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    AW: Karma; Glaubt ihr daran?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nun, bei den Leuten, die ich seit längerem kenne, wundere ich mich in der Regel eigentlich meist eher, warum sie NOCH NICHT chronisch erkrankt sind, da gibt's schon welche, die über Jahre und Jahrzehnte Selbstvergiftung betreiben, auf verschiedene, aber immer klar feststellbare Arten. Wissen tun sie's in der Regel auch selbst ganz genau, dass sie ungesunde Gewohnheiten haben und welche das sind.
    Richtig.
    Was zeigt, dass das Auftreten einer Erkrankung multiple Ursachen haben kann. Genau deswegen wäre ich immer sehr vorsichtig mit einer Beurteilung, ob jemand "selbst schuld" ist, ein mieses (oder gutes) Karma hat oder sich richt/falsch verhalten hat.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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    AW: Karma; Glaubt ihr daran?

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Nein, es ist nicht schwachsinnig und Lipton hat alles Recht der Welt zu schreiben, woran sie glaubt, was ihr hilft.

    Und natürlich wäre es übergriffig, ginge sie in das Krebsforum und würde dort verkünden, sie wisse, wie Krankheiten zu deuten seien. Das hat sie aber nicht getan. Warum fühlst Du Dich also so angegriffen, SinnundUnsinn?

    Es ist für jeden, der Schicksalsschläge erlitten hat - und dazu dürften viele gehören - die Frage, wie man damit umgeht. Es braucht sich niemand angegriffen fühlen und hier entsprechend zu Angriffen ausholen, der eine andere Perspektive hat.
    Danke

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nun, bei den Leuten, die ich seit längerem kenne, wundere ich mich in der Regel eigentlich meist eher, warum sie NOCH NICHT chronisch erkrankt sind, da gibt's schon welche, die über Jahre und Jahrzehnte Selbstvergiftung betreiben, auf verschiedene, aber immer klar feststellbare Arten. Wissen tun sie's in der Regel auch selbst ganz genau, dass sie ungesunde Gewohnheiten haben und welche das sind.

    Unklar ist dann nur, ob dann im Fall eines Falles zuerst die Niere Probleme bekommt oder das Herz oder ein Krebs ausbricht... also wo die schwächste Stelle ist, die als erste den Geist aufgibt und ernsthaft nicht mehr funktioniert.




    Pauschal ein Urteil fällen ist unangemessen, in der Tat. Ich seh das bei Lipton allerdings nicht in der Schärfe wie du das siehst. Ich habe auch nicht dein Eindruck bekommen, dass es Lipton an Mitgefühl mangle oder dass sie routinemässig andern Leuten die Schuld an was-auch-immer gäbe.




    naja, es gibt durchaus eine Gruppe von Leuten, die sich durch ständiges Rumheulen auszeichnen, die aber gleichzeitig Hilfsangebote ausschlagen und ihr Verhalten nicht ändern wollen, da ist es irgendwann schon angemessen, sie darauf hinzuweisen, dass sie sich selbst in Weg stehen und sich selbst das grösste Hindernis zu einer Verbesserung des Zustands sind. Ich stell mich für solche Leute auch nicht ewig als aufmerksames Ohr zur Verfügung, um mir zum x-ten mal die Geschichte ihres verpfuschten Lebens inklusiver aller bösen Feinde anzuhören.

    grüsse, barbara
    auch dir vielen Dank für deinen Input und du hast auch verstanden was ich mit meinen Postings gemeint habe.

    Ich bin eine Person die sehr viel Mitgefühl zeigt wenn es jemandem schlecht geht. Ich möchte gar nicht aufzählen was ich für meine Freunde schon alles getan habe, als es ihnen schlecht ging... Ich schmeisse die Leute hier mit Sicherheit nicht alle in den selben Topf. Ich zähle lediglich Muster auf, die mir im Alltag immer wieder auffallen und ich betitle mich mit Sicherheit auch nicht als etwas Besseres nur weil ich es "geschafft" habe, meine Depression zu besiegen, VORERST!

    Momentan geht es mir auch nicht wirklich gut und ich kämpfe jeden Tag dagegen an, den Kopf nicht hängen zu lassen und schöpfe neue Hoffnung. Ich wünsche allen hier, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben oder an einer schweren Krankheit leiden viel Kraft und Energie diese schwierige Zeit zu überstehen!

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Richtig.
    Was zeigt, dass das Auftreten einer Erkrankung multiple Ursachen haben kann. Genau deswegen wäre ich immer sehr vorsichtig mit einer Beurteilung, ob jemand "selbst schuld" ist, ein mieses (oder gutes) Karma hat oder sich richt/falsch verhalten hat.
    also, ich wollte niemanden hier angreifen und es ist sehr sehr schade das kleine, aber wichtige Worte überlesen werden, wie z.B mein OFT in diesem Satz. Alle finden ihn unter aller Sau, was ich nicht verstehen kann, weil dieses oft genau Krankheiten ausschliesst für die man nichts dafür kann. Aber wie Bae schreibt, kenne ich auch einige Leute die überhaupt keine Rücksicht auf ihre Gesundheit nehmen und wissen, dass sie evtl. eines Tages die Konsequenz davon tragen müssen. Lediglich solche Leute habe ich gemeint und mit Sicherheit nicht Menschen die an Krebs erkranken ohne etwas dafür zu können.

    Ich hoffe ich habe das grosse Missverständnis jetzt aufgeklärt.

    Ja ich bin noch jung, kann gut sein dass mein Denken deswegen so konsequent/strikt ist. Ich glaube einfach, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt (ich schreibe das jetzt extra, sonst heisst es nur wieder: AUSSER für unheilbare Krankheiten!) und mit genug Willenskraft ist FAST jedes Problem lösbar.

    Liebe Grüsse,
    Lipton
    Geändert von Lipton (08.11.2012 um 22:34 Uhr)

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    AW: Karma; Glaubt ihr daran?

    Zitat Zitat von Lipton Beitrag anzeigen
    Lediglich solche Leute habe ich gemeint und mit Sicherheit nicht Menschen die an Krebs erkranken ohne etwas dafür zu können.
    Aber wie soll man das beurteilen können, Lipton? Ein und dieselbe Lebensweise führt bei dem einen dazu, dass er schwer erkrankt, während der andere kerngesund bleibt.

    Lipton, ich wünsche Dir alles Gute und dass Du bald einen Weg findest, dass es Dir besser geht. Ich habe Respekt vor dem, was Du Dir erarbeitet hast. Unabhängig davon, dass ich Deiner Argumentation nicht folgen kann.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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    AW: Karma; Glaubt ihr daran?

    das kann man nicht, deshalb habe ich auch geschrieben, dass diese Menschen dann EVTL. mit der Konsequenz aufgrund ihrer Lebensweise leben müssen.. Mein Grossvater z.B war ein Trinker und ein starker Raucher, hat nie Sport getrieben. Das Wort Gesundheit existierte in seinem Wortschatz nicht. Er wurde 95 Jahre alt.. Von dem her, gebe ich dir absolut recht.

    Ich danke dir für dein Lob, jedoch war es sicherlich nicht mein Ziel, mich so darzustellen, als ob alles ganz einfach lösbar ist und ich einen Orden für meine Leistung verdient habe. Mein Bsp. sollte Leute einfach dazu ermutigen NIEMALS aufzugeben! In schwierigen Lebensphasen darf man nicht aufhören an sich zu glauben, sonst geht man zu Grunde...

    Liebe Grüsse,
    Litpon

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    AW: Karma; Glaubt ihr daran?

    Zitat Zitat von Lipton Beitrag anzeigen
    In schwierigen Lebensphasen darf man nicht aufhören an sich zu glauben, sonst geht man zu Grunde...
    Das ist wahr.
    Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, was man schon alles geschafft hat. Und dass man mit allem ausgestattet ist, was man braucht.

    Und ich halte es für eine sehr konstruktive Perspektive, die Schwierigkeiten, die man hat, als Aufgabe zu betrachten, egal, ob von Gott, dem Karma, dem Schicksal oder einer anderen Stelle auferlegt oder überhaupt nicht auferlegt, sondern einfach als Tatsache vorhanden.

  6. Inaktiver User

    AW: Karma; Glaubt ihr daran?

    Zitat Zitat von Lipton Beitrag anzeigen
    Danke



    auch dir vielen Dank für deinen Input und du hast auch verstanden was ich mit meinen Postings gemeint habe.

    Ich bin eine Person die sehr viel Mitgefühl zeigt wenn es jemandem schlecht geht. Ich möchte gar nicht aufzählen was ich für meine Freunde schon alles getan habe, als es ihnen schlecht ging... Ich schmeisse die Leute hier mit Sicherheit nicht alle in den selben Topf. Ich zähle lediglich Muster auf, die mir im Alltag immer wieder auffallen und ich betitle mich mit Sicherheit auch nicht als etwas Besseres nur weil ich es "geschafft" habe, meine Depression zu besiegen, VORERST!

    Momentan geht es mir auch nicht wirklich gut und ich kämpfe jeden Tag dagegen an, den Kopf nicht hängen zu lassen und schöpfe neue Hoffnung. Ich wünsche allen hier, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben oder an einer schweren Krankheit leiden viel Kraft und Energie diese schwierige Zeit zu überstehen!



    also, ich wollte niemanden hier angreifen und es ist sehr sehr schade das kleine, aber wichtige Worte überlesen werden, wie z.B mein OFT in diesem Satz. Alle finden ihn unter aller Sau, was ich nicht verstehen kann, weil dieses oft genau Krankheiten ausschliesst für die man nichts dafür kann. Aber wie Bae schreibt, kenne ich auch einige Leute die überhaupt keine Rücksicht auf ihre Gesundheit nehmen und wissen, dass sie evtl. eines Tages die Konsequenz davon tragen müssen. Lediglich solche Leute habe ich gemeint und mit Sicherheit nicht Menschen die an Krebs erkranken ohne etwas dafür zu können.

    Ich hoffe ich habe das grosse Missverständnis jetzt aufgeklärt.

    Ja ich bin noch jung, kann gut sein dass mein Denken deswegen so konsequent/strikt ist. Ich glaube einfach, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt (ich schreibe das jetzt extra, sonst heisst es nur wieder: AUSSER für unheilbare Krankheiten!) und mit genug Willenskraft ist FAST jedes Problem lösbar.

    Liebe Grüsse,
    Lipton

    Ich halte dir ganz feste die Däumchen...du hast schon viel gepackt und kriegst das jetzt auch noch hin...

    Fast alle Krankheiten (aber eben nur FAST - nicht das Kleinkind, das schlimm erkrankt, zb) haben einen Eigenanteil.
    Oft sind es Dinge, die wir noch nicht erforscht haben, die niemand wissen kann.
    So wurde erst in den letzten Jahrzehnten bekannt, welche fatale Wirkung zB Plastik auf die Gesundheit haben kann...oder die Verwendung von antibiotika bei Schlachttieren (ich weiß, warum ich Vegetarierin bin...) ect ect.
    Wir müssen also zum Teil Konsequenzen von Dingen tragen, die uns nicht bewusst sind.

    Schon alleine von daher ist es gar nicht möglich, sich vor allem zu schützen - wir können nur nach bestem Wissen und Gewissen gesund leben.

    Als ich jung war, glaubte ich auch, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt.
    Mittlerweilen weiß ich, dass es für jede Lösung...ein Problem gibt... (nee, war ein Witz...)

    Aber wir sollten uns nicht überschätzen.
    Viele Probleme sind lösbar oder vermeidbar. Leider nicht alle - egal, wieviel Willenskraft wir aufbringen können.
    Kein Mensch ist allmächtig - wir vergeuden unsere wertvolle Kraft, wenn wir das glauben - und das wiederum macht uns...krank. Nicht alles ist machbar - dann müsste man ja ein schlechtes Gewissen haben, wenn man erkrankt...
    Hier ist es der Mittelweg, der (für mich) Sinn macht: verantwortungsvoll leben, aber auch zu wissen, dass die eigene Macht begrenzt ist.

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    AW: Karma; Glaubt ihr daran?

    Sehr schön gesagt und dem kann ich vollkommen zustimmen

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Das ist wahr.
    Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, was man schon alles geschafft hat. Und dass man mit allem ausgestattet ist, was man braucht.

    Und ich halte es für eine sehr konstruktive Perspektive, die Schwierigkeiten, die man hat, als Aufgabe zu betrachten, egal, ob von Gott, dem Karma, dem Schicksal oder einer anderen Stelle auferlegt oder überhaupt nicht auferlegt, sondern einfach als Tatsache vorhanden.
    Genau

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    AW: Karma; Glaubt ihr daran?

    Zitat Zitat von Lipton Beitrag anzeigen
    Ich danke dir für dein Lob, jedoch war es sicherlich nicht mein Ziel, mich so darzustellen, als ob alles ganz einfach lösbar ist und ich einen Orden für meine Leistung verdient habe.
    Habe ich auch nicht so verstanden, Lipton. Ich erkenne es einfach an, dass Du es nicht einfach hattest/hast und Du gekämpft hast.

    Zitat Zitat von Lipton Beitrag anzeigen
    In schwierigen Lebensphasen darf man nicht aufhören an sich zu glauben, sonst geht man zu Grunde...
    Das sehe ich auch so. Wobei es auch gut tut, erst einmal gründlich zu jammern. Oder verzweifelt zu sein. Solche Phasen sind auch notwendig, um die Tragweite dessen, was gerade nicht gut läuft, zu sehen. Ich kenne es zumindest von mir so. Jammern und Klagen ist auch eine Art "Wiederkäuen", aus dem später Ideen entstehen, wie man mit dem Problem umgehen kann.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Als ich jung war, glaubte ich auch, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt.
    Mittlerweilen weiß ich, dass es für jede Lösung...ein Problem gibt... (nee, war ein Witz...)
    Ja. Du hast recht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hier ist es der Mittelweg, der (für mich) Sinn macht: verantwortungsvoll leben, aber auch zu wissen, dass die eigene Macht begrenzt ist.
    Das sehe ich genauso. Es macht auch Sinn, ab und zu mal die Grenzen des Einen versus des anderen auszutesten. Also beispielsweise mal in Frage zu stellen, ob etwas wirklich unveränderbar ist. Oder umgekehrt: Etwas loszulassen, das wirklich unveränderbar ist.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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