Ich hielte es mit Winston Churchills Antwort, als er nach seinen Zukunftsplänen gefragt wurde.
"Nun, ich werde einen Schaukelstuhl auf die Veranda stellen, dann werde ich sechs Monate sitzen. Und dann werde ich ganz langsam anfangen zu schaukeln."
...
soll heißen: zur Ruhe kommen, pausieren.
Erstaunlicherweise kehrte ich in meinen Job zurück, aber konzentrierter auf das Wesentliche, ohne störender Bürokratie, sondern aufs Ziel ausgerichtet - allerdings kehre ich nur zurück mit verkürzter Arbeitszeit. Die dadurch "gewonnene" Zeit würde ich intensiv in die Ahnenforschung stecken, weil ich endlich die Lösung einiger Rätsel dabei konkret angehen will. Dies bringt dann auch das Verreisen mit sich und die Festigung verschiedener Sprachkenntnisse.
Außer der zeitlichen Umverteilung würde ich nichts verändern.
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05.12.2012, 11:01
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
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05.12.2012, 11:57
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
Mir fiel gerade noch was ein: Ich würde meiner Mama zu ihrem 60. nächstes Jahr eine lange und exquisite Reise nach New York, zusammen mit ihrer Lieblingstochter, schenken.
B.i.t.c.h.
Babe in total control of herself

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05.12.2012, 12:11Inaktiver User
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
p.s.
...nicht, dass es mir an fantasie mangelt...(siehe oben, wünsche hab ich auch), aber beim weiter-drüber-nachdenken heute merke ich, dass ich (wenn ich mir einen perfekten, schönen tag vorstelle) mit dem, was ich heute im real life auf arbeit tue, schon ganz nah dran bin.
freufreu,
das ist ne schöne erkenntnis
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05.12.2012, 12:15
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
Das ist genau mein Spruch! Churchill also, das wusste ich noch gar nicht.
Die Idee mit dem Schweigekloster (das wäre auch für mich eine gigantische Herausforderung) gefällt mir sehr gut und passt dazu.
Tja, und dann? Die Wohnung gefällt mir, da würde ich bleiben, arbeiten wollte ich auch weiterhin in meinem Beruf, nur etwas weniger.
Reisen auf alle Fälle. Gern mal länger als zwei Wochen irgendwo bleiben, aber immer wieder zurück nach Hause kommen.
Den Kleiderschrank völlig neu ordnen, das wär ein Spaß.
Eine Sprache lernen, so richtig gut, um sich darin unterhalten zu können.
Jugendprojekte unterstützen, ich hab da schon so zwei bis drei im Visier, die hätten es wirklich nötig und verdient.
Eine Putzfrau, das wär toll.
Unser Garten, der jetzt gerade so in Ordnung gehalten wird, den würde ich auf Vordermann bringen lassen. Garten umgestalten und Haus sanieren, hachja. Dann käme ich dort hin und hätte Spaß: bissel in der Erde buddeln, den schönen wilden Garten hegen und pflegen, auch mal in der Sonne sitzen, mal paar Tage dort wohnen...usw.
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05.12.2012, 17:11
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
Ich würde die Sache mit meinem Traumberuf angehen und Bestatterin werden.
Garstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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05.12.2012, 17:21
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
Wenn sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens durchsetzen würden, würde ich gern aufhören zu arbeiten und die meiste Zeit des Jahres verreisen. Die restliche Zeit würde ich im Garten mein eigenes Gemüse anbauen und sparsam leben, bis zur nächsten Reise.
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05.12.2012, 21:01
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
Das erste was ich tun würde, wäre wohl umzuziehen. Meine WG wird sich in absehbarer Zeit auflösen und meine Mitbewohner werden mir fehlen - aber die Wohnung ist einfach schlimm, es ist hier sehr sehr laut (mitten in der Stadt!) und sie ist nicht im besten Zustand. Nur lohnt es sich jetzt kaum umzuziehen, da ich Ende nächsten Jahres mein Studium beenden werde und dann möglicherweise in eine andere Stadt ziehen werde. Da bin ich dann doch jetzt pragmatisch...
Sonst: Aufenthalt in einer buddhistischen Gemeinde, Wanderurlaub, von der 400-Euro-Kraft zur Chefin aufsteigen
Mir einen Flügel kaufen und in meinem nicht vorhandenen Erkerzimmer darauf spielen...!
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06.12.2012, 11:18Inaktiver User
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07.12.2012, 23:23Inaktiver User
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
Ich hätte vier Kinder, zwei Mädchen, zwei Jungs, zwei selbst ausgetragen, zwei adoptiert, egal in welcher Kombination.
Mit diesen Kindern und meinem Mann würde ich ein altes Haus in unserem Dorf kaufen und so umbauen, wie es uns gefällt oder ein Haus mit großem wildem Garten bauen. Toll wäre eine Art Hof/Quartier, in dem viele liebe Menschen mitwohnen, aber jeder sein eigenes Reich hat.
In dem Traumhaus gibt es eine grandios ausgestattete Bibliothek und ein Musikstudio/Probenraum und jeder hat eine Hängematte in seinem Privatbereich. In meiner gemütlichen Wohnküche gibt es einen Gasherd.
Wir würden viel reisen, als Familie und auch jeder mal für sich. Auf diesen Reisen lerne ich eine Menge Sprachen und Küchen kennen.
Da wir ausreichend Platz haben, ist unser Haus immer für alle möglichen Leute offen. Es kommen interessante Menschen, die wir auf Reisen kennen gelernt haben, es ist Platz für das Nachbarskind, dessen Eltern sich nicht so kümmern können, wie sie sollten, usw.
Ich mache ein kleines Restaurant oder Café auf, in dem es vegetarisches Essen gibt- die Rezepte habe ich auf den tollen Reisen gelernt. In dem Restaurant beschäftige ich ein, zwei Leute, die besonders sind und sich vielleicht sonst schwer getan hätten einen Job zu bekommen.
Mein bester Freund kann in seiner Ecke des Restaurants seinen Buchladen aufmachen, von dem er schon so lange träumt.
Außerdem würde ich meine Jugendprojekte wieder reaktivieren. Soziale Jugendarbeit ohne Budgetzwänge - ein Traum!
Und ich wäre musikalisch!
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08.12.2012, 00:38Inaktiver User
AW: Wenn es keine Hindernisse gäbe - was würdet ihr tun?
wenn es keine Hindernisse gäbe... sind das nicht all die Dinge, die NOCH wichtiger sind, als diese schönen Träume??
Ich habe auch einige Träume und lange Zeit hatte ich "gute Gründe", warum es nicht möglich war, diese zu verwirklichen. Aber das Leben verändert sich und meine "guten Gründe" klingen immer weniger überzeugend... ich stelle fest, ich könnte... ich könnte reisen, ich könnte so vieles machen (o.k. manche Ausgangsbedingung ist vielleicht in meinem Fall auch besonders günstig) und in den letzten Wochen frage ich mich, warum mache ich es eigentlich nicht?? Möchte ich bis an mein Lebensende von manchen Dingen nur geträumt haben? Ich habe gerade das Gefühl, dass ich nicht bis zur Rente oder sonstwann warten möchte. Der Feind ist aber die Angst und die vermeintliche Sicherheit, die ich aus den vertrauten Dinge schöpfe, selbst wenn sie unbefriedigend sind... ein spannendes Thema jedenfalls und ich bin gespannt, was ich noch mache


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