Hallo an alle!
Dieses Thema habe ich nur grob überflogen und möglicherweise streift mein Beitrag nur am Rande. Dennoch möchte ich etwas in die Runde werfen
Meinen Beobachtungen nach wird die Evolutionsbiologie ja sehr gerne von manchen Männern (vielleicht die untreuen?) herangezogen, um ihr grosses Interesse an möglichst vielen Geschlechtspartnern zu rechtfertigen. Dabei scheinen sie zu vergessen, dass die Frau auch eine Biologie hat...
In Studien zeigte man Frauen computertechnisch manipulierten Fotos von zwei Männergesichtern:
- besonders maskulin (kantiger Kiefer, ausgeprägtes Kinn, schmale Lippen, buschige Augenbrauen, größerer Überaugenwulst und somit kleiner wirkende Augen) --> steht für hohen Testosteronspiegel
- weniger maskulin --> weniger hoher Testosteronspiegel
Die getesteten Damen bewerteten im Ergebnis überraschenderweise nicht das maskuline Gesicht als attraktiver, sondern das weichere.
Diesmal soweit. Doch die Biologie geht noch weiter
Die Präferenz für das weichere Gesicht galt nur für die Zeit der unfruchtbaren Tage, nicht für die Zeit des Eisprungs!Da wurde nämlich der maskuline Typ bevorzugt.
Dies wurde dann mal so erklärt: für den Alltag hat frau den guten Partner und für den Nachwuchs die guten Gene. (Quelle weiss ich gerade nicht auswendig)
Scheinbar wird maskulines Aussehen mit guten Erbanlagen, Dominanz und Gesundheit verbunden, weniger maskuline Männer werden als die verlässlicheren Väter angesehen.
Ich sage nur: Kuckuckskinder
Viele Grüsse,
Ellen
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Ergebnis 131 bis 140 von 589
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09.10.2012, 09:31
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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09.10.2012, 09:54Inaktiver User
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09.10.2012, 09:57Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Ich würde Partnerschaft aber nicht mit Bindung (im emotionalen Sinn) gleichsetzen.
Man kann auch ohne wirkliche Bindung eine Partnerschaft leben (siehe die notorischen Fremdgänger), und ich fürchte, die meisten tun auch genau das.
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09.10.2012, 10:08
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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09.10.2012, 10:08
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09.10.2012, 10:12
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09.10.2012, 10:18
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Ja, es könnte alles so einfach sein. Einfach nur Leben! Aber irgendwie strebt manch Mensch doch immer nach mehr und wird dabei nicht zufriedener. Machmal habe ich den Eindruck, wir sind auch ein Produkt unserer Ängste, Zweifel und Sorgen. Manchmal gefangen in einem Leben, in das wir so reingerutscht sind.
Deshalb sehe ich das auch anders. Ich glaube nicht, dass wir Parnterschaften anstreben, weil wir es so wollen und es uns glücklich macht. Wir leben nicht alleine und autonom auf dieser Welt, wir interagieren mit anderen Menschen und sind in ein gesellschaftliches Konstrukt eingebunden. Das was wir tun und anstreben, hat nicht immer was mit uns selbst zu tun. Ich kenne nur wenige Menschen, die diesbezüglich unabhängig leben und nur darauf schauen, was sie glücklich macht. Die meisten sind doch irgendwie Mitläufer, richten sich ihr Leben so gut wie es geht ein und träumen sich gerne woanders hin.Geändert von Verwunderte (09.10.2012 um 10:21 Uhr)
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09.10.2012, 10:23
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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09.10.2012, 10:27Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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09.10.2012, 10:46
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
So meinte ich das jetzt nicht unbedingt. Ich meinte eher, dass wir einfach in einem gesellschaftlichen Konstrukt auch gefangen sein können. Ein Kind kommt zur Welt.... dann folgt Kindergarten, Schule (Haupt- Real- oder Abitur), Ausbildung, ggfs. Studium, dann ggfs. Heirat, Kinderkriegen, Sterben. Der Rahmen ist schon vorgegeben. Wir können nur innerhalb diesen Rahmens entscheiden, inwieweit wir einigermassen glücklich zurechtzukommen. Aber vielleicht würde sich der ein oder andere wohler fühler und wäre zufriedener, wenn er nackt durch die Wälder springt und alles begattet, was nicht bei drei auf den Bäumen ist



Da wurde nämlich der maskuline Typ bevorzugt.
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