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08.10.2012, 20:08Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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08.10.2012, 21:23
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Oft, ja, ich glaube das schon.
Hätte damals ein Umfragefuzzi meine Mutter solche Fragen gestellt, NATÜRLICH hätte sie mit JA! geantwortet! Was sollen denn die Nachbarn denken? Sie war eine Meisterin des "Ach, muss ja!" und hat sich gerne mit wenig zufriedengegeben. Ich denke, weil das viele andere auch so gemacht haben, so war das eben.see you on be friends online!
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08.10.2012, 21:29Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Darauf wollte ich noch eingehen, weil ich (auch) das gänzlich anders sehe.
Ich finde es einen Fortschritt sich so gut zu kennen dass man nach relativ kurzer Zeit sagen kann, das funktioniert nicht, und das dann eben nicht einfach weiterlaufen zu lassen. Ich finde eher die serielle Monogamie sonderbar, wo man immer wieder ein paar Jahre mit jemandem zusammen ist nur um sich dann wieder zu trennen. Da frag ich mich - was hat dann in den Jahren stattgefunden an Bindung, wenn man immer wieder nach fünf, sechs, zehn Jahren auseinandergeht - und hätte man das nicht vorher merken können, hätte man es nur wissen wollen??
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08.10.2012, 22:29Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Zu welchem Zeitpunkt ihrer Beziehung diese Leute wohl befragt wurden? Nach meinem Eindruck sagt das nicht unbedingt etwas über die grundsätzliche Bindungsbereitschaft von Männern und Frauen aus, sondern über gegensätzliche Entwicklungen, die diese oft innerhalb einer bestehenden Partnerschaft durchleben.
Und das liegt nicht an den wahnsinnig mannorientierten Frauen. Zumindest nicht nur. Dafür gibt es auch strukturelle Gründe.
Mir käme z.B. nie der Begriff "Hausmütterchen" oder "zum bescheidenen Dienst am Mann erzogen" in Bezug auf meine Mutter in den Sinn. Aber sie hat damals eben die Aufgabe Kinder und Haushalt übernommen - freiwillig und gerne. Wenn kleine Kinder da sind, ergibt sich das ja geradezu von selbst. Nicht jeder, der Kinder kriegt, möchte diese so schnell wie möglich abgeben....
Und in dieser Konstellation läuft die Frau (auch wenn sie gar kein unselbständiges Frauchen ist), leichter in die Gefahr, sich zu sehr und einseitig durch und über die Familie zu definieren. Ihr Berufs- und Privatleben sind ja quasi deckungsgleich. Frustrationen aus dem einen Bereich lassen sich nicht durch den anderen auffangen, im Gegenteil... Von Kindern erhält man mit Sicherheit auch oft nicht die eigentlich angemessene Dankbarkeit für seine Arbeit. Bleibt oft allein und ausschließlich der Partner, der dafür zuständig ist, einem all die Anerkennung, Bestätigung aber auch Herausforderung und Entwicklungsimpulse zu geben, die man ansonsten auch im Beruf erhält.
Was, wenn der Mann seiner Frau das nicht geben kann?
Liebe hin oder her. Man muss alleine stehen können. Und dafür braucht es meiner Ansicht nach schlicht und ergreifend eigenständige Ziele, Aufgaben oder was auch immer außerhalb der Partnerschaft bzw. Familie. Nicht aus Emanzipation. Noch nichtmal für finanzielle Unabhängigkeit. Sondern um sich nicht ganz auf den Partner stützen zu müssen.
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08.10.2012, 23:02Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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08.10.2012, 23:09Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Was kinderlose Großstadtsingles U40 angeht - definitiv!!!
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08.10.2012, 23:13
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Manchmal kommts mir so vor als sei die Singlebörse eher ein Hobby und keine ernsthafte Absicht.
Obwohl ich vor allen Dingen Alleinerziehende kenne, die dort mit Kind schnell fündig geworden sind. Wahrscheinlich, weil man einige Dinge gut im Vorhinein klären kann, die man nunmal klären muss.
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08.10.2012, 23:19Inaktiver User
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09.10.2012, 02:07
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Denke mal das der Mensch eigentlich ganz primitiv "funktioniert" nach ner gewissen Schablone die von der Natur vorgegeben wird ... wir werden gesteuert von Hormonen, Körperreaktionen, Urinstinkten usw.
Warum der reiche, gut gebaute, charmante und mächtige Mann soviele Frauen hat ?
Muskulös gebaut bedeutet gute Gene ... eine starke Brut, gute Überlebenschancen.
Reich sein bedeutet in unserer von Geld bestimmten Welt ein gutes Auskommen, gute und sichere Versorgung für sich selbst und die eigene Brut = gute Lebensqualität und gute Überlebenschancen.
Macht haben bedeutet einen hohen Rang und Ansehen innerhalb einer Gesellschaft/einem Rudel zu haben, besser gestellt zu sein als der Rest ... bessere Versorgung, bessere Überlebenschancen etc.
Charmant sein bedeutet besonders gut um Weibchen etc. buhlen/werben zu können um die eigene Gene weitergeben zu können.
Warum Weibchen auf sowas besonders "fliegen" muss man den lieben Gott bzw. die Natur fragen ... Arterhaltung, Selektion ?
Ob der Mann dabei glücklich ist ? Völlig egal und unerheblich solange sich fortgepflanzt wurde!
Der Sex macht uns übrigens auch nur Spass damit wir uns überhaupt fortpflanzen, ohne Anreiz würde kein Organismus von sich aus Energie dafür verschwenden, nebenbei stärkt Sex auch noch psychologisch die Bindung zwischen Mann und Frau was dann auch wieder den Überlebenchancen der Brut zum Vorteil gereicht siehe gemeinsame Versorgung usw.
Letztendlich haben wir in uns irgendein Programm laufen das rein auf die Arterhaltung hinausläuft und auf Selektion und Auslese .... der Rest ist einfach sinnloses Kopfkino das uns oberflächlich beschäftigt aber aufs Programm im Hintergrund kaum Einfluss hat.
Warum leben wir überhaupt ? Fressen, Scheissen, Vermehren und zwischendurch wird mit Kriegen und Co die Population ausgedünnt .... mehr sind wir nicht, mehr tun wir nicht, eigentlich richtig deprimierend wenn man sich das durch den Kopf gehen lässt. Im Grunde spielt es nicht mal ne Rolle ob es uns überhaupt gibt ... egal für wie wichtig wir uns selbst halten :DGeändert von William1976 (09.10.2012 um 02:19 Uhr)
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09.10.2012, 06:14Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Das sind immer die einfachsten Theorien. Bloß richtig werden sie dadurch auch nicht. Der Mensch ist hundert Lichtjahre davon entfernt nur Körper zu sein. Zum Glück - auch wenn dann alles nicht so kompliziert wäre
Physische Attraktivität bei einem Mann kann ich wahrnehmen, aber sie löst noch lange kein "Habenwollen" aus. Nichtmal auf rein körperlicher Ebene. Reichtum ist auch kein wie du sagst "primitives" zwischengeschlechtliches Signal, sondern kann eher aus nüchternem Kalkül zur Attraktivität eines Menschen beitragen. Ähnlich Macht - die ist einem Menschen ja nicht als Mensch gegeben, sondern an sehr veränderliche Bedingungen geknüpft.
Dass das alles bei der Partnerfindung keine Nachteile sind - ok. Aber bringt es irgendwas, um wirklich geliebt zu werden?
Wir können eben sehr wohl mehr als nur vegetieren und die Liebe ist auch alles andere als ein Selektions-Markt, sonst wäre Optimierung tatsächlich die beste Strategie. Das Fiese ist nur, dass man mit Optimierung seinem Ziel keinen Schritt näher kommt. Es lässt sich nicht objektivieren. Ich könnte zur Not einige Kriterien definieren, die ich mir bei meinem Partner wünsche und trotzdem: wenn einer alle perfekt erfüllen würde, bedeutet das noch gar nichts. Und umgekehrt könnte einer kommen, der keines erfüllt - und es dann sein.
Deswegen sind Singlebörsen bestenfalls ein Hilfsmittel zur Kontaktanbahnung, um eben nicht nur auf den Zufall zu warten, aber keine Auswahlhilfe. Das muss frau / mann selber fühlen - und da spielen alle tollen objektiven Eigenschaften letztlich eine nachrangige Rolle.



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Und Menschen stehen nunmal alle vor der gleichen Herausforderung, ihrem Leben Sinn zu geben, wir alle streben doch immer irgendwie nach etwas Höherem, was über uns hinausweist und dazu ist der kurzfristige Konsum und oberflächliche Spaß, so schön das alles sein mag, einfach nicht geeignet. Auch wenn man sich eine Weile damit gut ablenken kann...
