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  1. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Dazu gehört auch ein gerütteltes Maß an Distanz zur Arbeit: diese Männer sehen im Job nicht in erster Linie die Arbeit, die sie lieben, sondern die Möglichkeiten, Status zu erlangen.
    Und ganz ehrlich finden sich für genau diese Männer besonders viele weibliche Interessenten, die diesen Status (immer noch) anziehend finden....

  2. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    "Wer darf seine Gene weitergeben".
    Ganz spannend finde ich dazu auch, dass es prozentual mehr kinderlose Männer als Frauen gibt - dafür gibt es mehr Männer die "Folgefamilien" gründen, als bei Frauen.
    Kurz: Manche Männer kriegen viele, manche Männer keine Kinder. Und diese Gruppen sind bei Männern jeweils größer als bei Frauen.
    Und: Ob Mann im höheren Alter noch eine Familie gründen kann hängt (nicht nur) von der Samenqualität ab, sondern vielmehr von Dingen wie Status und Einkommen. Für die Mehrheit der Männer ist der Zug irgendwann auch abgefahren.

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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil ich eine andere Meinung vertrete, kämpfe ich gegen Windmühlen ? !
    Dass Gene körperliche Merkmale bestimmen, weiß ich auch.
    Aber sie bestimmen nicht die Verhaltensweisen, die dann gerne damit gleichgesetzt werden.
    Weil die Frau Eierstöcke und die dazugehörigen Hormone (genetisch bedingt), muß sie nicht gleich ein schwaches, im kochtopfrührendes Wesen sein.
    Die genetisch unterschiedlich bedingte Körpergröße und Stärke von Mann und Frau bedeutet nicht, dass die Frau sich nicht selbst zu helfen weiß und im sozialen Verband sehr gut ohnen starken Mann zurecht kommt.
    Ja, ich denke daß es Windmühlen sind. Denn alle Deine Aussagen, was Frauen können, stellt niemand in Frage. Wenn man Stärke entsprechend definiert, sind Frauen stärker als Männer. Sie leben länger, sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten, leiden seltener unter Depressionen. In Katastropenfällen erweisen sich Frauen häufiger als klüger und entschiedener, was die Wahl der Überlebensstrategien betrifft. Und ihr Einsatz für ihre Kinder ist ein beeindruckender Beweis für Stärke.

    DENN DIE GENE BESTIMMEN NICHT DIE VERHALTENSWEISEN; SIE BEEINFLUSSEN SIE NUR!!!

    Hans

    P.S. Es hat Zeiten in der Geschichte gegeben (z.B. im Europäischen Hochmittelalter), da war eine Frau ohne Mann Freiwild und hatte nur geringe Überlebenschancen. Ohne die Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit einem starken Mann war sie hilflos. Das gilt übrigens auch für viele andere höhere Säugetiere. Und reine Weibchenverbände als soziale Gruppen gibt es meines Wissens bei Tieren nicht (da kann ich mich aber irren).
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    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz spannend finde ich dazu auch, dass es prozentual mehr kinderlose Männer als Frauen gibt - dafür gibt es mehr Männer die "Folgefamilien" gründen, als bei Frauen.
    Kurz: Manche Männer kriegen viele, manche Männer keine Kinder. Und diese Gruppen sind bei Männern jeweils größer als bei Frauen.
    Und: Ob Mann im höheren Alter noch eine Familie gründen kann hängt (nicht nur) von der Samenqualität ab, sondern vielmehr von Dingen wie Status und Einkommen. Für die Mehrheit der Männer ist der Zug irgendwann auch abgefahren.
    Das gleiche kann man für fast alle menschlichen Gesellschaften feststelle. Der Fortpflanzungserfolg ist bei den Männern deutlich konzentrierter verteilt als bei den Frauen. Das gilt auch für die meisten höheren Säugetiere (Pferde, Affen, Löwen).

    Hans
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    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  5. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    DENN DIE GENE BESTIMMEN NICHT DIE VERHALTENSWEISEN; SIE BEEINFLUSSEN SIE NUR!!!

    Hans

    P.S. Es hat Zeiten in der Geschichte gegeben (z.B. im Europäischen Hochmittelalter), da war eine Frau ohne Mann Freiwild und hatte nur geringe Überlebenschancen. Ohne die Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit einem starken Mann war sie hilflos. Das gilt übrigens auch für viele andere höhere Säugetiere. Und reine Weibchenverbände als soziale Gruppen gibt es meines Wissens bei Tieren nicht (da kann ich mich aber irren).
    So leid, wie es mir tut, aber auch durch Schreien wird es nicht wahrer. Und wo siehst Du den Unterschied zwischen "bestimmen" und "beeinflussen"? Es ist lediglich ein gradueller.
    Wie stellst Du Dir das Europäische Hochmittelalter vor?! Wie sehr zu der Zeit eine Frau "Freiwild" war hing von ihrer sozialen Stellung ab.
    Es gab zu der Zeit viele selbständige Frauen.

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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von HansDampf Beitrag anzeigen
    Es gibt aber einen gewissen Anteil von Männern (etwa 20%), der wirklich Karriere macht. Die Eigenschaften dazu sind vor allem Durchsetzungsvermögen, Fokusiertheit (oder Einseitigkeit), Selbstbewußtsein bis hin zur Selbstüberschätzung und Frustrationstoleranz (sich nach der dritten Bewerbung um einen Posten ein viertes Mal bewerben und nicht aufzustecken). Dazu gehört auch ein gerütteltes Maß an Distanz zur Arbeit: diese Männer sehen im Job nicht in erster Linie die Arbeit, die sie lieben, sondern die Möglichkeiten, Status zu erlangen. Sie denken an sich, nicht an die Firma oder ihr Team. Und genau diese Art des Handelns: stur geradeaus, rücksichtslos, ichbezogen findet man bei Männern wesentlich häufiger als bei Frauen. Ich denke, das ist ein genetisches Erbe.
    Ich bin mir nicht sicher, ob das ein genetisches Erbe ist. Oder ob Frauen, die dies auch wollen, beim Kampf gegen die geballte männliche Machtmauer an ihre Grenzen stossen und es dann doch nicht mehr wollen. Ich denke aber, das da bereits ein grosser Wandel statt gefunden hat, der immer mehr um sich greifen wird.

    Intelligenz geschieht also eher im Innen und hat mit Karrierewunsch nichts zu tun!


    Und auch die Prioritäten sind es: 70% aller Männer sind berufsorientiert (nur 10% familienorientiert und 20% beruf- und familienorientiert), bei Frauen sind es nur 20% (während 30% familienorientiert und 50% beruf- und familienorientiert sind).
    Was bedeutet berufsorientiert bzw. familienorientiert bzw. beides?

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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie sehr zu der Zeit eine Frau "Freiwild" war hing von ihrer sozialen Stellung ab.
    Es gibt Kulturen, in denen eine Frau Freiwild ist, wenn sie alleine durch die Gegend läuft und dementsprechend nicht verheiratet ist. Wäre sie dies, würde sie sich nicht frei bewegen. Dadurch, dass sie sich frei bewegt, signalisiert sie, dass sie genommen werden kann.

  8. Inaktiver User

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann lies mal Deine eigenen Texte.
    Frauen sind bei Dir durchgängig Opfer und Männer durchgängig Unterdrücker.
    Es ist auch irgendwie schwierig, über die Unterdrückung der Frau in manchen Kulturen zu sprechen, wenn man es nicht beim Namen nennen darf.

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    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ganz ehrlich finden sich für genau diese Männer besonders viele weibliche Interessenten, die diesen Status (immer noch) anziehend finden....
    Ich finde diese Typen ja ganz schrecklich, wenngleich ich nicht alle über einen Kamm scheren möchte. Aber die, die ich kenne und mittlerweile nicht mehr kennen möchte, haben einfach oftmals außer Schotter nichts zu bieten gehabt

  10. User Info Menu

    AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So leid, wie es mir tut, aber auch durch Schreien wird es nicht wahrer. Und wo siehst Du den Unterschied zwischen "bestimmen" und "beeinflussen"? Es ist lediglich ein gradueller.
    Wie stellst Du Dir das Europäische Hochmittelalter vor?! Wie sehr zu der Zeit eine Frau "Freiwild" war hing von ihrer sozialen Stellung ab.
    Es gab zu der Zeit viele selbständige Frauen.
    Entschuldige bitte, ich wollte nicht schreien, nur betonen.

    Es ist ein gradueller, aber ein wesentlicher. Würden Gene das Verhalten bestimmen, gäbe es nur wenige, starre Verhaltensweisen. Der Mensch wäre damit sehr wenig anpassungsfähig.

    Beispiel: Ein Mann wird beleidigt: Seine Reaktion ist Wut und darauf folgend Aggression. Sein Verhalten ist aber abhängig von seinem Charakter (ist er extrovertiert, unbeherrscht usw) und von seiner kulturellen Tradition, wie man auf Beleidigung zu reagieren hat (ein schwedischer Mann handelt vermutlich anders als ein spanischer).
    Die Aggression als Folge der Beleidigung ist unser biologisches Erbe, der Umgang mit dem Aggressionsgefühl ist individuell (genetisch-charakterlich und kulturell) und gibt damit Raum für eine flexible Reaktion. Es gibt kein einfaches wenn-dann, aber wir sind in unseren Reaktionen (for allem in unseren Gefühlen) nicht völlig frei.

    Und zum Hochmittelalter: Ich kenne keine Frau, die wirklich selbstständig war. Auch eine Hildegard von Bingen stand unter dem Schutz der Kirche und des Klosters. Ein selbstständiges Leben als unverheiratete Frau oder nicht als Magd bei einer Familie (unter deren Schutz man dann stand) gab es eigentlich nicht. Und wenn, waren die Gefahren vielfältig.
    Du hast natürlich Recht, es war nicht der Mann, der sie schützte, sondern ihre soziale Stellung. Diese war aber (außer im klerikalen Bereich) immer an einen Mann geknüpft.

    Hans
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    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

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