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  1. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Damira, was meinst du? Der nach Deutchland zurueck gegangen ist, und alles war besser und schoener?

    Da bin ich die Falsche. Ich werde Deutschland Ende des Monats wieder verlassen haben, unklar ist derzeit nur noch die Richtung, und ich halte mir persoenlich gerade die Daumen fuer die eine Richtung, aber wenn das nicht klappt, dann eben die andere. In Deutschland sehe ich mich derzeit langfristig nicht, und ich mag Deutschland nur wenn ich weiss, dass ich ueber kurz oder lang wieder weg darf.

    Und, nimm es mir bitte, bitte nicht uebel, aber nach deinen Eintraegen zu urteilen koennte das auch in D-Land mit der Sprache schwierig werden mit einem Buerojob. Da solltest du vielleicht vor einem eventuellem Wechsel nach Deutschland noch mal dran arbeiten. Und wohl auch gucken, das du nicht "nur so" zurueck gehst, sondern nur mit Arbeitsvertrag.
    Tomirke, ich nehme es dir nicht übel, nein. Ich hoffe es trotzdem, dass ich eher dort einen bürojob finde, als hier. Bevor wir nach ausland gingen, hatte ich so einen. Bleiben wir hier, wird es mit meinem deutsch noch schlimmer. Mit meinem letzten eintrag meinte ich, gibt es denn niemanden, der nach D zurückgegangen ist und sich dort sehr wohl gefühlt hat, das stadtleben genossen hat und einfach froh war, wieder zu hause zu sein...

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Damira, es tut mir leid, dass es für dich gerade alles so frustrierend ist. Ich würde aber auch weder ins Ausland noch zurück nach Deutschland ohne Arbeitsvertrag gehen, erst recht nicht mit Kind. Ich finde den Vorschlag gut erstmal wenn möglich die Sommerferien in Berlin zu verbringen. Am besten wäre vorher den Lebenslauf zu aktualisieren und eine Runde Bewerbungen rauszuschicken, immer mit dem Hinweis, dass du im Zeitraum x in Deutschland bist, das ist sicher hilfreich in Hinblick auf mögliche Vorstellungsgespräche. So bekommst du schon einmal einen Einblick in die Jobsituation, mögliches Gehalt etc. Und auch Dein Kind bekäme einen besseren Eindruck von einem potentiellen Leben in Deutschland. Ich bin selbst im Alter deines Sohnes umgezogen und glaube, dass die Haltung und Unterstützung der Eltern da ganz entscheidend zu einem guten Einleben beitragen kann.

    Über das Freunde-finden Thema habe ich schon häufiger mit Freunden diskutiert. Wir sind alle zwischen 5-8 Jahren im Ausland und fühlen uns ganz prinzipiell schon wohl und "angekommen" (von Heimwehphasen mal abgesehen), aber wir haben alle das Gefühl, dass die Freundschaften nie so "tief" werden, wie mit unseren deutschen Freunden. Kann aber auch daran liegen, dass das im Jobleben generell schwieriger ist, das ist in Deutschland ja auch nicht anders.

    Tomirke: Ich habe auch das Gefühl, dass Auslandserfahrung nicht gerade positiv ist (ich bin nicht für den Lebenslauf ins Ausland und würde mich auch trotzdem wieder so entscheiden), so nach dem Motto "das ist ja seltsam, da stimmt doch was nicht".. aber positive Ausnahmen bestätigen die Regel!

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit meinem letzten eintrag meinte ich, gibt es denn niemanden, der nach D zurückgegangen ist und sich dort sehr wohl gefühlt hat, das stadtleben genossen hat und einfach froh war, wieder zu hause zu sein...
    Es gibt vereinzelte Einträge hier von Leuten, die froh sind nach D zurückgekehrt zu sein, ich gebe zu, auf 11 Seiten vielleicht 2 ... Es kommt also drauf an. Auf was, weiss ich aber auch nicht genau.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bleiben wir hier, wird es mit meinem deutsch noch schlimmer.
    Dagegen musst du selbst aktiv etwas tun. Bei mir war es die Schreibfähigkeit, die zuerst zu verschwinden drohte, da ich die deutsche Sprache einfach nicht mehr in geschriebener Form benutzte. Ich habe deutsche Bücher, im Internet Zeitungen gelesen und irgendwann dann auch angefangen hier im Forum zu schreiben. Sprichst du Deutsch mit deinem Mann?

    Victorias Vorschläge finde ich übrigens sehr gut!

    Kitty
    Coat check girl: Goodness! What lovely diamonds!
    Mae West: Goodness had nothing to do with it...

  4. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von victoria2012 Beitrag anzeigen
    Tomirke: Ich habe auch das Gefühl, dass Auslandserfahrung nicht gerade positiv ist (ich bin nicht für den Lebenslauf ins Ausland und würde mich auch trotzdem wieder so entscheiden), so nach dem Motto "das ist ja seltsam, da stimmt doch was nicht".. aber positive Ausnahmen bestätigen die Regel!
    Ich war ja fuer eine Internationale Organisation im ganz-weit-weg-Ausland und dann fuers Studium in London, und ich will ja eigentlch auch nicht unbedingt in Deutschland arbeiten. Aber auffaellig finde ich schon, dass die Briten und Amerikaner meine Auslandserfahrungen klasse finden, internationale Organisationen setzen die einfach voraus, und die Deutschen scheinen misstrauisch zu sein. So, als koenne man mir nicht mehr trauen, weil ich der Heimatscholle mal "Auf Wiedersehen" gesagt habe. Seltsam.

    @ Damira: Ich glaube, zurueck gehen faellt den meisten schwerer als weg gehen. Wenn du weg gehst hat halt alles den reiz der Neuheit. Wenn du zurueck gehst, dann erwartest du aber, dass die Dinge mehr oder weniger so sind, wie sie vorher waren, und das ist eben nicht so. Insoweit finde ich die Idee, zunaechst mal ueber einen begrenzten Zeitraum (Sommerferien oder so) nach Berlin gehen und gucken, wie's laufen koennte, gut; ebenso wie ich glaube, dass es sehr wichtig ist einen Job zu haben. Ansonsten sitzt du arbeitslos in B, und bist ebenso deprimiert wie jetzt arbeitslos in Skandinavien, aber dann hast du noch Geld ausgegeben fuer einen Umzug und hast eventuell einen frustrierten Mann und Kind mit dir. Das waere dann ja ziemlich der Super-Gau.

    Die Ideen von Kitty zum Deutsch ueben finde ich gut: Zeitungen lesen und viel selber schreiben, wie hier im Forum. Und da sich auch selbst korrigieren (okay, ich bin hier der Glashaussitzer Abgesehen von einer zeitweiligen Abneigung gegen Gross- und Kleinschreibung habe ich auch noch einen britischen Laptop ohne deutsche Umlaute. Und natuerlich koennte ich die ueber "Sonderzeichen" holen - bin aber doch zu faul )

  5. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Danke, Victoria, auch dir für deine ehrliche antwort u ratschläge. Am anfang möchte ich sehr unser kind dort moralisch unterstützen. An seiner seite stehen und ihm in dieser phase meine ganze aufmerksamkeit widmen (parallel nach arb schauen selbstverständlich). Unser papa wird noch hier arbeiten bleiben, aber mit dem umzug/einzug wird er uns natürlich helfen; wird hier auf "montage" sein, 2 wo arbeiten, 4 zu hause, und da will er zu uns kommen. Wir alle hoffen, dass der plan funkzioniert))) Er meinte auch, dass wir nicht die erste familie ist, wo ein partner im ausland arbeitet. Diese situation ist für uns alle ganz neu. Hoffen so sehr, dass alles soweit klappt *daumen drücken*))) Ich nehme all das, was ich hier erlebt habe, wie positiv so negativ, mit als bereicherung. All diese menschen, mit denen ich kontakt hatte und mit denen ich mich gut verstanden hatte, sie bleiben in meiner erinnerung; einige werde ich sowieso wiedersehen))) Ich werde bestimmt viele auch vermissen, möglicherweise auch landschaft und und und...werde mich verzweifelt fühlen, ob ich das richtige getan habe...Das ist der preis dafür, dass man eines tages weggegangen ist...glaube ich...Aber im großen und ganzen sehe ich für mich persönlich das ganze so, dass "das leben im ausland" für mich nicht funkzioniert hat. Es ist einfach nicht meins. Und wie gesagt, viel negatives passiert, was wiederspiegelte sich auf mein/unser leben hier...nichts vergeht ohne spuren...Ich will wieder arbeiten, freunde im café/zu hause treffen, mit meinem sohn viele interessante sachen in der stadt unternehmen, ins kino, museum, mal essen mit meinen liebsten gehen, ins theater, konzerte, ausstellungen...das leben genießen! Das versuche ich auch hier zu tun, aber...im hinterkopf ist immer der gedanke, dass all das noch besser sein könnte, wenn wir dort wären))) So ist es einfach ))) Alles wird gut!

  6. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Tomirke, gerade habe deine posting gelesen. Ich hatte mich einfach so entschieden, alles mit kleinen buchstaben zu schreiben))) Ihr habt die erfahrung gemacht, eine zeitlang bereits wieder mal in D gelebt zu haben. Da habt ihr gesehen, gemerkt, wie sich vieles geändert hat (die zeit ist ja vergangen, alles ändert sich, wir ändern uns auch). Vieles ist eben nicht so, wie mal früher war, bevor ihr weggegangen seid (aus welchen gründen auch immer, aber oft berufsbedingt). Ich glaube euch und vertraue eueren gefühlen, ihr seid ehrlich, offen, direkt, objektiv, das gefällt mir auch. Daher weiss ich es jetzt auch, das es nicht einfach sein wird, euere empfindungen sind bestätigung dafür. Der unterschied liegt möglicherweise darin, dass ihr im ausland keine so große enttäuschung im privatleben erlebt habt. Habt ihr familie und kinder eigentlich? Das hat mir noch den letzten schlag gegeben: wurde enttäuscht in dem ganzen umzug! alle meine erste bemühungen, die sprache zu lernen, uns hier zu integrieren, haus kaufen etc. wurden fast zu nichts. Ab da nur noch allgemeines desinteresse und noch stärkeres heimweh. Klar, man versucht, das leben zu leben, man hat ja auch familie, seine pflichte; ganz wichtig KIND, so dass man versucht alles weiter normal zu führen. Aber innerlich ist man unzufriedener denn je: keine arbeit, oder arbeit, die dich nicht befriedigt, die sprache beginnt man zu vergessen, landleben, was natürlich auch schön sein kann...Alles wird gut)))

  7. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich war ja fuer eine Internationale Organisation im ganz-weit-weg-Ausland und dann fuers Studium in London, und ich will ja eigentlch auch nicht unbedingt in Deutschland arbeiten. Aber auffaellig finde ich schon, dass die Briten und Amerikaner meine Auslandserfahrungen klasse finden, internationale Organisationen setzen die einfach voraus, und die Deutschen scheinen misstrauisch zu sein. So, als koenne man mir nicht mehr trauen, weil ich der Heimatscholle mal "Auf Wiedersehen" gesagt habe. Seltsam.
    Menschen, die mehrere Sprachen können, werden in GB/USA bewundert.

    Hierzulande kommt dann oft - "Hast du einen Übersetzerabschluss? Kannst du mir dann mal das und das übersetzen? Selbstverständlich umsonst?" ;o)

    Ich sehe Auslandsaufenthalte übrigens ganz pragmatisch - man möchte ein Land kennenlernen, in einem bestimmten Bereich arbeiten, ein Projekt unterstützen - warum dann nicht die Möglichkeiten ausnutzen, und dies einfach tun?

  8. Inaktiver User

    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tomirke, gerade habe deine posting gelesen. Ich hatte mich einfach so entschieden, alles mit kleinen buchstaben zu schreiben))) Ihr habt die erfahrung gemacht, eine zeitlang bereits wieder mal in D gelebt zu haben. Da habt ihr gesehen, gemerkt, wie sich vieles geändert hat (die zeit ist ja vergangen, alles ändert sich, wir ändern uns auch). Vieles ist eben nicht so, wie mal früher war, bevor ihr weggegangen seid (aus welchen gründen auch immer, aber oft berufsbedingt). Ich glaube euch und vertraue eueren gefühlen, ihr seid ehrlich, offen, direkt, objektiv, das gefällt mir auch. Daher weiss ich es jetzt auch, das es nicht einfach sein wird, euere empfindungen sind bestätigung dafür. Der unterschied liegt möglicherweise darin, dass ihr im ausland keine so große enttäuschung im privatleben erlebt habt. Habt ihr familie und kinder eigentlich? Das hat mir noch den letzten schlag gegeben: wurde enttäuscht in dem ganzen umzug! alle meine erste bemühungen, die sprache zu lernen, uns hier zu integrieren, haus kaufen etc. wurden fast zu nichts. Ab da nur noch allgemeines desinteresse und noch stärkeres heimweh. Klar, man versucht, das leben zu leben, man hat ja auch familie, seine pflichte; ganz wichtig KIND, so dass man versucht alles weiter normal zu führen. Aber innerlich ist man unzufriedener denn je: keine arbeit, oder arbeit, die dich nicht befriedigt, die sprache beginnt man zu vergessen, landleben, was natürlich auch schön sein kann...Alles wird gut)))
    Warum lebst du nicht mal einen Sommer in Deutschland?

    Und was haben so sachliche Dinge (Ein Haus kaufen) mit deiner Auswanderung zu tun? Verstehe ich gerade nicht.

    Damira, dass man ein Stück weit "einsamer" ist, vielleicht gerade in einem ländlichen Gebiet, halte ich sogar ein Stück weit für "normal". Ich kenne viele, die sich ein kuscheliges Nest gebaut haben, mit vielen Bekannten, die ebenfalls ausgewandert sind und einigen "einheimischen" Bekannten.

    "Freunde" find ich überall schwierig. Auch in Deutschland ist es so, dass einige Familie gegründet haben, dadurch sehr immobil sind - "Freunde" sehe ich mittlerweile sehr eng, auf ein paar Menschen im Universum bezogen. ;o)

    Übrigens - mach vielleicht ein paar Absätze, dann sind deine Postings besser zu lesen.

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Menschen, die mehrere Sprachen können, werden in GB/USA bewundert.
    Jo, das ist mir auch aufgefallen. Ich fand es irgendwie niedlich, dass viele in den USA das sowas besonderes fanden, dass wir - obwohl deutsch - fliessend englisch und leidlich französisch sprechen. In der Befürchtung, zu sehr angegeben zu haben habe ich mit der mir eigenen Bescheidenheit einmal versucht, das zu relativieren, und antwortete sowas wie, ach, das ist gar nicht so schwierig, wenn man Latein gelernt hat. Das habe ich nie wieder versucht, da waren sie dann nämlich endgültig alle in Ehrfurcht erstarrt.

    Ich nehme an, das kommt eben daher, dass Bildung dort ihren Preis hat.
    Die Menge macht das Gift.
    T. B. v. Hohenheim

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    AW: Rückkehr nach Deutschland - noch jemand hier?

    Zur Auslandserfahrung: Ich hatte bei meinen bisherigen Gesprächen das Gefühl, dass meine Schul- und Studiums- Auslandserfahrungen bei deutschen Firmen sehr wohl geschätzt werden, aber nicht die, die ich nach dem Studium gemacht habe. Passt vielleicht nicht in die Schuljahr/ Erasmus- "Norm- Vorgabe" für Auslandsaufenthalte:)? Keine Ahnung, ich verstehe es nicht.
    Und ja, mit meinen Sprachkenntnissen kann ich im Ausland (nicht nur englischsprachig) mehr "beeindrucken" als in Deutschland:)

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