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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Hi Sprotte!

    Wie bist Du damit umgegangen? Hast Du Dich hinterher entschuldigt?

    Denn dass einem was im Stress rausrutscht, ist wohl menschlich. Die Probleme entstehen dann, wenn man sich nicht entschuldigt oder sogar die Verantwortung für die eigene Entgleisung anderen zuweist ("wennn ihr nicht nachdenken könnt, dann seid ihr schuld, wenn ich so reagiere").

    Jedenfalls find ich´s super, dass Du Dich für eine Schulung angemeldet hast. Kommunikationsstrategien lassen sich erlernen.
    Ich habe mich nicht direkt entschuldigt, habe meinen Mitarbeitern gesagt , das sie mich dann am besten einfach aus dem Weg gehen sollen.

    Normalerweise sind die meisten Führungskräfte ja Studierte , aber ich habe mich von der AH hochgearbeitet. Ich habe vielleicht auch zuviel von den MA erwartet und bin von meiner Arbeitsweise ausgegangen.... Ich weiß auch nicht , ob ich noch einmal die Verantwortung dazu übernehmen werde. Ich komme alleine vermutlich besser zurecht. Ich weiß es aber nicht und nutze jetzt meine Freistellungsphase um das rauszufinden.

    Das ich bisher im Leben nur das gemacht habe , was ich unbedingt wollte, liegt an negativen Erfahrungen aus meiner Kindheit und dafür haben meine Eltern die Verantwortung zu übernehmen und deshalb mache ich meiner Mutter auch immer Vorwürfe nichts unternommen zuhaben.

    Ich bin eigentlich Linkshaender und wurde damals gegen MEINEM Willen gewaltsam vom Lehramt umgeschult auf rechts. Jedes mal wenn ich die Linke Hand benutzte , wurde sie mir auf dem Rücken gebunden oder sogar mit ATA gescheuert vom Lehrpersonal ( weil die Linke Hand ja schmutzig ist).Ich wollte das nicht und seit dem ich selbst entscheiden kann , bin ich bei Dingen wo ich nicht mag stur. Lasse mich auch von niemanden überreden..... NEIN heißt dann NEIN....

    Liebe Grüße Sprotte
    Geändert von Sprotte123 (28.09.2012 um 09:20 Uhr)

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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    bei mir kommts auch nicht sympatisch rüber (auch das von Dir,Nurzugast). Übergheblich eher.

    Tip: Lies mal den Artikel in der jetzigen Geo "Ich,ich,ich".
    Das macht nichts Kyoto!
    Meine Freunde lieben mich, weil sie wissen, dass ich mein letztes Hemd für sie geben würde, dass sie immer bei mir einen Platz zum Wohnen hätten und sich immer durch den Kühlschrank essen dürften, wenn sie selbst kein Geld dafür hätten. Sie wissen aber auch, dass ich ein Mensch bin, der weder buckelt noch schleimscheißt, oder sich anbiedert. Ich gehe gerade meinen Weg und dafür bringe ich auch Opfer, z.B. auf den megadotierten Job + Firmenwagen und Blabla zu verzichten, wenn mir der Unternehemnszweck z.B. nicht zusagt. Ich werde nicht dauerhaft für (einen) Chef(s) arbeiten, die meine Arbeitskraft nicht zu würdigen wissen bzw. mich menschlich schlecht behandeln. Dann suche ich mir einen neuen Job und pfeife auf den DAX30 Konzern in der Vita!

    Ich weiß, dass viele damit nicht zurechtkommen, weil sie in sich selbst diese Freiheit und Entschlossenheit nicht haben und diese Kompromisslosigkeit einerseits bewundern, aber nicht die Größe haben, das anzuerkennen. Dann wird natürlich kritisiert, werden genau die Ratschläge gegeben "Du MUSST Dich unterordnen" etc. bzw. da das ja an mir abprallt, wird dann die Neidkeule ausgepackt und mir sonstwas nachgesagt!

    Ich bin jetzt Mitte 40 und habe mit dieser Einstellung immer Freunde gefunden, die mich sehr mögen, immer Jobs gefunden, die mich überwiegend zufrieden machen und habe mir damit ein unabhängiges Leben aufgebaut. Ich würde mich nie verbiegen, anbiedern oder anders klein machen lassen. Es ist bei allem so: man muss das Leben finden und evtl. halt auch den Mut haben aufzubauen, das einem liegt und einen glücklich macht. Nirgendwo steht, dass man übermäßig Dreck fressen muß! Diese Mär haben mutlose Kleingeister erfunden, um "uns" unter Kontrolle zu halten.

    Wenn die TE sich nicht unterordnen kann/will, muss sie sich ggfs. selbtändig machen, dann hat sie "nur" die Macken der Auftraggeber zu ertragen, aber ist nicht tagein-/tagaus in einem starren und höchstabhängigen System unterwegs. Dann müsste sie natürlich als Preis für ihre Unabhängigkeit und größere Selbstbestimmung die wirtschaftliche Unsicherheit und das Risiko in Kauf nehmen.... So habe ich es gemacht und es war die beste Entscheidung meines Lebens, aber ich bin eben auch bereit, die Konsequenzen zu tragen.

    Insofern stimme ich den anderen hier zu, jede Entscheidung hat Konsequenzen, die man bereit sein muss, zu tragen, dann kann man sich seine Nische im Leben suchen, in der man sich wohlfühlt. Jedoch kann verbiegen und duckmäusern keinesfalls die Lösung sein!

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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ..Bis auf meine Arbeit und meine Beziehung finden mich alle zu krass. Zu konsequent. Zu laut. Werfen mir vor, daß ich die Wahl habe.
    Das kenne ich nur zu gut!

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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von Sprotte123 Beitrag anzeigen
    So ähnlich bin ich auch und die vom AA hat mir das heute auch gesagt mit dem Gehalt. 3200 Euro brutto soll ich nicht mehr erwarten, sondern meinen Gehaltswunsch runterschrauben zwischen 1800 und 2500 Euro brutto . Mehr ist nicht mehr drin...
    Was die Frau vom AA sagt ist völlig irrelevant. DU suchst Dir einen neuen Job und DU hast es in der Hand einen guten und gutbezahlten zu finden, DU entscheidest wieviele Chancen Du dir erarbeitetst mit wievielen Bewerbungen. Ich habe in solchen Situationen immer gleich in den ersten 1 - 2 Wochen bis zu 100 verschickt (gut, ich wohne in einer strukturell guten Gegend, wo es genügend Arbeit gibt) und es war immer etwas Brauchbares dabei.

  5. Inaktiver User

    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von Sprotte123 Beitrag anzeigen
    Danke Tessa und die anderen ,die mich nicht als Sozialschmarotzer hinstellen.
    Ich war in der Schauwerbegestaltung tätig, das heißt also kein Bürojob. Bürotätigkeiten wurden also zuhause erledigt , wo ich meistens Sonntags oder am späten Feierabend erledigt habe, sonst hätte ich nicht mit meinem Team draußen den Hauptjob erledigen können.

    Ich habe also schon selbst mit Hand angelegt und die Schweinsarbeit nicht den anderen überlassen. Ich habe lediglich von meinem Team erwartet das sie selbstständig arbeiten und eventuell noch einmal nachfragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Es kam nämlich vor , das ich 200 Kilometer fahren musste um die Fehler von meinem Team aus zubessern, welche nicht passiert wären , wenn man nachgefragt hätte....

    Sollte ich das etwa tolerieren??? Nein es gabts auch Mitarbeiter die sind bei mir nicht alt geworden...
    Das meinte ich , das mein Umfeld in diesen Situationen mit meiner Art nicht klarkommt.

    Das waren auch die Momente , wo mir dann solche Sachen rausgerutscht sind und mir das Team hinterher auch leid getan hat. Zeit zur Nachbesserung hatten wir nicht, da die Kosten niedrig angesetzt wurden, damit die Firma den Auftrag bekommt.Ich habe den Job gerne gemacht ,auch wenn man mir vielleicht hier keinen Glauben schenkt.Mein Chef hätte anders kalkulieren müssen , aber der hat alles angenommen was so kam. Hinterher hat er es auch zu gegeben, was ihn auch nicht leichtgefallen ist....

    Liebe Grüße Sprotte
    Nein, nicht tolerieren.
    Aber angemessen Dinge ansprechen, die nicht in Ordnung sind - und dran denken, dass andere Menschen genauso unter harscher Kritik leiden wie man selbst.
    Wenn man sich im Ton vergreift - egal wem gegenüber - steht danach eine Entschuldigung an. Punkt. Egal, ob man den Vorgesetzten angemacht hat oder das Reinigungspersonal...

    Es ist ein Zeichen von Stärke und Reife, sich entschuldigen zu können, Verantwortung zu übernehmen.
    Natürlich darf man kritisieren (und loben), aber der Ton macht die Musik. Es soll konstruktiv sein und die Mitmenschen nicht verprellen. Man kann ehrlich sein, ohne verletzend oder grob zu werden.
    Wer ausrastet, brüllt, Menschen vertreibt, zeigt Schwäche...und als Vorgesetzter Führungsschwäche.

    "auch gab es Mitarbeiter, die bei mir nicht alt geworden sind..."das spricht nicht für deine Führungsqualitäten - oder deine Qualität als Kollegin.
    Du trägst die Verantwortung dafür, wie du rüberkommst.
    Ich finde es gut, dass du jetzt was ändern willst. Damit tust du dir, anderen und deinem Betrieb einen Gefallen.

    Wenn ich sowas lese...ich bin heilfroh, ein einem angenehmen Umfeld arbeiten zu können..eine freundliche Atmopshäre ist mir wichtig. Der Laden läuft viel besser, wenn sich die Mitarbeiter wohl fühlen.
    Wer sich in unserem kleinen Betrieb heftig daneben benimmt oder andere anbrüllt, der wird von mir höflich, aber bestimmt ins Büro gebeten...

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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Was die Frau vom AA sagt ist völlig irrelevant. DU suchst Dir einen neuen Job und DU hast es in der Hand einen guten und gutbezahlten zu finden, DU entscheidest wieviele Chancen Du dir erarbeitetst mit wievielen Bewerbungen. Ich habe in solchen Situationen immer gleich in den ersten 1 - 2 Wochen bis zu 100 verschickt (gut, ich wohne in einer strukturell guten Gegend, wo es genügend Arbeit gibt) und es war immer etwas Brauchbares dabei.
    Was die Frau vom Arbeitsamt sagt, wird relevant, wenn Du Geld von Ihr willst.

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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Was die Frau vom Arbeitsamt sagt, wird relevant, wenn Du Geld von Ihr willst.
    Falsch wenn ich 1880 Euro Alg bekomme, dann kann sie mich nicht nötigen sofort eine Stelle anzunehmen , wo ich 1200 € netto bekomme.Würdet ihr das machen und vor allem wenn man sich noch in der Freistellungsphase befindet???
    Das mit der Selbstständigkeit habe ich mir auch überlegt, aber zuerst muss ich an meinem Kinderwunsch arbeiten.Das konnte ich der Dame vom AA nicht erzählen, da sie mir sonst die Bezüge kürzen.

    Ich hatte auch schon ein paar Anrufe von Werbeagenturen die mich einstellen würden, aber wenn ich sage das ich nur noch Max.40 Stunden die Woche arbeiten werde, winken die ab .... In der Branche ist es üblich das man in der Woche 60 Std arbeitet, aber 40 stehen nur im Vertrag ....
    Geändert von Sprotte123 (28.09.2012 um 14:22 Uhr) Grund: Wort vergessen

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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von Sprotte123 Beitrag anzeigen
    Falsch wenn ich 1880 Euro Alg bekomme, dann kann sie mich nötigen sofort eine Stelle anzunehmen , wo ich 1200 € netto bekomme.
    genau sowas wollte quirin dir offenbar auch sagen!


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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    genau sowas wollte quirin dir offenbar auch sagen!
    Sorry ich habe das Nicht vergessen...Sie kann mich nicht nötigen,sollte es heißen...
    Geändert von Sprotte123 (28.09.2012 um 14:30 Uhr)

  10. Moderation

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    AW: Umfeld hat Probleme mit meiner Art

    Liebe Sprotte,

    ich will dir nur kurz eine etwas unsortierte Rückmeldung geben.



    Du beschreibst dich als krass im Umgang mit anderen, du verbrennst dir den Mund und du bist kantig und ungefiltert geradeheraus. Du beschreibst dich noch dazu in einer Art, die andere abzuwerten und dich zu erhöhen scheint - da würde man annehmen, du habest das ziemlich nötig oder du nähmst die anderen nicht als vollwertige Mitmenschen wahr. Dazu paßt, daß du hier im Strang typische Gegenreaktionen ausgelöst hast, die man mit Aberwertung auslöst.



    Aber: das Andere, was du beschreibst, wie du im Leben stehst, dich eingesetzt hast, ein Team geleitet und viel Streß ausgehalten hast, wie dir vielleicht hauptsächlich im Streß "Patzer" mit anderen unterlaufen sind (oder hast du auch "kaltblütig" andere niedergemacht?), daß du in einer langjährigen, scheinbar tragfähigen Beziehung steckst und auch Freunde hast - das paßt nicht so recht dazu. Auch nicht, wie du dich mit dir beschäftigst, offen bist für Anregungen von anderen, offen für Fehlbarkeit.



    Daher mein Gedanke, ob es bei dir vielleicht eine Diskrepanz gibt zwischen dem, wie du seit jeher beschrieben und "erklärt" wirst, und dem, wie du "eigentlich" tickst? Ist die Beschreibung des "Krassen" ursprünglich von dir selbst? Bist du eventuell früh sehr verantwortlich und aktiv geworden, hast evt. für jemand anderen den Laden geschmissen? Und bist mehr durch Außendefinition in die Beschreibung der "Dominanz" geraten? Ich würde die Schilderung deiner Aussagen im Streß auch mehr so deuten, daß dir dann eigentlich "Werkzeug" fehlt,um mit der Situation + Frustration umzugehen. Das ist nicht speziell krass oder dominant.



    Ich weiß nicht genau, ob meine Gedanken verständlich formuliert sind - schaue später noch mal rein.

    Gruß von Mary-qc




    ps.ich mach selbst "eigentlich" auch sehr ungern, was mir keinen Spaß macht - behaupte ich, und beruflich stimmt es schon auch. Aber ich habe auch schon Durststrecken überstanden und mich durchgebissen, wenn ich Ungeliebtes machen mußte für mein größeres Ziel, und das, finde ich, trägt zur Charakterbildung bei.
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

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