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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Tsts Beitrag anzeigen
    Stimmt schon. Sie sind logisch nachvollziehbar. Was aber nach meiner Erinnerung nach daran liegt, dass sie sich die Studien zurechtgebogen haben und ihren Schlussfolgerungen widersprechende Ergebnisse schlicht verschweigen.

    Das ist nunmal so, wenn nicht beweisbare Theorien aufgestellt werden.
    Das hat jede Wissenschaft so an sich.

    Punkt ist: die Thesen der Evolutionsphsychologie sind eben so viel gestalt wie die Menschheit. Alles graue Theorie aus unserem Steinzeithirn.

  2. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen



    Ich verstehe nicht ganz, das Neurologische System bzw. Gehirn ist doch die Gefühlswelt. Die kompletten Drüsen sind engmaschigst mit dem Gehirn rückgekoppelt, die Hauptdrüsen sitzen sogar drinnen.

    Jetzt soll die graue Gehirnmasse sich fortentwickelt haben so dass sie es sogar schafft die Quantentheorie zumindest aufzustellen und der komplette Rest des Hirns hat sich nicht entwickelt und sitzt noch in der Savanne.

    Warum?
    Genau so sehe ich das.
    Denn das ist doch das eigentliche menschliche Dilemma: Der ewige Zwiespalt zwischen Gefühl und Verstand.
    Emotion und Ratio, zwei Gegensätze.
    Das ist der Stoff, aus denen die großen Dramen gemacht sind.
    Was ist Liebe? Ratio?
    Mein Verstand sagt mir, du hast nur noch eine Woche, bis die Präsentation fertig sein muß, mein Gefühl sagt mir, verschieb`s auf Morgen, das Wetter ist so schön.
    Manche Menschen versuchen ihr Gefühl dem Verstand unterzuordnen, funktionier bis zu einem gewissen Grad. Aber irgendwann landen sie auf der Coach.
    Warum wollen Frauen Bindung und Männer Sex? Aus rationalen Gründen?

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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Manche Menschen versuchen ihr Gefühl dem Verstand unterzuordnen, funktionier bis zu einem gewissen Grad. Aber irgendwann landen sie auf der Coach.
    Frauen landen irgendwann auf ihrem Coach?

  4. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Klar !
    Das ist dann höchst emotional.
    Ich meine natürlich bei dem Freud auf dem Sofa, Canapé, Couch oder Ektorp.

  5. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In der Tat, da habe ich ein "n" zu viel geschrieben. Ich meinte damit, dass z.B. besiegte Völker zu Sklaven gemacht wurden.
    Mit "er" ist der Mann gemeint. Ganz generell.
    Wie sehr man es Männern übelnehmen kann, dass sie kulturell bedingt ihre Frauen unterdrücken, sei dahin gestellt. Bestimmt kann man sie nicht als "Täter" bezeichnen, wenn sie nur das tun, was sie als ihre Pflicht ansehen.
    Frauen, die sich mit ihrer Rolle identifizieren, sind auch keine Opfer.
    Sie werden es nur in dem Moment, in dem sie aus ihrer Rolle ausbrechen wollen und daran gehindert werden.

    Die Konflikte zwischen Mann und Frau sind nun einmal da. Das läßt sich auch nicht schön reden.
    Wenn denn alles durch die Natur so vorgesehen ist, dass z.B. die Frau schwach ist und sich von dem Mann beschützen lassen muß, sie den größten Teil ihres Lebens mit Schwangerschaft und Stillzeit verbringt und sie es auf den Status des Mannes abgesehen hat, dann frage ich mich, weshalb sie (die Frau) nicht endlich Ruhe gibt und mit ihrer Rolle zufrieden ist.
    Weshalb strebt sie nach eigenem Einkommen, politischem Einfluß und Selbstbestimmung?
    Weshalb kämpft sie immer wieder für gleiche Rechte? Und warum kämpft sie immer wieder gegen den Mann (Emanzipation und Gleichberechtigung)? Warum ist der Mann (natürlich nicht alle!!) nicht bereit, seine Macht zu teilen?

    Hier und heute in Mitteleuropa hat sich schon viel geändert. Wenn auch noch nicht alles.

    Weshalb ich dem "Naturgegebenen" nicht so traue, versuche ich mal mit einem nahen Beispiel zu erklären:
    Nach dem 1. Weltkrieg, in den 20er Jahren, hatten die Frauen ihr Wahlrecht erkämpft, konnten studieren, ihre Haare abschneiden usw., bei den Nazis wurden sie zu Gebärmaschinen degradiert, noch während des 2. Weltkrieges konnten die "Hausmütterchen" plötzlich schwer arbeiten, die Männer teilweise ersetzen, trotzdem Kinder kriegen usw., nach Kriegsende konnten sie trecken, Kinder kriegen, Trümmer räumen, ihre Kinder ernähren, kurz unter schwersten Bedingungen überleben.
    Sie konnten ohne männlichen Schutz und Hilfe sich in einer sehr rauen Umgebung behaupten.
    In dem Moment aber, in dem die Männer heimkehrten, wurden sie wieder zu hilflosen "Heimchen am Herd".
    Die 50er und 60er waren für die Frauen geradezu ein Rückschritt ins Mittelalter (u. a. auch eine Ursachen für die 68er Revolution).
    Was ist daran nun "Natur" ?
    Können Frauen ohne männlichen Schutz auskommen? In einer Katastrophe (wie ein Krieg) ja. Und in geruhsamen Zeiten nein?
    Mich irritiert dieser "Naturglaube" außerordentlich.
    Jetzt verstehe ich Dich besser.

    Ich halte Frauen nicht für schwach.
    Oder generell schutzbedürftig.
    Ich halte Männer aber auch nicht in dem Maße für Unterdrücker wie Du.

    Ich halte erst einmal beide Geschlechter für gut so wie sie sind und glaube im Prinzip an das Yin Yang Prinzip. Dass sie verschiedene Arten der Energien haben und sich daher gut ergänzen.
    Natürlich kann man auch wieder diskutieren, dass auch Frauen und Männer wieder Anteile des anderen Geschlechts haben, aber ich selbst kann mich mit meiner Weiblichkeit gut identifizieren.

    Ich halte mich für eine selbständige Frau und lebe gut allein.

    Trotzdem halte ich Männer nicht für überflüssige Wesen, und ihr einziger Zweck soll auch nicht darauf begrenzt sein mir ggf. schwere Kisten die Treppen hochzutragen.
    Ich mag männliche Energie und empfinde sie als anders als meine und die anderer Frauen.

    Das es in der Emanzipation noch Fortschritte geben muss sehe ich wie Du.

    Ich persönlich empfinde manchmal die Emanzipation allerdings in Teilen zu sehr als Gleichmacherei.
    Mich ärgert es, wenn immer darum gekämpft wird, dass Frauen Ingenieurinnen werden und bitte keine traditionell weiblichen Berufe ergreifen sollen. Warum nicht eher mal darum kämpfen, dass diese Berufe besser bezahlt werden denn sie sind genau so wichtig?
    Natürlich soll jede Frau, die das will Maschinenbau studieren, sehe ich kein Problem.

    Ich bin auch absolut gegen Quoten in irgendwelchen Führungsetagen (wenn dann wenigstens angeglichen an das Geschlechtervehätnis in der Firma). Ich bin eher dafür Hierarchien generell abzubauen ... ich habe einfach zu viele schlechte Chefs UND leider auch Chefinnen gehabt die durch irgendwelche Vitamin-B- Spritzen auf ihre Pöstchen gekommen sind, keinen Deut besser qualifiziert als ich aber weitaus besser bezahlt....

    Ich habe keine Lust jetzt irgendwelche blondierten Dax-Vorstandsfrauen als gesellschaftliche Vorbilder vor die Nase gesetzt zu bekommen (wie gerade in der aktuellen Brigitte), sondern wünsche mir mehr Anerkennung aller Arbeitsebenen - ob Männer oder Frauen, mehr Durchlässigkeit, flachere Hierarchien und flexiblere Arbeitsmodelle.

  6. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Das unterschreibe ich zu 100 %.
    Allerdings hieße das, dass die Männer freiwillig von ihrer Macht abgeben müssten.
    Und das tun sie eben nicht (Macht = Status).
    Mir würde es auch reichen, wenn die "Machthaber" es einfach nur zugeben würden.
    Wenn sie sagen würden: "Wir wissen, dass ihr alles genauso könnt wie wir (auch Kisten in den soundsovielten Stock tragen, wenn die Nachbarin oder ein Flaschzug helfen würde), als soziale Wesen braucht ihr keinen Muskelprotz. Ihr habt Hand, Fuß und Gehirn, genau wie wir.
    Aber! Wir wollen euch nichts abgeben von unseren Möglichkeiten (oder gerade nur soviel, wie uns selbst nützlich ist), denn die Konkurrenz ist eh`schon groß genug und Macht haben, macht Spaß und bringt Vorteile."
    Das tun sie aber nicht, sondern sie eiern wissenschaftlich rum und begründen ihre Vormachtstellung mit diffusen "natürlichen Unterschieden", indem sie eine zeitliche begrenzte körperliche Schwäche der Frau (die ihnen selbst die größten Vorteile bringt) zu einer generellen Schwäche erklären.
    Das alles wird biologisch und evolutionär begründet.
    Eine Frau , die keine Kinder will, wird kritisch beäugt und durchdiskutiert, ein Mann nicht.
    Im Gegenteil: Für einen Mann scheint es von Vorteil zu sein, da ihm heutzutage in unserer Gesellschaft der Status verloren geht, wenn er sich mit Familie bindet (siehe Ausgangsposting). Muß er ja auch nicht, da die Frau alles allein schafft.
    Zu anderen Zeiten und in anderen Kulturen (Religionen) muß man sich nicht Statistiken und wiss. Beweise für die "natürlichen" Unterschiede zwischen Mann und Frau durchlesen, sondern da wird einfach gesagt, "die Frau ist dem Manne untertan" Punkt. Nachzulesen in Bibel, Koran usw.
    Eigentlich schon drollig, was das so hochentwickelte Gehirn des Homo errectus erreicht hat: Die never ending story des Geschlechterkampfes.
    Um es noch einmal deutlich zu sagen:
    Der einzelne Mann ist nicht ein "Unterdrücker", er ist ein Kind seiner Zeit.
    Er sollte allerdings bereit sein, über Ungerechtigkeiten nachzudenken und das gilt auch für jede Frau.
    Geändert von Inaktiver User (11.11.2012 um 13:33 Uhr)

  7. gesperrt

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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau so sehe ich das.
    Denn das ist doch das eigentliche menschliche Dilemma: Der ewige Zwiespalt zwischen Gefühl und Verstand.
    Emotion und Ratio, zwei Gegensätze.
    Ja und jetzt erklär mir warum sich die Ratio entwickelt haben soll und die Gefühle nicht?

    Nichts anderes besagt doch der Titel bzw. diese ständigen endlosverweise auf die Steinzeit.
    Warum soll sich ein Teil entwickeln und ein anderer nicht?

    Moralwiederholung diesmal auf wissenschaftlicher Basis statt Religion?
    Ich glaube keinen Ton.

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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...glaube im Prinzip an das Yin Yang Prinzip.
    In einer Partnerschaft kann der eine oder der andere Yin oder Yang sein. Beide ergänzen sich.
    Es heißt jedoch nicht, dass ein Geschlecht Yin oder geschlechterspezifisch Yang sein muss.

    Oder die kompletten empirischen Daten meiner Umwelt wären wurzelfix: Da gibt es Frauen mit Hosen an, und Männer die dominant sind, beide extrem introvertiert einer entscheidungsfreudiger der andere zögernder...das ist nicht geschlechtsspezifisch.

  9. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    In einer Partnerschaft kann der eine oder der andere Yin oder Yang sein. Beide ergänzen sich.
    Es heißt jedoch nicht, dass ein Geschlecht Yin oder geschlechterspezifisch Yang sein muss.

    Oder die kompletten empirischen Daten meiner Umwelt wären wurzelfix: Da gibt es Frauen mit Hosen an, und Männer die dominant sind, beide extrem introvertiert einer entscheidungsfreudiger der andere zögernder...das ist nicht geschlechtsspezifisch.
    Yang heißt für mich nicht Dominanz. Es heißt für ich eher eine spezielle Form von Energie.
    Aber: Ja - ich glaube, dass es - tendenziell - Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt- ist ja schon bei Kleinstkindern zu beobachten.
    Aber natürlich sind die vermutlich wieder in den unterchiedlchsten Ausprägungen vorhanden.
    Mir ist es allerdings manchmal zu 'political correct' das jedes Mal dazu zu sagen...
    Geändert von Inaktiver User (11.11.2012 um 22:04 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das tun sie aber nicht, sondern sie eiern wissenschaftlich rum und begründen ihre Vormachtstellung mit diffusen "natürlichen Unterschieden", indem sie eine zeitliche begrenzte körperliche Schwäche der Frau (die ihnen selbst die größten Vorteile bringt) zu einer generellen Schwäche erklären.
    Das alles wird biologisch und evolutionär begründet.
    Sag mal, beziehst Du das jetzt auf Hansdampf? Unterstellst Du ihm, dass er Frauen als schwächere Wesen sieht und den Mann in einer "natürlichen" Vormachtstellung??? Ich meine, Hansdampf liebt zwar Statistiken , aber ansonsten ist er doch der Anti-Macho schlechthin...

    Eine Frau , die keine Kinder will, wird kritisch beäugt und durchdiskutiert, ein Mann nicht.
    Das erlebe ich nicht so.

    Der einzelne Mann ist nicht ein "Unterdrücker", er ist ein Kind seiner Zeit.
    Er sollte allerdings bereit sein, über Ungerechtigkeiten nachzudenken und das gilt auch für jede Frau.
    Das stimmt.

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