Die Frauen heute sind ausgebildet und lassen sich keinen Igel mehr als Perwollbärchen (+ Schicksal (gratis dazu)) verkaufen.
(kurz zusammengefasst mit bündiger Ungenauigkeit versehen, weil ansonsten zu lang, aber ich glaube man versteht was ich meine. Damit meine ich nicht, dass Frauen früher sich einen Bären haben aufbinden lassen. Mit weniger Möglichkeiten lässt sich eben auch weniger machen)
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08.10.2012, 16:17
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
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08.10.2012, 16:23Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Zufrieden ja, nach dem Motto satt und sauber... Man hatte ein Mann und Kinder, ein sicheres Einkommen, eine Neubauwohnung und war gesund - den Anspruch glücklich zu sein hat man sich wohl gar nicht zugestanden (wobei man dauerhaft eh nicht glücklich sein kann, wieder ein anderes Thema).
Aber glücklich bestimmt nicht.
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08.10.2012, 16:27Inaktiver User
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08.10.2012, 16:30
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
@HansDampf: es ist vllt. nicht so dein Thema, aber die Frauengeneration meiner Mutter ist i.W. eine Tragische. Erzogen in Duldung und Genügsamkeit, immer für andere Dasein, selbst nichts Verlangen etc.. Die haben sich gar nicht getraut, unglücklich zu sein, obwohl manche sicher zutiefst frustriert waren, sich das aber nicht einmal eingestehen durften. Das ist vllt. etwas übertrieben und über´n Kamm geschoren, aber meine Erfahrung aus vielen Einzelbeobachtungen.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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08.10.2012, 16:36
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Du, meine Mutter hat da auch nicht reingepasst...sie fand das doof, was ihre Oma ihr immer sagte...
Zu mir passt das auch nicht.
Und wie viele haben in vollwertigen Jobs gearbeitet?Geht's noch? In den 60igern haben sehr viele Frauen studiert, inklusive meiner grossen Schwester (8 Jahre älter als ich!)
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08.10.2012, 16:37Inaktiver User
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08.10.2012, 16:40
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Ich bin ja gar nicht unzufrieden. Das ist (im Reservat einer glücklichen Langzeitehe) für mich ja eine rein theoretische Diskussion. Ich finde nur, daß viele jammern (in der Bri und im Leben). Und möchte das verstehen, da es sich mit der von mir zitierten Studie deckt. Und ich möchte (hier der Userine sprachlos widersprechend) nicht in den Reflex verfallen, alle vergangen Generationen als tragisch zu empfinden, nur weil sie unser heutiges Leben nicht leben konnten. So toll ist das auch in vielen Aspekten nicht!
Das mit der Evolution war aber gemein von Dir!
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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08.10.2012, 16:41
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Die Faz zitiert die UNESCO und meint, dass zwischen den Geschlechtern in Deutschland keine großer Unterschied an Zufriedenheit besteht. Nur die Art der Zufriedenheit ist zwischen Männern und Frauen ein bisschen anders. Frauen sind sozial zufriedener, Männer eher materiell.
Erstmals hat die Organisation jetzt untersucht, wie sich die Lebenszufriedenheit von Männern und Frauen unterscheiden. Dabei zeigte sich: Werden die elf Faktoren gleich stark gewichtet, sind die Frauen in der Mehrzahl der Länder etwas zufriedener als die Männer. Die Unterschiede resultieren daraus, „dass Frauen im Schnitt gesünder sind, ausgeprägtere soziale Bindungen haben und ihre Lebenszufriedenheit subjektiv höher bewerten als Männer“, sagte Schreyer.
Geringe Unterschiede in Deutschland
Die Männer dagegen sind deutlich zufriedener, zieht man ausschließlich die materiellen Faktoren heran. Der OECD-Statistiker begründete das damit, dass Männer höhere Erwerbsquoten haben und deshalb im Schnitt mehr verdienen als Frauen.
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08.10.2012, 16:43
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08.10.2012, 16:46Inaktiver User
AW: Frauen wollen Bindung und Männer Sex?
Grundsätzlich würde ich schon der Aussage zustimmen, das Frauen eher geneigt sind "Nestbau" zu betreiben und sich mehr um ihr soziales/emotionales Netz zu kümmern als Männer. Oftmals sind letztere eben eher etwas für sich, fragen ungern um Hilfe oder äußern sich weniger über das, was sie bewegt. Das passt durchaus zum Jäger und Sammler von "damals"...
Allerdings sind wir Menschen auch sozial deutlich komplizierter (geworden?), als vor einigen tausend Jahren - wer hält sich schon streng an solche Tendenzen?
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