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18.10.2012, 15:10Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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18.10.2012, 15:15Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Ganz spannend finde ich dazu auch, dass es prozentual mehr kinderlose Männer als Frauen gibt - dafür gibt es mehr Männer die "Folgefamilien" gründen, als bei Frauen.
Kurz: Manche Männer kriegen viele, manche Männer keine Kinder. Und diese Gruppen sind bei Männern jeweils größer als bei Frauen.
Und: Ob Mann im höheren Alter noch eine Familie gründen kann hängt (nicht nur) von der Samenqualität ab, sondern vielmehr von Dingen wie Status und Einkommen. Für die Mehrheit der Männer ist der Zug irgendwann auch abgefahren.
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18.10.2012, 15:21
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Ja, ich denke daß es Windmühlen sind. Denn alle Deine Aussagen, was Frauen können, stellt niemand in Frage. Wenn man Stärke entsprechend definiert, sind Frauen stärker als Männer. Sie leben länger, sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten, leiden seltener unter Depressionen. In Katastropenfällen erweisen sich Frauen häufiger als klüger und entschiedener, was die Wahl der Überlebensstrategien betrifft. Und ihr Einsatz für ihre Kinder ist ein beeindruckender Beweis für Stärke.
DENN DIE GENE BESTIMMEN NICHT DIE VERHALTENSWEISEN; SIE BEEINFLUSSEN SIE NUR!!!
Hans
P.S. Es hat Zeiten in der Geschichte gegeben (z.B. im Europäischen Hochmittelalter), da war eine Frau ohne Mann Freiwild und hatte nur geringe Überlebenschancen. Ohne die Zugehörigkeit zu einer Gruppe mit einem starken Mann war sie hilflos. Das gilt übrigens auch für viele andere höhere Säugetiere. Und reine Weibchenverbände als soziale Gruppen gibt es meines Wissens bei Tieren nicht (da kann ich mich aber irren).----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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18.10.2012, 15:24
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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18.10.2012, 15:41Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
So leid, wie es mir tut, aber auch durch Schreien wird es nicht wahrer. Und wo siehst Du den Unterschied zwischen "bestimmen" und "beeinflussen"? Es ist lediglich ein gradueller.
Wie stellst Du Dir das Europäische Hochmittelalter vor?! Wie sehr zu der Zeit eine Frau "Freiwild" war hing von ihrer sozialen Stellung ab.
Es gab zu der Zeit viele selbständige Frauen.
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18.10.2012, 15:46
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Ich bin mir nicht sicher, ob das ein genetisches Erbe ist. Oder ob Frauen, die dies auch wollen, beim Kampf gegen die geballte männliche Machtmauer an ihre Grenzen stossen und es dann doch nicht mehr wollen. Ich denke aber, das da bereits ein grosser Wandel statt gefunden hat, der immer mehr um sich greifen wird.
Intelligenz geschieht also eher im Innen und hat mit Karrierewunsch nichts zu tun!
Was bedeutet berufsorientiert bzw. familienorientiert bzw. beides?Und auch die Prioritäten sind es: 70% aller Männer sind berufsorientiert (nur 10% familienorientiert und 20% beruf- und familienorientiert), bei Frauen sind es nur 20% (während 30% familienorientiert und 50% beruf- und familienorientiert sind).
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18.10.2012, 15:49
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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18.10.2012, 15:50Inaktiver User
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18.10.2012, 15:54
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18.10.2012, 15:55
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Entschuldige bitte, ich wollte nicht schreien, nur betonen.

Es ist ein gradueller, aber ein wesentlicher. Würden Gene das Verhalten bestimmen, gäbe es nur wenige, starre Verhaltensweisen. Der Mensch wäre damit sehr wenig anpassungsfähig.
Beispiel: Ein Mann wird beleidigt: Seine Reaktion ist Wut und darauf folgend Aggression. Sein Verhalten ist aber abhängig von seinem Charakter (ist er extrovertiert, unbeherrscht usw) und von seiner kulturellen Tradition, wie man auf Beleidigung zu reagieren hat (ein schwedischer Mann handelt vermutlich anders als ein spanischer).
Die Aggression als Folge der Beleidigung ist unser biologisches Erbe, der Umgang mit dem Aggressionsgefühl ist individuell (genetisch-charakterlich und kulturell) und gibt damit Raum für eine flexible Reaktion. Es gibt kein einfaches wenn-dann, aber wir sind in unseren Reaktionen (for allem in unseren Gefühlen) nicht völlig frei.
Und zum Hochmittelalter: Ich kenne keine Frau, die wirklich selbstständig war. Auch eine Hildegard von Bingen stand unter dem Schutz der Kirche und des Klosters. Ein selbstständiges Leben als unverheiratete Frau oder nicht als Magd bei einer Familie (unter deren Schutz man dann stand) gab es eigentlich nicht. Und wenn, waren die Gefahren vielfältig.
Du hast natürlich Recht, es war nicht der Mann, der sie schützte, sondern ihre soziale Stellung. Diese war aber (außer im klerikalen Bereich) immer an einen Mann geknüpft.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.



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