Liebe BriCom
Ich stecke scheinbar in einem tiefen Loch und komme nicht mehr raus. Momentan ist um mich alles dunkel und ich frage mich ernsthaft, ob es wirklich ein Licht am Ende des Tunnels gibt.
Im Oktober 2011 war ich der glücklichste Mensch auf Erden. Ich hatte mein Studium erfolgreich abgeschlossen, bin erfolgreich in den Landesdienst übernommen worden und zur Beamtin auf Probe ernannt worden. Ich hatte Arbeit, die ich mir immer gewünscht habe, für die ich 3 Jahre lang im Studium geackert habe. Da die Übernahme nur die Hälfte der Absolventen zuteil wurde, konnte ich mich sehr glücklich schätzen.
Ich war verlobt, wir freuten uns auf die Hochzeit. Wir zogen zusammen in unsere erste, gemeinsame Wohnung, die genau so war, wie ich sie mir immer vorgestellt hatte.
Wir nahmen zwei Katzen aus dem Tierheim bei uns auf, das, was ich mir immer gewünscht habe (meine Eltern wollten nach der ersten, entlaufenen Katze keine Katzen mehr) und ich war einfach nur glücklich.
Die Arbeit machte Spaß, die Kollegen waren toll.
Und dann fing es an: Ich war nicht mehr glücklich in meiner Beziehung und beendete sie.
Nach dieser Trennung fing alles an, bergab zu gehen.
Die Trennung lief glimpflich, aber finanziell schädlich für mich ab.
Trotzdem war ich danach glücklich, fühlte mich befreit. Lebte glücklich mit meinen beiden über alles geliebten Miezen.
Mein Opa lag schon eine Weile im Sterben und verstarb dann schlussendlich. Ein schwerer Schlag, den ich gut wegzustecken schien.
Auf der Arbeit lief es auch nicht mehr rosig, einige der Kollegen entpupten sich als missgünstige und intrigante Menschen.
Dann wurde einer meiner Katzen krank, meine Lieblingskatze. Sie musste eingeschläfert werden. Ein Schock, den ich nicht überwinden kann und der mich in tiefe Trauer versetzt hat.
Nun lebe ich allein in der Wohnung, mit meiner verbleibenden Katze. Ich mache mir große Sorgen um sie, sehe Gespenster, wo wohl keine sind.
Niest sie, denke ich sofort an Lilly, die an FIP verstorben ist. War beim TA, alles gut.
Ich mache mir Sorgen. Sie ist so lange am Tag allein. Bei jedem Nieser, jeder Appetitlosigkeit projeziere ich das schlimmste. Möchte nicht jeden zweiten Tag mit ihr zum TA rennen - die arme Katze.
Ich denke, dass sie nicht glücklich bei mir ist. Allein, unter tags allein. Mama hat viel zu tun.
Dazu kommen finanzielle Sorgen. Kurz nach der Trennung und dem Tod meiner Katze ging mein Auto kaputt. Es kostete mich ein kleines Vermögen. War alles drin, da ich einen Kredit für die Trennung aufnahm und einen Teil des Geldes behielt - als Polster. Das Polster ist durch das Auto und die Kosten für die Miez weg.
Ich muss diesen Monat zum TÜV. War beim Zahnarzt und beim Hausarzt. Die Rechnungen kommen noch.
Dazu kommt, dass ich ungeschützten Sex mit einem Mann hatte. Ich bin überfällig und kann Dienstag den Schwangerschaftstest machen.
Mache mir Gedanken über die Abtreibung. Habe Angst davor - auch der finanzielle Faktor spielt hier wieder eine große Rolle.
Mir wächst alles über den Kopf.
Denke darüber nach, umzuziehen, eine kleinere, günstigere Wohnung auf dem Land, dass ich meine Katze rauslassen kann. Damit sie wenigstens ein bisschen lebt, wie sie leben sollte.
Eine zweite Katze? Ich kann das einfach nicht. Zu stark ist der Schmerz über den Verlust der Lilly, ich kann einfach nicht.
Aber Bella so weiterleben lassen? Das erstickt mich.
Mein Leben erstickt mich - ich empfinde für nichts mehr Freude, ertrinke in Sorge um meine Katze.
Ich fühle mich nicht mehr, möchte endlich zur Ruhe kommen.
Das ging schon so weit, dass ich überlegt habe, meine Katze abzugeben an Menschen, wo sie es gut hat.
Und egoistischerweise auch, damit ich nicht mehr so viele Sorgen habe, das muss ich hier in Anonymität einfach mal ehrlich sagen.
Dabei liebe ich dieses Tier über alles!
Sie kann doch nichts für meine aktuelle, seelische Verfassung.
Ich weiß nicht mehr weiter und wünschte manchmal, dass ich mich nie getrennt hätte. Wäre dann alles anders gekommen?
Ich meine ja, ich war nicht mehr glücklich in der Beziehung, mein Freund war nicht perfekt und ich war oft sehr genervt von ihm.
Aber er war immer für mich da - ich war nie allein mit meinen Sorgen.
Er hat eigentlich alles für mich gemacht - mich beruhigt, meine Katzen zum TA gefahren, alles, was ich bisher nicht konnte und nicht wollte.
Am Anfang war ich froh über die neu gewonnene Selbstständigkeit - mittlerweile fühle ich mich überfordert damit.
Wo ist denn das Licht am Ende des Tunnels?
Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr glücklich werden kann.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 15
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02.09.2012, 17:36
Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnels?
Liebe Grüße,
Hirschhornsalz






96 - alte Liebe
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02.09.2012, 18:08Inaktiver User
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
Ach je, erstmal

Vielleicht erstmal was, das du nicht unbedingt hören willst: Nichts von alldem, was du erzählst, klingt nach einer echten, existenziellen Krise. All das sind Dinge, die zu einem normalen erwachsenen Leben gehören: ein Haustier stirbt, man hat mal Ärger mit dem Job, das Geld ist alle. Auch den Tod der Großeltern müssen wohl alle Menschen erleben. Und verteilt auf ein Jahr kommt es mir noch nicht mal besonders geballt vor.
Nun aber doch ein paar Dinge, die mich stutzig machen:
Wie bist du vom Status "glücklichster Mensch auf Erden" in relativ kurzer Zeit zu einer Trennung gekommen? Das passt für mich nicht. Entweder du warst gar nicht so superglücklich, oder da ist noch etwas anderes mit dir passiert.
Auch der Kredit wundert mich. Eine Beamte mit Studium sollte doch genug verdienen, um eine Trennung auch ohne Kredit über die Runden zu bringen? Was war da los? Was immer es war, hoffentlich hast du daraus gelernt und verzichtest künftig auf sogenannte Konsumkredite, also Kredite, denen kein bleibender Gegenwert gegenübersteht.
Auch das mit dem ungeschützten Sex verstehe ich nicht: Wenn du überfällig bist, warum kannst du dann erst Dienstag einen Test machen?
Du musst diese Fragen hier nicht beantworten, aber sie fallen einem ins Auge und lassen mich denken, dass du insgesamt nicht sehr sorgfältig mit den verschiedenen kniffligen Situationen des Lebens umgehst und die meisten deiner Probleme auf deiner eigenen Fehlplanung beruhen.
Sorry für die harten Worte.
Jetzt die gute Nachricht: All deine Probleme sind lösbare Probleme. Natürlich kann man ein geliebtes Haustier weggeben, wenn man das Gefühl hat, dass einem die Pflege über den Kopf wächst. Mit dem Thema Geld solltest du dich überhaupt erstmal befassen - viele Berufsanfänger versäumen das und stehen vor diesem Problem. Und sogar den wirklich unangenehmen Fall einer ungewollten Schwangerschaft kann man in die eine oder andere Richtung lösen. Das wichtigste scheint mir, dass du aus all diesen Missfällen etwas lernen kannst, aus jedem einzelnen. Zum Beispiel, dass man Lebensträume (Hochzeit und zwei Katzen) genau auf ihre Machbarkeit überprüfen sollte, bevor man sich hineinstürzt. Dass man kein teures Auto kauft, wenn man noch kein Geld auf der hohen Kante hat. Und dass ungeschützter Sex selten eine gute Idee ist.
Wenn es dir gelingt, aus diesen Vorfällen zu lernen, dann bist du letztlich der Sieger geblieben in diesem Spiel. Und dann kommst du aus dem Tunnel auch wieder heraus - was du nicht schaffen wirst, wenn du weiterhin auf jeden Kummer gleich einen neuen drauflegst.
Nebenbei würde ich schon mal versuchen, dir Kraftquellen zu suchen: Dinge, die dir Spaß machen und Erholung verschaffen. Auch das ist typisch für Berufsanfänger. Irgendwo muss der Ausgleich zum Berufsalltag herkommen, aus dem Freundeskreis, aus Sport, aus einem kreativen Hobby. Schau dich um, was das für dich sein könnte.
Grüße, Cariad
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02.09.2012, 18:17Inaktiver User
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
hallo hirschhornsalz,

aus deine zahlreichen posts hier, (die ich nicht alle verfolge),und diesem,
schließe ich puzzlesteinartig, dass es sicher gut wäre, wenn Du Dir professionelle Hilfe holst, denn so wie mir das scheint, geht es ohne therapeutische HIlfe nicht wirklich mehr weiter.....
denke auch, das "Schreiben" hier bringt Dir nicht wirklich was, auch wenn gute Antworten kommen....
schon mal daran gedacht?
viele liebe grüße!
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02.09.2012, 18:47
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
Monika
Daran habe ich auch schon gedacht - allerdings scheue ich das, natürlich auch wegen des finanziellen Aspektes.
Cariad
Du hast wohl Recht, alles keine Sorgen, die nicht in den Griff zu bekommen wären. Aber sie erdrücken mich zur Zeit.
Zu deinen Fragen:
Nein, ungeschützter Sex ist keine gute Idee. Weiß ich! Weiß auch nicht, wie mir das passieren konnte... Mir ging es da so gut, ich habe nicht nachgedacht, Gehirn ausgeschaltet.
Ich denke, dass ich überfällig bin, nach meiner vagen Rechnung, ich beobachte meinen Zyklus nicht.
Dienstag erst, weil das dann 18 Tage nach dem ungeschützten Verkehr ist, um ein sicheres Ergebnis zu bekommen.
Relativ kurze Zeit zur Trennung, richtig: Scheinbar war ich schon lange nicht mehr richtig glücklich, aber habe es mir nicht eingestanden!
Das kam dann nach und nach.
Der Kredit, damit ich meinen Exfreund für die Wohnung und das Auto und alles ausbezahlen konnte.
Wir hatten alles gemeinsam angeschafft und ich habe alles behalten.
Natürlich lerne ich aus den Fehlern, die ich begangen habe - wenigstens etwas!Liebe Grüße,
Hirschhornsalz






96 - alte Liebe
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02.09.2012, 22:05
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
Wie ging es dir, als du 2011 der glücklichste Mensch der Welt warst? Hast du das als selbstverständlich hingenommen, oder dir da auch die Frage gestellt, warum dir das jetzt "passiert?
Das Leben besteht aus Wellen: mal geht's auf, mal geht's ab. Das ist normal und bei jedem so, auch wenn einem das in den Unten-Phasen verständlicherweise nicht gefällt.
Man tut gut daran, dann die eigene innere Haltung zu prüfen. Ist dein Leben derzeit wirklich so dramatisch oder ist es nur dein Blick auf dein Leben? Denn sicher gibt es auch momentan viele, viele Dinge, die gut in deinem Leben sind und für die du dankbar sein kannst: Du bist gesund, du hast einen Job (viele Menschen werden dich darum beneiden!), du hast eine zweite, gesunde Katze, du kannst sprechen, hören, lesen, hast eine Wohnung und so weiter. All das ist NICHT selbstverständlich und ein Grund, dankbar auf all diese Geschenke zu schauen. Und je öfter du das tust und nicht nur auf den "Mangel" schaust, wird es dir besser gehen.
Es ist alles in deinem Kopf.
Ach, und noch was, quasi von Katzenbesitzerin zu Katzenbesitzerin: Katzen sind Alleingänger und sind gerne alleine. Solange du abends zu Hause bist, deinen Job als Dosenöffner gut machst und sie ab und zu knuddelst, fehlt ihr nichts. Sie ist ein Tier! Und du nicht ihre Mama
.
Man wandelt nur das, was man annimmt.
C.G. Jung
Nein ist ein ganzer Satz.
Keine Ahnung von wem
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02.09.2012, 22:23
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
Hauptsache, du machst es nicht über den Arzt/Krankenkasse. Solange du nicht Beamtin auf Lebenszeit bist, würde ich von sämtlichem Psychodingen dringend Abstand halten, sonst könnte deine Verbeamtung gefährdet sein und daneben würden alle anderen Probleme fix verblassen.
Als Beamtin, sofern du nicht auf den allerniedrigsten Dienststufen herumkrebst, was ich bei einem Studium für ausgeschlossen halte, wirst du zwar nicht unbedingt reich werden, aber garantiert niemals arm sein. Du magst derzeit finanzielle Engpässe haben, aber du wirst dich bei solider Lebensführung sehr schnell sanieren. Vergiss die Finanzprobleme, die sind temporär.
Der Tod deines Großvaters macht dir zu schaffen, dazu fehlt die tröstende Schulter eines Partners und dann kam noch der Abschied von deiner Katze dazu. Das alles braucht Zeit zum Verarbeiten. Ich garantiere dir jedoch, dass deine Sorgen wie von Zauberhand verblassen würden, wenn du dich zum Beispiel morgen neu verlieben würdest. Das kann man zwar leider nicht herbeireden, aber irgendwann wird es wieder passieren. Ich drücke mal die Daumen, dass es eher bald passiert."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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02.09.2012, 22:36
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
Liebe Hirschhornsalz,
ich bin etwsa älter als du und es gab 2x schon Situationen im Leben, wo durch meine Entscheidung die darauf folgenden Jahre galt, die Konsequenzen dadraus zu tragen und ich habe mich oft gefragt, ob ich z.B nicht besser in der Ehe geblieben wäre etc....
Es war jedesmal so, dass, WENN der Negativkreislauf erstmal im Gange war, lief alles schlecht - auf den unterschiedlichsten Ebenen.
Und nun ist es endlich soweit, dass positive Kreisläufe da sind und ein Gutes zum Anderen kommt.
Wie oben schon geschrieben wurde, es gibt Lebenswellen und wir müssen damit umgehen.
Es wird wieder besser, keiner kann dir leider sagen wann...du wirst Stück für Stück weiter machen müssen, aber vielleicht nicht immer allein .
Mal suchst du dir Unterstützung, mal erledigt sich etwas von allein.
Ich wünsche dir sehr, dass du dich Menschen anvertrauen kannst, dir dich in welcher Form auch immer,unterstützen und dass du stp by step gut für dich sorgen kann.
Liebe Grüße
twix
PS
Katze/n sind auch ein Stück Heilung :-)
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02.09.2012, 22:54Inaktiver User
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
Liebe Hirschhornsalz, erst einmal eine virtuelle
für dich und dazu noch ein
Das ist wirklich eine Menge, was in den letzten Monaten bei dir zusammengebrochen ist.
Lass mich erstmal nur einen kleinen Aspekt herausgreifen: das Katzenthema.
Ich weiß aus eigener Erfahrung nur zu gut, wie schmerzlich der Verlust eines samtpfötigen Familienmitglieds sein kann und wie wenig man sich vorstellen mag, dass dieses Tierchen ersetzbar ist.
Und doch möchte ich dir dringend dazu raten, dir wieder ein zweites Kätzchen zuzulegen.
Dafür gibt es vor allem zwei entscheidende Gründe:
1. ist dann deine verbliebene Mieze nicht so allein. Auch Katzen haben gern einen Kumpel oder eine Freundin. Und du müsstest dir weniger Sorgen und Schuldgefühle machen ihretwegen.
2. haben diese Pelztierchen eine wunderbare Eigenschaft, sie schleichen sich nämlich direktemang in dein Herz und heilen viele wunde Stellen in demselben. Dabei verdrängen sie in keiner Weise die Liebe zu einer früheren Katze, statt dessen helfen sie dir, einen Raum in deinem Herzen zu gestalten, in dem die Erinnerung an die Verstorbene zu einem wärmenden, dankbaren Gefühl wachsen wird.
Bitte denk darüber nach, für dich und für deine Allein-Katze.
Es ist nur ein kleiner Schritt aus deinem derzeitigen Lebens-Loch, aber ein ungemein hilfreicher und lohnender.
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03.09.2012, 02:00
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
Wer negative Gedanken hat, zieht negatives an! Wenn man also gerade einen Durchhänger hat, darf man nicht ständig denken, dass jetzt alles was kommt auch schief läuft, sonst trifft das nämlich wirklich ein...
Im Leben gibt es immer mal gute und mal schlechte Phasen. Ich glaube das jeder einmal im Leben mit solchen Situationen zu kämpfen hat. Jetzt ist es einfach wichtig, dass du an dich glaubst und nach vorne schaust. Versuche aus den Dingen das beste zu machen z.B wenn du wirklich denkst, dass es deiner Katze bei jemand anderem besser geht (was ich nicht glaube, weil sie sich an dich gewöhnt hat) dann gib sie weg und du hast evtl wie du selbst sagst, eine "Sorge" weniger. Wenn dir am Dienstag das Ergebnis des Schwangerschaftstestes vorliegt kannst du dich nochmals damit auseinander setzen, ob eine Abtreibung wirklich in Frage käme.. Ich möchte dir einfach raten, das du dir das seeehr gut überlegst, denn nicht jede Frau kann nach der Abtreibung problemlos weiter leben ohne es zu bereuen oder sich Vorwürfe zu machen, einfach das du dir dessen im klaren bist. Ein Kind kann dein Leben bereichern und vielleicht bist du nachher glücklicher denn je, sieh es von der positiven Seite ;)
Geldprobleme sind nie schön und können wahnsinnig belastend sein/werden. Halte dir vor Augen, dass diese Zeit auch vorbei gehen wird wenn du dich bemühst, alles so gut es geht zurück zu zahlen. Klar ist diese Zeit in der du einen finanziellen Engpass hast unangenehm, doch es ist absehbar.
Das du dich fragst wie es gekommen wäre, wenn du bei deinem Ex geblieben wärst ist nachvollziehbar, jedoch warst du nicht glücklich mit ihm, also ist es auch die richtige Entscheidung gewesen, dich von ihm zu trennen.
Trennungen sind nie einfach und können Folgen haben, mit denen man vorher nie gerechnet hat, aber auch das geht vorbei, es braucht einfach Zeit.
Wie eng stehst du denn mit dem Mann von dem du evtl schwanger bist in Kontakt? Hast du Gefühle für ihn? Denn du schreibst, als du Sex mit ihm hattest, ging es dir sehr gut, deshalb hast du auch nicht an die Verhütung gedacht. Ich denke das ihm auch klar ist, das du schwanger werden kannst, wenn ihr nicht verhütet und er hätte ja auch mitdenken können/müssen...
Ich wünsche dir viel Kraft für deine weitere Zukunft, du packst das!!
Geändert von Leandra_82 (03.09.2012 um 02:03 Uhr)
Glück ist das Ergebnis von selbstverantwortlichem, entschiedenem Handeln.
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03.09.2012, 07:46Inaktiver User
AW: Wann geht es endlich wieder bergauf, wo ist das berühmte Licht am Ende des Tunnel
Liebe Hirschhornsalz !
Was mir in Deinem Eingangspost sofort aufgefallen ist:
Du hast 8 mal das Wort "glücklich" benutzt.
Wirklich glücklich können wir aber immer nur ganz punktuell sein, das ist niemals Dauerzustand.
Auch wenn wir uns das immer wünschen (ohne zu wissen, wie schnell es uns langweilen würde).
Ich denke, dass vielleicht auch Deine Erwartungshaltung ans Leben an sich eine Rolle spielen könnte.
Man muss nicht immerzu glücklich sein wollen, und schon gar nicht "dem Glück" nachjagen.
Besser vielleicht, die glücklichen Momente zu Dir einzuladen, indem Du gut zu Dir selbst bist.
Zufriedenheit wäre doch zum Beispiel ein viel ausgeglicheneres Gefühl, nach dem man in sich selbst auf die Suche gehen kann.


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