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14.12.2012, 21:23
AW: Introvertiert ... und unglücklich
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14.12.2012, 21:54Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
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15.12.2012, 13:10Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
Ungewollt und unterschwellig hat dieses Thema jetzt tagelang in meinem Unterbewusstsein gearbeitet.
Ich halte es für zu komplex um es einfach zweidimensional mit einem Test oder schwarz/weiß mit gut und schlecht zu beleuchten.
Ist es nicht wichtig für alle, die erkannt haben, dass sie vielleicht doch nicht so sich wohl in ihrer Rolle fühlen, wie damit umgehen?
Wie kann ich mich vielleicht mit der neu gewonnen Erkenntnis arrangieren?
Gestern las ich zufällig in der Bahn einen kopierten Auszug aus einem Buch über Sozialisation, dass eben genau diese aus mehereren Komponenten besteht: Körperliche und geistige Konstitution, Genetische Veranlagung, Umwelt.
Leider war ich nicht frech genug die Kopie einzuheimsen.
Doch sie wirft natürlich folgende Frage auf: Wie arrangiere ich es, dass ich mein Umfeld nicht vor den Kopf stoße?
Meine Entwicklung bzw. mein neues Verhalten könnte vielleicht auf fremde Reaktionen stoßen, womit ich wiederum nicht zurechte komme.......also ein Kreislauf?
Ich konnte mich anhand des Tests nicht wirklich einordnen, denn ich gehe zum Beispiel sehr gerne aus dem Haus, fühle mich geradezu sehr wohl, wenn ich im ICE sitze und einfach nur aus dem Fenster schauen kann.
Was mir nicht und da liegt der Hase im Pfeffer im Vertrieb: Machtkämpfe durch grobes, lautes, hämisches Auftreteten.
Doch gerade in manchen Vertriebssparten sichert man sich so die Beliebtheit beim "Volk". Phrasen Dreschen, Sprüche klopfen, Witze über Schwächen anderer machen, liegt mir einfach nicht und muss jetzt auch bitte nicht unbedingt mit dem Ettiket "Extrovertiert" versehen werden.
Mir wurde schon an den Kopf geworfen, ich sei zu lieb und zu chaotisch zu wenig straight und strukturiert. Ich hätte ehrer gesagt ich bin zu wenig stupide und oberflächlich
Was machen wir nun mit dieser Erkenntnis? Wie gehen wir damit um? Ändert sich dadurch unser tägliches Auftreten, weil wir jetzt erst lernen müssen zu unserem neu erkannten "Ich" zu stehen?
Was meint ihr?
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15.12.2012, 13:20Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
Das sind spannende Fragen, kleine Erbse....
... ich denke darüber nach!
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15.12.2012, 15:16Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
Könnte ich mir vorstellen, dass sich etwas ändert. Man wird klarer, das wirkt sich aus. Aber üben muß man das neue Verhalten schon und Rückschläge einkalkulieren.
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15.12.2012, 16:10Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
Ich kenn ein paar Extrovertierte, die erleben viel.
Haben viel zu erzählen. Beneidenswert sind sie schon.
Dachte ich jetzt. Diese ganze Unruhe würde mich halt anstrengen.
Auch, dass ich nicht merke, dass sie sich dabei selbst genügen
oder mal zufrieden sind. Mit den ganzen Urlauben.
Mir reicht ein Bleistift. Kann ich mich stundenlang beschäftigen.
Ist für mich wie Urlaub. Und macht mich glücklich. Die Arbeit.
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15.12.2012, 16:13Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
Warum in aller Welt solltest du nun anfangen, Sprüche zu klopfen, schlechte Witze zu machen und dich möglichst stupide zu verhalten, um "beliebt" zu werden?
"Zu lieb" hat mit "zu chaotisch" nicht viel zu tun - und beides hat doch auch nichts mit "introvertiert" zu tun.
Es kann ein Problem sein, zu lieb oder zu chaotisch oder beides zu sein. Aber wo ein Problem ist, das entscheidest du selbst und nicht irgendwelche Leute aus dem Vertrieb.
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15.12.2012, 16:26Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
Früher: zu chaotisch.
Jetzt: zu straight und strukturiert.
Sagt man über mich. Kleine Erbse.
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15.12.2012, 19:07Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
Wer hat denn gesagt, dass ich das tun werde? Oder auch nur daran daran denke dies zu tun?

Keine Bange, auch so denke ich schon recht beliebt zu sein. Es ist vielleicht nicht ganz gelungen von mir den Kerngedanken rüber zu bringen. Der klassische Verkaufstyp, der in einigen Branchen gut voran kommt, hat meist stromlinienförmig eine Bandbreite an großen Sprüchen und die Fähigkeit sich über die Schwächen seiner Mitbewerber zu stärken.
Dabei kommen mir die archtypischen EDV-Vertriebler oder teils auch Bänker in den Sinn, wenn Du wüsstest wie teilweise über Kunden geredet wird
. Der Punkt der mir dabei aufstößt ist, sobald man sich wohl als eher introvertierter Mensch nicht an solchen Unterhaltungen beteiligt (Hey wie viel Umsatz habt ihr denn gemacht...bla, bla, bla) ist man für manche Führungskräfte nicht sichtbar und kommt nicht weiter bzw. wird unterdrückt.
Absolut richtig, das hat nichts miteinander zu tun. Was für den einen oberflächlicht ist, ist für den anderen strukturiert. Was für den einen chaotsich ist, ist für den anderen kreativ.....Du verstehst? Viele Exrovertierte Menschen sind kreativ und erscheinen anderen vielleicht chaotisch, viele introvertierte Menschen denken über Themen vielschichtiger und erscheinen den anderen unstrukturiert und chaotisch, es wird (hoffentlich) niemals möglich sein dies zweidimensional zu differenzieren."Zu lieb" hat mit "zu chaotisch" nicht viel zu tun - und beides hat doch auch nichts mit "introvertiert" zu tun.
.Es kann ein Problem sein, zu lieb oder zu chaotisch oder beides zu sein. Aber wo ein Problem ist, das entscheidest du selbst und nicht irgendwelche Leute aus dem Vertrieb
Wenn man in einem Vertrieb arbeitet, die lediglich einen stereotypen Verkaufstyp akzeptiert, kann dies zum Problem werden.
Doch möchte ich mich hier nicht zu sehr in den Focus stellen, ich denke lediglich daran, wie diese Erkenntnis jetzt in den täglichen Umgang integriert wird, wie schaffe ich es quasi mir selbst wieder treu zu werden, ohne mein komplettes Umfeld zu verlieren?
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15.12.2012, 19:55Inaktiver User
AW: Introvertiert ... und unglücklich
Nur was war früher? Wer hat das über Dich gesagt?
Jemand, der deinen ggf. vielschichtigen Gedanken nicht folgen konnte?
Oder hast Du versucht dem allgemeinen Smalltalk bla bla anzupassen und wirktest daher so?
Was ist jetzt? Gibst Du durch die Konzentration nach innen nur noch wenig raus? Daher straight?
Wirkst Du aufgrund ggf. deiner Verschlossenheit eher strukturiert?
Was sagt Dir dein eigener Eindruck? Worin fühltest Du selbst die Veränderung?




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