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  1. Inaktiver User

    AW: Eltern vs. Freund, Hilfe!

    Zitat Zitat von Nassja Beitrag anzeigen
    Ach ja, das hatte ich eben vergessen zu schreiben... Es ist tatsächlich so, dass meine Mutter die klassische Rollenverteilung vertritt! Ich bin zum Glück nicht so, aber leider kann ich ihr ihre Ängste diesbezüglich nicht nehmen, da ich aufgrund meiner psychischen Lage seit ein paar Monaten auch nicht mehr fähig bin zum Arbeiten! Aber ich kann ihr leider auch nicht klar machen, dass man/ich meine Partnerwahl nicht auf diesem Schema aufbaue!
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Therapie und hoffe, dass du bald wieder arbeiten kannst.
    Aber auch falls dem nicht so ist - ein Versorger, von dem du abhängig wirst ist das Letzte was deine Mama für dich wollen kann.
    Ich wünsche dir für Euer Gespräch alles Gute und hoffe, dass sie über ihren Schatten springen kann.

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    AW: Eltern vs. Freund, Hilfe!

    Lieben Dank

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    AW: Eltern vs. Freund, Hilfe!

    Liebe Nassja,

    Deine Verzweiflung ist sehr nachvollziehbar , und Deine emotionale Befindlichkeit
    lässt sich auch nicht einfach "weg-rationalisieren".

    Wenn es dir gelingt, die Liebe zu Deiner Mutter und die vermeintliche Verantwortung
    für ihre Gesundheit trennen zu können, dann bist Du einen guten Schritt weiter.

    Den Vorschlag, ein ehrliches Gespräch mit ihr zu suchen, finde ich sehr gut.
    Ich würde aber nicht nur den Freund zum Thema machen, sondern Deiner Mutter
    auch in aller Deutlichkeit sagen, dass Du Dich emotional erpresst fühlst und dass
    Du nicht bereit bist, "Schuld" für ihre gesundheitlichen Probleme auf Dich zu nehmen.

    Es scheint, dass sie gewohnheitsmäßig agiert - vielleicht bietest Du ihr ja die Möglichkeit,
    mit klaren Worten das Muster zu durchbrechen.

    Wie verhält sich denn Dein Vater Dir gegenüber?

    .

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    AW: Eltern vs. Freund, Hilfe!

    Zitat Zitat von Nassja Beitrag anzeigen
    Es scheint tatsächlich keinen anderen Ausweg zu geben als resolutes Handeln! Es wird nicht einfach, aber daran führt kein Weg vorbei! Ich hoffe nur soooo sehr, sooo sooo sehr, dass es sich am Ende lohnt - im Sinne von, dass mein Freund der "Richtige" ist... klar wird es sich auch lohnen in Sachen erwachsen werden, aber mein Gewissen würde mich fertigmachen, wenn meine Mutter am Ende doch Recht behält! Denn dafür wäre es ein echt verdammt hoher Preis, den da alle Beteiligten bezahlen mussten...
    Also die beiden Themen Partnerschaft und Mutter solltest Du so nicht verküpfen. Da besteht gar kein Zusammenhang. Denn es geht nicht darum, Deiner Mutter zu trotzen und Deine Beziehung ihr gegenüber durchzusetzen. Es geht darum, Dich gegen ihre emotionalen Erpressungen zu immunisieren, damit Du ganz einfach Du selbst sein und Dein eigenes Leben führen kannst.

    Der Zankapfel ist nämlich austauschbar. Heute ist es Dein Freund, morgen kann es die falsche Arbeitsstelle sein oder das falsche Auto oder das falsche Haus oder die falsche Kleidung oder der falsche Lebensstil ...

    Und was meinst Du mit "hoher Preis"?
    Die Krankheit Deiner Mutter? - Dafür kannst Du keine Verantwortung übernehmen!
    Oder die Auseinandersetzung, die Ihr führen müsst? - Da musst Du wohl durch!
    Geändert von falbala7 (31.01.2013 um 09:56 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Eltern vs. Freund, Hilfe!

    Zitat Zitat von Nassja Beitrag anzeigen
    @ Sesam...
    Der Tipp mit dem "bei sich bleiben", hmm... klingt gut, aber wie schafft man das?! Ich merkte schon in der Tagklinik in der Gruppentherapie, dass mich jeder Pups der anderen irgendwie zu sehr mitgenommen hat! Man leidet irgendwie immer mit... die Therapeuten dort meinten, ich solle mir ne Art Käseglocke vorstellen und die Probleme der anderen an mir abprallen lassen, aber das klappte nicht
    Meiner Erfahrung nach leidet man nur dann mit wenn man das gleiche oder ein ähnlich ungelöstes Thema hat. Ist das eigene Thema gelöst wird aus Mit-leid Mit-Gefühl. Das ist ein erheblicher Unterschied, denn so bleibst Du im Herzen berührbar ohne in Leid zu verfallen. Solange Du Deins noch nicht zufriedenstellend geklärt, gelöst, bearbeitet hast (in Frieden damit bist) mach Dir bewusst das nur eine Resonanz zum Thema besteht und Du dem Anderen nicht wirklich helfen kannst. Nimm das was emotional in Dir ausgelöst wird an, bewerte es nicht. Ich hoffe das Deine Therapeuten Dir entsprechende "Werkzeuge" an die Hand geben.

    Jeder muss hier seinen eigenen Weg und Lösungen finden. Indem Du die Verantwortung an den Anderen zurückgibst erhält dieser im positiven Sinne die Chance nicht mehr im Außen seine Ängste zu bekämpfen, zu kontrollieren. Er wird auf sich selbst zurückgeworfen.
    Gewöhne Dir einen gesunden Egoismus an, indem Du Dein Wohlergehen an erster Stelle setzt.
    Du darfst das!
    Geändert von Inaktiver User (31.01.2013 um 12:58 Uhr)

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