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    AW: Die Angelegenheiten der anderen …

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dennoch kann man sich ja die Frage stellen: Weshalb ist es manchmal einfacher, sich um andere anstatt um sich selbst zu kümmern?
    "Anstatt" ist es bei mir weniger!

    Ich gebe...na ja, hoffentlich...etwas sinnvolles ins Forum.

    Und nehme sehr viel!
    Es ist erstaunlich, was ich hier schon gelernt habe.

    Aber ich glaube, Du meinst was anderes.
    Daß jemand unbearbeitete Sachen hat,
    und genau in solchen Threads schreibt,
    wie man mit den unbearbeiteten Sachen umgehen sollte.
    Aber es selbst nicht angreift bei sich.
    Irgendwie so.

  2. Inaktiver User

    AW: Die Angelegenheiten der anderen …

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Anlass: Die Lust, sich mit den Angelegenheiten der anderen zu beschäftigen.

    Ich könnte auch sagen:
    Warum schreiben wir hier?
    Bei mir ist es die unstillbare, hemmungslose Neugier und Faszination am menschlichen Leben. An den merkwürdigen Dingen, die wir mit unserem einzigen kurzen Leben anstellen. Den unfassbaren Geschichten, die passieren, jeden Tag, überall. Werde ich nie genug von kriegen, fürchte ich ...

    Grüße, Cariad

  3. Inaktiver User

    AW: Die Angelegenheiten der anderen …

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei den Problemen oder den Angelegenheiten der anderen erkenne ich mich manchmal in Teilen wieder und arbeite dann indem ich mitlese oder schreibe auch an mir selbst.
    Das kenne ich auch.

    Und mich hat erstaunt, das sage ich mal ganz ehrlich und offen, wie vieles sich doch im Leben der Menschen ähnelt, eben so, dass man sieht, dass die Sorgen, Nöte, Fragen, Freuden, sich mit denen des eigenen Lebens überschneiden, sich berühren, sich treffen.
    Stimmt.
    Ich bin auch immer erstaunt, wie schon nach dem Eingangspost oft klar ist, wo der Hase im Pfeffer liegt und das oft schon in den ersten Reaktionen die wichtigsten Punkte angesprochen werden.

    Weil ich sinnvolles finde, bemerkenswertes, anrührendes, treffendes, bewegendes, das AHA-Erlebnis habe/hatte. Für mich ist das Aufschieben von Arbeiten an manchen Tagen während ich hier im forum unterwegs bin nämlich eine erfüllte Zeit, nach der ich meist frohgestimmt an lästige Pflichten gehe.
    Ist auch schon vorgekommen, klar.

    Zitat Zitat von vox123 Beitrag anzeigen
    Es ist erstaunlich, was ich hier schon gelernt habe.
    Ich auch!

    Aber ich glaube, Du meinst was anderes.
    Daß jemand unbearbeitete Sachen hat, und genau in solchen Threads schreibt, wie man mit den unbearbeiteten Sachen umgehen sollte. Aber es selbst nicht angreift bei sich.
    Irgendwie so.
    Schon, aber gar nicht Mal so speziell. Ich unterstelle das in einem kleinen oder so gar winzigem Umfang allen, die hier schreiben. Ich glaube, es liegt in der Natur der Sache, wenn man sich um die Angelegenheiten von anderen Menschen kümmert.

    Wir schreiben hier, was wir denken. Hilfe zur Selbsthilfe müsste oft vermutlich anders von statten gehen. Das ist auch nicht unsere Aufgabe!

    Ich wollte nur mal den Gedanken aufbringen, ob man dem anderen manchmal nicht mehr hilft, wenn man an gewissen Punkten schweigt, nachdem das Entscheidende angesprochen wurde. Stattdessen neigt man leicht dazu, auf den anderen einzureden. Und das erfüllt einen gewissen Zweck für einen selbst.

    Man muss sich nicht so ganz genau und aufs Neue in die Situation des anderen einfühlen.
    Man fühlt sich im Recht.
    Man fühlt sich u.U. als die Klügere.
    Man kann sich vormachen, dass man selbst so einen Vorschlag längst in die Tat umgesetzt hat.
    So etwas in der Richtung meine ich vielleicht.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es die unstillbare, hemmungslose Neugier (…)
    Hihihi. Kann ich nachvollziehen!

  4. gesperrt

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    AW: Die Angelegenheiten der anderen …

    sind auf jeden Fall angenehmer als meine ungeliebten Arbeiten

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    AW: Die Angelegenheiten der anderen …

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wollte nur mal den Gedanken aufbringen, ob man dem anderen manchmal nicht mehr hilft, wenn man an gewissen Punkten schweigt, nachdem das Entscheidende angesprochen wurde. Stattdessen neigt man leicht dazu, auf den anderen einzureden. Und das erfüllt einen gewissen Zweck für einen selbst.
    Ach so!
    Ok...ja...also das kann schon sein...
    Vor allem dann, wenn man etwas Entscheidendes für sich schon erkannt hat.
    An dem man früher lange gekaut hat.
    Das ist vielleicht das, was beklamo mit "übersteigertem Sendungsbewußtsein" meinte.

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