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  1. Inaktiver User

    Rat gegen Ratgebersucht

    Hallo!

    Sicher bin ich nicht ganz allein mit meinem Problem, sonst gäbe es nicht so unendlich viele Ratgeberbücher und -hörbücher auf dieser Welt.

    Ich überfordere mich selbst damit, weil ich besser werden möchte und natürlich weniger Probleme haben will im Leben. Hinzu kommt natürlich die Auffassung, dass jeder seines Glückes Schmied ist und dass man so gut wie alles erreichen kann etc. Wenn man das nicht schafft, wird man doof angeguckt und naja, traurig ist es ja schon, wenn man so gar nix aus seinem Leben macht - so wie ich. Ich verstecke mich zu Hause und lese etliche Ratgeberbücher oder forsche im Internet nach Problemlösungen.

    Letztlich kann man es schon so sagen, dass es ja im Grunde immer ein sehr persönliches Problem ist, wenn man eins hat - will sagen: die Lösung von X hilft nicht unbedingt bei Y. So denke ich mir das mittlerweile. Wie seht ihr das?

    In unserer Bücherei gibt es so viele schöne Sachen, auch Hörbücher, die ich mir dann auf den PC oder MP3-Player ziehe, damit ich sie mir halt bei Gelegenheit oder in Ruhe anhören kann, ohne auf den Abgabetermin achten zu müssen. So sammelt sich dann auch vieles an, was noch in der Warteschleife hängt, da die Zeit ja natürlich begrenzt ist. Im Grunde kann ich mir auch nicht soo viel merken, was ich gehört oder gelesen habe, da ja noch viele andere Sachen warten und ich ja noch sooo viel an mir arbeiten muss.

    Ich bin traurig, dass ich in den letzten Jahren ja im Grunde nicht viel weiter gekommen bin in meinem Leben. Habe mal einen Ratgeber gehört, den ich mir jetzt wieder zu Gemüte führen möchte. Da geht es darum, dass das Leben eben so passiert, wie es passiert und jeder für sich andere Schlüsse draus zieht. Hat jemand Eltern, die rauchen, so entscheidet der eine, dass er nie rauchen wird, weil er's eklig findet und der andere denkt, meine Eltern rauchen beide, also kann ich auch ruhig rauchen, schadet ja nix. Oder wenn jemand geschlagen wurde als Kind, schlägt er seine Kinder nicht, weil er's furchtbar fand und ein anderer kommt zu dem Schluss, eine Ohrfeige hat noch keinem was geschadet...

    Zum anderen denke ich, während ich hier meine Ratgeber höre und im Internet nach Lösungen suche, werde ich immer dicker und unfitter. Ich bin dabei jetzt abzunehmen und habe ein gutes Programm gefunden. Mehr Bewegung ist natürlich auch angesagt. Nicht nur um schlanker zu sein, sondern auch mal fit zu werden. Ich bin eben zu Fuß einkaufen gewesen und den Berg nur ganz langsam hochgekrochen, um keinen roten Kopf zu bekommen. Man muss sich ja nicht wundern, wenn man seit Jahren immer zu Hause vorm PC hockt.

    Viele meiner Probleme kommen wohl hauptsächlich daher, dass ich körperlich im Grunde nichts mehr gewachsen bin. Ein bisschen Hausarbeit und ich bin fertig. Gewisse Hobbies oder Jobs traue ich mir schon gar nicht mehr zu, da ich das körperlich gar nicht durchhalten würde. Das kratzt am Ego und macht unglücklich. Zum Beispiel wäre es wohl besser körperlich richtig fit zu sein, dann könnte ich die Eifersuchtsratgeber sparen. Denn dann hätte ich mehr Kraft und Energie, um meinen Mann glücklich zu machen Ihr wisst, was ich meine. Überhaupt könnte ich mehr zum gemeinsamen Leben beitragen. Und der Rest liegt dann wohl nicht mehr in meiner Macht?!???

    Sehe ich das jetzt so richtig? Ich habe permanent Angst, da was zu verpassen, was ich besser machen kann im Leben. Im Grunde ist es aber auch ziemlich konfus und ich lese mal zu dem Thema was, dann zu einem anderen. Letztlich ändert sich nichts. Nur dass meine Zeit weg ist Ich hab's auch die Tage mal versucht, nicht im Netz wegen irgendwelcher Problemchen zu surfen - aber leider bin ich kläglich gescheitert. Ist es die Angst nie gut genug zu sein? Was helfen einem Tipps bei fiesen Kollegen, wenn diese sich so gut in den Sattel geschleimt haben, dass man mit allem höchstwahrscheinlich keinen Erfolg haben wird? Bzw. jede Kollegensituation ist dann wieder anders. Bei dem einen hilft eine Aussprache, bei einer anderen geht der Schuss richtig nach hinten los und man hat noch mehr Probleme. Man selbst ist ja auch anders als andere. Es nutzt mir nix, wenn ich nicht schlagfertig bin und der Kollegin mal passende Antwort geben soll. Dazu brauche ich erst einen Schlagfertigkeitstrainer. Das anzutrainieren dauert aber zu lange, weil ich ja noch dieses und jenes und das im Leben packen muss oder will. Oder man berücksichtigt einen wichtigen Punkt nicht, damit die Chose überhaupt funktionieren kann, und schon macht man sich zum Aff.

    Wie viele Ratgeber braucht man, um durchs Leben zu kommen? Was macht ihr, um weiter zu kommen im Leben und euch zu verbessern?

    LG

    Schmirgel

  2. Inaktiver User

    AW: Rat gegen Ratgebersucht

    huch - der Beitrag ist leider doppelt... kann gerne gelöscht werden...

  3. Inaktiver User

    AW: Rat gegen Ratgebersucht

    Ich schließe den Thread mal ab, da er doppelt eröffnet wurde und damit hier nicht weiter geschrieben wird. Der zweite Thread steht auch hier im Persönlichkeitsforum, ist leicht zu finden.

    Tulpensalat, dein Posting verschiebe ich in den anderen Strang.

    Grüße,
    Zuza

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