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  1. Inaktiver User

    Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    Hallo!

    Ich habe hier vor einigen Jahren schon einmal unter einem anderen Nick gepostet und eure Beiträge haben mir damals sehr viel Mut und Energie gegeben.
    Das könnte ich auch zur Zeit wieder gebrauchen...

    Wie der Titel schon sagt... mir geht es zur Zeit nicht so gut. Bis vor drei Jahren war ich ziemlich zufrieden, auch wenn nicht alles immer glatt lief. Wie gesagt, ich hatte vor etwa 7 Jahren eine ziemliche Krise (damals war ich sehr unsicher und wusste nicht, was ich aus meinem Leben machen soll), habe an mir gearbeitet und dann ging es aufwärts, ich hatte irgendwie "meine Mitte" gefunden.

    Wahrscheinlich fragt ihr euch, wie es dazu kam, dass ich meine Mitte verloren habe...
    Es kamen verschiedene Dinge zusammen, ich bin mir nicht sicher, ob alle relevant sind und ob ich alles schon "erspürt" habe...

    Ich habe vor drei Jahren das Referendariat gemacht. (Lehramt). Möglicherweise haben schon einige davon gehört, es soll kein Zuckerschlecken sein. Ich kann das bestätigen.
    Lehrerin zu sein ist mein Traumberuf und das erste Jahr war im Ref auch alles in Ordnung. Im zweiten Jahr ist dann aber irgendetwas passiert... vielleicht hatte ich einfach keine Kraft mehr(?)... letztendlich habe ich sehr schlecht abgeschnitten und warte noch heute (1 Jahr später) darauf, dass ich eine Stelle bekomme. (Selbst Vertretung hat noch nicht geklappt.)

    Während des Refs - das ich von meinem Partner entfernt machen musste - habe ich natürlich auch einige Menschen kennengelernt. Hört sich vielleicht seltsam an, aber ich denke manchmal, dass mir diese Menschen ebenfalls viel Energie entzogen haben. Es waren solche Charaktäre, die in allem nur Probleme sehen. Viele Probleme resultierten damals aus dem Referendariat und ich habe lange mein bestes gegeben, um uns bei guter Laune zu halten, aber auch jetzt, 1 Jahr später, können diese Leute nur jammern, wenn ich mit ihnen rede (obwohl sie z.B. eine feste Stelle haben).
    Manchmal denke ich, ich habe durch die Zeit mit ihnen sozusagen "gelernt" wieder schwarz zu sehen.

    Vielleicht ist es aber auch ungerecht, so zu denken.

    Tja, und jetzt bin ich seit einem Jahr in meiner Wahlheimat bei meinem Mann, was eigentlich sehr schön ist, aber ich habe furchtbare Angst, dass ich hier keinen Job als Lehrerin kriege. Ich möchte (leider) nichts anderes als Lehrerin sein, es ist einfach mein Traumberuf und ich habe so viele Jahre in die Ausbildung investiert.

    Nicht zuletzt gab es im letzten Jahr noch zwei Todesfälle, die mir sehr nah gegangen sind.

    Manchmal denke ich, dass das Leben immer "beengter" wird, je älter ich werde. Früher stand mir die Welt noch offen, jetzt, durch das schlechte zweite Staatsexamen scheinen sich einige Türen verschlossen zu haben. Dabei habe ich mich wirklich angestrengt.
    Ich habe zur Zeit auch keine Lust, meine Freunde zu sehen. Ich reagiere total allergisch darauf, wenn mir jemand von seinen Problemen erzählt. Das tut mir sehr leid, ich würde gerne für die Menschen da sein... aber ich schaffe es gerade nicht. Wenn jemand glücklich ist, werde ich sehr schnell neidisch. Auch das ist ein Gefühl, ws ich so vorher nicht kannte. Furchtbar! Das soll aufhören!!!

    Ich bin zur Zeit einfach total unsicher, verschüchtert und deprimiert... ganz anders, als ich es noch vor ein paar Jahren war. Ich dachte, es wird mit der Zeit wieder besser, aber irgendwie passiert "nichts". Vielleicht würde es besser werden, wenn ich endlich eine Stelle bekäme...

    Und so verbringe ich meine Tage, grübelnd und -selbstmitleidig-, dabei gäbe es schon genug Dinge, die ich gerne machen würde. Nur irgendwie schaffe ich es nicht, mich dazu aufzuraffen. Manchmal denke ich, dass das vielleicht so eine Art Selbstbestrafung ist, weil ich im Ref so schlecht abgeschnitten habe. (War sonst immer ziemlich gut.)

    Wie gesagt, ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Denkanstöße geben könntet. Wie finde ich mein altes, fröhlicheres ich wieder?

  2. Inaktiver User

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    Ich glaube dich müsste endlich mal jemand gründlich schütteln!!!

    Sorry aber, du hast keine Probleme, und deshalb machst du dir selbst welche.
    Du hast einen Mann, kannst bei ihm in der Stadt wohnen. Bist jung und gesund.
    Hast Freunde. Ja, DU hast dein Ref vergeigt, aber irgendwann kommt deine Stelle noch.
    Sind die Probleme deiner Freunde noch nichtiger, wie ein eingerissener Fingernagel, weil du sie nicht mehr hören kannst? Ansonsten müsste dir das doch zeigen, dass andere Menschen es auch nicht immer einfach haben.

    Statt deine Freizeit zu nutzen, um etwas anderes zu machen - ob nun Hobby oder Beruf verwartest du lieber deine Zeit. Du bist eigentlich sauer auf dich selbst, willst das aber nicht wahr haben und auch nicht ändern, denn dann müsstest du etwas unternehmen!!!

    Ließ doch mal hier die vielen Geschichten von Menschen, die wirklich Pech im Leben hatten, oder glaubst du diesen nicht? Sorry, aber mich kommt bei diesen "Wohlstandsproblemen" echt die Hutschnur hoch. Und ja, jetzt kommen bestimmt gleich die Einwände ala "Für jeden sind die Probleme gleich usw." Das ist Quatsch.

    Glaubst du tatsächlich, für alle Menschen da draussen wäre das Leben ein Prinzessinenland mit rosa Zuckerwatte indem einem alles in den Schoß fällt, und wenn das nicht passiert weil etwas nicht passt kommt die große Traurigkeit?!

    Wenn du ein Problem mit Depression hast, damals schon hattest, wird dir vielleicht ein Psychotherapeut/Psychiater helfen.
    Geändert von Inaktiver User (25.07.2012 um 20:11 Uhr)

  3. User Info Menu

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    Hallo liebe EineTraurige,

    lass dich nicht verunsichern, du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben, dass du dich nicht gut fühlst. Klar haben andere Leute auch Probleme, und in Afrika wären sie froh, wenn sie mal satt wären etc. Aber nichts desto trotz bist DU auch unglücklich und das ist dein Recht, wenn auch selbstverständlich nichts, was man sich wünschen sollte.
    Was du beschreibst, klingt für mich nach dem Anfangsstadium einer Depression. Du hast dich sehr mit deiner Vorstellung von dir als Lehrerin identifiziert und da das nicht geklappt hat, fühlt sich dein Selbst in Frage gestellt.

    1. hängt deine Existenzberechtigung nicht davon ab, ob du Lehrerin bist oder bei einer Prüfung schlecht abschneidest.
    2. Was reizt dich am Lehrberuf? Kontakt mit Menschen? Anderen bei ihrer persönlichen Weiterentwicklung helfen? Umgang mit Kindern/Jugendlichen? Sofern man den Mumm hat, lassen sich evtl. andere Wege finden, um dieses im Beruf auszuüben. Das Leben geht nicht immer nur geradeaus, es macht oft die gewundensten Umwege
    3. Offensichtlich hast du im Moment nicht den Mumm. Dass dich die Situation, in der du dich befindest, so umhaut, hat -so tippe ich- tiefere Gründe, nämlich ein sehr geringes Selbstwertgefühl.
    4. Daran kann man arbeiten, es gibt Bücher, es gibt Therapeuten. Zugegebenermaßen ist es Glückssache, ob man an den/die/das Richtige gerät.
    5. Was würdest du aktuell jetzt am liebsten tun? Womit eigentlich am liebsten deinen Tag füllen? Spazierengehen? Stellen suchen? Klarinette lernen, Malen oder den Motorsägenschein machen? Tu es! Aber was du tust, tu es mit voller Aufmerksamkeit. Vielleicht möchtest du nur aus dem Fenster schauen? Leg los damit, aber verpasse nichts dabei! Denk nicht an gestern oder morgen oder an das, was in 5 Minuten ist, denke nur an jetzt. Schokolade essen? Klar, und genieße jede Rippe!

    Das sind meine spontanen Gedanken. Ich wünsche dir alles Gute!

  4. User Info Menu

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    Liebe EineTraurige!

    Oh je, dein Nick ist schon so traurig.... Lass dich einfach mal drücken.

    Finde das Post von Erd sehr gut!

    Was mir spontan durch den Kopf ging:
    - Womit füllst du deine Tage? Hast du Hobbys, Freunde, einen (Neben-)job...?
    - Wie geht dein Partner damit um?
    - Hast du schon an die vielen anderen Möglichkeiten gedacht: Privatschule, Nachhilfe, Kurse etc.? Hast du beim Arbeitsamt schon mal gefragt wegen Alternativen? Gibt es die Möglichkeit dein Studium zu erweitern? Ggf. durch ein Fach mehr, Zusatzqualifikation, dich auf einen anderen Schultypen spezialisieren?
    - Leider kenne ich es wie du zu genüge, dass einen negative Menschen runter ziehen. Oft, wenn man gutmütig etc. ist - und ich kämpfe auch immer wieder mit mir - lass diese negative Gedanken/Energien nicht mehr an dich ran. Such dir ein positiveres Umfeld, Freunde, die dich mit positiven Energien, Ideen, Neuen füllen.
    - Vielleicht hilft dir wirklich eine Therapie - du hast von Trauerfällen usw. geschrieben. Es gibt auch kostenlose Beratungen, z.B. von der Caritas, vielleicht ist das auch erst mal etwas für dich.

    Denke, es ist wichtig, dass du dir einen Plan B zurecht legst. Vom rumsitzen und Däumchen drehen wird es nicht besser.

    ALLES GUTE
    Geändert von Feenzauber100 (26.07.2012 um 07:09 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    bitte such dir therapeutische hilfe!

    hört sich für mich nicht so an, als ob das alleine zu bewältigen wäre...

    alles gute für Dich

    monika

  6. User Info Menu

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    zusätzlich würde ich an deiner stelle noch eine zweite ausbildung nachsetzen, und diese sehr positiv abschliessen. was ist kurz genug, und doch halbwegs angesehen?

    dann steht als letzte vorweisbare leistung etwas sehr gutes.
    lg
    legrain

  7. Inaktiver User

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube dich müsste endlich mal jemand gründlich schütteln!!!

    Sorry aber, du hast keine Probleme, und deshalb machst du dir selbst welche.
    Du hast einen Mann, kannst bei ihm in der Stadt wohnen. Bist jung und gesund.
    Hast Freunde. Ja, DU hast dein Ref vergeigt, aber irgendwann kommt deine Stelle noch.

    Danke für Deine ehrlichen Worte! Ich hoffe, dass Du recht hast und ich wirklich bald eine Stelle habe. Ehrlich gesagt geht mir meine Laune selber auch auf den Geist und eigentlich bin ich gar nicht so!
    Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als endlich wieder "normal" zu denken und mich nicht von mir selber so runterziehen zu lassen.
    Als Erklärung vielleicht: Ich habe gerade einfach schreckliche Angst, dass ich meinem Wunschberuf nicht nachgehen kann. Was daran hängt sind konkret fast 7 Jahre meines Lebens, die ich in diese Ausbildung investiert habe. Mein erstes Examen war ziemlich gut, aber das scheint leider keinen mehr zu interessieren.
    Und nun ist es anscheinend so, weil ich mal einen Tag in meinem Leben richtig Pech hatte, soll das alles vorbei sein?
    Wie gesagt, ich hoffe, Du hast recht und ich mache mir gerade mehr Gedanken als notwendig wären.
    Danke!

  8. Inaktiver User

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    Zitat Zitat von erd Beitrag anzeigen
    Was du beschreibst, klingt für mich nach dem Anfangsstadium einer Depression. Du hast dich sehr mit deiner Vorstellung von dir als Lehrerin identifiziert und da das nicht geklappt hat, fühlt sich dein Selbst in Frage gestellt.
    Danke auch Dir! Ich werde die Fragen mal für mich persönlich klären. Auf jeden Fall hast Du recht mit dem, was Du über das Selbstwertgefühl schreibst.
    Ich war damals - vor 7 Jahren - sogar in Psychologischer Behandlung.
    Ich dachte danach, dass ich "geheilt" wäre... nun ist es nicht das erste Mal, dass ich ein größeres Problem habe, bisher kam ich trotzdem gut zurecht... aber es ist das erste Mal seit langem, dass ich mich selbst und das was ich tu extrem in Frage stelle.

    Ich meine, ich habe das Ref bestanden. Es gibt nicht wenige, die es abbrechen oder durchfallen. Es gibt auch nicht wenige, die genauso schlecht abgeschnitten haben wie ich (zumindest in meiner Referendarsgruppe).
    TROTZDEM geht mir das alles sehr nah.
    Aber es tut gut, das hier noch einmal zu rekapitulieren und mit euren Tips zu "arbeiten".

    Ich hoffe sehr, dass ich diesmal nicht wieder psychologische Hilfe brauche. --- Es ist auch nicht so, dass ich gar nichts tun würde und nur apathisch und traurig wäre.
    Aber mich "stören" meine Gedanken... ich möchte diese in den Griff kriegen... also muss ich mich wohl noch eine Weile damit beschäftigen.

    Wie gesagt, der Punkt mit dem Selbstwertgefühl war super. Danke!

  9. Inaktiver User

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    Zitat Zitat von Feenzauber100 Beitrag anzeigen
    - Womit füllst du deine Tage? Hast du Hobbys, Freunde, einen (Neben-)job...?
    - Wie geht dein Partner damit um?
    - Hast du schon an die vielen anderen Möglichkeiten gedacht
    - Leider kenne ich es wie du zu genüge, dass einen negative Menschen runter ziehen. lass diese negative Gedanken/Energien nicht mehr an dich ran.
    - Vielleicht hilft dir wirklich eine Therapie - Caritas.
    Danke für deine hilfreichen Tips. Momentan sind Sommerferien, deswegen habe ich nicht sooo viel zu tun. - Wie schon erwähnt wurde, Luxusprobleme - kann schon sein, dass meine Stimmung auch daher kommt, weil ich gerade keine richtige Aufgabe habe.

    Mein Partner ist ein bisschen so eingestellt wie rose_celavie er meint auch, dass ich früher oder später schon fündig werde. Ich habe auch schon ein paar Mal mit ihm - und Freunden - darüber gesprochen, aber letztendlich können sie mir ja auch nicht helfen. Ich muss irgendwie alleine damit klarkommen... will ja auch keinen "nerven".
    Wie gesagt, ich habe halt Angst, dass das alles für die Katz war... und es nagt und kratzt extrem an meinem Selbstwertgefühl.
    An meinem Selbstwertgefühl kann ich (wieder) arbeiten, an den Umständen nicht, da heißt es, geduldig sein, abwarten, optimistisch sein... was ich gerade einfach nicht bin.

    Ich habe auch schon über ein Erweiterungsstudium nachgedacht. Wenn es wieder nicht mit einer Stelle klappt, dann werde ich das mal in Angriff nehmen.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Traurigkeit holt mich (wieder) ein...

    Warum willst du nicht noch einmal therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen? Was wäre daran so schlimm?
    Würde das dein Gefühl, es nicht geschafft zu haben, verstärken?

    Halt dir vor Augen, wo es hinführen könnte, wenn deine Befindlichkeit sich weiter verschlechtert.
    Setz dir eine Frist (4 Wochen z.B.) und führe Tagebuch, wie oft am Tag du dich richtig freust und wie oft du völlig erschlagen bist. Das hilft dir vielleicht, festzustellen, ob deine Verfassung gar nicht so schlecht oder bedenklich ist.

    Hast du dich schon bei allen Schulen im Umkreis persönlich beworben? Gerade in den Ferien wird doch entschieden, wer z.B. als Schwangerschaftsvertretung im nächsten Schuljahr angestellt wird (habe ich gehört).

    Verdienst du zur Zeit mit irgendeiner Tätigkeit Geld?

    Hast du dich für die Betreuung von Schülern an Ganztags- oder Grundschulen beworben, einfach, um in dem Dunstkreis Schule zu bleiben?
    Nachhilfeinstitute, Erwachsenenbildung?

    Du hast die erste Prüfung gut bestanden und das Referendariat nicht zufriedenstellend. Das ist eine Kränkung (nicht von Menschen, aber vielleicht vom Leben), die man auch erst einmal verkraften muss. Das dauert mindestens ein Jahr.

    Vielleicht wäre es tatsächlich gut, zusätzlich irgendein Mangelfach zu studieren, damit du eines Tages eine Stelle bekommst.

    Wenn ich es richtig verstehe, hast du die neuen Bekannten im Referendariat kennen gelernt. Da ward ihr Leidensgenossen und eine Funktion eurer Freundschaft war es, mal Druck ablassen und jammern zu können. Die anderen haben eine Stelle bekommen und du denkst: "Denen geht's gut!" Sie sind aber schon wieder gestresst. Die ersten Jahre in der Schule sind kein Zuckerschlecken. Ihnen geht's vielleicht tatsächlich nicht gut.
    Du kannst ihnen aber sagen, dass du das im Moment nicht hören magst. Du würdest nämlich gern mit ihnen tauschen.

    Auch deinen anderen Freunden kannst du ruhig sagen, dass du traurige Geschichten im Augenblick nicht so gut verkraftest, weil du selbst jeden Tag kämpfen musst, um den Kopf oben zu behalten. Du kannst es auch anders sagen, denn du musst dich nicht rechtfertigen!

    Es wird dir erst besser gehen, wenn du deinen Kummer, deine Enttäuschung und deine Zukunftsangst zulässt und dann akzeptierst. Deine Gefühle sind berechtigt, auch wenn sich deine Wünsche nicht einfach und sofort erfüllen.

    Dein Mann kann dir da anscheinend gerade nicht helfen. Er ist vielleicht nicht der richtige Ansprechpartner.
    Aber du kannst ihm sagen, wie es dir mit seinem Verhalten geht. Welche Gefühle es in dir auslöst.

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