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  1. Inaktiver User

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Antje73 Beitrag anzeigen
    Ich werde weder eine Verhaltenstherapie noch sonst eine Therapie machen. Ich glaube nicht an Psychologen. Darum führt das zu gar nichts.
    Ich denke schon, dass du an Psychologen glaubst, Antje. Immerhin hat dieser eine es sogar geschafft, dich an deine Schmerzgrenze zu bringen. Und davor hast du eine schxxx Angst. Aber genau dahinter liegt die Lösung deiner Probleme.



    Bitte entschuldige meine klare Ausdrucksweise

  2. Inaktiver User

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Antje73 Beitrag anzeigen
    Es sollte vollkommen egal sein wie ein Kind in die Welt kommt, wichtig ist, dass es von mindestens einemn Mensch freudig erwartet wird. Dann ist schon sehr viel gut gelaufen.
    Ich sehe das anders. Aber auch das ist Ansichtssache.

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    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Antje73 Beitrag anzeigen
    Weil sie mich nicht interessieren.
    Du würdest Dich nicht für die Menschen interessieren, die für den Mann, mit dem Du zusammen bist, den Du liebst, zu den wichtigsten menschen auf dieser Welt gehören ?

    Meinst Du, Du hast überhaupt noch ein offenes Herz ? Kannst Du Dich noch verlieben ? Was meinst Du ?

    Interessierst Du Dich überhaupt für andere Menschen ? Wie es ihnen geht ? Wer liegt Dir am herzen ? Ist Dir jemand nah ? Deine Mutter ? Nur Deine Mutter ?

    Und ich meine diese Fragen weder böse noch vorwursvoll, Antje
    .

    Segne die Gegenwart

    Vertraue Deinem Selbst

    Erwarte das Beste


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    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke schon, dass du an Psychologen glaubst, Antje. Immerhin hat dieser eine es sogar geschafft, dich an deine Schmerzgrenze zu bringen. Und davor hast du eine schxxx Angst. Aber genau dahinter liegt die Lösung deiner Probleme.



    Bitte entschuldige meine klare Ausdrucksweise
    Falsch: Ich war stinksauer, dass ich 100 Euro zahlte für absolut nichts. Ich war eigentlich pleite, aber ich wollte unbedingt meine Ehe retten. Das hat mir absolut gar nichts gebracht.

  5. Inaktiver User

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Antje73 Beitrag anzeigen
    Falsch: Ich war stinksauer, dass ich 100 Euro zahlte für absolut nichts. Ich war eigentlich pleite, aber ich wollte unbedingt meine Ehe retten. Das hat mir absolut gar nichts gebracht.
    Einer allein kann eine Ehe auch nicht retten, da gehören schon beide Partner dazu. War Dein Ex-Mann dabei?

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    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Also verliebt war ich schon über zehn Jahre nicht mehr. Das Gefühl ist mir fremd geworden. Ich könnte mich für keinen Partner mit Kindern erwärmen, weil ich selbst keine haben werde und ich mir nie vorstellen konnte, dass ich mich um Kinder kümmere, die mit mir eigentlich nichts zu tun haben. Ich liebe meine Eltern, trotz ihrer Fehler und Schwächen.

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    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einer allein kann eine Ehe auch nicht retten, da gehören schon beide Partner dazu. War Dein Ex-Mann dabei?
    Nein, es war ein Einzelgespräch. Ich hätte nicht nur zugehört, sondern ich hätte mich auch offen und ehrlich geäußert. Sie hätte mir sagen sollen, dass ich meinem Mann sagen muss, wie sehr verletzt ich mich von ihm fühle, und dass er mir immer noch verdammt viel bedeutet. Aber einfach nur zuhören und 100 Euro kassieren. Das kann doch jeder.

  8. Inaktiver User

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Liebe Antje73,

    ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber mich hat das Thema auch schwer beschäftigt und tut es noch. Aber ich habe eine Haltung für mich gefunden, die mich ruhig werden lässt und mit der ich jetzt gut leben kann. Das hat mich Kindern kein Stück näher gebracht, aber mir eine gewisse innere Entspannung mit dem Thema verschafft.

    Der erste Rat nur so vorab: Anfangen dazu zu stehen, dass es ein Problem für dich ist und du es als Mangel empfindest. Es tut sooo gut, sich nicht selbst zu verleugnen! Ich habe das früher auch getan und es als großen Verrat an mir selbst erlebt.

    Meine nächste und wichtigste Überlegung war ganz knallhart: Was kann ich TUN, um meinem Wunsch näher zu kommen. Wenn man das Gefühl hat, die Zeit läuft einem davon, muss man unbedingt für sich wissen, dass man sich keine Versäumnisse vorzuwerfen hat. Und beim Thema Kinder ist die entscheidende Frage: Bin ich bereit, wegen meinem Kinderwunsch, Kompromisse bei der "Wahl" des Partners einzugehen. Ich bin es nicht. Für mich ist der Kinderwunsch auch untrennbar verbunden mit der Vorstellung, ihn mit einem Partner zu teilen, den man liebt. Unter solchen Voraussetzungen lässt sich wenig erzwingen. Deswegen fühle ich mich nicht mehr genötigt zu handeln.

    Der zweite Punkt ist die Frage: Wie gehe ich damit um, vielleicht nie Kinder zu haben? Wie kann ich damit glücklich werden? Mir hat dabei ein Gedanke geholfen: Man hat ja oft so die Vorstellung "wenn sich dieser und jener Wunsch erfüllt, werde ich glücklich sein". Ich habe mir das Gegenteil ausgemalt. Ich habe mir vorgestellt, ein Kind zu haben und dieses dann früh und vielleicht auf ganz schreckliche Art und Weise zu verlieren. Es gibt ja leider die furchtbarsten Geschichten. In dem Moment war mir klar und habe ich fühlen können, dass ein Kind vielleicht auch einfach nur ganz entsetzlich unglücklich machen kann.

    Meine persönliche Schlussfolgerung ist: Man weiß es nicht, wofür was gut ist. Vielleicht ist einem durch das als so furchtbar empfundene Keine-Kinder-Haben viel Schrecklicheres erspart worden? Für mich sind das Gedanken, die mir helfen. Und ich suche mir gezielt solche Gedanken, die mir helfen und nicht, die mich herunterziehen. Auch wenn es nach wie vor nicht leicht ist, so einen Lebenstraum aufzugeben. Du bist mit dieser Herausforderung ganz sicher nicht alleine.
    Geändert von Inaktiver User (10.09.2012 um 22:34 Uhr)

  9. gesperrt

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    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Antje73 Beitrag anzeigen
    Was ist daran schlimm? Was denkst Du wie homosexuelle Paare zu ihren Kindern kommen?.
    Deren Kinder haben allerdings zwei Elternteile.

    Eine Mutter kann Eltern nicht ersetzen. Eigene Erfahrung.

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    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe Antje73,

    ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber mich hat das Thema auch schwer beschäftigt und tut es noch. Aber ich habe eine Haltung für mich gefunden, die mich ruhig werden lässt und mit der ich jetzt gut leben kann. Das hat mich Kindern kein Stück näher gebracht, aber mir eine gewisse innere Entspannung mit dem Thema verschafft.

    Der erste Rat nur so vorab: Anfangen dazu zu stehen, dass es ein Problem für dich ist und du es als Mangel empfindest. Es tut sooo gut, sich nicht selbst zu verleugnen! Ich habe das früher auch getan und es als großen Verrat an mir selbst erlebt.

    Meine nächste und wichtigste Überlegung war ganz knallhart: Was kann ich TUN, um meinem Wunsch näher zu kommen. Wenn man das gefühl hat, die Zeit läuft einem davon, muss man unbedingt für sich wissen, dass man sich keine Versäumnisse vorwirft. Und beim Thema Kinder ist die entscheidende Frage: Bin ich bereit, wegen meinem Kinderwunsch, Kompromisse bei der "Wahl" des Vaters einzugehen. Ich bin es nicht. Deswegen fühle ich mich nicht mehr genötigt zu handeln.

    Der zweite Punkt ist die Frage: Wie gehe ich damit um, vielleicht nie Kinder zu haben? Wie kann ich damit glücklich werden? Mir hat dabei ein Gedanke geholfen: Man hat ja oft so die Vorstellung "wenn sich dieser und jener Wunsch erfüllt, werde ich glücklich sein". Ich habe mir das Gegenteil ausgemalt. Ich habe mir vorgestellt, ein Kind zu haben und dieses dann früh und vielleicht auf ganz schreckliche Art und Weise zu verlieren. Es gibt ja leider die furchtbarsten Geschichten. In dem Moment war mir klar und habe ich fühlen können, dass ein Kind vielleicht auch einfach nur ganz entsetzlich unglücklich machen kann.

    Meine persönliche Schlussfolgerung ist: Man weiß es nicht, wofür was gut ist. Vielleicht ist einem durch das als so furchtbar empfundene Keine-Kinder-Haben viel Schrecklicheres erspart worden? Für mich sind das Gedanken, die mir helfen. Und ich suche mir gezielt solche Gedanken, die mir helfen und nicht, die mich herunterziehen. Auch wenn es nach wie vor nicht leicht ist, so einen Lebenstraum aufzugeben. Du bist mit dieser Herausforderung ganz sicher nicht alleine.
    Ja, ich denke auch oft, dass mir vielleicht ein krankes oder bösartiges Kind erspart bleiben sollte. Ich wäre sehr unglücklich mit einem Kind, was später Drogen nimmt, der Beschaffungskriminalität nachgeht, keinen Schulabschluss macht und sich mit HIV ansteckt. So ausgeschlossen sowas auch nicht.

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