Also, ist jetzt nicht bös' gemeint, nur, weil so schön passt:
"Everybodys darling ist everybodys Depp"
*räuser* Entschuldige bitte...
Ich (!) muss es nicht mit allen Menschen gut haben. Es darf auch Menschen geben, die mit mir (!) nicht zurecht kommen. Das ist deren Problem, nicht meines. Genauso dürfen die dann natürlich wütend auf mich sein. Da kann ich dann nix machen.
Ich (!) muss auch nicht nachgeben. Wenn ich etwas nicht will, habe ich meine Gründe dafür. Die muss ich übrigens nicht nennen. Ich kann, wenn ich will. Ich erwarte von anderen, dass sie meine Gründe respektieren. Wenn nicht, kann ich nix machen. Ich ziehe mein Ding trotzdem durch. Außer - es ergeben sich für mich in der Diskussion andere Aspekte.
Ich (!) muss nicht nachgeben. Wenn ich einen Entschluss gefasst habe, dann ist das halt so. Wenn meine Freundin den Entschluss fasst, irgendwo im HAlteverbot zu parken, ist das deren Ding. Die Konsequenzen daraus muss sie dann schon selber tragen. Wenn deine Freundin ihren Schnucki umbringt, sitzt du dann die Hälfte der Haftzeit ab?! Na, also... Was ist das denn für ein Niveau, auf dem ihr euch miteinander bewegt?!
Nicht deine Freundinnen /Freunde sind das Problem. Du bist dein eigenes Problem - ohne Schuldzuweisung bitte zu sehen.
Ich bestimme, wie andere Menschen mit mir umgehen.
Ich setze meine Grenzen.
Ich setze mein Revier ab.
Und wenn ich das von HAus aus nicht gelernt habe, dann lerne ich es eben JETZT.
Ich finde übrigens nicht, dass du deine Meinung vertritts. Die MEnschen um dich herum spüren, dass du rumdiskutierst, zum guten SChluss dann aber nachgibst, das Hugole mit dir machen lässt. Siehe das Thema 10 x DVD anschauen, Heimfahrt, übernachten, Taxikosen übernehmen, etc. pp. Du gibst jedes Mal nach, und hinterher bist du gekränkt. Du sprichst davon, dass deine Freunde dich hintergehen. Das sehe ich nicht so:
Deine Freunde machen mit dir etwas, aber du lässt es geschehen. Es gehören immer Zwei dazu.
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Thema: Falsche Freunde
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17.02.2013, 09:29Inaktiver User
AW: Falsche Freunde
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17.02.2013, 10:06
AW: Falsche Freunde
verantwortungslosigkeit oder gespielte unzurechnungsfähigkeit.
verantwortungslos ist, wer im halteverbot parkt, noch verantwortungsloser, wer das trotz ermahnung belässt. gespielt unzurechnungsfähig ist, wer trotz ermahnung im halteverbot stehen bleibt, und meint, der ermahner sei schuld, dass man nicht vernünftig handelte.
verantwortungslos sich selbst gegenüber handelt, wer mit einer frau ins lokal geht, die bewusst im halteverbot parkte, noch verantwortungsloser sich selbst gegenüber ist, wer im lokal mit einer rumsitzt, die ihren grant an einem auslässt. am verantwortungslosesten sich selbst gegenüber ist, wer, statt aufzustehen und zu gehen, und die grippe auszuschlafen, sich selbst besäuft.
solange du mit dir selbst sehr schlampig verfährst, wirst du bei anderen zu viel entschuldigen.
zwar bist du durch ereignisse in deiner kindheit eingeschränkt, doch grundsätzlich in einem besseren milieu sozialisiert worden, ich glaube, dass du immer als fremdkörper behandelt werden wirst, solange du nicht da hinstrebst, wo deine wurzeln dich hingestzt haben, in eine welt der differenzierten sprechweise, der genauen und feinen worte, des agierens über dialog, und weniger über imponiergehabe.
sie werden dich immer als hässliches entlein sehen.
@phlomis
was für ein schöner vergleich!
aber immer, wenn du einen sich wild gebärdenden menschen lieb behandeln willst, und nachher gemindert (besoffen) dasitzt, spielst du eine zwischen deinen eltern erlebte szene nach. du wirst sie immer wieder wiederholen, ausser du schaust dir die urszene in einer beschützten atmosphäre an. und befreist dich, eine der beiden rollen imitieren zu müssen. nein, du bist nicht mama, die den papa (um welchen preis?)verstehen muss, während er durchdreht. und nein, man muss sich nicht betrinken, nur um nicht das normalste zu tun, nämlich zu gehen.
setze dich in einem leeeren auto auf den beifahrersitz, sage zum fiktiven fahrer, der grad irreal agiert, du müssest kurz auf die toilette. von draussen sagst du tschau, du gehst dann gleich heim. übe ähnliche szenen wie für ein theaterstück. steige aus dem auto aus, präge dir das geräusch der von dir zugemachten tür ein.
stelle dich ans telefon, spreche in den stummen hörer, danke für die einladung, das ist sehr lieb, dass du an mich denkst, ich gehe jetzt aber schlafen, ich bin grippig. wippe dabei mit dem stärkeren fuss, setze ihn einen schritt voraus, ziehe den anderen fuss nach. übe, übe, übe.
du musst die körperliche erstarrung, in der du damals als kind hilflos dastandest, wegtrainieren. man kann aus streitsituationen rausgehen.
stelle dich in den flur, sage zu einer fiktiven person, die situation überfordert dich gerade, du gehst kurz in das andere zimmer nachdenken. mache die tür bewusst und langsam zu, höre das erlaubte geräusch des rückzuges. und wenn du dich hinter der zugemachten tür fürchten zu müssen glaubst, dann diskutiere dort mit dir halbaut weiter, dass du dich nicht so ausgesetzt fühlst.
übe rausgehen, türen schliessen, den inneren dialog zulassen, lege dir schreibblöcke auf reserve, wenn du mal in schneller seelennot etwas niederschreiben willst.Geändert von legrain (17.02.2013 um 10:23 Uhr)
lg
legrain
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17.02.2013, 11:01Inaktiver User
AW: Falsche Freunde
Danke, ich werd mir das jetzt auch mal kopieren, was ihr da geschrieben habt. Ich fühl mich direkt mitgenommen und angesprochen. Es gibt wohl doch viele Menschen mit diesem, auch meinem, Problem. Mir wurden eben jedenfalls noch mal die Augen geöffnet. Und die Schreibblöcke, die hab ich mir schon vor einiger Zeit angeschafft, nur noch zu wenig eingesetzt. Das muß sich ändern wie anderes ja auch!
Geändert von Inaktiver User (17.02.2013 um 11:06 Uhr)
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17.02.2013, 13:02
AW: Falsche Freunde
Danke legrain


Vielleicht hast du überlesen, dass ich aus den Fehlern von früher gelernt habe. Ich gebe absolut nicht mehr immer nach, vielleicht noch etwas zu oft, aber im Gegensatz zu früher habe ich mich enorm gebessert. Mir geht es hier eher darum, dass ich nicht verstehen kann, wesshalb man so behandelt wird, nachdem man so gut zu dieser Person war. Ich habe Probleme Beziehungen oder Freundschaften zu beenden und daran arbeite ich jetzt gerade.Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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17.02.2013, 17:05
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17.02.2013, 18:29Inaktiver User
AW: Falsche Freunde
Ich glaube, dass schon eine lächelnde Sonne helfen kann. Ein bißchen Freundlichkeit und Wärme kann Wunder bewirken.
Laß dich nicht verunsichern, manche Freunde sind eben nicht die richtigen und mit ihnen kann Unschönes passieren, so ist das manchmal im Leben.
Für jemand anderen aber bist dann du genau die richtige Freundin. Ich bin sicher du findest sie - oder ihn oder ganz viele gute Freunde

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22.02.2013, 10:10
AW: Falsche Freunde
Hallo Johannaclara
Ich habe jetzt lange darüber nach gedacht und ich war noch nie eine schelchte Freundin. Ich kann mir nichts vorwerfen und ich bin jemand der immer zu seinen Fehlern steht und sie auch einsieht und es das nächste Mal anders macht, jedoch hat noch keiner meiner Freunde so viel für mich gemacht, wie ich für sie und das finde ich echt traurig..
Morgen und am Sonntag ziehe ich um. Ich habe vor über 3 Wochen meine Freunde gefragt ob sie mir helfen, haben natürlich ALLE ja gesagt. Heute haben mir jetzt 3 von 5 abgesagt........!! Die Begründung dafür ist lächerlich und es depremiert mich sehr. Alle bieten dir immer ihre Hilfe an, sagen; ich bin immer für dich da, wenn du mich brauchst! Bullshit, genau mein bester Freund, ne gute Arbeitskollegin und meine Trauzeugin haben mal sicher zugesagt, mal schaun ob sie dann auch wirklich kommen..
Ich bin so enttäuscht und frage mich echt womit ich das verdient habe
Everybodys Darling is everyboys Depp, das seh ich langsam auch so! Aber muss man echt ein Egoist werden, um gute, zuverlässige Freunde zu finden? Ja, die 3 die ich aufgezählt habe, das sind enge Freunde von mir, aber eine von diesen 3, hat mich an meiner Hochzeit sogar versetzt und ich glaube sie kommt jetzt nur, um das wieder gut zu machen.. Naja, ich habe das Gefühl, dass man sich nur auf seinen Partner und sich selbst verlassen kann, vielleicht noch bei einigen die Familie und das wars dann auch schon. Tolle Welt..
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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22.02.2013, 17:46
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23.02.2013, 09:13Inaktiver User
AW: Falsche Freunde
Liebe Leandra,
ich glaube, du kommst nicht umhin - wie ich übrigens auch - zu sehen, dass Freundschaften nicht nur nach Logik funktionieren. Wir können sie uns auch nicht verdienen oder sonstwas.
Es hat einfach viel mit Sympathie zu tun.
Letzten Endes hat man ja auch einfach so Freunde gefunden und deren Hilfe in Anspruch genommen. Ohne sich darüber einen Kopp zu machen.
Es kommt einfach manchmal wie es kommt.
Aber, reagieren muss man dann aber auch.
Ehrlich gesagt, mittlerweile kann sogar ich das. Ich fand es immer soo grob einem Menschen den ich einerseits schon mag aber mal auch was Abschlägiges zu sagen. Das ist auch nicht böse.
Es passt manchmal nicht, es geht eben nicht. Und, es nimmt einem keiner ab das auch zu sagen!!!
Umgekehrt fallen einem auch so viele Sachen zu über die sich Frau auch nicht beschwert, oder doch?
Alles Gute für dich
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23.02.2013, 09:49Inaktiver User
AW: Falsche Freunde
Hallo Leandra,
das liest sich jetzt alles ein wenig bitter, aber da sind doch drei Freunde, die zugesagt haben dir zu helfen. Darüber kannst du dich freuen, denke ich. Und warum nun genau sie dir helfen, ob sie damit etwas gut machen wollen, was irgendwann mal unglücklich verlaufen ist, ist doch nicht wichtig. sie sind da und werden mit anpacken. Toll!
Mich erinnert deine Umzugsplanung an die Umzugsplanung meiner Tochter. Sie jammerte genau wie du, niemand würde ihr helfen, alle hätten abgesagt und die hätten alle Gründe, die überhaupt nicht zu verstehen sind. Das wichtigste im Moment sei doch wohl ihr Umzug. Ich habe sie getröstet, auf die böse Welt geschimpft und mich auf den Weg gemacht, um zu helfen. Auf der Fahrt zu ihr standen mir schon die Schweißperlen auf der Stirn, weil ich daran dachte: Umzug aus dem vierten Stock ohne Fahrstuhl mit meinem Autochen, Einzug in eine Wohnung im ersten Stock ohne Fahrstuhl und nur wir beide alleine. Puh - wie soll das gehen, wie schaffen wir das ohne tot umzufallen???
Naja, endlich bei ihr angekommen, die Treppen hochgestiegen, stand ich wie vom Donner gerührt. Drei oder vier Freunde packten und schleppten und stapelten und liefen und waren eifrig und ganz und gar auf den Auszug konzentriert. Ich stand in der Tür und wußte gar nichts anzufangen! Es war für mich in der kleinen Wohnung kein Platz und es gab auch keine Aufgabe außer der, mit meinem Auto hin und her zu fahren.
Als alles geschaft war, fragte ich meine Tochter, was denn das war, woher denn all die Leute gekommen seien, und sie zuckte nur mit den Schultern und meinte lapidar: die wären eben gekommen, das seien die und die, die sind nett, die kennt sie aus der Ausbildung und die hätten Zeit gehabt. Meine Tochter hatte also noch einmal alle Leute, die sie kannte informiert, dass ihr Umzug bevorstand und da waren sie gekommen, nette Leutchen, die gerne mal mit anpackten. Wer weiß, vielleicht ergibt sich das auch bei dir noch so. Ganz überraschend, wenn du überall von deinem Umzug erzählst, meldet sich der eine oder andere, von dem du es nicht erwartet hättest. Auch das kann passieren.



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