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Thema: doofe Stadt

  1. Inaktiver User

    doofe Stadt

    Ich brauch mal ne Sicht von außen. Ich lebe in einer Stadt, die ich n i e mochte. Keine Inspiration. Grau. Klein. Hab hier studiert und bin geblieben, damit ich Kind mit Mann großziehen kann. Also dieses Modell 2 Kinderzimmer und genau hälftig. Was wunderbar funktioniert. Nun ist Kind 16 und ich möchte gehen, wenn sie 18 ist. Ich denke: mehr kann man nicht von mir verlangen. Sie kann dann in ne WG oder beim Vater leben, der hier ein Haus hat. Wo sie ja eh schon immer die halbe Woche lebt. Oder mit kommen. Ich würde gerne wieder am Meer leben.

    Nun hab ich manchmal die große Sehnsucht und die Gedanken: ich verpasse hier mein Leben. Das fühlt sich schlimm an. Aber ich kann doch auch nicht früher gehen. Freunde sagen: du bist schon viel zu lange hier. Geh doch! Für meine Entwicklung müsste ich das. Weil für mich findet hier keine mehr statt. Das liest sich krass. Ist aber so. Ich habe hier immer wieder Neues ausprobiert. Daran liegt es nicht. Hier ist kein Potenzial mehr für mich. Ich weiß nicht so richtig damit umzugehen. Ich würde z. B. gerne ohne Kind in mein neues Leben. Weil dann ja eh ein Schnitt ist.

    Im Freundeskreis ziehen die ersten Kinder aus und die Mütter tun sich schwer. Da plane ich dann meinen Umzug. Weil ichs dann leichter hätte. Weil das Neue da ist. Ne schöne Stadt am Meer. Ein Freund hat mir die Absolution erteilt aufgrund einer beruflichen Chance. Da wurde ich mal angenommen in einem Auswahlverfahren. Er meinte, ich soll mich da sofort nochmal bewerben und die Stadt sofort verlassen. Kind hier lassen. An mich denken. Hat mich beeindruckt, weil das eine andere Sicht der Dinge war. Eure spontanen Gedanken dazu fände ich toll. Druck ich mir aus und lese ich beim Zähneputzen. Manchmal ist es einfach schwer, durchzusteigen. Im eigenen Leben.
    Geändert von Inaktiver User (24.01.2013 um 22:49 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: doofe Stadt

    liebe sina, könntest du dem forum wohl einen gefallen tun und deine beiträge in als fleißtext schreiben, anstatt sie optisch wie lyrik aussehen zu lassen?

    die willkürlichen zeilensprünge sind unnötig anstrengend, und du möchtest ja, dass deine beiträge gelesen und dass auf sie reagiert wird. die derzeitige form deiner texte schafft unnötge distanz.

    danke.


  3. User Info Menu

    AW: doofe Stadt

    Was ist jetzt anders als in zwei Jahren? Außer, dass Deine Tochter dann volljährig ist? Was sagt sie zu Deinen Plänen? Und würde der Vater vielleicht auch jetzt schon einspringen?

    Macht sich all das, was Du beschreibst, nur an der Stadt fest?
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  4. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Was ist ein Modell 2 Kinderzimmer und genau hälftig??

    Welche Stadt ist nur grau?! Warum kann man nicht einfach öfter Urlaub am Meer machen? Und was willst du nun eigentlich hören? Dasss du doch bitteschön bald umziehen sollst? Das musst du doch selbst wissen. Ich glaube nicht, dass Persönlichkeitsentwicklung so sehr vom Wohnort abhängt.

    Sicht von außen: Als Kind käme es mir komisch vor, wenn meine Mutter es kaum erwarten könnte, mich los zu sein.

    Aber wenn dir so daran liegt, dann musst du das wohl so machen.

  5. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Warum nimmst du deine Tochter nicht mit ans Meer?

    Es liest sich für mich, dass sie dir "lästig" ist, ein Hemmschuh in deiner persönlichen Entwicklung.

  6. User Info Menu

    AW: doofe Stadt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun ist Kind 16 und ich möchte gehen, wenn sie 18 ist. Ich denke: mehr kann man nicht von mir verlangen. Sie kann dann in ne WG oder beim Vater leben, der hier ein Haus hat. Wo sie ja eh schon immer die halbe Woche lebt. Oder mit kommen. Ich würde gerne wieder am Meer leben.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde z. B. gerne ohne Kind in mein neues Leben. Weil dann ja eh ein Schnitt ist.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er meinte, ich soll mich da sofort nochmal bewerben und die Stadt sofort verlassen. Kind hier lassen. An mich denken.
    Erst schreibst du, du willst in zwei Jahren weg und deine Tochter könnte ja auch mitkommen.
    Aber eigentlich willst du ein neues Leben ohne Kind anfangen.
    Und am besten doch gleich sofort.

    Tatsache ist, du hast nunmal ein noch nicht-volljähriges Kind. Wenn mir das meine Mutter als ich 16 war so gesagt hätte, na danke. Ich wäre neben Schuldgefühlen auch gekränkt gewesen und freiwillig ausgezogen.

    Die Beziehung zu den Eltern kann sich nach dem 16. Lebensjahr noch total verändern. Das gebe ich nur zu Bedenken, kommt natürlich immer auf die Situation an. Jedenfalls finde ich Rückhalt wichtig. Das ist jedoch eine Sache der Formulierung.

    Das heißt ja nicht, dass du zwingend in der Stadt bleiben musst. Aber wie sollte das konkret aussehen? Willst du ihr dann sagen, dass sie nicht mitkommen darf oder hoffst du, dass sie eh dort bleiben will wo ihr jetzt wohnt?

    Im Prinzip bin ich auch der Meinung, dass man seine eigenen Wünsche nicht aus den Augen verlieren sollte. Das sollte halt in Einklang zu bringen sein.
    Geändert von TellMeWhy (25.01.2013 um 15:59 Uhr)
    Don't let them dictate to you the definition of yourself.

  7. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Wie lange hast du diese Stimmung schon?
    Kann das morgen oder Übermorgen schon wieder einigermaßen anders aussehen?

    Ich kann beides verstehen: Dass es sich hart anhört, dass du am liebsten ohne Kind gehen möchtest und dass du einen neuen, unbelasteten Start für dich wünschst.
    (Natürlich höre auch ich es lieber, dass Mutter und Tochter gern zusammen sind und sich eines schönen Tages loslassen können, um sich wieder zu treffen und gern Zeit miteinander zu verbringen. Und gemeinhin setzt man in unserer Kultur diesen Zeitpunkt nicht vor dem 19. Lebensjahr an.)

    Ich bin nur immer in bisschen skeptisch, wenn jemand meint, an einem anderen Ort würde alles besser.

    Wie wäre es, wenn du deinen Umzug von langer Hand planst? Deine Tochter vielleicht schon einweihst, ab und an (mit ihr oder allein) ans Meer fährst, dort schon Kontakte knüpfst etc.
    Sozusagen 2 Jahre Vorfreude und eine Annäherung step by step.

  8. User Info Menu

    AW: doofe Stadt

    Ich glaube, ich verstehe Dich. Ich laufe zwar jetzt Gefahr arrogant rüberzukommen, wenn ich sage ich bin nur in einer Großstadt glücklich.

    Aufgrund persönlicher Umstände habe ich mal eine Zeit auf einem niedersächsischen Dorf verbracht. Weiß zwar jetzt nicht was Du mit hälftigem Haus genau meinst, eine Doppelhaushälfte?

    Das Lebensziel der Menschen dort waren zwei Kinder und mindestens eine Doppelhaushälfte.und es gab einen selbsternannten "Dorfchef" der war auch 1. Feuerwehrmann und hatte das Sagen.

    Wenn man sich nicht für Handarbeitsclub, Feuerwehr und Schützenfest interessierte konnte man es vergessen.
    Die nahegelegene Kleinstadt hatte 32.000 Einwohner und ich fand sie grau und trist.
    Gefühlt war es irgendwie kein Leben für mich.
    Und die Leute mauerten extrem "Zugezogene" hatten keine Chance. Alte Hoferben und Hofbesitzer kommunizierten ausschließlich miteinader.

    In Städten wie Berlin und Hamburg z.B. habe ich leichter Kontakte knüpfen können. Es ist immer etwas in Bewegung und kulturell einfach nicht zu toppen, mein Empfinden.

    Ich fände es ok. wenn Deine Tochter bleiben will, mit 18 in eine WG zu ziehen, warum nicht?
    Und wenn Deine Ehe nicht mehr funktioniert oder Dein Mann unbedingt bleiben will, dann ziehe dahin wo Du willst.
    Weiß Dein Mann den dass Du dich so unwohl fühlst? Ihr solltet mal darüber reden. Ihr könntet ja auch zusammen umziehen und Tochter kommt mit?

  9. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Wenn ich das richtig verstanden habe, lebt die te getrennt von ihrem Mann. Das Kind ist die halbe Woche beim Vater, die andere halbe Woche bei der Te

  10. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig verstanden habe, lebt die te getrennt von ihrem Mann. Das Kind ist die halbe Woche beim Vater, die andere halbe Woche bei der Te
    so habe ich es auch gelesen.

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