport/ regelmässige Bewegung in frischer Luft bei leichten bis mittleren Depressionen so gut wie Medikamente- wie sieht das bei Dir aus??

    z.B gibt es in fast jedem "Kaff" eine walking-Gruppe- sonst eben mit dem Rad in den nächsten Ort und dort mitmachen....es gibt immer einen Weg!!

    Nur Mut!!
    Geändert von Inaktiver User (19.03.2013 um 21:14 Uhr)

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    AW: Soziale Isolation- was tun?

    Hey Süsse,

    ich musste plötzlich feststellen, dass ich keinerlei soziales Umfeld mehr habe. Ich habe mir jetzt vorgenommen, mich im Sportverein anzumelden und ganz viel zu machen. Ich denke, wenn man erstmal in Kontakt mit Menschen kommt, dann entwickeln sich bestimmt auch Freundschaften. *hoffich*

    Kommst du vielleicht aus meiner Nähe?

  4. Inaktiver User

    AW: Soziale Isolation- was tun?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich lerne oft Leute kennen, die ich bald nicht mehr wiedersehe, weil sie wegziehen oder andere Hobbies kriegen oder unsere Kreise sich einfach trennen, aber das kostet mich nichts und macht Spaß, solange es dauert. Bekannte sind keine Anschaffung für's Leben und nichts, wofür man sich emotional über die Hutschnur verschulden sollte -- das ist keinem der Beteiligten gegenüber fair. Manchmal hat man oder findet man genug Gemeinsamkeiten um jahrelang miteinander rumzuhängen, und manchmal entstehen dann Freundschaften.
    Besser hätte man es nicht formulieren können!

    meine_welt: Vielleicht setzt du in Kontakte zu viele Erwartungen - und bist dann enttäuscht. Nicht jeder Mensch, der einem sympathisch ist, wird zum guten Freund. Wirkliche Freundschaft muss wachsen.

    Dein Kind kann dir, wie hier schon geschrieben wurde, bei der Kontaktaufnahme helfen. Begleite es, engagiere dich im Sportverein, in der Schule: Gemeinsam mit anderen Eltern mal Fahrdienste teilen - man kommt bei der "Übergabe" der Kinder gut ins Gespräch. Oder beim Sommerfest der Schule mithelfen. Ideal ist der Dienst für den Abbau. Den mag immer keiner so gerne. Aber oft ist es so, dass dann, wenn die Bierbänke wieder weggeräumt sind und der Hof gekehrt ist, die Helfer noch beisammensitzen, die letzten Bratwürste verdrücken, das Bierfass noch leer machen... auch da lernt man nette Leute kennen.
    In vielen Orten gibt es Gruppen für Alleinerziehende, die gemeinsam in der Freizeit was unternehmen. Auch eine Familiengruppe von einem beliebigen Verein kann eine Anlaufstelle sein. Du lernst andere Eltern kenne, dein Kind andere Kinder - und wenn z.B. alle gerne wandern oder radeln oder Musik machen usw., dann ist das doch eine gute Basis für Bekanntschaften und evtl. für Freundschaften.

    Natürlich ist so eine Kontaktaufnahme schwierig, wenn man sich eingeschränkt fühlt - z.B. durch eine Depression. Und natürlich sollten Bekannte/Freunde von dem Handicap wissen, um es einordnen zu können, wenn du dich eventuell mal "komisch" verhältst. Aber du solltes bei neuen Kontakten nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und deine Erkrankung zum Thema machen. Das schreckt andere u.U. ab.

    Ich halte dir die Daumen, dass du bald nette Menschen findest.

  5. Inaktiver User

    AW: Soziale Isolation- was tun?

    Hast du denn eine Nachbarin mit (oder ohne?) Kind, die du mal mit auf den Spielplatz nehmen willst? Dann genieß einfach die schöne Stunde und vielleicht werden mehr Treffen daraus? Bei uns ist das auch so entstanden. Eine total Nette hab ich beim Sperrmüll kennengelernt. Wenn sie mit den 3 Jungs zum Spielplatz geht, komm ich gerade mit. Hab zwar kein Kind in dem Alter, aber macht ja nix. Dann haben wir mal Zeit zum Reden.

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