Ich finde es toll. dass du hier bist und hier schreibst. Denn damit zeigst du ja wie verantwortungsvoll du mit deiner Problematik umgehst : du machst den Schritt nach vorn und schreibst darüber. Du gehst raus, gehst aus dir raus . Das finde ich mutig. Und dadurch bekommst du Kontakt zu anderen, die sich Gedanken machen und überlegen, welche Tipps für dich sinnvoll und gut sein könnten. Vielleicht erkennt sich der eine oder andere tatsächlich in deinen Beschreibungen wieder, kann nachempfinden, was du fühlst und wohl denken magst und ein Austausch kann vertieft werden.
Magst du eigentlich gern lesen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einige Leute, die nicht gern allein sind, in die Bücherei gehen, dort zwischen all den Büchern, Zeitschriften und anderen Medien herumstöbern, sich in die Leseecke setzen, ein bißchen lesen, vielleicht sogar einen Kaffee trinken können, in einigen Bibliotheken gibt es Kaffeeautomaten, und dann zwanglos mit anderen Büchereibesuchern ins Gespräch kommen. Das kann sehr interessant werden.
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16.10.2012, 16:31Inaktiver User
AW: Warum bin ich mir "zu wenig"?
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19.10.2012, 18:32
AW: Warum bin ich mir "zu wenig"?
Naja, ich sag mal so: Die nächsten Wochen werden total streßig im Job und meine WE sind auch schon fast alle verplant - also werde ich nicht viel "allein-sein" müssen....
Aber ein Vorsatz für 2013: Hobby suchen!
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22.10.2012, 13:02
AW: Warum bin ich mir "zu wenig"?
hallo

magst du Tiere?
vielleicht holst du dir einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim? Denen geht es bei dir sicher tausendmal besser und du bist nicht allein. Trotzdem gehen sie einem nie auf die nerven wie Menschen das manchmal tun.
Außerdem bist du dann für ein anderes Lebewesen verantwortlich, was einem viel Glück, tolle gemeinsame Momente und manchmal auch einen Grund aufzustehen und sich nicht hängen zu lassen geben kann.
Gerade mit einem Hund muss man sich viel beschäftigen und ist auch gezwungen regelmäßig rauszugehen, was bei einer depressiven Stimmungslage sehr positiv wirkt!

Du tauchst gar nicht erst in diese völlige Antriebslosigkeit ab, wenn dein Hund dich aus großen Augen anschaut und raus möchte..
Voraussetzung ist natürlich, dass du so ein starkes Verantwortungsgefühl hast, dass dein Tier nicht unter deinen Depressionen leiden muss, sondern dass du dich eher aufraffen würdest bevor es deinem Tier schlecht geht...
Aber das kann ich nicht beurteilen.
Gruß
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23.10.2012, 10:33Inaktiver User
AW: Warum bin ich mir "zu wenig"?
Ich kenne das Gefühl nicht. Und mir tun die Leute ein bisschen leid, denen es entgeht, wie schön es ist, wenn man seinen inneren Impulsen und Bedürfnissen nachgehen kann. Das ist ein Genuss. Ich stelle mir das sehr stressig vor, wenn man davor flieht. Denn Einsam und Allein sind zwei verschiedene paar Schuhe. Diesen Unterschied sollte man fühlen können. Ich kann mir nur vorstellen, dass Du einen schlechten Zugang zu Dir selbst hast und das der Grund sein könnte. Wie man das ändert? Keine Ahnung.
Grundsätzlich glaube ich, dass jeder Mensch in seinem Inneren eine ganze Fülle hat. Die könnte halt verschüttet sein. Und das könnte eine lange Geschichte im Leben sein, die mit ein paar Beiträgen in einem Forum bestimmt nicht aufzuholen sind.
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26.10.2012, 10:33
AW: Warum bin ich mir "zu wenig"?
Ein Haustier? Nein, das wäre nichts für mich - bin ja den ganzen Tag arbeiten - das arme Tier

Und ich weiß, das ich es geniessen sollte, mal Zeit nur für mich zu haben - viele Menschen würden sich das wünschen.....
Aber ich mache eine Verhaltenstherapie; hoffe sie wirkt bald


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