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30.04.2014, 18:50Inaktiver User
AW: Vom Leben als Antialkoholiker
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30.04.2014, 22:55
AW: Vom Leben als Antialkoholiker
Ob es eine Antialkoholikerin sein muss? Nein, aber das hab ich bereits gesagt. Wäre mir am liebsten, aber sie soll es wenigstens tolliereren und ich will mich nicht vor ihr rechtfertigen müssen.(Wie schon gesagt)
Ich kann nicht einfach behaupten, dass es mir nicht schmecken würde , denn das weiß ich nicht und will ich garnicht wissen.
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30.04.2014, 23:05Inaktiver User
AW: Vom Leben als Antialkoholiker
Meine Güte, ich weiß auch nicht wie Pferdeäpfel schmecken und würde trotzdem ohne weiteres behaupten, dass ich sie nicht mag....

Du kommst hier schon ziemlich missionarisch rüber, sorry, aber das kommt nun mal bei anderen nicht besonders an.
Ich trinke auch keinen Alkohol, ganz einfach weil ich nicht will, es mir nicht schmeckt und mir ohne nichts fehlt - rechtfertigen musste ich mich dafür noch nie.
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30.04.2014, 23:05
AW: Vom Leben als Antialkoholiker
Ist ja wohl ne Frechheit.. Es ist ja ach nicht so als würde ich da ein großes tra ra machen , wenn mir derartiges angeboten wird und ich sehe mich nicht als Missionar der die Ungläubigen ins gelobe Land des Alkoholverzichts bringen will.
Wenn die Gesellschaft weiter Alkohol saufen will , stell ich mich dem nicht großartig in Wege.
Was ich kritisiere ist die extreme Ablehnung gegenüber Alkoholverweigerern wie es hier scheinbar auch sofort der Fall ist.
Ich wollte meine Sicht den anderen Antialkoholikern zeigen. Die Sicht eines Jugendlichen der kaum eine Chance hat, auf die Droge Alkohol zu verzichten, wenn sein Wille nicht stark genug ist
Aber da ich hier sofort wieder Ablehnung erfahre, wird das hier mein letzter Beitrag sein und ich werde mich wieder in mein Eremitendasein zurückziehen.
Guten Tag
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01.05.2014, 00:02
AW: Vom Leben als Antialkoholiker
Fühl dich nicht auf den Schlips getreten, das ist ja nicht böse gemeint, wenn der eine oder andere User dir ein sachliches Feedback bezüglich deines Auftretens gibt. Deswegen musst du nicht gleich allen den Rücken kehren die sich mit deinem Post beschäftigt haben.
Hast du Kontakte zur Straight-Edge-Szene? Vielleicht fühlst du dich in den entsprechenden Kreisen eher verstanden?Geändert von tandaradei (01.05.2014 um 10:47 Uhr)
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04.05.2014, 11:27
AW: Vom Leben als Antialkoholiker
Es ist sehr aufwendig, diesen Eindruck zu vermeiden, wenn man etwas "aus Prinzip" macht. Ganz unabhängig, ob man aus Prinzip keinen Alkohol zu sich nimmt, nicht zu schnell fährt, auf gleichgeschlechtliche Beziehungen verzichtet, keine rassistischen Witze macht, oder sich in Internetforen zankt.
Prinzipien hat man ja, weil man sie für richtig und überlegen hält und den Wusch haben kann, daß sie allgemeines Gesetz werden. Also wird das Prinzip von denen, die nicht wollen, daß es allgemeine Gesetz wird, in Frage gestellt, und die Prinzipiendiskussion bricht los. Versucht man es mit "ich finde, X ist gut und richtig und überlegen, und ich tue X, aber ich erwarte es nicht von euch" und dann wird es richtig spaßig, weil niemand gerne herablassend behandelt und deklassiert wird, und sich dann die Person vornimmt und das Prinzip gleich mit. Und da man es so formuliert hat, ist das ja anscheinend auch der Effekt, den man erreichen will.
Wenn das nicht der Effekt ist, den man erreichen will, sagt man "ist nicht meins" oder "mag ich nicht" oder "frag nicht" oder "mir geht es sehr gut damit". Wenn das eigene Prinzip es nicht zuläßt, das zu sagen, dann muß man sich eben der Prinzipiendiskussion stellen, die man lostritt -- oder rausrauschen und Kopfschütteln und ein abgewertetes Prinzip zurücklassen.
(Oder man baut auf die Großzügigkeit und Toleranz der anderen Anwesenden und ihre Bereitschaft, um des lieben Friedens willen zurückzustecken, so daß man ein "jaja" und einen schnellen Themenwechsel bekommt.)
Das Leben ist kein Ponyhof.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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04.05.2014, 23:49
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05.05.2014, 00:48
AW: Vom Leben als Antialkoholiker
Ich hab eigentlich nie viel getrunken, aber nachdem ich letztes Jahr gesundheitlich angeschlagen war, hab ich bewusst ne Weile auf Alkohol verzichtet, und diese Weile hält bis heute an. Ich lehne ein angebotenes Mon Cheri nicht ab, und etwas Sekt zu Sylvester gab es auch, aber von mir aus bestelle ich nur noch alkoholfreies Bier.
Ich hab bis heute keinen einzigen Menschen getroffen, der damit ein Problem hätte. Und es kann ganz lustig sein, wenn andere angedüdelt sind. ;-)
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29.07.2015, 20:25
AW: Vom Leben als Antialkoholiker
Die Diskussion ist ja schon etwas älter...
Ich selbst habe noch nie Alkohol getrunken (bin jetzt über vierzig) und erlebe immer wieder, dass es Nachfragen gibt - UNABHÄNGIG davon, wie ich ein angebotenes alkoholisches Getränk ablehne (hier kann ich die Ratschläge, doch beim Ablehnen nicht zu missionarisch rüberzukommen, nicht unterstützen: Nach meiner Erfahrung ist das Nichttrinken eine zu große Herausforderung, als dass es unkommentiert bliebe).
Die Nachfragen sind meist sehr freundlich gehalten, aber doch so, dass von mir eine Erklärung erwartet wird.
Interessant wird's dann, wenn ich als einen zweiten Grund (der erste Grund: der Geruch von Alkohol) für mein Nichttrinken wahrheitsgemäß den sozialen Druck erwähne, der von den verschiedensten Kreisen ausgeübt wird, wenn klar wird, dass ich nichts trinke: In gewissen Sinne sind die Situationen, in denen ich mich wieder einmal erklären muss, ein weiteres Beispiel für diesen Druck...
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30.07.2015, 19:49Inaktiver User



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