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Thema: doofe Stadt

  1. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Hallo Fenimi! Achso. Nein. Ich komme aus dem Süden. Und will in den Norden

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    AW: doofe Stadt

    Die Einstellung, die hier viele vertreten, dass es nicht so wichtig ist wo man lebt kann ich nicht teilen.
    Ich bin auch skeptisch wenn jemand meint woanders sei alles nur toll und beser, man nmmt sich selber überall mit.

    Ich möchte ausschließlich nur in Großstädten leben, in kleineren Städten oder Dörfern bekomme ich Beklemmungen, auch wenn es arrogant klingen sollte.

    Ich musste berufsbedingt mal in einer mittelgroßen, für mich langweiligen, Großstadt leben. Es war furchtbar beklemmend und ich habe nie so viel Zeit zu Hause oder in der Sauna verbracht wie zu der Zeit.
    Meine Stimmung war auch oft niedergeschlagen, das hat sich gelegt als ich wieder in meine geliebte Großstadt ziehen konnte.

    Es ist nicht egal wo man lebt, jedenfalls nicht für jedermann.

    Du hast 2 Jahre Zeit und kannst oft zu Besuch fahren. Wenn du jetzt schon wegziehen willst, kann deine Tochter dich doch gut besuchen kommen.

    Die Ferndiagnose, dass du eine Depression haben könntest, finde ich auch merkwürdig. Interessant, wieviele Laien sich zutrauen Diagnosen zu stellen.

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    AW: doofe Stadt

    Hallo sina-lei,

    ich kann dich gut verstehen (...lebe im Norden), bin ebenfalls geschieden und meine Kinder sind 14 und 16.
    Auch ich fühle mich bis zum Schulabschluss meiner Kinder an meinen Wohnort gebunden, zum Glück wohne ich hier ganz gern und habe eine Metropole direkt vor der Nase, muss allerdings auch immer Strecke fahren, um kulturell oder sonstwie unterwegs zu sein.
    Was mich interessiert: wie steht denn deine Tochter dazu? Findet sie Euren Wohnort toll? Will sie da bleiben? Was sagt sie zu deinem Wunsch? Ich würde das mal offen ausdiskutieren.
    Und wenn du jetzt ein tolles Jobangebot hast, sie nicht mitwill, dann bedeutet es doch nicht automatisch, dass der Kontakt abbricht?
    Jugendliche in dem Alter sind doch schon "auf dem Weg"... lange ist sie doch sowieso nicht mehr da.

    Für mich ist mit dem Muttersein nicht zwingend die Verpflichtung verbunden, alle eigenen Interessen hinter denen des Kindes zurückzustellen.
    Und sie wird ja auch eine Meinung zu deinem Unglücklichsein haben.

    Liebe Grüße
    Capbreton

  4. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Komisch, dass von den Vorschreiberinnen noch keine die Frage gestellt hat: kannst Du denn einfach so irgendwo anders hin, wie ist Deine berufliche Situation?

    Ansonsten klingt dieses "ans Meer" für mich irgendwie zu vage und wie ein Traumbild. Ich kann gut verstehen, dass einen nichts in einer bestimmten Stadt hält und dass man etwas verändern möchte. Was wäre denn aber am Meer konkret anders? Bist Du jemand, der schnell Kontakte schließt? Was würdest Du dort tun, was Du jetzt nicht kannst?

  5. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Zitat Zitat von Angiestone Beitrag anzeigen
    Ich möchte ausschließlich nur in Großstädten leben, in kleineren Städten oder Dörfern bekomme ich Beklemmungen, auch wenn es arrogant klingen sollte.

    Ich musste berufsbedingt mal in einer mittelgroßen, für mich langweiligen, Großstadt leben. Es war furchtbar beklemmend und ich habe nie so viel Zeit zu Hause oder in der Sauna verbracht wie zu der Zeit.
    Meine Stimmung war auch oft niedergeschlagen, das hat sich gelegt als ich wieder in meine geliebte Großstadt ziehen konnte.

    Es ist nicht egal wo man lebt, jedenfalls nicht für jedermann.
    Das unterschreibe ich.
    Ich (passionierte Großstädterin) bin der Liebe wegen in die Provinz gezogen und mir erging es genauso wie dir. Ich bin sogar krank geworden... mittlerweile ist zwar alles wieder ok und ich habe es akzeptiert, aber ich sage mir immer wieder: eines Tages wirst du wieder inmitten der Lichter der Großstadt leben. Und das gibt mir Hoffnung und stärkt das Durchhaltevermögen.

  6. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Sina-lei hat ja angedeutet, dass es dort, wo sie hin will, einen Arbeitgeber gibt, bei dem sie Chancen haben könnte. Das klingt ja schon einmal toll!

    Hm, hier meine persönliche Erfahrung:
    Als ich vor vielen, vielen Jahren in die Stadt kam, in der ich heute immer noch wohne, wusste ich eines: "Hier ist es grau, schmutzig und hässlich und ich will so schnell wie möglich weg." Ich kann das Gefühl also gut nachvollziehen.
    Sterben und hier begraben werden, möchte ich immer noch nicht, aber ich sehe momentan keine Möglichkeit, woanders neu zu starten, obwohl ich mehrfach die Fühler ausgestreckt habe. Auch diese Situation kenne ich: Dass man beruflich nicht unbedingt dort, wo man leben möchte, landen kann.
    Ich habe momentan mit meinem Wohnort Frieden geschlossen. Ich liebe meine Wohnung und wohne an einer Stelle, wo ich die Vorzüge dieser Stadt gut nutzen kann.

    Ich denke schon, dass etwas an dem Satz dran ist: "Everywhere You Go You Always Take The Weather With You."

    Andererseits: Wenn man an einem anderen Ort neu startet, bewegt sich ja einiges. Man hat einen mutigen Entschluss getroffen und ist voller Hoffnung und Zuversicht. Da ändert sich dann oft auch manches andere im Leben. Man rümpelt im großen Maßstab in jeder Hinsicht aus. Das hat natürlich Folgen und kann eine Wendung zum Besseren bedeuten!

    Leider habe ich auch von genügend Leuten gehört, dass sie sich nach einem Jahr an dem neuen Ort nicht wohlgefühlt haben, z.B. weil sie privat keinen Anschluss fanden und der neue Job Stress pur war. Ich finde auch unter diesem Aspekte wäre es keine schlechte Idee, schon im Vorfeld sich eine Bild von der Gegend zu machen und Kontakte zu knüpfen.

    Sina-lei, hast du nicht gesagt, du hast dort schon einmal gelebt? Hast du noch Freunde dort?
    Geändert von Inaktiver User (26.01.2013 um 14:37 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Lieben Dank für eure Beiträge. Beruflich brauche ich nur Internet. Mein Arbeitgeber würde mit umziehen. Ich selbst. Meine Tochter hat hier ein sehr gutes soziales Netz und würde nicht mitkommen wollen. Sie hat hier ihren Vater und zwei Schwestern. Das kann ich absolut verstehen. In den Ferien könnte sie bei mir sein. Ich habe mich mit vielen Leuten unterhalten, die umgezogen sind. Neu angefangen haben. Ein Mann sagte, als seine Tochter 18 war, fand sie Köln einfach super, der Freund kam immer mit und es war egal, dass der Vater ihr in Köln dann kein soziales Umfeld bieten konnte. Tochter wollte eh nur shoppen gehen und ausgehen. Wisst ihr, das ist eben der Unterschied zu jetzt 15. Das Alter meiner Tochter. Es ist mit 18 alles anders. Und auch einfacher. Sie könnte schon viel selbständiger Zug fahren. Sie ist erst eine Strecke mal alleine gefahren. Eine Stunde. Da waren wir alle aufgeregt. Dabei hat sie die ganze Zeit nur telefoniert Im Moment ist alles ungewiss: will sie Abi machen, schafft sie es. Was will die danach machen? Selbst in einer anderen Stadt leben? In 2 Jahren wüsste ich dann schon mehr.

    @fenimi: Mein Leben ist sehr aufgeräumt. Ein Umzug würde das wieder komplett auf den Kopf stellen. Die Anfangszeit ist sicher nicht zu unterschätzen. Wenn man noch keinen kennt. Ich mache mir nicht vor, dass in einer anderen Stadt auf einmal alles toll ist. Das sehe ich realistisch.

    Ich will jetzt mal die Vorteile hier sehen und das Einfache genießen. Ich kenne viele, hab ein gutes Netz. Der Alltag ist einfach. Wir haben eine sehr schöne Wohnung in einem tollen Viertel. Mir das wieder in einer neuen Stadt zu erarbeiten, ist ganz schön viel Arbeit und bedarf Planung.

    @nurgutes
    Ich finde Lübeck z. B. toll. Der Vorteil wäre: ich kann jeden Tag im Meer schwimmen oder da im Strandcafe meine Arbeit erledigen. Oder ich nehm den Kaffee mit zum Strand. Das ist für mich Lebensqualität. Leben wo andere Urlaub machen. Das klingt für Viele wie ein Traum. Ein Kollege von mir lebt den Traum.
    Geändert von Inaktiver User (26.01.2013 um 21:52 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Ja, das kann ganz schnell gehen: Gerade trauten sie sich noch nicht allein mit der S-Bahn zu fahren und plötzlich ziehen sie mit ihren Freundinnen allein Sunden lang durch die Großstadt.

    Weiß deine Tochter von deinem Wunsch nach Lübeck zu ziehen? Was hält sie davon und nimmt sie deinen Wunsch ernst?

  9. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde Lübeck z. B. toll. Der Vorteil wäre: ich kann jeden Tag im Meer schwimmen oder da im Strandcafe meine Arbeit erledigen. Oder ich nehm den Kaffee mit zum Strand. Das ist für mich Lebensqualität. Leben wo andere Urlaub machen. Das klingt für Viele wie ein Traum. Ein Kollege von mir lebt den Traum.
    Ich will Dir das nicht madig machen, aber ich habe zufällig geschäftliche Kontakte in Lübeck, mit denen ich quasi täglich telefoniere. Das ist eine schöne Stadt, aber da ist die meiste Zeit schlechtes Wetter! Die Tage im Jahr, wo die Kollegen dort im Meer schwimmen können, kann man an einer Hand abzählen.

  10. Inaktiver User

    AW: doofe Stadt

    Doch. Gerne. Ich will ja wissen, wie es da ist, nurgutes. Dann hat ja die Aussage, dass er bei jedem Wetter schwimmen geht, eine andere Bedeutung. Mein Kollege.

    Es gibt hier um die Ecke noch eine süße Stadt. Die ich mag. Das wäre noch eine Option, die ich nicht abwegig finde. Die findet jeder schön. Wirklich attraktiv. Das hat mit Meer und Norden nix zu tun. Das ist Plan C. Aber ich liebäugele auch schon lange mit der Stadt. Dann könnte man beim Telefonieren spontan sagen, komm doch heute noch vorbei. In eineinhalb Stunden kann man sich am Bahnhof sehen.

    Dafür müsste ich den Traum vom Meer halt aufgeben.

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