Antworten
Seite 16 von 50 ErsteErste ... 6141516171826 ... LetzteLetzte
Ergebnis 151 bis 160 von 494
  1. User Info Menu

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Danke für die Blümchen!
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  2. Inaktiver User

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    In der heutigen Ausgabe des Tagesspiegel ist ein interessanter Artikel erschienen, der zwar als Aufhänger "Künstliche Befruchtung" hat, aber der Titel verspricht, was der Inhalt hält und gut zum Thread hier passt: "Vom Wunsch zur Wunde" (direkt verlinken darf ich leider nicht).


    [tagesspiegel.de/wissen/...]

  3. Inaktiver User

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Antje vor nahezu 10 Jahren ging es mir genau so wie Dir - mit einem Unterschied ich war damals verheiratet.

    Es hat mit Kindern nicht geklappt und es hat lange Zeit gedauert, bis mein Partner und ich uns unsere Angst, der andere beendet deswegen die Beziehung, eingestehen konnten.

    Mir wurden auch die gleichen Argumente entgegen gebracht, die ich hier teilweise gelesen haben. Das ein oder andere Argument erreicht einen in dieser Situation nicht, das ist einfach so. Die Aussagen, auch Kinder sind kein Garant für Glücklichsein und/oder auch das eigene Kind kann einen verlassen, kann der Betreffende sehr wohl einordnen, machen jedoch das eigenen Gefühl nicht kleiner.

    Lange habe ich mich an dem Gedanken, ob mein Kinderwunsch wohl doch nicht so stark war, abgearbeitet.

    Ich weiß heute, ich habe mir Kinder mit einem dazu passenden Partner gewünscht, aber nicht um jeden Preis.

    Vor einiger Zeit wurde mir klar, Omasein ist mir in der "natürlichen" Art auch verwehrt. Das hat noch einmal Schmerzen erzeugt.

    Nun lebe ich in einer ländlichen Gegend und habe in eine große Familie eingeheiratet, da haben alle zwei Kinder bzw basteln fleißig am zweiten und auch sonst haben (gefühlte) alle in meiner Umgebung Kinder.

    Da frage ich mich schon manchmal, wo der große Prozentsatz der Kinderlosen geblieben ist.

  4. Inaktiver User

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Antje73 Beitrag anzeigen
    Ich habe während meiner Ehezeit meinem Vater jedes Jahr eine Weihnachtskarte geschickt. Nie bekam ich eine Antwort. Als die Ehe zu Ende war, habe ich beschlossen, dass es keinen Zweck mehr hat, mich an Männer zu hängen, die mich gar nicht wollen. Ich habe ganz bestimmt nicht alles richtig gemacht, aber mein Vater hat mich auch nie über sein Leben aufgeklärt oder sich für irgendwas entschuldigt. Es ist wie es ist.
    Darf ich fragen, warum du deinem Vater jedes Jahr wieder eine Karte schickst?
    Mein Erzeuger hat meine Mutter auch hochschwanger verlassen. Im Leben waere ich nicht darauf gekommen, einem Menschen, der keinerlei Interesse an seinem Kind und dessen Mutter hat, mich mitzuteilen. Eventuell einmal, und wenn keine Antwort kommt, waere die Sache fuer mich erledigt.

    gruss
    chrissi

    P.S. habe jetzt noch etwas mehr von dem Strang gelesen. Falls du dich in der Oeffentlichkeit, vor allem Maennern gegenueber so gibst, wie du dich hier darstellst, wunderst es mich kaum, dass du seit Jahren Single bist. Falls ich ein Mann waere, wuerde mich deine selbstbemitleidende Art und dein Unwille, dir helfen zu lassen, ganz schoen abschrecken.
    Geändert von Inaktiver User (15.09.2012 um 14:32 Uhr)

  5. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Verwunderte Beitrag anzeigen
    So einen Schwachsinn habe ich ja noch nie irgendwo gelesen! Lebensentwürfe sind individuell, da gibt es keine Vorgaben. Das Problem ist, du stehst nicht zu dir. Du scheinst ein generelles Problem mit deinem Selbstbewußtsein zu haben! Das kann dir auch kein Partner und kein Kind geben. Die verlangen nämlich Zeit von dir, die möchten, dass du auch funktioniert. Ich habe mich durch deine Beiträge mal durchgelesen und ich möchte dich am liebsten mal wachrütteln. Du jammerst in einer Endlosschleife! Warum möchtest du überhaupt einen Partner und ein Kind? Das solltest du dir vielleicht erst mal überlegen. Und dann kannst du schauen, ob du deinem Leben neuen Inhalt gibst. Oftmals hilft auch Ablenkung und Konzentration auf etwas anderes!
    100 % Zustimmung könnte von mir sein.
    Die TE hat erstmal ein grundlegendes Selbstwertproblem, welches sie glaubt durch ein Kind aufzulösen.
    Das arme Kind, das dafür herhalten muss. Denn es geht nicht um ein Kind, sondern um ein Trauma, dass ein erfüllter Kinderwunsch lösen kann.

    Es gibt jede Menge Frauen die sagen, wenn ich ein Kind hätte wäre schön, wenn es nicht sein sollte, geht mein Leben auch so weiter, denn ich kann meine Liebe auch anderen zuteil werden lassen, die ich sonst für ein Kind benötigt hätte - Hut ab vor dieser realistischen Weltanschauung.

    Ich merke auch im Bekanntenkreis wieviele Frauen sich über ihre Kinder definieren, sie vernachlässigen sich selbst, heben aber ihre Kinder total hervor. Am Ende werden die Kinder selbständig und verlassen die Mutter, verlassen das Haus und die Mutter verfällt in Depressionen, ich wollte das nie.

    Die TE erscheint mir in ihrem Wunsch, der alles andere in den Schatten stellt, nicht bemitleidenswert, sondern sehr egoistisch.

    In meinem Leben werden sich wohl auch einige Sehnsüchte nicht erfüllen, na und, dafür erfülle ich mir die erfüllbaren und erfreue mich daran und nicht an denen, die Träume bleiben.

  6. User Info Menu

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Keltenring Beitrag anzeigen
    100 % Zustimmung könnte von mir sein.
    Die TE hat erstmal ein grundlegendes Selbstwertproblem, welches sie glaubt durch ein Kind aufzulösen.
    Das arme Kind, das dafür herhalten muss. Denn es geht nicht um ein Kind, sondern um ein Trauma, dass ein erfüllter Kinderwunsch lösen kann.

    Es gibt jede Menge Frauen die sagen, wenn ich ein Kind hätte wäre schön, wenn es nicht sein sollte, geht mein Leben auch so weiter, denn ich kann meine Liebe auch anderen zuteil werden lassen, die ich sonst für ein Kind benötigt hätte - Hut ab vor dieser realistischen Weltanschauung.

    Ich merke auch im Bekanntenkreis wieviele Frauen sich über ihre Kinder definieren, sie vernachlässigen sich selbst, heben aber ihre Kinder total hervor. Am Ende werden die Kinder selbständig und verlassen die Mutter, verlassen das Haus und die Mutter verfällt in Depressionen, ich wollte das nie.

    Die TE erscheint mir in ihrem Wunsch, der alles andere in den Schatten stellt, nicht bemitleidenswert, sondern sehr egoistisch.

    In meinem Leben werden sich wohl auch einige Sehnsüchte nicht erfüllen, na und, dafür erfülle ich mir die erfüllbaren und erfreue mich daran und nicht an denen, die Träume bleiben.
    Hallo,

    sprichst du aus eigener erlebter Erfahrung von einem unerfüllten Kinderwunsch ?

    Vielleicht war dein Wunsch nach einer Familie nur nicht so groß ?

    Wie meine Kollegin immer so schön sagt: "sage einem Krokodil erst, dass es hässlich ist, wenn du selber durch den Fluss geschwommen bist.

    IMO: Ein unerfüllter Kinder- und Familienwunsch ist ein unerfüllter Kinder- und Familienwunsch. Und das ist auch nicht mit irgendeinem anderen Problem vergleichbar. Und Urlaubsreisen und eine schöne Zeit mit sich selbst in der Beautyoase verbringen ist eine schöne Sache, Malkurse und Flötenunterricht ebenso - aber manchmal bleibt eine Zigarre eben eine Zigarre, wie unser Sigmund Freud so schön sagte.- Die Kröte musst du erstmal schlucken. Und jeder Mensch hat eigene Familienerfahrungen. Und damit sind auch viele Träume, die unerfüllt blieben verbunden und bei manchen auch regelrecht Albträume oder Traumata.

    Jetzt kann man der TN vorwerfen, sie habe ein Selbstwertproblem und das müsste sie erstmal am besten mit Therapie in den Griff bekommen BEVOR das Kindchen in der Wiege liegt und sie würde sich, wenn denn das Kind da wäre egoistisch verhalten...usw.

    Entschuldigt bitte, aber die Mütter, die ich kenne sind einfach, ach wie soll ich das nur bezeichnen ? - Sie sind reflektiert, haben ein unerschütterliches Selbstbewusstsein, wissen in jeder Situation was sie zu tun gedenken, haben den wirklich richtigen Mann für dieses Projekt gefunden, natürlich mit Haus und Garten des gleichen Kohle ohne Ende im vorherigen Berufsleben als Akademikerin gespart, sind absolut selbstlos, sparsam und handlich, unweigerlich bescheiden, kennen weder Neid noch Missgunst, können Kuchen backen, die den ökologischen Geschmacksnerv treffen, waren überall auf der Welt zu Hause, sprechen 5 Sprachen, besitzen Identität ohne zu klammern, pflegen Freundschaften, gehen feiern und haben eine wie Pech und Schwefel zusammenhaltende Ursprungs-Familie und dann, aber erst dann, wenn eine Frau diese Vorzüge ihr Eigen nennt, darf Frau im Sinne der Schwesternschaft mal so langsam über das Kinder gebären nachdenken. Ironie off.

    Herzlichen Glückwunsch denjenigen, die sich mit ihrem verschrobenen Mutterbild selber in die Quere kommen. Mütter sind auch nur Menschen und kochen mit Wasser. Ich bin zwar keine, aber ich hatte eine. - Es gibt glückliche Mütter mit glücklichen Kindern und es gibt unglückliche Mütter mit unglücklichen Kindern und es gibt auch ein bisschen was von allem. Aber es gibt nicht die Eierlegendewollmilchsau. Man darf auch bei allem Fehler machen. Ja das darf man, denke ich. Nur Mut braucht man, den Mut zum Scheitern.

    LG CHilli
    Geändert von Chilli007 (15.09.2012 um 21:37 Uhr)

  7. Moderation

    User Info Menu

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da frage ich mich schon manchmal, wo der große Prozentsatz der Kinderlosen geblieben ist.
    In der Stadt?

    Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, und da hat sich das auch sehr stark sortiert, einmal dadurch, wer überhaupt auf dem Dorf blieb, wiederkam, oder hinzog, und dann auch dadurch, wer mit wem zu tun hatte. Inzwischen hat sich das gegeben, da werden Eltern und nicht-Eltern alle gemeinsam siebzig, und die Kinder oder Enkel, wenn es welche gibt, kommen zu Weihnachten mal vorbei.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Nee, nicht mein Posting falsch verstehen.
    Ich wollte nie Kinder, niemals, mir geht es supergut ohne Kids, denn Unabhängigkeit war für mich immer Priorität und die habe ich auch.

    Ich meinte nur, dass sich nicht alle Träume erfüllen lassen, und man sich über die erfreuen kann, die sich erfüllen. Ich wär gerne Millionär, werde es wohl nie sein, bin ich deshalb depressiv??

    Wenn eine Frau keine Kinder hat, kann sie dennoch viel für Kinder tun, die keine Eltern haben, das wäre mal ein Ansatzpunkt, statt dem ewig dem eigenen unerfüllten Kinderwunsch hinterherzujammern.

    Ich finde Frauen toll, die sich für Kinderarmut, Waisen oder Kinder in Hospizen organisieren, die oft ganz alleine sind, so etwas vertreibt Gejammer und füllt einen Sinn und Zweck im Leben aus.

  9. User Info Menu

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Zitat Zitat von Keltenring Beitrag anzeigen
    Ich meinte nur, dass sich nicht alle Träume erfüllen lassen, und man sich über die erfreuen kann, die sich erfüllen. Ich wär gerne Millionär, werde es wohl nie sein, bin ich deshalb depressiv??
    Du hast im Grundsatz völlig Recht.

    Nur den Vergleich, den Du ziehst, finde ich nicht ganz richtig. Eigene Kinder haben zu wollen empfinde ich als ein viel tieferes Bedürfnis, als reich zu sein. Auch Geld zu haben ist ein menschliches Bedürfnis, nur hat das immer unmittelbar mit mir als Person in meinem Leben und der Gegenwart zu tun. Kinder sind für mich eine Art Weiterleben über meine eigene Person hinaus. Und mit der Vorstellung über Generationen hinweg hat das irgendwie sogar so etwas von ewigem Leben oder Weiterleben von diesem "Etwas", das in uns ist.

    Kann das jemand nachvollziehen? Oder hat man diese Gefühle nur vorher und nicht mehr, wenn man sie dann geboren hat? Wenn ich da an meine Herkunftsfamilie denke, könnte ich Zweifel bekommen...
    Man muss nur immer einmal öfter aufstehen als man umgefallen ist.
    "Ihr sollt immer denken: Ich werde es schaffen" Dalai Lama


  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Bedauernswert kinderlose Alleinstehende? - zweiter Versuch

    Es gibt viele Wünsche eines jeden und nicht jeder ist erfüllbar.

    Man kann darüber klagen oder jammern, aber sich nicht ewig daran aufhalten, was nicht zu ändern ist.
    Und sich somit im Leben Aufgaben oder Projekten widmen, die einen mit Sinn erfüllen.

    Ich mag Menschen nicht, die ewig jammern, egal über was.
    Es gibt immer eine Alternative mit seinem Leid endlich mal aufzuhören.

    Ich kenne einen Rollstuhlfahrer, ein Beispiel für Optimismus und Lebensfreude, wieviele können gehen und haben Beine und sind dennoch depressiv.

    Auch die stärksten Raucher können irgendwann zum Nichtraucher werden.

    Wie schon erwähnt, wenn eine Frau keine Kinder hat, kann sie für andere Kinder viel tun, das wäre besser als passiv ewig zu jammern, das verstehe wer will, ich verstehe es nicht.

    Jeder sollte sich mit Tatsachen im Leben abfinden, es ist nunmal kein Wunschkonzert.

    Und nicht jede Mutter ist happy mit ihren Kindern und nicht alle Kinder machen Freude und es geht nicht allen Kindern und Müttern gut, daran sollte auch mal gedacht werden.

Antworten
Seite 16 von 50 ErsteErste ... 6141516171826 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •