Wenn du eine Lieblingsnichte hättest, die in dieser Situation wäre, was würdest du ihr raten?
Übrigens: Glück ist zu akzeptieren, was ist.
Mag sein, es war wunderschön mit dem Ex, vor drei Jahren oder noch vor einem halben. Das letzte halbe Jahr (geschätzt) war es nicht schön und das ist der Status Quo. Oder handelst du nach der Devise "Es kann nicht sein, was nicht sein darf"?
Wenn dir 4 Wochen reichen … Du kannst auch sagen Mitte Januar. Du musst dich nicht nach seinen Auslandsaufenthalten richten.
Wobei ich nicht sagen würde: "Ich möchte es mit Stefan probieren." Das würde mich verletzten als Ex. Eher: "In den nächsten 8 Wochen möchte ich keinerlei Kontakt zu dir haben, danach werde ich entscheiden, ob es mit uns weitergehen kann."
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Thema: Wie kommt es...
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19.11.2012, 16:08Inaktiver User
AW: Wie kommt es...
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19.11.2012, 17:12
AW: Wie kommt es...
Wenn ich ehrlich bin würde ich ihr raten, in diesem Bsp jetzt, zu Jacob zu gehen und Edward zu verlassen, weil sie auf Dauer so nicht glücklich werden kann. Leider ist das leichter gesagt als getan und für die Betoffenen ist es ziemlich schwierig langfristig zu denken, weil der momentane Schmerz der beim Verlust dieser Person entstehen würde, zu tief ist

Es bricht mir fast das Herz, wenn ich meinem Ex sagen soll, dass wir den Kontakt für eine gewisse Zeit unterbrinden sollten. Ob ich das schaffe? oder ob er sich daran hällt? Ich weiss das ich mich irgendwann entscheiden muss nur werde ich nie wissen ob es auch wirklich die richtige Entscheidung war. Denn wenn mein Ex mich vergisst und ich merke, dass es mit Stefan eine Beziehung einfach nicht klappt, dann hab ich beides verloren :(
Ja klar man kann sich bei so etwas sowieso nie sicher sein, aber nur schon allein der Gedanke daran, meinen Ex für immer aus meinem Leben zu streichen, macht mich fertig!Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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19.11.2012, 19:00
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19.11.2012, 19:04Inaktiver User
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19.11.2012, 19:19
AW: Wie kommt es...
Dass die in der Twilight-Saga gefeierte Romanze starke Züge einer narzisstischen Liebe trägt, ist doch hoffentlich nicht nur mir aufgefallen. Ich finde es furchtbar, dass jungen Menschen vorgemacht wird, DAS sei Liebe, so könne das Leben sein.
Be like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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19.11.2012, 21:43Inaktiver User
AW: Wie kommt es...
Ich finde leider, dass das auf ganz viele Filme zutrifft! Und dann halten viele so eine "eitle Liebe" für das Erstrebendwerteste oder denken, die große Liebe müsse so sein. Sehr, sehr schade.
Da halte ich mich doch lieber an Rapunzel und drei Nüsse für Aschenbrödel.
Mist, die alten Märchen waren auch nicht die besten Vorbilder, was die Liebe anbelangt.
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19.11.2012, 23:52
AW: Wie kommt es...
Millowitsch, Liebe definiert jeder anders.. auch der Leidensdruck ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Die einen halten viel aus, andere beenden Dinge schon beim kleinsten Hindernis. Ich finde das ganze (meine Geschichte jetzt) hat nichts mit dem Leidensdruck zu tun, wie hoch er ist oder wie tief. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, will niemandem weh tun und eigentlich einfach nur glücklich sein..
Ich habe viele Fehler gemacht... der Erste war die Affäre zu Stefan. Als ich sie beendet habe, hätte ich mich nie wieder bei ihm melden dürfen, leider habe ich es aber getan, weil ich kein Tag verging, an dem ich nicht an ihn denken musste und ich weiss, dass diese Gefühle für ihn noch lange Zeit anhalten werden. Ich war sehr egoistisch, wollte einfach in Kontakt mit ihm bleiben, denn dann ging es mir gut. Ihm anscheinend auch, aber ich lies ihn wegen meinem Ex immer und immer wieder fallen, weil ich es bis heute nie geschafft habe, mich von ihm zu lösen, weil ich ihn liebe und das auf ganzer Linie..
Mein grösster Wunsch wäre es, das ich zu Stefan gehen könnte und mit ihm glücklich werde. Er ist der wundervollste Mann der mir jemals begegnet ist, aber ich liebe meinen Ex und daran kann ich nichts ändern, auch wenn ich es möchte, für meine Gefühle kann ich nichts und abstellen kann ich sie auch nicht.
Naja, kommt Zeit kommt Rat.Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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20.11.2012, 01:46Inaktiver User
AW: Wie kommt es...
Und wie kommt es nun …, dass du etwas als richtig erkennst und es doch nicht tust?
Wenn ich deinen letzten Beitrag richtig verstanden habe, liegt das an den Gefühlen. Die sind nun mal da und die kannst du nicht ändern. Sie sind deine oberste Instanz und bestimmen. Deine Bedürfnisse sind dann unabweisbar.
Gibt es ganz typische Situationen in einem Menschenleben, in denen das noch so ist? Ein Beispiel, dass vielleicht besser veranschaulicht, was da so vor sich geht?
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20.11.2012, 09:40
AW: Wie kommt es...
Natürlich ist das häufig Thema in Filmen und Büchern (wobei die Schwarz-Weiß-Dichotomien in Märchen in der kindlichen Entwicklung aber durchaus Sinn machen, Ambivalenz ist erst ab 10
), schließlich ist "normale" Liebe fürs Kino vermeintlich zu langweilig. Das ist der Punkt: für das eigene Leben sollte einem unaufgeregte Liebe nicht zu langweilig sein. Wer Drama braucht, Zweifel und "das ganz große Kino", der sollte hellhörig werden.
Ich hatte mich auf dieses Beispiel Twilight bezogen, weil die TE es aufbrachte, ihre Liebe(n) damit verglich.Be like a duck. Remain calm on the surface but paddle like hell underneath.
Michael Caine
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20.11.2012, 11:28Inaktiver User
AW: Wie kommt es...
Das glaube ich allerdings auch!
Ehrlich? Interessant! Das wusste ich gar nicht.(…), Ambivalenz ist erst ab 10
Das fürchte ich auch …Wer Drama braucht, Zweifel und "das ganz große Kino", der sollte hellhörig werden.
Schon verstanden.Ich hatte mich auf dieses Beispiel Twilight bezogen, weil die TE es aufbrachte, ihre Liebe(n) damit verglich.



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