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06.11.2012, 21:04
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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06.11.2012, 23:41
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07.11.2012, 06:00
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Wer stellt Gewehre und Minen her, woher kommt das Geld, mit dem sie finanziert werden, welche Strukturen fördern Obrigkeitshörigkeit und religiösen Wahn, wie sind die historischen Hintergründe?
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07.11.2012, 10:06Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Du, mit Testosteron an sich, habe ich kein Problem.

Für mich ist jeder Mann genau in so weit ein (potentieller) Vergewaltiger wie die Behauptung stimmt, das jede Frau Vergewaltigungsphantasien hat. Da kann jede(r) für sich selbst überprüfen, inwieweit das jeweilige Klischee für ihn oder sie stimmt.
Gewalt resultiert nicht automatisch aus Testosteron, da kommt vieles anderes hinzu.
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07.11.2012, 13:18Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Dazu gibt es sehr interessante Literatur und Untersuchungen. Wenn man die Tagespresse aufmerksam liest, dann fallen einem schon mal die Schuppen aus den Haaren.
Z.B. minikleine Notiz: "Hunger breitet sich in Afrika aus."
Zwei Seiten weiter halbseitiger Artikel mit drei Bildern: "Beckenbauer schafft den Sprung unter die 500 Reichsten: Schlecker-Clan ist mit nur noch 40 Millionen der Verlierer des Jahres."
Der Mensch ist des Menschen Wolf.
Allerdings wie im Großen so im Kleinen oder umgekehrt.
Leider wollen die Menschen davon solange nichts wissen, solange es ihnen gut geht. Oder man ihnen vormachen kann, dass es ihnen gut geht.
Und wenn man Strukturen aufdecken will, muß man sich mit der Biologie befassen.
Daher mein Ansatz, angebliche evolutionäre Entwicklungen (Mann jagt mit der Keule und Frau sitzt in der Höhle und wartet) in Frage zu stellen.
Die Rechtfertigung, die daraus resultiert ist, dass Menschen sich gegenseitig als Sklaven benutzen dürfen.
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07.11.2012, 14:08Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Schade, das hast du jetzt vollkommen falsch verstanden.
Beim von mir erwähnten Buch über die territorialen Eroberungen Britanniens durch junge ledige Männer aus dem Norden handelte sich übrigens nicht um ein Werk, das mit Biologie argumentierte. Ganz im Gegenteil, es war soziologisch ausgerichtet.
Es hat noch weitere Kapitel über Kriege, auch aus der jüngsten Zeit. Liest sich aber ziemlich desilusionnierend.
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07.11.2012, 18:33Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Meinst Du??? Ich glaube eigentlich nicht.

Ich glaube auch, das ledige junge Männer ein größeres Aggressionspotential haben, als verheiratetete ältere Damen (auch wenn das manchmal auch überraschend groß sein kann, nicht ganz ernst gemeint
)
Aber ich las es vor dem Hintergrund, dass vorher geschrieben wurde, Menschen und vor allem Männer haben Spaß am töten, keine Tötungshemmung etcpp. So ein Männer- und Menschenbild habe ich einfach nicht. Es gibt das eine und das andere, aber ich glaube irgendwo an das Gute im Menschen (und im Universum), damit falle ich (und bin ich auch schon) vielleicht öfter auf die Nase als wenn ich bei jedem das Negative erwarte, aber ich sehe halt eher das Gute im Menschen und auch im Mann als das Böse oder Negative.
Dabei bin ich natürlich auch nicht völlig naiv....
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07.11.2012, 22:46
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Nicht wenige Frauen stehen gerade auf aggressive Männer, weil sie sich von ihnen besser beschützt fühlen (in der oft fälschlichen Annahme, dass sich die Aggression nur nach außen richtet).
Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh
)
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07.11.2012, 23:19Inaktiver User
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08.11.2012, 12:40
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Zwei Bücher von Steven Pinker "Der dritte Schimpanse" und "Gewalt" widmen sich zum Teil und auch ganz dem Thema männliche Gewalt. Sie zeigen, daß die Testosteron-generierte Gewalt zwei Hauptziele hat: das Abwenden von Gefahren (die Verteidigung im Krieg) und die Dominanz anderer Männer (als Teil des Balzverhaltens).
Beide Gewaltarten sind im Wesen nicht destruktiv, sondern vor allem symbolisch.
Die destruktive Gewalt ist weder männlich noch weiblich, sondern generisch.
Galubt man Pinker, dann ist das höhere Aggressionspotential von Männern erstens relativ unblutig (d.h. es beschränkt sich auf agressive Gebärden und Drohungen, heute auch gern ein Porsche Carrera) und zweitens fast ausschließlich gegen andere Männer gerichtet. Die Grundaggression des Menschen als Raubtier ist geschlechtsunspezifisch und richtet sich gegen das gleiche, das andere Geschlecht und auch gegen Jungtiere. Die Auslöser hier sind Angst, andere Gewalt und Neid.
Hans
P.S. Und ja, der Mann wurde in den letzten 20.000 Jahren stark domestiziert. Durch soziale Prozesse/Kontrolle, die vor allem die Gewalt zwischen Männern stark reduziert hat. Allgemein durch "Zivilisierung" nach Norbert Elias.----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.



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