.....ganz viel Dankeschön für das Kompliment, wie du nicht sehen kannst, ich bin ganz rot geworden.
Hatte leider keine Lernphase für diese Situation. Mein Mann hatte sein Herzoperation mit Komplkationen und meine Mutter kam 2 Tage später, im Alter von 84 Jahren, mit 2 zusammen gebrochenen Rückenwirbeln ins KH. Beide lagen 150 km von einander entfernt. Wie praktisch
Nun stand ich da, habe niemand der mir hätte helfen können. Also los geht's. Da ich von Natur aus sehr organisatorisch veranlagt bin, habe ich einfach versucht alles unter einen Hut zu bringen. Hat geklappt und klappt bis heute. Habe auch meine Freude am Leben dabei nie aus den Augen gelassen.
Ich habe gelernt, das der wichtigste Motor für Veränderungen das Erkennen und der Wille ist.
Somit bist du und die andren auf einem richtig guten Weg. Meine Glückwünsche begleiten euch ihr schafft es
LG Sonjakatze
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Ergebnis 11 bis 18 von 18
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22.07.2012, 20:52
AW: Das Gleichgewicht (Arbeit/Leben) finden...
In jedem Misthaufen ist ein Goldschatz,man muss nur wissen wie er aussieht.
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22.07.2012, 20:56Inaktiver User
AW: Das Gleichgewicht (Arbeit/Leben) finden...
"Ich habe gelernt, das der wichtigste Motor für Veränderungen das Erkennen und der Wille ist."
@ sonjakatze: :-) heftig-nick und Dir ein Blümlein schick
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22.07.2012, 20:56
AW: Das Gleichgewicht (Arbeit/Leben) finden...
Hallo Happy_fley,
schön das ich dir ein paar Denkanstöße geben konnte. Es klingt richtig gut was du schreibst. Nun bist du auf dem Weg und jeder Schritt wird leichter, du wirst sehen.
LG
Sonjakatze
In jedem Misthaufen ist ein Goldschatz,man muss nur wissen wie er aussieht.
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22.07.2012, 20:57
AW: Das Gleichgewicht (Arbeit/Leben) finden...
...hol schnell ne Vase. Danke
In jedem Misthaufen ist ein Goldschatz,man muss nur wissen wie er aussieht.
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22.07.2012, 21:46
AW: Das Gleichgewicht (Arbeit/Leben) finden...
lustig, mit diesen Dingen komme ich gar nicht zurecht.
Beim Listen schreiben ist meine Falle, dass ich nach dem Schreiben der Liste mich schon so wahnsinnig fleissig fühle, dass ich mir danach eine ausführliche Pause gönne, weil ich hab ja was getan.

und langfristige Ziele ausser "in fünf Jahren will ich noch am Leben sein" schaff ich kaum. die kurzfristigen hingegen (Termine um Rechnungen zu bezahlen und so), die hab ich im Griff.
Was mir aber sehr hilft, ist der Mut zur Lücke einerseits, und andereseits die Spontaneität: wenn ich grad einen Anfall von Arbeitslust habe, dann nutze ich den, auch wenn er ausserplanmässige Dinge betrifft, weil dann flutscht das nur so, und früher oder später müssen diese Dinge ja eh erledigt werden.
grüsse, barbara
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23.07.2012, 09:08
AW: Das Gleichgewicht (Arbeit/Leben) finden...
moin

feenzauber, danke!
ich stecke mit meinem kopf wirklich zu sehr im langfristigen... plane, rechne usw. dabei kommt's eh immer anders, als man plant
und ich habe vor kurzem im tv gehört, dass mehrere kurzurlaube - oder auch verlängerte, schön verbrachte wochenenden - hauptsache raus aus dem alltagstrott, langfristig (
) entspannender sind als zwei, drei wochen urlaub am stück. ich werde mal meine denke in kurz-, mittel- und langfristig ändern. danke!
to-do-listen mag ich auchWas mir persönlich auch hilft: "To-Do-Liste" - ich finde es immer schön, wenn man was durchstreichen kann auf der Liste. Je nach Typ kannst du die Aufgabengiebte drauf schreiben oder auch in Unteraufgaben unterteilen - gibt dann mehr zum Durchstreichen.
Und ich trickse mich auch selber gern etwas aus und schreibe auch positive Dinge auf die Liste, die ich aber trotzdem machen sollte wie z.B. eine Karte schreiben, Freundin anrufen, Lebensmittel-Einkauf usw.
bzw. to-do-zettel. ist immer schön, sie zu zerknüllen und in den papierkorb zu werfen. dann werde ich mir mal auch ein paar schöne to-do-zettel schreiben. 
ich bin gespannt
zu dir: du bist von natur aus ein organisations-talent, ich war es nie wirklich, habe aber kräftig in meinem letzten job aufgeholt. da hatte ich das sagen über ein ressort und musste oft schnelle entscheidungen treffen und viel verantwortung tragen. es ist irgendwie was anderes, für "sich" verantwortlich zu sein als für den job... da ist ja in letzter instanz immer noch cheffe da. aber ich denke, ich kann einiges aus der zeit in das "jetzt" übernehmen.

die anfälle von arbeitslust kenne ich gut! da wird richtig was weggeschafft. ich darf mir quasi danach auch die anfälle von unlust genehmigen, wenn sie auftauchen. oder?? nicht immer vollgas geben. kann ja nicht gut gehen...Was mir aber sehr hilft, ist der Mut zur Lücke einerseits, und andereseits die Spontaneität: wenn ich grad einen Anfall von Arbeitslust habe, dann nutze ich den, auch wenn er ausserplanmässige Dinge betrifft, weil dann flutscht das nur so, und früher oder später müssen diese Dinge ja eh erledigt werden.
gestern habe ich mir ein paar schöne dinge "verschrieben". nach drei tagen ruhe stand ich kurz vorm "koller" - also ab mit zwei freunden zu einem fest ans meer. das fest interessierte mich weniger - aber das meer, die weite, die nette gesellschaft, die sonne im gesicht, die kreischenden möwen. auf der autofahrt hin und zurück gab es perfekte musik - und mein blick saugte sich am himmel fest. es war - schön! relaxt. danach gab es noch ein wenig musik hier, wo ich wohne, und danach noch ein schönes (erstes!) telefonat mit einem netten mann
heute beginne ich den tag ruhig, nachher noch einen termin, heute abend arbeitsessen bei lecker tapas, morgen geht es dann wieder richtig los. ich hoffe, dass ich weiter ein paar dinge umsetze und mir die auszeiten nehme. der strand ist diese woche auf alle fälle gebucht
guten wochenstart euch!!!
fly„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
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25.07.2012, 21:14
AW: Das Gleichgewicht (Arbeit/Leben) finden...
....suuuuper weiter so. Klingt richtig gut.
warte mal ab, wie gut sich das dann auf Dauer anfühlt und nix kommt zu kurz.
LG
SonjakatzeIn jedem Misthaufen ist ein Goldschatz,man muss nur wissen wie er aussieht.
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26.07.2012, 07:06
AW: Das Gleichgewicht (Arbeit/Leben) finden...
guten Morgen *gähn*
ich bin wieder mal daran, dem Gott der Arbeit zwei Wochen meiner zeit zu opfern, will sagen, ich arbeite grad zu 100% im Büro während zwei Wochen.
Mann das ist ja auf Dauer wirklich kein Leben! ich hab ja keine Zeit mehr für gar nix. Geschirr stapelt sich in der Küche, der Vorhang wartet aufs weiternähen, die Katze ist beleidigt weil ich so lang weg bin, eine Maschine Wäsche laufen lassen wird zur Herausforderung... *argh*
grüsse, barbara






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