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    Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    Seit einiger Zeit mache ich mir ständig und immer häufiger auch um kleine Dinge unnötig Sorgen. Das raubt so viel Energie, die ich sonst viel sinnvoller einsetzen könnte. Doch ist weiß nicht, wie ich die unnötigen Sorgen vertreiben kann.

    Es ist (fast) immer das Gleiche. Ständig sage ich mir: "Wieder umsonst gemacht." - doch ich lerne nicht daraus. Die nächste Sorge ganz schnell da.

    Kennt Ihr das Problem oder habt Ihr Euch vielleicht schon von solchen Sorgen befreit? Falls ja, würde ich nur zu gerne wissen, wie.

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    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    Zitat Zitat von Schmetterlingsraupe Beitrag anzeigen
    Seit einiger Zeit mache ich mir ständig und immer häufiger auch um kleine Dinge unnötig Sorgen. Das raubt so viel Energie, die ich sonst viel sinnvoller einsetzen könnte. Doch ist weiß nicht, wie ich die unnötigen Sorgen vertreiben kann.

    Es ist (fast) immer das Gleiche. Ständig sage ich mir: "Wieder umsonst gemacht." - doch ich lerne nicht daraus. Die nächste Sorge ganz schnell da.

    Kennt Ihr das Problem oder habt Ihr Euch vielleicht schon von solchen Sorgen befreit? Falls ja, würde ich nur zu gerne wissen, wie.
    Ich neige auch dazu, mir unnnötig Sorgen zu machen. Vielleicht weil man ja auch schon nicht so tolle Sachen erlebt hat ...
    Mir hat geholfen, eine Art Sorgentagebuch zu führen: Sorge notieren, mit Datum und dann - ganz wichtig! - dahinter schreiben, wie es eingetroffen ist... wie du ja auch schreibst, meist verläuft ja doch alles gut.

    Wenn man das eine Weile macht und immer wieder schwarz auf weiß vor sich hat, wie unnötig man sich Sorgen gemacht hat, hat das schon einen mildernden Effekt.

    Im übrigen bin ich weniger sorgenvoll, wenn ich ansonsten rundum zufrieden bin (genügend Bewegung, Sonne, Freunde, Beruf ok, etc.)


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    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    Zitat Zitat von corazon69 Beitrag anzeigen
    Ich neige auch dazu, mir unnnötig Sorgen zu machen. Vielleicht weil man ja auch schon nicht so tolle Sachen erlebt hat ...
    Mir hat geholfen, eine Art Sorgentagebuch zu führen: Sorge notieren, mit Datum und dann - ganz wichtig! - dahinter schreiben, wie es eingetroffen ist... wie du ja auch schreibst, meist verläuft ja doch alles gut.

    Wenn man das eine Weile macht und immer wieder schwarz auf weiß vor sich hat, wie unnötig man sich Sorgen gemacht hat, hat das schon einen mildernden Effekt.

    Im übrigen bin ich weniger sorgenvoll, wenn ich ansonsten rundum zufrieden bin (genügend Bewegung, Sonne, Freunde, Beruf ok, etc.)

    Vielen Dank für Deine Antwort. Das mit dem Sorgentagebuch habe ich ich mir auch überlegt. Aber ich wollte das nicht, weil ich befürchte, dass sich durch das Aufschreiben der Sorgen und durch das wieder Lesen, die unnötigen Sorgen zusätzlich manifestieren.

    Deshalb führe ich jetzt sozusagen ein "Sorgentagebuch light" in Form einer Strichliste mit zwei Spalten. Unnötige Sorgen / Berechtigte Sorgen. Die Spalte mit den berechtigten Sorgen ist fast leer.

  4. Inaktiver User

    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    Ich habe mir so etwas abgewöhnt, indem ich mir sagte: "In meinem Leben geht doch gar nicht soviel schief. Bisher habe ich gute oder brauchbare Entscheidungen getroffen. Das hier wird auch klappen, ich verlasse mich auf mich selbst."

    Und, wenn es Sorgen waren, wo andere Menschen involviert waren und ich nachts wach lag:" Nein, ich grübele jetzt nicht, wie morgen das Zähneziehen wird. Der Zahnarzt liegt gerade auch im Bett und schläft. Noch ist nichts los." Die Idee, dass mein Gegenüber gerade schlummert, sich in der Sache nichts tun kann, hat mich auch wieder einschlafen lassen.

    Vertrau' auf dich, das ist das wichtigste!
    Alles Gute!

  5. Inaktiver User

    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    Zitat Zitat von corazon69 Beitrag anzeigen
    Ich neige auch dazu, mir unnnötig Sorgen zu machen. Vielleicht weil man ja auch schon nicht so tolle Sachen erlebt hat ...
    Das finde ich, ist ein wichtiger Punkt. Ich habe auch schon einige schlimme Dinge erleben müssen. Früher war ich auch sorgloser, aber diese Dinge haben aus mir einen ängstlichen Menschen gemacht, der sich leider auch zu oft und zu viel sorgt.

    Andererseits gibt es kaum Menschen, die ständig auf der Sonnenseite des Lebens stehen und von Schicksalsschlägen und Krankheiten absolut verschont bleiben. Also müssten sich ja alle Menschen ständig und immer Sorgen machen, was ja nicht der Fall ist.
    Geändert von Inaktiver User (21.02.2013 um 12:05 Uhr)

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    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    Ein Sorgentagebuch oups ich führe gerade eine Tagebuch in dem ich täglich 3 Dinge reinschreibe die Gut gewsen sind an diesem Tag!!!! Dadurch reduzieren sich negative Gedanken immer mehr....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Ein Sorgentagebuch oups ich führe gerade eine Tagebuch in dem ich täglich 3 Dinge reinschreibe die Gut gewsen sind an diesem Tag!!!! Dadurch reduzieren sich negative Gedanken immer mehr....
    Das mache ich bereits seit einiger Zeit ähnlich. Ich habe so eine Datei auf dem Rechner, in die ich positive Ereignisse notiere. Allerdings bisher eher sporadisch, so dass viel Gutes untergegangen ist. Durch Deinen Beitrag, werde ich dort jetzt häufiger Sachen eintragen.

    Vielen Dank dafür, Veranoazul!

  8. Inaktiver User

    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das finde ich, ist ein wichtiger Punkt. Ich habe auch schon einige schlimme Dinge erleben müssen. Früher war ich auch sorgloser, aber diese Dinge haben aus mir einen ängstlichen Menschen gemacht, der sich leider auch zu oft und zu viel sorgt.

    Andererseits gibt es kaum Menschen, die ständig auf der Sonnenseite des Lebens stehen und von Schicksalsschlägen und Krankheiten absolut verschont bleiben. Also müssten sich ja alle Menschen ständig und immer Sorgen machen, was ja nicht der Fall ist.
    Der Mensch neigt dazu sich gegen alles mögliche wappnen zu wollen und hängt meist gedanklich in der Vergangenheit und der Zukunft herum.
    Abhilfe schafft im Hier und Jetzt zu bleiben. Gegenwärtig ist meist alles gut.
    Vertrauen lernen in die eigene Kraft auch mit schwierigen Situationen umgehen zu können und sich am Besten vorher nicht kirre machen indem man sich eben nicht gewohnheitsmäßig an alte negative Erfahrungen festbeißt.

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    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    hallo Schmetterlingsraupe

    Sorgetagebuch macht insofern Sinn, dass du deine Grübeleien bewusster wahrnimmst (um ggf dagegen zu steuern) und auch objektiver siehst, also was davon ist wirklich nötig oder sinnig?!

    Das Aufschreiben von schönen, positiven Dingen ist eine bekannte und einfache Gedankenhygiene-Übung. Sie hilft, den Fokus auf positives zu lenken. Denn altbekannt ist, dass wir dem Energie geben, mit dem wir uns beschäftigen

    Diese Sorgenmacherei kann aber auch eine schlechte Angewohnheit sein, die wir von nahestehenden, uns prägenden Personen übernommen haben, z.B. Eltern. Fällt dir dazu was ein? Wenn es so ist, dann kannst du dir in dem Moment sagen "das gehört nicht zu mir, das gehört z.B. zur Mutter" oder so ähnlich.

    Oder es könnte auch in eine andere Zeitepoche gehören, in der du vll mal längers sehr belastet warst? Dann kannst du dir sagen, dass das in jene Zeit gehört, um es loszulassen.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  10. Inaktiver User

    AW: Sich ständig unnötig (umsonst) Sorgen machen

    hallo Schmetterlingsraupe,

    Du schreibst, seit Neuestem machst du dir überflüssige Sorgen. Da heißt doch, dass es früher anders war. Daher meine Frage: Was hat sich verändert?

    Bist du selbst in einer anderen Lebensphase?
    Hat sich in deiner nächsten Umgebung etwas verändert?
    Haben andere schlechte Erfahrungen gemacht, die dich erschreckt haben?

    Vielleicht merken die Sorgen, dass du sie "vertreiben" willst und "wehren" sich.
    Zwei Sachen sind sehr wichtig: Zum einen hast du schon erkannt, dass viele befürchtete Ereignisse gar nicht eingetreten sind. Das hast du also schon erkannt!
    Zum anderen ist etwas in dir unsicher und ängstlich. Das solltest du ernst nehmen, denn diese Gefühle gibt es auch in dir. Wo kommen diese Gefühle her und was kann sie "trösten" oder beruhigen?

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