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  1. Inaktiver User

    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    ja, das denke ich auch, Leandra. Und dabei können wir in unserem Land sicher Unterstützung geben. Einerseits sollen die Wurzeln des Heimatlandes mit ihren Sitten und Gebräuchen nicht vergessen sondern gepflegt werden, andererseits ist es für eine gelingende Integration notwendig sich mit den Sitten und Gebräuchen des neuen Heimatlandes oder Gastlandes vertraut zu machen. Menschen, die sich ehrenamtlich für Migranten einsetzen, können viel dafür tun. Sie können Ansprechpartner sein, sie können im individuellen Gespräch und einem Miteinander herausfinden, wo Schwierigkeiten liegen und sich darum bemühen einen Weg da heraus zu finden. Es könnten Gruppen gegründet werden, in denen Unterstützung erfahren wird. In Frankreich z.B. lebt Pulcherie Hercule, eine Frau aus Afrika, die vor 14 Jahren ihren Mann verlor, drei Kinder allein erzieht, berufstätig ist und sich unermüdlich ehrenamtlich in der Kirche engagiert: sie hat zusammen mit einer Gruppe junger Migranten eine Migrantenmesse erschaffen, die regelmäßig in den Kirchen aufgeführt wird. Sie hat eine Elterngruppe gegründet, in der man sich gegenseitig in Erziehungsfragen unterstützt und berät. Sie engagiert sich dafür , dass Eltern sich mehr für ihre Kinder einsetzen, dass sie ihnen die Werte ihrer afrikanischen Herkunft vermitteln, aber dass sie ihre Kinder auch gegen die Diskriminierungen schützen, denen sie vorwiegend in Schulen ausgesetzt sind, und dass sie nicht aufgeben in dem beständigen Bemühen ihren Kindern die Werte der neuen Heimat zu vermitteln. Das sind viele Aufgaben für eine Frau, die selbst kein einfaches Leben hat und vom Schicksal getroffen wurde. Doch Pulcherie Hercule erfährt Kraft für all ihr Tun im Gebet.

  2. Inaktiver User

    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Ich bin vollkommen deiner Meinung!! Viele haben meinen Eingangspost nicht richtig gelesen und verstehen glaube ich auch nicht auf was ich hinaus möchte: Ich finde es sehr traurig, dass Menschen aus ihrem Land flüchten müssen, weil es ihnen dort nicht gut geht! Ich persönlich würde mein Heimatland nie verlassen, zumindest nicht für immer und stelle mir das nicht gerade schön vor, wenn man in ein anderes Land muss, weil man im eigenen keine Perspektiven hat :(

    Was ich auch noch thematisiert habe, ist das Verhalten dieser geflüchteten Personen. Ich wiederhole mich gerne: es sind bestimmt nicht alle gleich und ja ich spreche vermehrt vom Balkan, aber ich erlebe einfach oft, dass das Interesse an unserem Land und unserer Kultur sehr gering ist. Das man sich gar nicht anpassen möchte. Aber Leute, die von einem anderen Land kommen, dürfen nicht vergessen, dass hier unsere Sitten herrschen und nicht wir uns ihnen anpassen müssen, sondern umgekehrt....
    Du bringst aber einiges Durcheinander.
    Die Leute, die hierher flüchten, haben nur wenig Grund, sich hier mehr einzufügen als nötig. Sie wollen ja nicht bleiben.
    Die Ausübung von (muslimischer) Religion steht auf einem ganz anderen Blatt - und dass du da jetzt nicht mehr drauf eingehst, spricht Bände.

    Was GENAU möchtest du hier eigentlich diskutieren?

  3. Inaktiver User

    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Meine Frage dieses Stranges möchte ich hiermit nochmals verdeutlichen: Ich verstehe nicht, weshalb so viele Menschen ihr Land verlassen wollen.
    weil sie auch gerne im wohlstand wohnen wollen, so wie du.

    Warum sie dort so unzufrieden sind, dann hier her kommen und sich beschweren, weshalb sie nicht akzeptiert werden, warum sie nicht in jedem Stadtteil Minarette bauen dürfen und die Kinder in der Schule nicht den Koran lesen oder beten (alles schon erlebt!) Das Bild, das man von der Mehrheit der Ausländer, ich meine jetzt vorwiegend die aus dem Balkan, hat, kommt ja nicht von ungefair. Hier bei uns, also in der Stadt wo ich momentan noch wohne, sind 70% Ausländer.. das ist eine ganze Menge und ich finde es sehr deprimierend, dass so viele Menschen nicht glücklich in ihrem eigenen Land werden können, wo sie ihre Religion und iher Kultur leben können, ohne dass sie vom Staad oder anderen Leuten diskriminiert werden.
    weil sie auch ihren glauben und ihre traditionen leben wollen, so wie du.

    es ist zufall und kein verdienst, auf der reichen seite der welt geboren zu sein.
    (mache dir bewusst, dass die menschen vor gott alle gleich sind - die menschen schaffen es aber nicht, ihren reichtum auf der erde zu teilen. du schreibst, dass du christ bist.).

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    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen

    Mich beschäftigt das Thema; Warum akzeptiert niemand unsere Kultur? Extrem...
    Wenn die Muslime (nicht nur sie, aber hauptsächlich) ja so religiös sind, an Allah glauben, weiss ich nicht wie oft beten, in die Moschee gehen, warum zum Teufel, behandeln sie Frauen wie Sklaven?? Warum konsumieren die Meisten auch Alkohol und Drogen?
    .........

    meine beste Freundin Jugoslawin .....
    Leandra, leider gehst Du auf meinen Post nicht ein. Zum Frauenbild habe ich schon was geschrieben. Was den Alkohol und die Drogen angeht, wir Deutsche sind zum großen Teil evangelisch oder katholisch getauft. Viele von uns beten sicher auch. Trinken wir keinen Alkohol? Tun wir keine Dinge, die uns die Bibel verbietet?
    Vieles ist unabhängig von der Religion doch immer noch in der einzelnen Person begründet.
    Da Du sehr viel den Balkan ansprichst: Kann es sein, dass Deine jugoslawische Freundin ein massives Problem mit ihrem moslemischen Ehemann hat, der evtl trinkt, Drogen nimmt und sie unterdrückt?
    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar - Antoine de Saint-Exupéry

  5. Inaktiver User

    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Leandra,

    ich wünsche Deinem deutschen Mann ein besseres Leben in der Schweiz als mein Vater es hatte.
    Dir wünsche ich, dass Du vom Zivilstandsbeamten keinen dummen Sprüche hören wirst, sollte Dein Mann sich entscheiden sich in der Schweiz einzubürgern (ev mit Rücksicht auf die Kinder), was er dann - Dank der Ehe mit Dir - unter erleichterten Voraussetzungen tun könnte.
    Euren potentiellen Kindern wünsche ich, dass sie nicht ständig blöd auf die Herkunft ihres Vaters angesprochen werden und nicht bei jedem hochdeutschen Wort, das ihnen versehentlich herausrutscht ein dummes Gewieher losgeht.

    Es ist nicht das gleiche als privilegiertes Anhängsel eines privilegierten Mannes ein paar Jahre in ein anderes Land zu gehen, um eine Weile dort als Gast zu leben, wie als fremder ohne bevorzugte Herkunft und daraus resultierender Bildung in ein Land zu kommen, wohl wissend, dass er aus welchen Gründen auch immer nicht wieder in seine Heimat zurückkehren wird, um dort vor seinen Freunden und Bekannten von seinen ach so tollen Erlebnissen zu berichten und die Amis oder wen auch immer für ihre in seinen Augen dümmlichen Gewohnheiten und Lebensstile zu verhönen.
    Er wird nicht, wenn seine Kinder ins Schulalter kommen zurückgehen können in die gewohnten Gefilde, wo alle seine Freunde leben und er Beziehungen hat, nein, seine Kinder werden sich als fremde durch die Schulen schlagen, falls sie die Durchsetzigkeit und vor allem von irgendwo den Rückhalt haben.
    Sollte er nicht ein Hilfsarbeiter sein, sondern vielleicht sogar qualifizierter als die Eigeborenen werden es seine Kinder um keinen Deut besser haben, nein, die müssen nicht meinen, hier auch noch Bildung geniessen zu können und auch noch weiterzukommen.

    Eventuell wird er den goldenen Westen mit anderen Augen sehen und sich vielleicht sogar auf Dinge zurückbesinnen, die ihm in seiner Heimat nie etwas bedeutet haben, die ihm in der Fremde aber vielleicht einen Halt geben oder einen Schutz.
    Denn er wird es an seinem Umfeld gesehen haben, dass es nicht allzuviel bringt, sich ein Leben lang krummzulegen und sich auf Teufel komm raus anzupassen.
    Geändert von Inaktiver User (06.02.2013 um 09:15 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Also... nur mal so hineingeworfen in die Runde:

    Abgesehen von der Kultur, Religion oder aus welchem Land diese Menschen nach Deutschland (mal explizit) kommen. Und da möchte ich diejenigen gerne aussen vor lassen, die unfreiwillig in unser Land gekommen sind bzw. flüchten mussten und eigentlich gerne in ihrem eigenen Land geblieben wären.

    Ich spreche jetzt von Menschen, die freiwillig ihr Land verlassen haben, hier leben möchten, aber nicht einsehen, die deutsche Sprache zu lernen ob nun gut oder weniger gut. Die vorhaben, hier für immer zu leben und nie wieder in ihr Herkunftsland zurückgehen wollen.

    Diese speziellen Menschen kann ich genauso wenig verstehen wie Deutsche (tatsächlich!) die in ein fremdes Land reisen und sich darüber beschweren oder wundern, kein Schnitzel oder keine Bratwurst zu bekommen und die sich noch dazu darüber beschweren, dass man sie nicht versteht und keiner Deutsch spricht.

    Allerdings verstehe ich auch nicht, wenn ich in einen Bereich (egal in welcher Stadt, Köln, Stuttgart, Berlin, Hamburg) komme, in dem es einen erhöhten Ausländeranteil gibt, ich dort beschimpft und bespuckt werde. In meinem Heimatland.
    Mal angenommen, es würde in der Türkei, Tunesien, Thailand oder sonst wo, Deutsche geben die sich einen Bereich (ich sag mal salopp) unter den Nagel reissen und mit deren Landsleute so umspringen würden... Was würde denn da passieren?

    Ich finde dieses Thema sehr heikel und breit gefächert.

    Ich kann nur von mir ausgehen. Wenn ich in einem fremden Land bin, dann versuche ich die Sprache zu sprechen, deren Essen zu probieren und mich ggf. anzupassen (kommt ja auch drauf an wo ich bin).
    Wenn ich aus Deutschland wegen Krieg oder sonstigem flüchten müsste, wüsste ich nicht ob ich vor lauter Angst mich so schnell anpassen könnte. Ich denke, ich würde es versuchen.

    Aber wie gesagt: ich kann nur von mir selbst ausgehen und für niemanden sonst sprechen.

    Viele Grüße
    Beim Richtigen kann man nichts falsch machen ;-)

  7. Inaktiver User

    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Zitat Zitat von Butterblume24 Beitrag anzeigen
    Ich spreche jetzt von Menschen, die freiwillig ihr Land verlassen haben, hier leben möchten, aber nicht einsehen, die deutsche Sprache zu lernen ob nun gut oder weniger gut. Die vorhaben, hier für immer zu leben und nie wieder in ihr Herkunftsland zurückgehen wollen.

    Diese speziellen Menschen kann ich genauso wenig verstehen wie Deutsche (tatsächlich!) die in ein fremdes Land reisen und sich darüber beschweren oder wundern, kein Schnitzel oder keine Bratwurst zu bekommen und die sich noch dazu darüber beschweren, dass man sie nicht versteht und keiner Deutsch spricht.
    Dass diese speziellen Menschen keine Deutsch sprechen, wirst du wohl kaum erleben.

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    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass diese speziellen Menschen keine Deutsch sprechen, wirst du wohl kaum erleben.
    Du bist also der Meinung, dass alle die hier freiwillig hergekommen sind, gerne die Sprache lernen möchten und sie auch einwandfrei sprechen können?

    Ich bin der Meinung, dass viele auch hierher kommen, weil sie sich Arbeit erhoffen, ihren Kindern ein besseres Leben zwecks Schulbildung ermöglichen wollen und von der ärztlichen Versorgung profitieren wollen. Die Kinder ja, aber was ist mit deren Eltern? Väter, Mütter? Ich habe Verwandte die im Kindergarten arbeiten und mir von Eltern erzählen die kein oder sehr wenig deutsch können und schon jahrelang hier wohnen. Die meinen, dass sie ihre Kinder dann auf die Europaschule schicken können. Mein Freund ist Lehrer. Auch er hat Eltern erlebt die jahrelang hier wohnen und kein oder sehr wenig deutsch können. Nicht alle sind geflüchtet weil sie es mussten.

    Väter die von ihrem Herkunftsland hierher geschickt wurden zum arbeiten, die ihre Familien hergeholt haben und sich hier ein besseres Leben erhoffen. Deren Frauen die Sprache nicht lernen wollen oder umgekehrt. Und nein, ich spreche hier nicht von Türken. Es betrifft alle Länder der Welt.
    Beim Richtigen kann man nichts falsch machen ;-)

  9. Inaktiver User

    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Zitat Zitat von Butterblume24 Beitrag anzeigen
    Du bist also der Meinung, dass alle die hier freiwillig hergekommen sind, gerne die Sprache lernen möchten und sie auch einwandfrei sprechen können?

    Ich bin der Meinung, dass viele auch hierher kommen, weil sie sich Arbeit erhoffen, ihren Kindern ein besseres Leben zwecks Schulbildung ermöglichen wollen und von der ärztlichen Versorgung profitieren wollen. Die Kinder ja, aber was ist mit deren Eltern? Väter, Mütter? Ich habe Verwandte die im Kindergarten arbeiten und mir von Eltern erzählen die kein oder sehr wenig deutsch können und schon jahrelang hier wohnen. Die meinen, dass sie ihre Kinder dann auf die Europaschule schicken können. Mein Freund ist Lehrer. Auch er hat Eltern erlebt die jahrelang hier wohnen und kein oder sehr wenig deutsch können. Nicht alle sind geflüchtet weil sie es mussten.

    Väter die von ihrem Herkunftsland hierher geschickt wurden zum arbeiten, die ihre Familien hergeholt haben und sich hier ein besseres Leben erhoffen. Deren Frauen die Sprache nicht lernen wollen oder umgekehrt. Und nein, ich spreche hier nicht von Türken. Es betrifft alle Länder der Welt.
    Das hat für mich nichts mit "freiwillig" zu tun.

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    AW: "Mein Land" und die Ausländer...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das hat für mich nichts mit "freiwillig" zu tun.
    Ich finde doch. Ich kann nicht alle über einen Kamm scheren, aber es gibt durchaus Männer die bei einem Jobangebot mit ihren Familien sprechen und darüber "freiwillig" entscheiden ob sie in das fremde Land gehen oder nicht. Und es gibt durchaus Frauen die "freiwillig" mitgehen. Warum, darüber scheiden sich die Geister.
    Nicht alle verlieren ihren aktuellen Job, weil sie sich gegen das fremde Land entschieden haben.
    Ich denke schon, dass einige freiwillig hierher kommen, aber kein deutsch lernen wollen.
    Beim Richtigen kann man nichts falsch machen ;-)

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