Jetzt hör auf, ich wollte das so überhaupt nicht. Ich habe ganz naiv an reinen Spaß gedacht und schon kam alles anders als ich geplant hatte. Am Anfang ging noch alles gut. Meinen LG war ich endlich los und ich habe einen Lover ganz genau nach meinem Geschmack gefunden, sehr lustig, konnte die schönen Momente genießen, intelligent. Dann wollte mein Exmann, dass ich zurückkomme und mein andere Neuer wollte sowas wie eine Fernbeziehung und ich habe mich gegen meinen Willen verliebt. Naja, und mehr schreibe ich jetzt nicht dazu. Ich habe mir ein halbes Jahr Zeit gegeben mein Chaos zu ordnen! Bin mir aber nicht sicher, obs nicht noch chaotischer wird.
Ich habe sogar schon überlegt, ob ich nicht ganz geordnet werden sollte und nüchtern, nur an langfristigen Zielen arbeiten sollte, aber ich weiß nicht. Wie gesagt, ich habe mir vorgenommen im nächsten halben Jahr da System reinzubringen und vielleicht klappt es ja.
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Thema: Begehrlichkeiten
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24.10.2012, 22:57Inaktiver User
AW: Begehrlichkeiten
Geändert von Inaktiver User (24.10.2012 um 23:02 Uhr)
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24.10.2012, 23:26Inaktiver User
AW: Begehrlichkeiten
Naja, das hat man ja nicht alle Tage …
Ich bin beeindruckt!
Worauf sind deine Begehrlichkeiten gerichtet? (Auf den reinen Spaß oder ist da noch etwas anderes?)
Wirst du "satt"?
Was brauchst du wirklich?
In jedem Fall ist es ein Beleg dafür, dass frisch verliebte Menschen sehr anziehend sind. Das ist so.
In wen bist du verliebt? In den Lover in spe? Vielleicht löst sich alles schneller, als du denkst. Und du bist ruckzuck wieder solide und in festen Händen.
Vielleicht ist es auch keiner aus deiner Auswahl …Geändert von Inaktiver User (24.10.2012 um 23:30 Uhr)
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24.10.2012, 23:37Inaktiver User
AW: Begehrlichkeiten
Geändert von Inaktiver User (24.10.2012 um 23:41 Uhr)
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25.10.2012, 00:11Inaktiver User
AW: Begehrlichkeiten
Noch Mal zu meinen Begehrlichkeiten und ihrem gefühlsmäßigen Überschuss, der mir Angst macht, bzw. der so laut schreit "Ich will aber!", dass ich mich frage, ob diese Stimme nicht unbedingt gehört werden sollte.
Ich habe auch eine Sendung zum Thema "Loslassen" gehört. Danach spürte ich wieder, wie wohltuend es ist, nicht an einem Strang zu ziehen, an dessen anderem Ende ein Widerstand zu spüren ist, sondern sich daran zu erinnern, was einem wirklich wichtig ist.
Ich dachte an das, von dem ich annahm, es täte dem besagten Mann gut (Eine verlässlicher, zwischenmenschlicher Kontakt, in dem er nicht bewertet wir, ruhig auch mit einer gesunden Distanz) und - schwupps - fühlte ich mich selbst auch viel entspannter und besser. Das Gleiche täte mir anscheinend auch gut.
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25.10.2012, 10:17Inaktiver User
AW: Begehrlichkeiten
Einem Impuls nachzugeben, bringt sofortige Entspannung. Aber die innere Stimme ist nicht der laut schreiende Impuls, sondern sie ist das leise spannende Gefühl im Unterbauch, das auch noch in ein paar Tagen spürbar ist, wenn die Hormone den Augenblick freigegeben haben zum echten Nachfühlen.
Ich deutete ja an, dass eine sehr stark empfundene Begehrlichkeit ihren Ursprung hat in der Freisetzung von Energien. Und diese werden nur freigesetzt, wenn du in einem Ungleichgewicht bist in einem oder mehreren anderen Bereich(en) deines Lebens.
Es ist ja auch so: Befinde ich mich in einer befriedigenden Beziehung, so wird der Grad der Verführbarkeit geringer sein. Verführbar ist man ja immer - wir sind Menschen mit Trieben, nicht wahr?! Auch die Gewichtung, die ich dann diesem Ereignis beimesse, entspringt meinem empfunden Gleichgewicht.
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25.10.2012, 10:38
AW: Begehrlichkeiten
Ist BEGEHREN nicht immer ein ungestilltes Verlangen des Selbst? Und somit auf ein Objekt gerichtet? Wenn man das Verlangen in sich selber gestillt hätte, würde das reine Begehren sich dann nicht in etwas anderes wandeln?
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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25.10.2012, 10:44
AW: Begehrlichkeiten
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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25.10.2012, 10:56
AW: Begehrlichkeiten
Leider in den seltensten Fällen. Das Begehren wandelt sich.
Wenn daraus also eine Partnerschaft entsteht, stehen andere Bedürfnisse im Vordergrund. Man sieht den anderen nicht mehr als Objekt der Begierde, denn die wurde ja erst mal gestillt. Wenn man das, was die Begierde ausgelöst hat, nicht in sich selber finden kann, wird man genau diese Gier früher oder später auf ein anderes "Objekt" übertragen. Denn keiner kann die Gier eines anderen vollständig und permanent befriedigen.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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25.10.2012, 11:55
AW: Begehrlichkeiten
Mit "Gier" kann ich wenig anfangen, mit Begehren schon und das ist aus meiner Sicht i.W. sexuell. Und die sexuelle Begierde in mir selbst finden und stillen ? Wie du das meinst erschließt sich mir nicht, ich finde es gerade gut dafür eine andere Person zu brauchen
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Na ja, gesund ist manchmal auch langweilig. Ich glaube schon, dass die Männer, die nicht ganz so in sich ruhen und mit sich selbst gar nicht so im Reinen oft geheimnisvoller und verlockender wirken, als andere. Das ist sicher ein großes Geheimnis von Anziehung und man hört doch oft genug die Klagen von "lieben" Männern, dass Frauen schlecht behandelt werden wollen. In gewissser Weise ist da etwas dran, vllt. sollte frau das Modell von Naturepure favorisieren und mehrere Männer parallel ... ?
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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25.10.2012, 12:23
AW: Begehrlichkeiten
Na ja, ich denke, auch sexuelles Begehren ( auf eine andere Person gerichtet ) hat letztlich seinen Ursprung nicht im reinen Sex. Also in der "TAT" Sondern es geht z.B um Selbstbestätigung, um selber begehrt werden, um die Jagd erfolgreich abzuschließen... Beliebig, situativ und individuell zu erweitern...
Ich habe mal drüber nachgedacht, wem ich in meinem Leben die Klamotten vom Leib beißen wollte
und was das für Typen waren. Mir ist da einiges für mich aufgefallen.
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm



Boh ej …
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