Oh nein, tilbage, ich spreche aus langjähriger Erfahrung. Mir ist niemals in einem deutschen Imbiß ein vergleichbares Gespräch angeboten worden, eigentlich überhaupt keines. Und dass es in dem Döner-Laden auch noch so ein freundliches Gespräch war, die beiden jungen Männer an mir älteren deutschen Frau und meinem Leben Interesse zeigten, sich respektvoll verhielten und dann auch noch von sich erzählten, hat mir etwas gegeben und gezeigt. Nämlich ihre selbstverständliche Art Gastfreundschaft zu leben. Für mich ein Beispiel, dem man folgen sollte, aus dem man aber auf alle Fälle lernen kann.
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07.02.2013, 20:14Inaktiver User
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
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07.02.2013, 21:19Inaktiver User
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07.02.2013, 22:42Inaktiver User
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08.02.2013, 11:23
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Eben..RTL pur...war auch bei mir der erste Gedanke beim Lesen des Titels...oder Bildzeitungsüberschrift..zum Verständnis für die Eidgenossen...das ist sowas wie "Blick" ..übelstes Boulervardpresseniveau...unterirdisch ...geht schon in Richtung "rechter Populismus" zumindest wenn du es laut aussprichst und auf der Zunge zergehen lässt...hinterlässt schlechten Nachgeschmack...
Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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08.02.2013, 14:22Inaktiver User
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
dann lass es doch einfach mit den falschen behauptungen.
ich sehe jedenfalls nicht, wo hierzulande einwanderer aus dem fernen osten besonders erfolgreich wären. diejenigen, denen ich begegne, frieren sich meistens irgendwo den alterwertesten ab, um ein paar kröten für zigaretten oder blumen abzugreifen. andere führen restaurants - aber das tun andere einwanderer auch.
möglicherweise gibt es einen anderen faktor - der jedoch nicht auf fernöstliche einwanderer zutrifft - für mehr oder weniger erfolg, und zwar die zahl der landsleute. wer hierzulande nur wenige landsleute hat, muss sich zwangsläufig mehr mit den deutschen befassen und auch die sprache mehr lernen. größere communities dagegen können sich eher leisten, ihre heimatsprache zu sprechen und ihre kultur zu pflegen.
wobei spätestens die dritten generationen sich i.d.r schon sehr weitgehend integrieren, egal woher sie kommen.
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11.02.2013, 18:30
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Ambiva, vietnamesische Kinder sind bereits in der zweiten Generation erfolgreicher als deutsche. Türkische Kinder lassen sie weit hinter sich. Es gibt viel zu wenige Türken, die studieren. Wenn es Dich interessiert, dann lies mal nach beim Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung oder auch beim statistischen Bundesamt.
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19.02.2013, 11:19
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Liebe Leandra,
im DRadio Kultur gab es heute zwei Reportage zur Situation von Flüchtlingen. Zwar z.T. gemünzt auf die Lage von beispielsweise afghanischen Flüchtlingen nach ihrer Ankunft auf Lesbos/Griechenland (nach einer Odyssee über Iran und Türkei), aber dennoch allgemein sehr informativ. Da wird sehr schnell klar, dass Flüchtlinge GANZ andere Sorgen haben als Kopftücher und Schweinefleisch.
Höre es Dir einmal an, wenn Du echtes Interesse an dem Thema hast (findet man auf der Internetseite). Auf alle Fälle differenzierteres Niveau als Du es bei RTL finden wirst.
Grüße
MillowitschBe like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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20.02.2013, 15:57
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Das ist m.E. eine genauso eindimensionierte Sicht wie der Rest, gerade wenn man dazu Gesetzeswidrigkeiten in Betracht zieht.
Eben! Gewisse Mentalitätsunterschiede auch im Hinblick auf Gastfreundschaft lassen sich schlecht leugnen. Aber ich war schon in Dönerläden, da hat keiner Interesse an meinem Leben gezeigt (verlange ich auch nicht), und umgekehrt. Dass sich jemand mir gegenüber als Kunden respektvoll verhält, setze ich dagegen (noch) voraus. Es ist ja zu erwarten, dass derjenige auch was verdienen will...Don't let them dictate to you the definition of yourself.



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