Das ist leider absolut richtig. Das Problem ist aber Diktatur, Diskriminierung von Frauen und Andersgläubigen, Unterdrückung gibt es heute noch für etwa 1 Milliarde Menschen auf der Welt. Sollen wir die alle aufnehmen? Das wird gar nicht gehen. Der einzige Weg ist daher politisch und finanziell, teilweise wie in Mali auch militärisch, den Menschen und Organisationen zu helfen, damit sie Freiheit und Demokratie auch in ihrer Heimat finden können.
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Ergebnis 21 bis 30 von 78
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05.02.2013, 15:29
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
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05.02.2013, 16:11Inaktiver User
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
dafür müsstest du jeden "ausländer" fragen müssen.
es hat sicherlich jeder andere gründe seine heimat zu verlassen.
seltsam, dass du auf der einen seite immer sagst, dass du nicht verallgemeinerst, aber hier wieder das wort minarett und koran fällt.
puh leandra, du musst echt langeweile haben, dass du dich mit so einem thema auf so dünnes eis begibst.
der thread wird dir um die ohren fliegen.
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05.02.2013, 17:09Inaktiver User
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
ganz einfach: für einen großen teil der migranten trifft nicht zu, was du schreibst.
denn viele menschen sind in unsere länder kommen ohne die absicht zu bleiben. die haben auch nicht versucht, die eintönige schweiz mit minaretten zu beleben. solche ansinnen kommen erst in den letzten jahren durch jene menschen, die schon hier geboren sind, die kein land verlassen haben, sondern deren land hier ist; die aber trotzdem eine andere kultur und religion haben und nun versuchen sowas wie religionsfreiheit wahrzunehmen...
ich kann ansonsten nur von deutschland sprechen: die zahl der menschen, die kein deutsch können, wird immer geringer, das ist hier allmählich kaum noch ein problem. schwieriger sind eher soziale und bildungsprobleme, die häufiger die familien mit migrationshintergrund treffen - aber auch das wird besser, kann man kaum noch so pauschal sagen.
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05.02.2013, 17:19Inaktiver User
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05.02.2013, 17:31
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Wei o wei o wei....was für ein Thema....alles in einen Eingangspost verpackt.
Vielleicht sollte man manche Fragen etwas differenzierter stellen, denn hier steckt viel zu viel drin.
1. Was fasst man unter den Begriff Ausländer....
2. Wenn mans dann mal definiert hat, wie verhalten sich bestimmte Gruppen in Deutschland? Hier gibt es positive wie negative Aspekte.
3. Warum verhalten sie sich so und warum stört es mich?
4. Warum sind sie nach Deutschland gekommen?
5. Wie verhalten sie sich in ihrem Heimatland?
6. Wie verhalten sich Deutsche in deren Land?
Na, dann mal auf zur Doktorarbeit. Verallgemeinerungen und Platitüden wie der Ausländer schlechthin, die Moslems, um die es hier hauptsächlich wohl geht oder die Deutschen usw helfen nie weiter.
Aus eigener Erfahrung: viele Jahre mit einem Moslem verheiratet, lange im Nahen Osten gelebt und viele Moslems wie Menschen anderer Nationen auch in Deutschland erlebt:
Allein schon der gerne immer wieder angeführte Satz, dass Moslems ihre Frauen wie Sklaven behandeln und am besten gleich das Kopftuch dafür als Beispiel genommen wird, ist absoluter Schwachsinn. In meiner Zeit im Nahen Osten habe ich das genau anders heraum erlebt und zwar in allen Familien ohne Ausnahme. Die Frauen sind dort die absolut stärkeren in der Familie. Sie wissen ganz genau, wie sie mit ihren Männern umzugehen haben, tragen ihre Kopftücher nicht als Zwang, sondern aus Schutz und vor allem weil sie es selber wollen. Auch gibt es viele Gebiete, in denen sie gar nicht getragen werden, insb. aber innerhalb des Hauses. Viele Junge Frauen studieren, sofern die Infrastuktur es hergibt.
Klar, der Mann erwartet gewisse Dinge. Mach Tee...dann macht sie Tee und lächelt, denn sie weiß was sie damit erreicht. Seinen Respekt und die Bewunderung der Gäste. Sie macht es in der Regel gerne und sieht es nicht als Erniedrigung an.
Sie sind nicht nur Mütter der zahlreichen Kinder, sondern haben damit auch die Oberhand. Schlägt der Mann auch nur einmal zu oder verhält sich nicht so, wie es erwartet wird, dann geht sie zur ihrer Familie. Ohne die Kinder. "Sieh zu wie Du klar kommst. Dann wird der Pascha recht schnell ganz klein und muss Abbitte leisten. Das geht nicht allzu leicht. In der Regel gibt es erst einen Famlienrat, bevor sie sich dann bereit erklärt, zurückzukehren. Dieser Rat besteht fast nur aus Frauen.
Das Bild das hier in Europa oft von muslimischen Frauen herrscht, ist aus meiner Sicht in großen Teilen völlig falsch. Natürlich gibt es auch Länder, wo Frauen unterdrückt werden, aber oftmals erlebe ich, dass sie in Deutschland weitaus schlechter behandelt werden.
Die Achtung der Moslems vor Deutschen Frauen zb. ist nicht allzu groß. Solche Beziehungen können funktionieren, i.d. Regel gibt es aber eher große Probleme. Dazu trägt auch bei, wie wir uns oft im Ausland verhalten. Wer sich splitternackt in einem moslemischen Land an den Strand legt, darf sich über das Frauenbild der Moslems über uns Europäerinnen manchmal nicht wundern.
Warum sie nach Deutschland kommen, ist vielfälitg. Die Gründe kennen wir alle. Krieg, bittere Not, Hoffnung auf ein besseres Leben, das Goldene Europa, das sich für viele gar nicht als so golden herausstellt, manchmal auch Prestigedenken, damit die Söhne Ärzte oder Anwälte werden, um dann möglichst (oft erst nach 20 Jahren) ins Heimatland zurückzukehren.
Viele haben sich hier aber auch etabliert. Sie sprechen hervorragendes Deutsch, leben seit Jahrzehnten hier, sind mit Deutschen verheiratet, die Kinder empfinden sich als Deutsche und sind längst Deutsche. Natürlich erlebe ich auch die andere Seite. Menschen, die sich freuen, dass sie unser Sozialsystem ausnutzen können, die nach zehn, zwanzig oder dreißig Jahren kein Wort Deutsch reden, Muslime die uns Deutsche in Deutschland öffentlich als dreckig kritisieren, weil wir uns nicht überall rasierten...wo man dann schon mal denkt: Briefmarke auf den Hintern und ab nach Hause. Und ja, auch die Ghettos in den Großstädten mit all den daraus resultierenden Problemen, sind bekannt.
All das gibt es. Andererseits bin ich froh über die Vielfalt in unserem Land mit allen Höhen und Tiefen.Geändert von Destiny68 (07.02.2013 um 19:23 Uhr)
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar - Antoine de Saint-Exupéry
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05.02.2013, 17:40Inaktiver User
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Es hat selbstverstaendlichnnichts damit zu tun, dass in vielen Laendern Krieg herrscht, Systeme in denen gefoltert wird und bitterste Armut. nein, das sind alles keine Gruende. Man denkt sich, man verliese sein Land, seine Sprache, seine Freunde und Familie weil man in Deutschland mit offenen Armen aufgenommen wird und auf Kosten des Sozialstaats wohnen kann wie Gott in Frankreich.


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05.02.2013, 17:44
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

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05.02.2013, 17:53
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Loop, ich finde das kein Thema, dass man aus langeweile anschlägt. Ich könnte dich auch fragen, weshalb du schon 10.101 Posts geschrieben hast. Ist dir langweilig, dass du dich jeden Tag mit Problemen oder Gedanken anderer beschäftigst? Ich arbeite den ganzen Tag und diskutiere am Abend oft mit meinem Mann über das was so passiert ist, in seinem Shop und in meinem Geschäft. Darüber mache sicher nicht nur ich mir Gedanken. Dieses Forum ist dazu da, um sich auszutauschen. Es muss ja nicht immer ums Betrügen oder Lügen gehen, man kann doch auch mal ein heikles Thema anschneiden, wo die Antworten mit Sicherheit nicht immer gleich ausfallen.
Ich finde es ehrlich gesagt schade, dass man hier gleich verurteilt wird, wenn man mal seine Meinung äussert. War mir beim Eröffnen dieses Stranges aber eigentlich klar, aber ich stehe zu meiner Meinung und höre mir auch gerne andere Ansichten dazu an. Das ist ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt und über das ich auch oft mit meiner Familie spreche.Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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05.02.2013, 17:55Inaktiver User
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Ein militärisches Eingreifen, wie du es schreibst, Frank, finde ich falsch. Ich bin grundsätzlich gegen Krieg. Gerade jetzt wird doch in den USA ein fünfjähriges Kind in einem Bunker von einem Veteranen festgehalten. Immer wieder erfahren wir, wenn auch noch viel zu wenig, etwas darüber, was der Krieg aus den Menschen macht. Wir wissen es selbst doch auch noch durch unsere Eltern oder Großeltern. Die Schäden in der Seele derjenigen, die Kriegserfahrungen gemacht haben sind groß, riesengroß, und kaum zu heilen. In Mali, um noch einmal darauf zurückzukommen, gibt es Kindersoldaten. Das ist ganz furchtbar, ein Kind, das seinen Eltern weggenommen wird um den Tod zu sehen, Schmerz an Seele und Körper zu erfahren, um zu leiden. Wir hatten an der Waldorfschule zwei Jungen aus einem afrikanischen Land. Beide waren von ihren Verwandten fortgeschickt worden, irgendwohin ins Ausland, wo es für sie eine bessere Zukunft geben kann, geben muß. Das war die Hoffnung der Eltern und Verwandten. Sie bezahlten viel Geld für die Fluchthelfer, die Jungen sind über schreckliche Wege, hungernd, durstend, frierend, allein, in Deutschland angekommen. Sie lernten sich erst auf ihrer Reise in ein gelobtes Land kennen, sie sprachen nicht die Sprache unseres Landes, aber sie lernten sich zu vertrauen und sich zu unterstützen, beieinander zu bleiben und gemeinsam in ihre Zukunft zu gehen. Irgendwie gelangten sie in ein Asylbewerberheim, wurden gesehen, es kümmerten sich Menschen um sie und sorgten dafür, dass sie eine Schule besuchten, die Sprache lernten, dass alle nötigen Formulare ausgefüllt wurden und schließlich auch um eine Möglichlichkeit Kontakt zu ihren Familien aufzunehmen und sich zu Hause zu melden.
Meine Meinung zu Mali ist, dass es andere Wege geben muß als ein militärisches Eingreifen. Das bringt nur zusätzliches Leid über alle Beteiligten. Besser wäre es Unterstützungen zu geben, Bildung anzubieten, Entwicklungshilfe zu leisten. Aber das ist eigentlich jetzt nicht das Thema des stranges.dennoch möchte ich hiermit zeigen, dass es häufig Menschen in Not sind, die ihr Land verlassen mit der Hoffnung im Herzen, dass es in unserem Land gut ist. Und dazu können wir etwas beitragen indem wir die Fremden auf eine Weise willkommen heißen, die gut tut. Mit Freundlichkeit, offenen Herzen und Ohren, mit Respekt und Achtung
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05.02.2013, 18:23
AW: "Mein Land" und die Ausländer...
Ich bin vollkommen deiner Meinung!! Viele haben meinen Eingangspost nicht richtig gelesen und verstehen glaube ich auch nicht auf was ich hinaus möchte: Ich finde es sehr traurig, dass Menschen aus ihrem Land flüchten müssen, weil es ihnen dort nicht gut geht! Ich persönlich würde mein Heimatland nie verlassen, zumindest nicht für immer und stelle mir das nicht gerade schön vor, wenn man in ein anderes Land muss, weil man im eigenen keine Perspektiven hat :(
Was ich auch noch thematisiert habe, ist das Verhalten dieser geflüchteten Personen. Ich wiederhole mich gerne: es sind bestimmt nicht alle gleich und ja ich spreche vermehrt vom Balkan, aber ich erlebe einfach oft, dass das Interesse an unserem Land und unserer Kultur sehr gering ist. Das man sich gar nicht anpassen möchte. Aber Leute, die von einem anderen Land kommen, dürfen nicht vergessen, dass hier unsere Sitten herrschen und nicht wir uns ihnen anpassen müssen, sondern umgekehrt....Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.



...aber die vielen die in ihrer Heimat keine Sicherheit ...keinen Frieden finden...die in ihrer Heimat ständig der Gefahr ausgesetzt sind auf den Strassen erschossen zu werden...oder aber aufgrund ihres Geschlechts ...Frauen werden in vielen Ländern wie Dreck behandelt....dürfen nichtmal die Schule besuchen...dürfen nicht studieren...da ist doch klar das sie zu Migrantinnen werden.
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