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    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Laut einer Studie des Cochrane-Instituts ist Religiösität und Spiritualität da am besten Wirksame Antidepressivum.

    Das ist halt leider nicht so auf Kommando abrufbar (nie war er passender)

    Ich denke, das stimmt. Andere Formen der Therapie/Behandlung sind halt leider sehr umstritten bzw. oft unwirksam.

    Aber versuchen sollte man immer wieder.
    Ich finde, das ist man sich selber irgendwie schuldig.

    Denn es tut sehr weh, wenn man nicht gerne lebt. Das spricht hier aus jedem Post.

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    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    @ Galah - ja, das sehe ich auch so. Und so wird es doch auch, meiner Erfahrung nach, gemacht.

    Und klar, einen guten Seelsorger zu finden ist vielleicht nicht ganz einfach, aber dann geht man weiter. Diese Freiheit ist unbenommen.

  3. gesperrt

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    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Bae, das hat hier keiner gesagt, auch las ich die erwähnte Grausamkeit bisher nicht in diesem Strang. Ich bin hier näher bei Kara.
    Es war Karas Hinweis, dass gewisse Dinge als "nicht therapierbar" akzeptiert werden sollten. und Leuten sowas zu erzählen, ist grausam. (Anekdötchen: ich habe eine Bekannte, die von ihrem Arzt zu hören kriegten "in drei Monaten sind Sie tot, es ist nichts zu machen bei Ihrem Problem" - was zu dem schon existierenden gesundheitlichen Problem, den die Person hatte, einfach noch ein riesiger zusätzlicher Hammer ist. Ja das IST grausam. Nein die Person hat es überstanden, schon viele Jahre lang - wobei ihr alles mögliche half, aber bestimmt nicht jener Arzt, der ihren Tod so lakonisch prophezeite)

    Was Kara meinte, war aber, wie sie nachher schrieb: dass es auch gar nicht nötig ist ,dass jeder Mensch in so eine Standardschablone reinpasst, wie ein normaler Mensch angeblich zu sein hat, und dass man durchaus auch Dinge schlicht untherapiert lassen kann - vor allem dann, wenn ein Mensch mit sich selbst und seinen Umständen durchaus in Frieden ist und nicht daran leidet. und ja da stimme ich voll zu

    gruss, barbara

  4. gesperrt

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    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Alwa und auch @Bae: Ihr scheint mit Seelsorge zu tun zu haben.
    im weiteren Sinn des Wortes, ja. Nicht im klassischen religiösen Kontext.

    Dann wisst Ihr doch aber auch: Es hat ganz viel mit Glück zu tun, einen für einen passenden Seelsorger zu finden.
    ja, Glück braucht es immer.

    Allerdings ist meine Beobachtung auch: wenn ein Wille vorhanden ist - arbeitet das Glück auch in der Richtung dieses Willens. Was immer dieser Wille ist.

    Heisst für mich auch: wenn sogenannte "Zufälle" bei mir immer in dieselbe Richtung zeigen, dann setz ich mich mal hin und frage mich ernsthaft, was ist denn eigentlich mein Wille in Bezug auf diese Sache? - und komme da oft zu überraschenden Erkenntnissen.

    Kann sein "ich will unbedingt rauskommen aus dieser Situation, die ich als Problem empfinde, die Zufälle helfen mir dabei" - kann aber auch zB sein "alle meine Familienmitglieder und Freunde finden, mit mir stimmt was nicht, aber ich treff nur auf dödelige Therapeuten - kann es sein, dass ich selbst gar keine Veränderung will sondern dass ich dieses Theater nur meinen Freunden zum Gefallen durchführe? - ich glaub ich lass es lieber ganz bleiben, und bleib, wie ich bin, ist mir auch recht" - oder halt sonst was.


    Ich meine, eine Seelsorger muss auch anerkennen können, dass a) er vielleicht nicht der richtige Seelsorger für die betreffende Person ist und b) dass die betreffende Person das Thema für sich (temporär) ad acta legt.

    Ein guter Seelsorger macht m.E. ein Angebot. Und überlässt es der anderen Person, es anzunehmen oder nicht.
    auf alle Fälle :-)

    gruss, barbara

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    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich stimme ich zu, ABER:
    Sämtliche Betroffene in diesem Strang schreiben, dass ihr Lebensgefühl schon seit Geburt besteht.
    Danke Galah . Und da du in deinem beitrag 76 in diesem strang reinkarnation erwähnt hast - dieses gefühl kann auch schon vor der geburt bestehen.

    In einer rückführung nach dem gefühl, den gedanken, im moment der jetzigen inkarnation gefragt, kam bei mir als reaktion "ach nee - nicht ich schon wieder, ich mag nicht".

    Das zu erfahren war für mich hilfreich, zum einen für das verständnis, warum ich auch dass, was ich mag, liebe (das habe ich durchaus) als mühsam und oft auch als sinnlos empfinde, zum anderen für das verständnis, "gewisser" körperlicher vorgänge, die sich wie ein roter faden durch mein leben ziehen. Ich habe immer wieder so "ich bin dann mal weg" erlebnisse, so ein kampfloses schwinden der lebenskraft. Zum besseren verständnis nur ein beispiel, weiter möchte ich das hier nicht vertiefen: in der abheilungsphase nach einer op stellten sich blutungen ein, die immer wieder aufbrachen und an denen ich fast verblutet wäre.

    Ich habe einige erfahrungen mit reinkarnation, was für mich sehr spirituelle, tröstliche erlebnisse waren und auch dein beitrag 76 hier im strang @ Galah war für mich durchaus hilfreich, weil noch einmal ein anderer aspekt.

    Hilfreich ist auch (wie es ja allgemein mit "befindlichkeiten" so ist) zu erfahren, dass man nicht der einzige alien ist. Von daher habe ich mit großem interesse die beiträge über die erfahrungen und empfindungen meiner vorschreiber gelesen.

    Ändern tut das aber grundsätzlich nichts, es ist und bleibt mühsam.

    Zu den tipps, was mich betrifft:

    Meine ernährung hat sich aus verschiedenen gründen im laufe der zeit immer mal geändert, in alle möglichen richtungen, von alleine, mit ärztlicher anordnung, durch schwangerschaft etc. Ich habe keinen unterschied in meinem befinden feststellen können.

    Seit einigen jahren führe ich ein leben, dass weitestgehend so ist, wie ich es mir wünsche, dass ich lieben könnte und an guten tagen ist es wohl so. Mein leben ist eigentlich eine ständige auszeit, ich habe in meinem umfeld nur noch das, was ich da haben möchte, was ich mag, woran ich auch hänge. Aber das macht es eher noch schwieriger, da ich dafür verantwortung fühle, der ich mich gleichzeitig nicht gewachsen fühle und wo ich mich wiederum frage, wozu das alles und wer bin ich, dass ich irgendwie daran beteiligt bin, dass andere lebewesen hier leben (müssen). Ich freue mich daran und gleichzeit lastet es bleischwer auf mir.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daher sollte man - meinem Empfinden nach - doch annehmen, dass solche und verwandteTipps schon längst ausprobiert wurden:
    arabeske
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

  6. Inaktiver User

    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Danke Galah . Und da du in deinem beitrag 76 in diesem strang reinkarnation erwähnt hast - dieses gefühl kann auch schon vor der geburt bestehen.
    In einer rückführung nach dem gefühl, den gedanken, im moment der jetzigen inkarnation gefragt, kam bei mir als reaktion "ach nee - nicht ich schon wieder, ich mag nicht".
    Das war aber nicht in allen Inkarnationen so, richtig?
    Meinem Verständnis nach ist Lebensmüdigkeit (einhergehend mit wenig Lebensenergie) NIE fester Bestandteil der Seele, sondern besteht nur in einzelnen Inkarnationen. (Es gibt einige wenige fixe Eigenschaften der Seele, darunter ist aber nicht die Menge an Lebensenergie.)

    Die Inkarnation, die ich in meiner ersten Rückführung sah, war diejenige von allen, die am meisten Bezug zu meiner aktuellen Inkarnation hat, also zur Hauptfrage meines Lebens (Warum bin ich so, wie ich bin, und wie gehe ich damit am besten um?).
    Meine aktuelle Inkarnation knüpft inhaltlich (nicht chronologisch) direkt an die aus der Rückführung an, wobei ich heute reifer bin als damals, da mehrere weitere Leben dazwischenlagen, ich somit die (gleiche) Aufgabe besser lösen kann als damals. Damals bin ich schon mit ca. 30 gestorben, und ich sehe nicht, dass ich, wenn ich damals länger gelebt hätte, noch eine Weiterentwicklung gemacht hätte. Heute habe ich da etwas mehr Potenzial, zudem ein längeres Leben und leichtere Umstände. Ganz abschließen werde ich diese Thematik in diesem Leben aber nicht, jedoch sicher Lernschritte machen, um, wenn das irgendwann noch mal und heftiger auf den Tisch kommt, es zu überwinden.
    Die weiteren Rückführungen zeigten dann auch Bezüge zum heutigen Leben, aber in weniger existenziellen Aspekten.


    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Ich habe einige erfahrungen mit reinkarnation, was für mich sehr spirituelle, tröstliche erlebnisse waren
    Geht mir auch so.
    Ein Hinweis für alle, die nicht wissen, was sie von Reinkarnation halten sollen und ob eine Rückführung für sie Sinn macht:
    Was man in der Rückführungs-Trance sieht, kann ja zweierlei sein:
    - Erinnerungen der Seele (aus dem Unterbewusstsein) an ein früheres Leben
    und/oder
    - Bilder, die das Gehirn so produziert wie Träume, und die entsprechend zu bewerten sind (Collage aus Eindrucks-Schnipseln, die neben schmückendem Beiwerk oft ein unbewusstes Wissen ins Bewusstsein transportieren)
    Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse zur Einordnung von Seelenzuständen m.E. immer hilfreich, selbst wenn man nicht glauben kann oder will, dass es sich um Erlebnisse aus einer früheren Inkarnation handelt.

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    wo ich mich wiederum frage, wozu das alles und wer bin ich, dass ich irgendwie daran beteiligt bin, dass andere lebewesen hier leben (müssen). Ich freue mich daran und gleichzeit lastet es bleischwer auf mir.
    Da ist er wieder, dieser Satz, der in diesem Strang schon mehrfach so ähnlich fiel.
    Das von mir kursiv gesetzte habe ich, auf Kinder und Tiere bezogen, genauso (fast wortwörtlich) schon von Alten Seelen (s. Post 76) gehört. Selbst ist mir dieser Gedanke sehr fremd, so fremd, dass ich ziemlich sicher bin, den in noch keiner Inkarnation gedacht zu haben. Aber ich bin ja auch noch keine Alte Seele.

    @Arabeske, ich finde es wunderbar, dass Du Dich trotzdem gleichzeitig freuen kannst.
    Das scheint mir ein großer, inkarnationsübergreifender Lernerfolg zu sein. (S. Buddhismus: Leben ist Leiden und trotzdem richtig.)

    Nachtrag:
    Für die, die noch nicht so weit sind: Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht. Womöglich muss man erst durch ein paar solcher Leben durch, bis man wieder Licht am Horizont sehen kann.
    Die erwähnte Freude lässt sich sicherlich nicht erzwingen.
    Geändert von Inaktiver User (30.07.2018 um 22:35 Uhr)

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    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das war aber nicht in allen Inkarnationen so, richtig?
    Meinem Verständnis nach ist Lebensmüdigkeit (einhergehend mit wenig Lebensenergie) NIE fester Bestandteil der Seele, sondern besteht nur in einzelnen Inkarnationen. (Es gibt einige wenige fixe Eigenschaften der Seele, darunter ist aber nicht die Menge an Lebensenergie.)
    Das war da nicht die frage, da stand anderes im vordergrund. Von daher weiß ich es nicht.

    Aber es ist ein puzzle-teilchen mehr und irgendwie auch ein wichtiges und hilft mit, ein zusammenhängendes bild erkennen zu können.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Inkarnation, die ich in meiner ersten Rückführung sah, war diejenige von allen, die am meisten Bezug zu meiner aktuellen Inkarnation hat, also zur Hauptfrage meines Lebens (Warum bin ich so, wie ich bin, und wie gehe ich damit am besten um?).
    So war das bei mir ebenfalls - das wichtigstes, oder vielleicht das drängendste, zuerst. Diese fragen waren ja auch der auslöser, mich auf diesen weg gemacht zu haben.
    Das ich hier auf dieser erde nicht zum ersten mal bin, das war mir allerdings schon als kleines kind bewusst.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da ist er wieder, dieser Satz, der in diesem Strang schon mehrfach so ähnlich fiel.
    Das von mir kursiv gesetzte habe ich, auf Kinder und Tiere bezogen, genauso (fast wortwörtlich) schon von Alten Seelen (s. Post 76) gehört. Selbst ist mir dieser Gedanke sehr fremd, so fremd, dass ich ziemlich sicher bin, den in noch keiner Inkarnation gedacht zu haben. Aber ich bin ja auch noch keine Alte Seele.
    Ja, auf kinder, tiere, auch auf pflanzen - das macht es nicht einfacher .

    Du scheinst ja einen lebhaften austausch zu diesem thema zu haben. In meinem umfeld ist das interesse eher - hm - begrenzt.

    arabeske
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Um auf deinen ersten Beitrag einzugehen: Ich denke, du bist einfach noch nicht angekommen. Du befindest dich auf dem Weg, wärst aber gerne schon im Ziel. ... Und ich denke auch, dass du einen leichten Hang zum Depressiven hast. ... Du solltest dir überlegen, wohin du möchtest und klar abstecken, wie du dorthin kommst, was dir wichtig ist und was dich erfüllt. Ev. in Behandlung gehen. Alles Gute.

  9. Inaktiver User

    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Das ich hier auf dieser erde nicht zum ersten mal bin, das war mir allerdings schon als kleines kind bewusst.
    Dito.

    Zitat Zitat von Arabeske_H Beitrag anzeigen
    Du scheinst ja einen lebhaften austausch zu diesem thema zu haben. In meinem umfeld ist das interesse eher - hm - begrenzt.
    Hm, lebhaft eigentlich nicht.
    Mit den erwähnten Menschen habe ich über ihre Lebensmüdigkeit gesprochen, nicht über Reinkarnation.
    Alte Seelen haben meist nicht mehr den Drang, sich über Letzteres auszutauschen. Sie bewegen andere Fragen.

    Potenzielle Gesprächspartner für Metadiskussionen über spirituelle Themen sind für mich v.a. Reife Seelen, sowie Seelen am Ende des Stadiums Jung und am Anfang des Stadiums Alt. Da ist i.d.R. ein Interesse vorhanden.
    Mein Interesse an Reinkarnation lebe ich aus mittels Lektüre (- aktuell abgeschlossen), Selbsterfahrung (- aktuell abgeschlossen - die bisher gemachten Rückführungen boten ausreichend Erkenntnisgewinn), laufende empirische Selbstbeobachtung und -analyse und Betrachtung Anderer im Hinblick auf die Frage, warum ein Mensch ist wie er ist (- das ist ein unbewusster Automatismus bei mir; hierbei ist die Reinkarnationsthematik nur ein Aspekt von vielen; erklärungsmächtig finde ich z.B. auch das Enneagramm).
    Mein Fokus ist dabei immer auf dem Potenzial.
    Wenn's passt, wie in diesem Strang, gebe ich auch mal my two cents diesbezüglich in eine Diskussion.
    Im Alltagsleben ergeben sich bei mir wahrscheinlich genauso wenig Gespräche über Reinkarnation wie bei Dir.

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    AW: "Lebensmüde", des Lebens müde sein.

    Ich bemühe jetzt mal den beliebten Satz "...Ich hab jetzt nicht alles gelesen", nur die ersten paar Antworten. Zwischen da und jetzt (Reinkarnation??) scheint ja schon einiges in den Raum geworfen worden zu sein, das mag ich mir nicht alles durchlesen

    Nur so viel: Eins fiel mir gleich beim ersten Lesen ein - google mal nach "Quarterlife-Crisis".
    "Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
    (Gerburg Jahnke)

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