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  1. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von cococay Beitrag anzeigen
    Jo, das ist mir auch aufgefallen. Ich fand es irgendwie niedlich, dass viele in den USA das sowas besonderes fanden, dass wir - obwohl deutsch - fliessend englisch und leidlich französisch sprechen. In der Befürchtung, zu sehr angegeben zu haben habe ich mit der mir eigenen Bescheidenheit einmal versucht, das zu relativieren, und antwortete sowas wie, ach, das ist gar nicht so schwierig, wenn man Latein gelernt hat. Das habe ich nie wieder versucht, da waren sie dann nämlich endgültig alle in Ehrfurcht erstarrt.

    Ich nehme an, das kommt eben daher, dass Bildung dort ihren Preis hat.
    Ich denke mal, die Perspektive, wenn man selbst eine Weltsprache spricht, ist eine andere - ich habe Briten und US-Amerikaner immer bewundert, akzentfrei zu sprechen - und sie fanden ihrerseits einen europäischen Akzent furchtbar niedlich ;o)

    Ich habe ja auch teilweise Sprachen unterrichtet - und fand es faszinierend, wie viele ihre eigene Liebe zu Sprachen entdeckt haben. Ich weiß nicht, wie die das in der Schule lernen.

    Bei mir muss übrigens keiner in Ehrfurcht erstarren. Ich lerne einfach gerne Sprachen.

  2. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von victoria2012 Beitrag anzeigen
    Zur Auslandserfahrung: Ich hatte bei meinen bisherigen Gesprächen das Gefühl, dass meine Schul- und Studiums- Auslandserfahrungen bei deutschen Firmen sehr wohl geschätzt werden, aber nicht die, die ich nach dem Studium gemacht habe. Passt vielleicht nicht in die Schuljahr/ Erasmus- "Norm- Vorgabe" für Auslandsaufenthalte:)? Keine Ahnung, ich verstehe es nicht.
    Vielleicht hats nach dem Studium was von "Verzweiflungstat"? Allerdings hätte ich dasselbe niemals in Deutschland machen können.

  3. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum lebst du nicht mal einen Sommer in Deutschland?

    Und was haben so sachliche Dinge (Ein Haus kaufen) mit deiner Auswanderung zu tun? Verstehe ich gerade nicht.

    Damira, dass man ein Stück weit "einsamer" ist, vielleicht gerade in einem ländlichen Gebiet, halte ich sogar ein Stück weit für "normal". Ich kenne viele, die sich ein kuscheliges Nest gebaut haben, mit vielen Bekannten, die ebenfalls ausgewandert sind und einigen "einheimischen" Bekannten.

    "Freunde" find ich überall schwierig. Auch in Deutschland ist es so, dass einige Familie gegründet haben, dadurch sehr immobil sind - "Freunde" sehe ich mittlerweile sehr eng, auf ein paar Menschen im Universum bezogen. ;o)

    Übrigens - mach vielleicht ein paar Absätze, dann sind deine Postings besser zu lesen.

    Ok, Sugarnova, werde Absätze machen)))

    Mit "Haus kaufen" meinte ich, dass wir es eben gekauft haben.

    Ich habe auch nicht sooo viele Freunde, aber die, welche ich habe, sie sind mir wichtig. Solche habe ich sowohl hier gefunden, als auch in Berlin.

    Wünsche allen eine gute Woche!

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Hallo,

    Ich bin zwar noch im Ausland und habe in absehbarer Zeit nicht vor, nach Deutschland zurückzugehen, aber ich möchte was zur Spracherhaltung sagen.
    Ich telefoniere regelmässig mit Familie und Freunden in Deutschland und schreibe Mails und auch mal Postkarten aus dem Urlaub. Ich habe immer mit Franzosen oder anderen Nationalitäten zusammen gearbeitet und ganz selten waren da mal Deutsche bei. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass es komplett abwärts geht. Einige Worte kenne ich nur auf frz aber das sind dann Sachen, die ich in Deutschland nie brauchte (Berufsvokabeln oder spezielle Autoteile, die kaputt gegangen waren).

    Seit 4 Jahren arbeite ich in einem Unternehmen, dessen Hauptsitz in Deutschland ist und ich habe einen Deutschen Chef vor Ort und nun auch erstmals wieder Deutsche Kollegen. Das hilft natürlich, aber vorher habe ich eben viel gelesen, Bücher und Zeitungen. Nicht nur auf Deutsch, denn es gilt ja auch den Wortschatz der anderen Sprache zu erweitern, der eine soll erhalten bleiben und der andere sich vervollkommnen.

    Ich gestehe, dass die Rechtschreibreform fast komplett an mir vorbeigezogen ist, aber ich bemühe mich, korrekt zu schreiben. Immerhin weiss ich, dass neuerdings 3 Konsonanten erlaubt sind … (Schifffahrt)

    Freunde habe ich hier und da und wir haben seit fast 2 Jahren einen Deutschen Stammtisch ins Leben gerufen.
    Gibt es das vllt auch bei Dir in Skandinavien ? Die Initiative ging von meiner Deutschen Frauenärztin aus und ich hatte sowieso schon 2 Deutsche Freundinnen vor Ort, da waren wir schon zu viert und dann kamen Neue hinzu; es bleiben mal welche weg, aber im Durchschnitt sind wir zu sechst.

    Ich mag auch gerne Sprachen und freue mich immer, wenn ich mich verständlich machen kann im Urlaub z.B.
    Mein LG (Frz) verlässt sich da immer ganz auf mich.

    Habt ihr, die im Ausland seid, mal bemerkt, dass man fast immer in der Muttersprache zählt ?
    Das war immer lustig, als ich noch im Hotel gearbeitet habe – der Spanier zählte auf Spanisch seine Kasse, ich auf Deutsch, die Frz auf frz usw …

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Marseille1 Beitrag anzeigen
    Habt ihr, die im Ausland seid, mal bemerkt, dass man fast immer in der Muttersprache zählt ?
    Das war immer lustig, als ich noch im Hotel gearbeitet habe – der Spanier zählte auf Spanisch seine Kasse, ich auf Deutsch, die Frz auf frz usw …
    Ja, das ist ein Phänomen, das auch schon Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen war Bei mir ging es eher im schriftlichen Ausdruck bergab, ich wusste plötzlich nicht mehr wie man Worte schreibt (oder dachte, ich wüßte es, was dann, als ich mal auf Deutschlandbesuch war und eine Einkaufsliste schrieb, für einige Heiterkeit sorgte)... Mich hat es eher geschockt, hätte nie gedacht, dass MIR das passiert Habe nämlich einige Deutsche in den USA kennengelernt, die ein kolossal schlechtes Deutsch sprachen, so wollte ich nicht enden.

    Damira, du scheinst ja eine Entscheidung gefällt zu haben. Muss es aber unbedingt Berlin sein? Die Arbeitslosenquote ist dort dreimal so hoch 12.3% als z.B. in Baden Wuertemberg 4.3%
    • Arbeitslosenquote in Deutschland nach Bundesländern 2013 | Statistik (Kästchen kann man wegklicken) Und die Wohnungssituation auch nicht gerade rosig...

    Kitty
    Coat check girl: Goodness! What lovely diamonds!
    Mae West: Goodness had nothing to do with it...

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht hats nach dem Studium was von "Verzweiflungstat"? Allerdings hätte ich dasselbe niemals in Deutschland machen können.
    So habe ich das noch gar nicht gesehen, aber könnte sein.. Bei mir war es Neugierde aber auch das Jobangebot, das war einfach das Bessere..

    Das mit dem Zählen war mir gar nicht bewusst, ich dachte bisher das wäre mein persönlicher Tick:)

    In der steinzeitlichen Vor- Internet Ära viel es mir auch sehr schwer Deutsch nicht zu verlernen, aber es kam dann immer alles schnell wieder, sobald ich wieder im Lande war. Jetzt habe ich privat und beruflich viel Kontakt zu Deutschen und Deutschland, so dass ich hoffe es nicht zu verlernen.. allerdings wurde mir schon gesagt, dass ich manchmal einen kleinen Akzent habe...

    Damira: Gibt es nicht gerade in Berlin Institutionen/ Verbände/ Firmen, die mit deiner momentanen Wahlheimat in Verbindung stehen und für die deine Sprach- und Landeskenntnisse vielleicht besonders interessant wären?

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Das mit dem Akzent höre ich auch oft, vor allem in den ersten Tagen (egal in welche Richtung), aber dann gibt sich das wieder.

    Kitty - falls Du die Untersuchung parat hast - würde mich interessieren

  8. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von victoria2012 Beitrag anzeigen
    Damira: Gibt es nicht gerade in Berlin Institutionen/ Verbände/ Firmen, die mit deiner momentanen Wahlheimat in Verbindung stehen und für die deine Sprach- und Landeskenntnisse vielleicht besonders interessant wären?
    Die Botschaft der nordischen Laender ist hier, und Botschaften suchen immer mal wieder Ortskraefte -gerade wegen der Sprachkenntnisse. Und sonst gibt es vielleicht auch das eine oder andere....

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Marseille1 Beitrag anzeigen
    Habt ihr, die im Ausland seid, mal bemerkt, dass man fast immer in der Muttersprache zählt ?
    Das war immer lustig, als ich noch im Hotel gearbeitet habe – der Spanier zählte auf Spanisch seine Kasse, ich auf Deutsch, die Frz auf frz usw …

    Wenn ich lange genug im Ausland war, mache ich das noch nicht mal mehr, aber ich komme heftig ins Trudeln, wenn ich meine Telefonnummer oder PLZ in einer anderen Sprache sagen soll. Geht nur, wenn ich sie erst aufschreibe und dann wieder ablese. Anscheinend merke ich mir nicht die Ziffern an sich, sondern den Kang der deutschen Aussprache.

  10. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von victoria2012 Beitrag anzeigen
    Über das Freunde-finden Thema habe ich schon häufiger mit Freunden diskutiert. Wir sind alle zwischen 5-8 Jahren im Ausland und fühlen uns ganz prinzipiell schon wohl und "angekommen" (von Heimwehphasen mal abgesehen), aber wir haben alle das Gefühl, dass die Freundschaften nie so "tief" werden, wie mit unseren deutschen Freunden. Kann aber auch daran liegen, dass das im Jobleben generell schwieriger ist, das ist in Deutschland ja auch nicht anders.

    Tomirke: Ich habe auch das Gefühl, dass Auslandserfahrung nicht gerade positiv ist (ich bin nicht für den Lebenslauf ins Ausland und würde mich auch trotzdem wieder so entscheiden), so nach dem Motto "das ist ja seltsam, da stimmt doch was nicht".. aber positive Ausnahmen bestätigen die Regel!
    Vielleicht findet man aber jenseits der 25, 30 schwieriger "tiefere" Freunde? Auch hierzulande?

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