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    Kreatives Leben versus Angst

    Schon seit jeher bastle, male, experimentiere ich mit Materialien, Farben, Formen, Oberflächen. Dinge, die ich in der Natur, auf der Straße, im Müll, usw. fand, haben schon immer meine Fantasie beflügelt.

    Später machte ich eine Ausbildung, studierte danach mit großem Ehrgeiz Design.
    Ich hatte das Gefühl, bei diesem Studium handelte es sich um eine Notwendigkeit. Hätte ich etwas anderes als Beruf gewählt, wäre wohl immer das Gefühl da gewesen, etwas für mich Notwendiges im Leben verpasst, nicht in Angriff genommen, nicht gewagt zu haben.

    Heutzutage arbeite ich als Designerin, viele Jahren lang angestellt und gut verdienend als Grafikdesignerin und heute freiberuflich. Die Aufträge sind jedoch leider nicht so zahlreich, als dass ich auf großem Fuße leben könnte.
    Neben meiner grafischen Tätigkeit habe ich außerdem ein kleines Designlabel, unter dem ich eigene Produkte vermarkte. Zwar bin ich noch weit vom Großverdiener entfernt, aber mein kleines Label wächst und wird langsam erfolgreicher und gewinnbringender.

    Insgesamt lebe ich von wenig Geld, meine finanzielle Zukunft beschert mir regelmäßig Angstzustände.
    Und trotzdem: Ich habe einen kreativen Beruf erwählt, weil ich so lange ich denken kann, immer das Gefühl hatte, dass mir dies in die Wiege gelegt wurde. Ein Weg, den ich gehen MUSSTE und muss, so mein Gefühl. Meine kreative Ausdruckkraft und -möglichkeit erscheint mir für mich lebensnotwendig.

    Und nun zu meinem Problem: Mein Freund unterstützt mich moralisch sehr, jedoch hadere ich immer wieder mit der Einstellung meiner Eltern. Sie waren und sind der Ansicht, ich hätte den falschen Beruf erwählt und äußern dies, wann immer sich die Gelegenheit dazu findet. Und angesichts meiner unsicheren finanziellen Lage bin ich umso anfälliger für Kritik dieser Art.
    Hinzufügen möchte ich außerdem, dass ich mit einem großen Sicherheitsdenken erzogen wurde, welches tief in mit steckt. Finanzielle Unsicherheit (Freiberuflichkeit) macht mir große Angst.
    Ich verstehe natürlich, woher die Angst meiner Eltern kommt, kann jedoch nichts ändern, was ihnen helfen könnte. Leider verstärken ihre Aussagen meine eigenen, kleinen Stimmen und Ängste und dem Sinn meiner kreativen Tätigkeit.

    Ich versuche also trotz allem mutig voran zu gehen, nicht aufzugeben und kämpfe doch immer wieder gegen ihre und meine Ängste ...

    Kennt ihr dies?

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    AW: Kreatives Leben versus Angst

    Hallo Nachtmahr,

    Du lebst Deinen Lebenstraum - das ist großartig, und das spürst Du ja auch.

    Die Kehrseite der Medaille ist die finanzielle Unsicherheit. Auch das weißt Du schon lange und lebst damit. Das ist ein Vorteil: Du kannst mit wenig Geld klar kommen.

    Was hat sich aktuell geändert, dass Du gerade jetzt stärkere Ängste verspürst? Deine Sozialisation wird Deinen Blick auf diesen Nachteil Deiner Berufswahl geschärft haben, Du bist den Weg trotzdem gegangen (was ich positiv finde, denn das Gehen von "sicheren" Wegen, die einem nicht liegen, hat einen anderen, wenn auch nicht immer monetären, Preis, den man zahlen muss). Willst Du Deinen Eltern "beweisen", dass Du richtig gewählt hast? Warum willst Du ihnen "helfen"?

    Gibt es etwas, was Deine Unsicherheit vergrößert hat?
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  3. Inaktiver User

    AW: Kreatives Leben versus Angst

    Zitat Zitat von Nachtmahr Beitrag anzeigen
    Ich versuche also trotz allem mutig voran zu gehen, nicht aufzugeben und kämpfe doch immer wieder gegen ihre und meine Ängste ...

    Kennt ihr dies?
    ja, kenn ich, bin auch freiberuflerin und habe mehr auf lust und sinn als auf sicherheit gesetzt.

    stress machen nicht meine eltern, aber andere leute manchmal. das trifft mich in den unsicheren phasen auch. zumal ich auch noch ein kind großziehe und dann wirklich ein schlechtes gewissen kriege, wenn es eng wird, dass ich zu sehr auf dem egotrip lebe... zum glück ist es aber bisher dann doch immer ganz gut gegangen - und ich sehe bei menschen, die auf sicherheit gesetzt haben, manchmal auch, dass da was wegbricht. richtige sicherheit gibt es vielleicht nur noch selten?!

    ich sehe zu, dass ich diesen unsicheren phasen solchen leuten aus dem weg gehe bzw. mich abgrenze, die mich für mein entscheidungen kritisieren oder mir gar vorwürfe machen. dieser auseinandersetzung bin ich in diesen momenten einfach nicht gewachsen. die zweifel und die kritik helfen auch gar nicht weiter, ich kann ja jetzt nicht mal eben schnell den beruf wechseln und was sicheres finden (bin mitte 40).

    ich gehe dann auf abstand zu den entsprechenden personen und suche lieber das gespräch mit menschen, die mich ermutigen. das würde ich auch von eltern erhoffen! die meisten eltern machen sich aber einfach schreckliche sorgen, fürchte ich, selbst wenn sie nicht kritisieren, sind ihre ängste nolens volens nicht gerade ermutigend. deshalb erzähle ich eher wenig von meinen sorgen.

    vielleicht solltest du dich etwas stärker abnabeln?

  4. gesperrt

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    AW: Kreatives Leben versus Angst

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    richtige sicherheit gibt es vielleicht nur noch selten?!
    Absolute Sicherheit gibt es nicht und hat es nie gegeben.

    Als meine finanzielle Lage am Anfang meiner Freiberuflichkeit auch des öftern kritisch und sehr eng war, hab ich vermieden, darüber zu sprechen - ganz besonders mit Leuten, die mir dann zu meinen eigenen Ängsten noch ihre drauf häuften. Das ist dann wirklich das allerletzte, was ich in diesen Momenten gebrauchen konnte.

    grüsse, barbara

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    AW: Kreatives Leben versus Angst

    Hallo, liebe Nachtmahr,

    Der Unterschied zwischen Dir und einer Angestellten, die geduldig die Tretmühle treibt, ist nur der, dass Du WEISST, wie unsicher Du bist. Sie IST es auch aber meint, Abhängigkeit mache sicher. Irrtum: Man kann den „sicheren“ Job von einem Tag auf den anderen verlieren.

    In Anlehnung an einige Sätze der Bibel gibt im Französischen den Spruch: „Dieu neurt ses oiseaux“ (?) = „Gott ernährt seine Vögel“. Mich ermutigt das sehr. Es scheint auch für Galgenvögel zu gelten und ist mir immer wieder passiert.

    Was ist Besser: So leben, wie es Dir angemessen ist, oder mit einem Scheissjob, einer Wohnwand, einem Grossbildfernseher und Luxusferien zur ach so zweifelhaften Kompensation?

    Einer der Eysencks, wahrscheinlich der Vater, Hans Jürgen, hat mich darauf gehoben, dass ALLE das Glück suchen und leider VIELE nur Kompensationen erwerben. Seit damals (1976/77) prüfe ich oft, ob eine Erwerbung mich glücklich mache und für wie lange, oder ob es nur eine Kompensation ist. Wenn ich es vergesse, ist die Enttäuschung nicht ferne.
    Ich habe einmal ein Bild von Piet Mondrian kopiert und bin darob ein halbes Jahr lang fast aus geflippt; das hat sich gelohnt. Als junger Erwachsener hatte einmal ein Auto, ein billiger Porsche 356, mein Traumauto, eine ähnliche Wirkung, heute wäre das nicht mehr möglich, auch mit einem Luxusmodell nicht.

    Überlege Dir gezielt Solches und zwar, wenn Du fit und guter Laune bist. Man kann zu erstaunlichen Ergebnissen kommen. Ich selbst würde mich dazu in die tiefe Entspannung einer oberflächlichen Hypnose begeben. Egal wie Du es verinnerlichst, es wappnet Dich den Anfechtungen gegenüber. Dazu mehr Persönliches am Schluss. (*)


    Hast Du schon einmal versucht, mit Deinen Eltern das Problem ein für alle Male zu behandeln? Ihnen zu vermitteln, dass es DEIN Leben ist und gar nicht sooo schlecht läuft? Natürlich geplant und ordentlich und nicht, wenn Du von einer ihrer Spitzen gegen Dein Leben angepisst bist.


    So traurig es ist: Manchmal hilft nur ein Schnitt oder ein Knall. Ich meide einen (ehemaligen?) Freund gezielt, weil mich seine gar nicht wirklich böse gemeinten Sticheleien während der Arbeitslosigkeit so sehr in die Tiefe zogen, dass ich es nicht mehr aus hielt. Hat weh aber auch gut getan.

    Meine Söhne Isus und Isaak machten als Kinder laute, melodiöse Geräusche und hielten sich die Ohren zu, wenn ich nervte. Nach einigen solchen Behandlungen habe ich nur noch echte Probleme mit ihnen diskutiert.


    *) Ich bin wirtschaftlich ein Misserfolg, na ja, nicht 100 %. Während meines Lebens habe ich aber mehr Positives erlebt als Viele mit einer geradlinigeren Karriere oder weit Reichere. Hat Spass gemacht. Zudem waren 25 der 27 Jahre mit Isa echt toll. Ich freue mich deshalb an dem was war und geniesse jeden kommenden Tag. Ich habe mich schon gefragt, was hätte sein können, wenn ich nicht ausgerechnet Maschinenbauer geworden wäre. Aber hätte ich ohne den Zwang, mich immer wieder zu verändern, auch so viel Spass gehabt? Wenn es nämlich gut war, war es RICHTIG gut. Was noch kommt, ist Bonus.

    Ich habe an Anderen beobachtet, dass sie Vieles, was für sie normal ist, einfach so durchleben. Für mich ist es selten und kostbar und ich geniesse es deshalb viel mehr. Das Schlüsselerlebnis zu dieser Erkenntnis bot ein sehr frisches, sehr leckeres Hörnchen (Gipfeli, Kipferl) mit Kaffee morgens um 6 Uhr auf einer geschäftlichen Flugreise. Ich genoss es unsäglich und leckte mir noch lange die Lippen. Die leitenden Angestellten warfen es ein und gut war's. Auf meine lobende Bemerkung reagierten sie mit ungläubigem Staunen. Wer von uns war in dem Moment wohl reicher?
    (Ende Persönliches)


    Du brauchst so viel Geld, dass es reicht plus ein Bisschen Reserve. Was darüber hinaus geht, ist nett, aber nicht der Schlüssel zum Glück, denn:

    Glück ist kein Zustand und keine Ansammlung von Gegenständen, sondern eine Fähigkeit. Wenn Du sie hast und gläubig bist: Preise Gott, andernfalls preise Dein Schicksal. Und geniesse es gemeinsam mit Deinen Freund, der Dich ja aufbaut! Gar nicht so selbstverständlich.

    Giftgrüner Neid auf Dich könnte einen überkommen. Übrigens: hast Du schon gehört, dass man sich Neid verdienen muss?


    Ich wünsche Dir mehr, als alles Andere, dass Du Dir treu bleibst, Isambard,

    einer, der lieber als wilder, frecher, sehr freier Sperling schliesslich von der Katze gefressen werden möchte, als sein Leben im goldenen Käfig zu verbringen.

  6. Inaktiver User

    AW: Kreatives Leben versus Angst

    @Isambard- schön !! :-)

    @Nachtmahr:
    wohl alle Freiberufler haben mehr oder weniger Phasen, in denen die Unsicherheit mehr oder weniger erträglich ist.

    ich "beneide" machmal schon festangestellte Freunde mit den vielen "freien Tagen".

    Aber ernstlich würde ich nie mit denen tauschen wollen- ich habe die Selbständigkeit gewählt und weiß, dass das so passt für mich trotz vieler Unwägbarkeiten und "Mehrarbeiten"...

    ich weiß auch, dass es mir nicht gut tut, zu oft mit "Nicht-FReiberuflern" zusammenzusein, weil mich deren "Sorglosigkeit" teilweise annervt, was ganz alleine mein "Problem" ist.

    Deshalb habe ich auch kaum Konakt zu meiner MUtter, die das nie nachvollziehen könnte und selber vor Sorgen um meine "unsichere"Zukunft fast vergehen würde.....

    Jeder muss sein Leben leben und sich die Freunde suchen, die ihm gut tun!

    Also: geh mutig voran und gib nicht auf- aber "kämpfe" nicht! Nimm an, was ist- oder ändere es

  7. User Info Menu

    AW: Kreatives Leben versus Angst

    Ich habe mir (50) auch immer die Freiheit rausgenommen, nur das zu arbeiten, was mir zuträglich ist. Seitdem geht es mir gesundheitlich besser.

    Wie schon geschrieben worden ist: Heutzutage ist nichts, gar nicht sicher. Auch in einer Festanstellung kann man schneller rausfliegen, als man gucken kann. Lass Dir nicht bange machen. Ich würde mit meinen Eltern mal ein ernstes Wort sprechen, was Du von ihnen erwartest und dass Dir das "madig machen" (in welcher Form auch immer) sehr kontraproduktiv ist.

    LG Woody
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

    **Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**

  8. Inaktiver User

    AW: Kreatives Leben versus Angst

    Liebe Nachtmahr,
    einfach mal so: wenn ich deine Mutter wäre würde ich wahnsinnig stolz auf dich sein.
    Vielleicht ist sie das auch trotz der Ängste?
    Mütter sind ja oft so ambivalent.

    Egal was, ich finde es so was von imponierend wie du deinen Weg gehtst.
    Alles Gute für dich

  9. Inaktiver User

    AW: Kreatives Leben versus Angst

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...

    Aber ernstlich würde ich nie mit denen tauschen wollen- ich habe die Selbständigkeit gewählt und weiß, dass das so passt für mich trotz vieler Unwägbarkeiten und "Mehrarbeiten"...

    ich weiß auch, dass es mir nicht gut tut, zu oft mit "Nicht-FReiberuflern" zusammenzusein, weil mich deren "Sorglosigkeit" teilweise annervt, was ganz alleine mein "Problem" ist.
    ...
    Jeder muss sein Leben leben und sich die Freunde suchen, die ihm gut tun!

    Also: geh mutig voran und gib nicht auf- aber "kämpfe" nicht! Nimm an, was ist- oder ändere es
    Schön geschrieben. Ich möchte auch mit keinem tauschen. ich möchte mich nicht mit Beamten, Lehrern, Angestellten darüber austauschen, das versteht eh keiner. Lieber halte ich weiten Abstand. Ich verachte alles Sicherheitsdenken, ich habe keine Sicherheiten, dafür Neider.

    Aber: wenn andere über ihre Arbeit, Kollegen oder Chefs mosern, könnte ich Bücher über mein aufregendes Leben schreiben. Und wenn es schlecht läuft und ich mit dre Bank unangenehme Gespräche führen muss, dann tut mir der schnieke Bänker trotzdem Leid, denn er erlebt eh nichts in seiner ach wie ordentlichen Umgebung.

    Ich gehe innerlich auf Abstand zu allen, die mich nicht vestehen können. Immer nur Lächeln...
    ...alles andere ist Energieverschwendung...

  10. Inaktiver User

    AW: Kreatives Leben versus Angst

    Zitat Zitat von Nachtmahr Beitrag anzeigen
    Heutzutage arbeite ich als Designerin, viele Jahren lang angestellt und gut verdienend als Grafikdesignerin und heute freiberuflich. Die Aufträge sind jedoch leider nicht so zahlreich, als dass ich auf großem Fuße leben könnte.
    Neben meiner grafischen Tätigkeit habe ich außerdem ein kleines Designlabel, unter dem ich eigene Produkte vermarkte. Zwar bin ich noch weit vom Großverdiener entfernt, aber mein kleines Label wächst und wird langsam erfolgreicher und gewinnbringender.

    Insgesamt lebe ich von wenig Geld, meine finanzielle Zukunft beschert mir regelmäßig Angstzustände.
    Und trotzdem: Ich habe einen kreativen Beruf erwählt, weil ich so lange ich denken kann, immer das Gefühl hatte, dass mir dies in die Wiege gelegt wurde. Ein Weg, den ich gehen MUSSTE und muss, so mein Gefühl. Meine kreative Ausdruckkraft und -möglichkeit erscheint mir für mich lebensnotwendig.
    Als erstes könntest du einmal sehr stolz darauf sein, was du schon alles geschafft hast!
    Das ist mehr als viele andere in dem Bereich schaffen, und du weißt das!

    Ich kenne das auch, das mache Menschen einem nur unter montären Gesichtspunkten beurteilen.
    Aber dann trifft man doch wieder andere, selbst sehr gut verdienende, die erkennen und achten, dass man seinen Traum lebt.

    Sei dankbar für deinen Freund.

    Die Ängst deiner Eltern kannst du nicht nehmen, besonders wenn sie aus ihrer Historie begründet sind. Ich kenne eigentlich nur Eltern, denen es im Leben sehr gut erging, d.h. die viel Glück hatten, die in ähnlicher Situation keine Ängste hätten. Vielleicht kannst du das (und diesen Anteil in dir) auch respektieren und dann besser aushalten?

    Wenn man diese Berufswahl ergreift, braucht man sehr viel Glück im Leben - und das wird sehr schwer auszuhalten, wenn einem im Leben nichts geschenkt wurde. Man hat dann (begründet?) einfach kein Vertrauen in sein Glück.

    (UND das IST auch der Unterscheid zum 0815 Bürojob - von dem die meisten die ihn ergriffen haben leben können. Und nicht nur ein kleiner Prozentsatz. Kreatives Leben IST einfach um vieles riskanter.)
    Geändert von Inaktiver User (31.12.2012 um 02:49 Uhr)

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