Die TE muss die Tochter nicht mögen. Aber dafür jetzt einen Grund zu suchen, warum die Tochter daran schuld sein soll, oder anders herum...
*schulterzuck*
Klingt nach der Suche nach Drama. Vor allen Dingen, wenn man vermeidlich besser weiß, was das Gegenüber gemeint, hat als das Gegenüber selber.
Ich bin ja auch dafür, einmal wehren und Grenzen setzen, wenn man es so interpretieren will, dass sie es böse gemeint hat. Aber dann sollte auch gut sein. Man muss sich nicht mögen.
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19.07.2012, 12:45Inaktiver User
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
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19.07.2012, 12:54Inaktiver User
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
Sag ich doch. einmal klartext und Töchterlein weiß bescheid.
Aber die TE sagt von sich das sie Sensibel ist - was das mit Durchsetzen zu tun hat weiß ich gerade auch nicht.
Ich bin auch sensibel *g* aber ich lasse mich doch nicht vorführen oder zum Opfer machen
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19.07.2012, 12:58Inaktiver User
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
Vielleicht bedingt sich das gegenseitig...was der eine aus Höflichkeit sagt: "Sollen wir kurz mal rausfahren, um..." "Was kann ich helfen...", wird vom anderen als um Erlaubnis bitten ausgelegt. Mir ist das auch immer total unangenehm, wenn mich jemand um Erlaubnis bittet, oder wenn ich das so interpretiere ... (??!?)Aber die TE sagt von sich das sie Sensibel ist - was das mit Durchsetzen zu tun hat weiß ich gerade auch nicht.
Ich bin ja nicht der Chef...
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19.07.2012, 13:01Inaktiver User
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
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19.07.2012, 13:12Inaktiver User
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
mhmm...gibt wohl die und die Leute.
Ich möchte immer gern, dass sich meine Gäste amüsieren, statt zu arbeiten, mich persönlich nervt es vorallen Dingen wenn sich die gesammelten Frauen in der Küche sammeln und abwaschen oder ständig sauber machen. Ich kann mich da nicht entspannen, weil ich denke ich bin eine schlechte Gastgeberin. Ich freu mich hingegen, wenn jemand einfach den überfüllten Aschenbecher nimmt und ihn ausleert (statt mich zu fragen: "soll ich den Aschenbecher ausleeren").
"Soll ich dir helfen" kann auch ebenso gut bei einem verletzbaren Stolz (meine Achillesferse) heißen: hast ja nichts im Griff. Man ist ja woanders genau deshalb eingeladen, weil man nicht immer den Gastgeber spielen muss und einfach mal seinen Cocktail schlürfen kann.
Kann alles muss aber nicht.
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19.07.2012, 13:23Inaktiver User
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
Kommunikation ist schwierig, das stimmt.

Ich finde wenn die Gäste vertraut sind, dann mag ich es auch am liebsten, wenn sie sich einfach selbständig machen und auch mal ein Glas Wasser eigenständig nachfüllen .... dazu fordere ich sie aber auch auf, nach dem Motto fühlt Euch zu Hause, bedient Euch.
Und die Frage "Soll ich Dir helfen?" finde ich auch was ganz anderes als "Kann ich Dir helfen?"
Letzteres würde ich als unverbindliches Angebot meinen, das auch gerne abgelehnt werden darf.
Ersteres würde ich - ernst gemeint - fragen, wenn ich den Eindruck habe, jemand schafft etwas alleine nicht oder zu 2. würde es besser gehen.
Generell scheint die Tochter aber schon ein etwas derberer Typ zu sein als die TE.
Trotzdem sollte die TE zeigen, wenn sie der Tonfall stört, dann zeigt die Reaktion der Tochter ja auch nochmal wie sie es gemeint hat. Vielleicht legt sich das ganze dann so.
Offene und einfache Kommunikation ist da wohl wirklich das beste.
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19.07.2012, 13:35Inaktiver User
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
Alter hat doch nichts mit Sicherheit zu tun. Nicht jeder Mensch ist immer gleichbleibend sicher. Ich auch nicht.
Ich kanns ein bisschen nachvollziehen: neuer Partner mit erwachsener Tochter, die einen erst mal mißtrauisch beschnüffelt..
da braucht frau schon ganz gute Nerven.
Wehrt sie sich zuviel, macht das einen schlechten Eindruck beim Partner/seiner Familie, wehrt sie sich zu wenig, fühlt sie selbst sich übergangen....ist im Grunde ein Minenfeld. Also ist sie nett...vielleicht zu nett zu der (mit 30 schon ausgewachsenen) dominant empfundenen Göre und lässt sich von der runterziehen.
Kann schon sein, dass Töchterchen da eine Art Machtkampf provozieren möchte :-/
Nun ist es easy für uns hier im Forum "wehr dich doch!" zu sagen, wir stecken da nicht drin, kennen weder Tochter noch Strangeröffnerin. Hier wäre eigentlich der Partner/Papa gefragt, die beiden miteinander bekannt zu machen, ein wenig zu vermitteln und die ersten Schritte zu erleichtern.
Wer weiß - vielleicht fürchtet Tochter, ihren Vater regelrecht an die Neue zu verlieren.
Ich für mich würde solchen Machtkämpfen konsequent aus dem Weg gehen, wenn ich merke - hoppla - da stimmts (erstmal) nicht. Bringt nichts, ausser verhärteten Fronten - wie ich selbst erlebt habe (halt andere Konstellation).
Gemeinsam grillen? Nö... grill du mal mit deiner Tochter und der Restfamilie, vielleicht brauchen alle noch ein wenig Zeit, bis alles okay ist.
Fahr in deinem eigenen Auto, Mädel, wenn dich mein (Knoblauch)geruch stört - ich esse Knoblauch und werde nicht darüber nicht mit dir diskutieren oder mich entschuldigen.
Nur nichts zwingen wollen, manche Dinge brauchen Weile, andere werden nie...
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19.07.2012, 13:48Inaktiver User
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19.07.2012, 13:57Inaktiver User
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
Bringt es weiter, über die Motivationen eines anderen Menschen nachzudenken, ohne ihn dazu zu befragen?
Ist es zielführend, sich hinter "Sensibilität" zu verstecken, indem man den "Dominanten" die Verantwortung für das Wahren der eigenen Grenzen, die der "Dominante" gar nicht kennen kann, zuschiebt?
Kommunikation könnte so einfach sein - wenn man bei sich bliebe, und den Mut hätte, Empfindungen anzusprechen, Wünsche zu formulieren, und Grenzen deutlich zu machen. DA liegen die Möglichkeiten für Veränderung. Weder stiller Groll, noch Fanasien über die Tochter, noch die empfundene, aber nicht geäusserte Ansicht, dass diese sich unmöglich benimmt, bringen hier weiter - sie nähren nur Ressentiments, die gewiss nicht dazu beitragen, die Situation zukünftig zu entspannen.
Es ist ganz schlicht: Dominanz ist keine Einbahnstrasse. Es kann mich nur der dominieren, dem ich genau das gestatte.
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19.07.2012, 14:00
AW: Als Sensibelchen mit Dominanten umgehen...
Ich zitiere nochmal die beiden Situation - im wesentlichen ohne den Eindruck der TE, sondern so wie sie sie selbst beschreibt.
Die Tochter hat also die TE abgeholt und mitgenommen.
Und um Konversation zu betreiben hat sie bemerkt "da war Knoblauch am Essen".
Da hätte ein netter Einstieg in eine Erzählung von der Feier und was es zu essen gab sein können. Das muss keine Kritik gewesen sein im Sinne von "du stinkst", "wie kannst du so zu mir ins Auto steigen".
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Beim Zerlegen eines Wildtieres im Garten der (obigen) Tochter hat jedes Familienmitglied etwas zu tun. Ich sehe so etwas zum ersten Mal und schaue mir alles erst einmal genau an. Dann sagte die Tochter: Ach, Du hast ja gerade nichts zu tun, du kannst ja mal um das Fleisch herumtanzen und die Fliegen vertreiben...und das auch wieder mit einem ziemlich herrschenden Unterton...Da ich die "Aufgabe" aber nicht gerade passend finde, hole ich Alufolie und decke das Fleisch ab. Abends beim Verabschieden sagt die Tochter: Ach, das mit dem Fliegentanz üben wir aber noch mal..Grrr....
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Hier würde ich sagen, die Tochter wollte die TE mit einer witzigen Bemerkung mit ins Boot holen, nachdem sie vielleicht den Eindruck hatte, dass die TE nicht so recht weiß, was sie tun soll. Das Holen der Alufolie ist ja offenbar nicht irgendwie negativ kommentiert worden.
Und auf einen früheren Scherz nochmal bei der Verabschiedung zurück zu kommen - warum soll das böse und abfällig gemeint sein.
Was wohl so ist, die Tochter hat offenbar in ihrer Familie und gegenüber ihren Kindern das Sagen und ist eine "lautere" und dominantere Persönlichkeit als die TE. Das wird sich nicht ändern lassen, aber gerade bei solchen Leuten sollte man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen - insbesondere wenn man sich mit ihnen ansonsten offenbar gut versteht und der Vater zB auch sagt, dass war nicht böse, sondern witzig gemeint.
Und ich sehe in dem Scherz jetzt auch keine irgendwie geartete Verletzung, sondern eben nur eine schnodderigge Bemerkung.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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