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  1. Inaktiver User

    AW: Der Soziopath von Nebenan

    @punto:

    ganz vorsichtig und mit Vorbehalt , weil ich die Betreffende nicht persönlich kenne, meine ich, dass deine Erzählung auf eine narzistische/n Persönlichkeit(sstörung?) schließen lässt.

    Abstand, Abstand, Abstand......... halten, der eigenen Gesundheit zu liebe

    Igraine

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    AW: Der Soziopath von Nebenan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nutzen kann sich auch einstellen ohne zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, z.B. Geld zur Verfügung zu haben ohne sich anzustrengen oder sich überlegen zu fühlen, weil man es schafft andere zum Arbeiten zu bringen während man selbst der Muße pflegt. Aber ist so ein Mensch gleich ein Soziopath?

    Die Sache mit dem Befriedigungs- und Stärkegefühl, die aus den Schmerzen anderer gezogen werden, so unverständlich mir das Gefühl auch ist, kenne ich aus Romanen der Sorte, die ich kaum noch lese. Bislang hielt ich das für Ausgeburten besonders üppiger Phantasie.
    Weil man sowas im Alltag noch nicht getroffen hat.
    Ich kenne das auch noch nicht lange. Erst durch meine Freundin (deren Mann...), der einige Punkte davon erfüllt.
    Und je länger ich diese Verbrecher-Bücher lese (wahre Geschichten=True Crime, z.B. Ice Man), umso öfter begegnen einem solche Menschen.
    Das wollte ich dir eigentlich per PN schreiben, aber das geht nicht.
    The original Karla
    est. 2006


  3. Inaktiver User

    AW: Der Soziopath von Nebenan

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Weil man sowas im Alltag noch nicht getroffen hat.
    Ich kenne das auch noch nicht lange. Erst durch meine Freundin (deren Mann...), der einige Punkte davon erfüllt.
    Und je länger ich diese Verbrecher-Bücher lese (wahre Geschichten=True Crime, z.B. Ice Man), umso öfter begegnen einem solche Menschen.
    Das wollte ich dir eigentlich per PN schreiben, aber das geht nicht.
    PN ist abgestellt, hat Gründe die in der Vergangenheit liegen.

    Facetten findet man natürlich in Einzelpersonen, die Beschreibung von Stecher hat mich an einige Chefs von Bekannten erinnert, nur würde ich die (die Chefs nicht die Bekannten) trotzdem nicht für Soziopathen halten, sondern für ausgesprochen verantwortungsscheu und für Fehlbesetzungen ihrer Positionen.

    Ich spüre ein gewisses Unbehagen angesichts der Tatsache, dass jedes unpassende Verhalten heutzutage eine Schublade zugewiesen bekommt. Diese Phänomene sind nicht neu, Psychopathen, Soziopathen, Leute mit ADHS oder Asperger usw hat es bestimmt zu allen Zeiten gegeben und in allen gesellschaftlichen Schichten. Ich denke, anstelle einer Klassifizierung der Phänomene wäre es für alle sinnvoller zu lernen, rechtzeitig auszusteigen und sich nicht kaputt machen zu lassen.
    Bietet das Buch von Stout entsprechende Ansätze?

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    AW: Der Soziopath von Nebenan

    Zitat Zitat von Lola-rennt Beitrag anzeigen
    Ach Mensch, Punto. Ich hoffe, dass Dich ihr Verhalten nicht zu sehr verletzt hat!
    danke
    ich würd eher sagen ich hab gelernt dass respektvolle behandlung nicht immer zur folge haben muß selbige ebenfalls zu bekommen.

    Zitat Zitat von Lola-rennt Beitrag anzeigen
    Also, m.M.n. ist sie "gestört" aber keine Soziopathin. Welche Art der Störung es ist - keine Ahnung! Vielleicht ist sie eine Egozentrikerin? Narzisstin? Oder was ganz anderes...

    Soziopathen sind geschickter und nicht so offensichtlich platt in ihrem Handeln wie Deine ehemalige Bekannte.
    Da wird manipuliert, ohne dass es einem bewusst ist
    wie gesagt, dass müsste jemand beurteilen der spezialist ist, aber zu beginn bzw. zwischendurch hatte sie durchaus die gabe sich ihre "weiblichkeit" zu nutze zu machen. je mehr sie aber merkte dass man mich nicht anbetteln muß bzw. ich selbst erkenne wo "not am mann" ist, desto weniger mühe gab sie sich ihr wahres gesicht zu verstecken (bzw. musste sie das dann wohl nicht mehr weils keinem zweck diente). erst wenn sie merkte dass sie mit ihren manipulationsversuchen nicht weiterkam (ich mach sachen weil ich es als richtig empfinde, nicht weil mir jemand einredet es wäre so bzw. bin ich schwer zu manipulieren, dazu bin ich zuviel dickkopf gg) versuchte sie es mit aggression. keine ahnung wieso? vielleicht die letzte idee ans ziel zu kommen, der geanke man könne den anderen überrumpeln, einschüchtern od. vielleicht sogar der glaube sie wäre mir so wichtig dass ich mir das gefallen lasse.

    ich habe sie nach dem ende einer langen schwierigen bez. kennengelernt (ihr ex hatte wohl massive psychische probleme), zeit mit ihr verbracht, war da als alle anderen sicht abgewandt haben... langsam kamen ihre "lebensgeister" zurück, die alten freunde wieder in ihr leben (jetzt hatten sie ja wieder was von ihr) u. ich wurde zusehends lästig. das ende vom lied ist dass sie auch noch meinte (weil ich auf die nachricht dass ich mich entschuldigen solle nicht antwortete, aber was sollte man da auch noch drauf sagen, sinnlos mit so jemand noch zu diskutieren) dass es ihr schon viel früher besser gegangen wäre wenn ich sie nicht so runter gezogen hätte. wie man sich so weit herablassen kann wird mir immer ein rätsel bleiben, das symbolische messer ins herz rammen hätte sich da nur mehr durch ein echtes messer toppen lassen.
    Männer haben für jede Lösung ein Problem!

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    AW: Der Soziopath von Nebenan

    Hallo Punto!

    Entschuldige meine späte Antwort!


    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    dass respektvolle behandlung nicht immer zur folge haben muß selbige ebenfalls zu bekommen.
    Das ist definitiv so.
    Ich habe aber aufgegeben verstehen zu wollen, wieso sich manche Menschen so verhalten.



    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    zu beginn bzw. zwischendurch hatte sie durchaus die gabe sich ihre "weiblichkeit" zu nutze zu machen.
    Jupp, ich weiß welchen Typ Frau Du meinst.


    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    erst wenn sie merkte dass sie mit ihren manipulationsversuchen nicht weiterkam (ich mach sachen weil ich es als richtig empfinde, nicht weil mir jemand einredet es wäre so bzw. bin ich schwer zu manipulieren, dazu bin ich zuviel dickkopf gg)
    Das ist ja gerade die "Kunst" des Soziopathen: Dich so zu manipulieren, dass Du es eben nicht merkst. Und glaube mir, ich kann ebenfalls sehrsehr dickköpfig sein.

    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    versuchte sie es mit aggression.
    Dann ist sie aber - zum Glück - leicht zu durchschauen.

    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    keine ahnung wieso? vielleicht die letzte idee ans ziel zu kommen, der geanke man könne den anderen überrumpeln, einschüchtern od. vielleicht sogar der glaube sie wäre mir so wichtig dass ich mir das gefallen lasse.
    Das ist für mich ein typischen Prinzessinnen-Verhalten. Oder wahlweise Kleinkind-Verhalten. Zuerst auf den Boden werfen, brüllen, mit den Händen auf den Boden trommeln und dann die Sandburg kaputt machen.

    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    ich habe sie nach dem ende einer langen schwierigen bez. kennengelernt (ihr ex hatte wohl massive psychische probleme), zeit mit ihr verbracht, war da als alle anderen sicht abgewandt haben... langsam kamen ihre "lebensgeister" zurück, die alten freunde wieder in ihr leben (jetzt hatten sie ja wieder was von ihr) u. ich wurde zusehends lästig. das ende vom lied ist dass sie auch noch meinte (weil ich auf die nachricht dass ich mich entschuldigen solle nicht antwortete, aber was sollte man da auch noch drauf sagen, sinnlos mit so jemand noch zu diskutieren)
    Sie hat Dich eben be- bzw. ausgenutzt.


    Zitat Zitat von punto30 Beitrag anzeigen
    dass es ihr schon viel früher besser gegangen wäre wenn ich sie nicht so runter gezogen hätte.
    Das ist so unverschämt. Ohne Worte! Kenne ich ähnlich aber leider auch.

    Wie heißt es so schön: hinterher weiß man immer mehr.

    Kopf hoch!


    Viele Grüße,
    Lola

  6. Inaktiver User

    AW: Der Soziopath von Nebenan

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich spüre ein gewisses Unbehagen angesichts der Tatsache, dass jedes unpassende Verhalten heutzutage eine Schublade zugewiesen bekommt. Diese Phänomene sind nicht neu, Psychopathen, Soziopathen, Leute mit ADHS oder Asperger usw hat es bestimmt zu allen Zeiten gegeben und in allen gesellschaftlichen Schichten. Ich denke, anstelle einer Klassifizierung der Phänomene wäre es für alle sinnvoller zu lernen, rechtzeitig auszusteigen und sich nicht kaputt machen zu lassen.
    Bietet das Buch von Stout entsprechende Ansätze?
    Ich stimme dir zu, ich habe manchmal auch Aversionen gegen...ich nenne das mal schnelles zuschreiben irgendwelcher psychologischer Diagnosen, 'heutzutage'.Noch mehr Aversionen, wenn sich Menschen mit ihrem Verhalten dahinter verstecken oder andere damit viel entschuldigen.
    Und klar- es gab schon vieles 'immer', wobei ich glaube, das jede Zeit so ihre besonderen Spezies hat, gesellschaftlich bedingt.Und es gab auch schon immer- einfach miese Charaktere.
    'Schubladendenken' passt für mich aber thematisch da nicht, allein das Wort.Für mich.

    Du schreibst, es wäre sinnvoller sich 'nicht kaputt' machen zu lassen, rechtzeitig auszusteigen.
    Ja, darin würde ich auch den Sinn sehen sich damit zu beschäftigen.
    Nur du musst dich ja erstmal damit auseinandersetzen, es 'kennen lernen' irgendwo, wissen oder begreifen, wie es abläuft, was es da gibt- wie sonst willst du dich davor quasi 'schützen' ??

    Und die Ansätze als Erklärung, wie die Mechanismen ablaufen, was dagegen tun- doch, kenne ich aus den Büchern.
    Vornehmlich Hare und - wurde hier auch schon genannt- von Hirigoyen.
    In den Auszügen die ich von Stout kenne auch.


    @ punto30

    Lola-rennt hat es ja schon gut analysiert, finde ich.
    Ich würde bei der ganzen Geschichte eher auf einen Typus 'verhängnisvolle Persönlichkeit' tippen.Das Wort habe ich aus einem Buch, das sich 'Giftige Beziehungen' nennt.Mit einem Wort: auch nichts, was man sich wünscht oder braucht.
    Und auch Beziehungen, welche einen schlicht fertig machen können.
    Ich würde nicht auf eine Psychopathin tippen.

    Psychopathen sind wirklich extrem 'böse'.Für meine Begriffe.In dem Buch von Hare wird in einem Kapitel darüber diskutiert..sind sie einfach 'das Böse'.Kann man das so sehen usw.
    Ich tue mich damit irgendwo auch schwer, aber denke trotzdem ich würde es doch so sehen.Es ist mein Empfinden dazu.

    lara

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    AW: Der Soziopath von Nebenan

    Zitat Zitat von Lola-rennt Beitrag anzeigen
    Hallo Punto!

    Entschuldige meine späte Antwort!
    kein problem, gibt ja keine antwortpflicht hier
    sollte auch nur ein beitrag zu den "erfahrungen" sein, die dich interessiert haben.

    Zitat Zitat von Lola-rennt Beitrag anzeigen
    Das ist ja gerade die "Kunst" des Soziopathen: Dich so zu manipulieren, dass Du es eben nicht merkst. Und glaube mir, ich kann ebenfalls sehrsehr dickköpfig sein.
    ich bin wohl auch ich nicht gut genug manipulierbar, das dürfte ja den verhaltenswechsel von "gut" zu "böse" ausgelöst haben. wer manipulieren will, dabei aber nicht ans ziel kommt, dem nimmt man wohl sein "erfolgserlebnis" u. dadurch baut sich aggression auf.

    Zitat Zitat von Lola-rennt Beitrag anzeigen
    Das ist so unverschämt. Ohne Worte! Kenne ich ähnlich aber leider auch.

    Wie heißt es so schön: hinterher weiß man immer mehr.

    Kopf hoch!


    Viele Grüße,
    Lola
    danke
    da mir aber bewußt ist dass diese aussage nur mehr "verletzter stolz" war, habe ich ihr keine bedeutung mehr zugemessen. gleichwohl hat der spruch "undank ist der welt lohn" hier seine definition erfüllt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde bei der ganzen Geschichte eher auf einen Typus 'verhängnisvolle Persönlichkeit' tippen.Das Wort habe ich aus einem Buch, das sich 'Giftige Beziehungen' nennt.Mit einem Wort: auch nichts, was man sich wünscht oder braucht.
    Und auch Beziehungen, welche einen schlicht fertig machen können.
    Ich würde nicht auf eine Psychopathin tippen.
    ich würde heut auch eher auf "borderline" od. ähnliches tippen, aber am ende muß es mich ja nicht mehr kümmern was da genau vorlag. sich aus so einem ungesunden kontakt zu lösen scheint mir da besser als zu glauben man wäre wirklich dafür verantwortlich so einem menschen zu helfen.
    würde er echte hilfe wollen, ja. will er aber nur jemanden dessen energie er anzapfen kann, nein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Psychopathen sind wirklich extrem 'böse'.Für meine Begriffe.In dem Buch von Hare wird in einem Kapitel darüber diskutiert..sind sie einfach 'das Böse'.Kann man das so sehen usw.
    Ich tue mich damit irgendwo auch schwer, aber denke trotzdem ich würde es doch so sehen.
    lara
    hmmm, gute frage. kann man jemand, dem angeblich gewissen od. selbstreflexion gänzlich fehlen, dann wirklich bösartigkeit vorwerfen od. müsste man eher sagen "er weiß es nicht besser"?
    wenn jemand gefühle wie reue, schuld od. scham nicht kennt u. andere daher verletzt od. aus sicht anderer ausnutzt, wie sollte man diesem menschen dann klar machen dass sein handeln falsch ist? für ihn fühlt es sich ja nicht so an bzw. fehlen die dinge die uns unterbewußt sagen würden "das war jetzt aber garnicht nett".
    Männer haben für jede Lösung ein Problem!

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