Von wievielen Freundinnen schreibst du hier? Und: Sind das alles wirklich Freundinnen oder auch Bekannte? Ich bin eher mit mir verbunden und Leute spüren das und kommen auf mich zu. Klingt abgedreht.
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Thema: Unter guten Freundinnen …
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23.04.2013, 17:33Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
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23.04.2013, 21:43Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
Im Ort habe ich drei sehr gute Freundinnen und zwei im Umland. Meist beziehe ich mich auf Erlebnisse mit denen, aber auch auf meine große Verwandtschaft. Das sind die Menschen, die recht ordentlich an mir zuppeln und ruckeln. Je nach Situation sind das dann 10 bis 15 Leute.
Hinzukommen zwei sehr gute Freundinnen, die weiter weg wohnen und mit denen ich häufig telefoniere. Da ist das Verhältnis ausgeglichen.
Und es gibt noch einmal knapp 10 Männer und Frauen, die ich Freunde nenne und mit denen ich unterschiedlich regelmäßig und intensiv Kontakt habe. Sagen wir es so: Wenn wir Kontakt haben, ist es sehr intensiv.
Die größten Schwierigkeiten habe ich mit denen, die am nächsten an mir dran sind.
Wie erlebst du, dieses Verbundensein mit dir? Zupft keiner an dir?
Deine Tochter, deine Mutter, dein Ex-Mann vermutlich schon ab und an, oder wie empfindest du das?
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24.04.2013, 14:14Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
Liebe fenimi,
ich will nicht die Bedürfnisse Anderer erfüllen. Dazu bin ich nicht auf der Welt. Ich denke: Wenn schon jemand mit mir Zeit verbringen darf, dann auch zu meinen Bedingungen. 50% zumindest. Du siehst, ich bin egoistisch. Warum sollte ich das aber auch nicht sein? Es geht ja um mich in meinem Leben. Um wen sonst?
Du hast hohe Freundschaftsideale. Ich lese das auch gerne. Denke nur, dass ich so nie werde. Ich finde übrigens klare Ansagen am besten in einer Freundschaft. Wenn jemand sagt, was er will, sich gut abgrenzt. Dann muss ich nicht für ihn denken und erraten, was seine Bedürfnisse sind. Auch wenn mir die Ansagen nicht immer gefallen.
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24.04.2013, 15:19
AW: Unter guten Freundinnen …
Doch, es wird ab und zu gezupft, manchmal sogar gezerrt.
Dann gibts von mir Abgrenzung.
Bin doch nicht der Depp vom Dienst.
Femini, irgendwie kommst Du mir vor wie eine Amöbe...
leider fällt mir kein hübscheres Tier ein.
Irgendwie gehst Du in Deinem Freundeskreis auf, und irgendwie auch unter.
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24.04.2013, 15:32Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
Jemand darf auch zupfen wenn er mich braucht. Aber nicht zum Spaß. Und warten, dass sich jemand mit mir verabreden will oder dann doch nicht, würde ich nicht.
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24.04.2013, 15:38Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
Sollten Leute nur den Vorteil aus dem Kontakt mit dir ziehen wollen, sind es auch keine Freunde. Wie wird denn da gezupft? Sind die Leute wirklich an dir interessiert?
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24.04.2013, 18:00Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
Nein, sie ziehen nicht nur die Vorteile heraus, sie sind schon für mich da. Mal mehr, mal weniger, mal auf eine andere Art, als ich sie gerade bräuchte. Als es mit im letzten Jahr so schlecht ging, war es mir eindeutig zu wenig von den meisten, das hat schon mein Freundschaftsbild ins Wanken gebracht.
Siehst du, das kostet mich schon Überwindung, aber da geht es lang: Mal zu sagen, mir war das zu wenig. Ich muss es nicht aussprechen, aber wenigstens in mir klar formulieren und so stehen lassen.
- gekürzt -Geändert von Inaktiver User (13.12.2021 um 21:35 Uhr)
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02.05.2013, 14:07Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
Gestern habe ich einen interessanten Satz von Martin Walser gehört. Der ging sinngemäß so:
Die Erwartungen meiner Freunde erfülle ich gern. Also muss ich mir solche Freunde aussuchen, deren Erwartungen ich auch erfüllen kann.
Oder hieß es "leicht erfüllen kann"?
Ob das geht?
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06.05.2013, 00:58Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
Erwartungen oder Forderungen erfüllen könnte/wollte ich gar nicht in einer Freundschaft. Sowas blocke ich sofort. Komisch, gell. So unterschiedlich sind wir.
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06.05.2013, 14:51Inaktiver User
AW: Unter guten Freundinnen …
Oder hat Martin Walser von Wünschen gesprochen? Ich weiß es nicht mehr.
Gut, so ein Satz aus Dichters Mund ist ja nicht unbedingt wörtlich zu nehmen. Er arbeitet sozusagen mit der Überraschung, dass jemand gern die an ihn gestellten Erwartungen erfüllt. Aber letzten Endes nur die, die ihm keine Schwierigkeiten bereiten.
Man hilft ja in einer Freundschaft schon gern. Man möchte dem anderen eine Freude machen, - aber eben nicht unter Druck.
Ich jedenfalls tue die Dinge gern für andere, die mir leicht fallen. Das sehe ich dann auch nicht als besondere Leistung, was aber auch nicht ganz richtig ist.
Letztens bedankte sich eine Freundin für etwas und dieser Dank war ihr ein wichtiges Anliegen. Ich konnte ihn zunächst gar nicht so richtig annehmen, sondern habe nur mehrfach gesagt: "Es ist mir nicht schwer gefallen!"


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