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  1. User Info Menu

    AW: Partner der Schwester

    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Er hatte sexuelles Interesse an ihr, ob ausgelebt oder nicht, mir reiht das. So einer käme für mich nicht in Frage.

    Finde ich irgendwie ekelig. Erst in eine Schwester, dann die andere.

    Wobei ich gern von der TE wissen will, ob es körperlichen Kontakt gab...
    Nein, kam es nicht. Lies bitte:

    Er war mir sehr sympathisch und ich habe Gefühle für ihn entwickelt. Irgendwann war ich auch so mutig und habe ihm verklickert, dass ich mir mehr vorstellen könnte. Nach längerer Kontaktpause kam dann so etwas wie eine Absage von ihm.

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  2. Inaktiver User

    AW: Partner der Schwester

    Ich kann mich Fenimi nur anschließen

    Achte auf Dich und was Dir gut tut!
    Ich finde besonders den Rat, zu überdenken welche Stellung du in der Familie hast, wie sie dich behandeln, auch deine Schwester, sehr wichtig.
    Manchmal muss meine seine Familie und die Rolle die man zugedacht bekommen hat, zurücklassen um selber glücklich zu werden und sich eine glückliche Paarbeziehung zu ermöglichen. Nur Mut!

    Du brichst in Tränen aus und deine Schwester reagiert ... gar nicht?
    Obwohl sie weiß wie lange du schon unglücklich alleine bist. Ich kann verstehen, und das ist für alle nur gesund wenn es bei den beiden die große Liebe ist, dass sie daran festhalten. Aber solange das noch nicht klar ist, sollte es selbstverständlich von ihr und von ihm sein, das er nicht bei offiziellen Geschichten dabei ist.
    Sollte sie sich hier querstellen - schließ dich nicht selbst aus - aber halte dich von ihr und ihm fern. Schütze dich.

    Falls das geht, vielleicht eine kleine (größere...) Reise? Zum Denken, Kraft tanken für die nächsten Schritte und sich selbst erfahren?
    Das kann man zur Not auch günstig machen solange man sich dafür frei machen kann.
    Geändert von Inaktiver User (15.07.2012 um 18:19 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Partner der Schwester

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie gehe ich am besten mit dieser Situation um? Wie schaffe ich es, darüber hinwegzukommen? Ich wäre für eure Meinung und möglicherweise Tipps sehr dankbar.
    was ist dein größeres problem?
    der neid auf deine schwester, oder dass du nach einem jahr noch nicht über diesen mann hinweg bist, mit dem du nicht mehr als einen sozialen kontakt hattest?

    versuche mal, das problem zu lokalisieren.

  4. User Info Menu

    AW: Partner der Schwester

    Liebe sotraurig,

    vorab: Das ist eine sch.... Situation und kaum eine von uns könnte damit so locker flockig umgehen. Schriftlich ja, praktisch wohl eher nicht.

    Ich finde auch so "Feststellungen" wie "du bist neidisch" oder "du bist zu bedürftig" nicht wirklich produktiv. Wer viele Jahre keine Liebe erfährt - und auch schon in der Kindheit nicht - bedarf der Liebe. So wie wir alle. Und abschütteln kann das keiner. Wozu auch. Wenn man lange nicht trinken konnte/durfte, dann hat man Durst.

    Sicher hilft Neid auch nicht weiter, aber das ist doch ein Gefühl, das wohl alle in deiner Situation und mit deinem Hintergrund empfinden würden. Du bist doch ein Mensch und kein Roboter.

    Manch andere hat es schon geschrieben: In der Situation gilt es jetzt, dich zu schützen. Damit du Raum dafür bekommst, dem Ursprungsproblem auf den Grund zu gehen. Denn du erlebst ja immer wieder etwas, was du als Kind erfahren hast und noch nicht geheilt ist. Und solange das nicht geheilt ist, wirst du immer wieder in die selbe Situation geraten, nämlich ungeliebt zu sein.
    Also arbeite das auf - am besten mit professioneller Hilfe - und dann geh raus ins Leben und mache positive Erfahrungen.

    Und was die Familienfeiern anbelangt: Wenn du dich eh nicht gesehen fühlst, dann musst du dir dieses Gefühl da nicht nochmal bei besagter Feier abholen. Fange an, dich selbst zu sehen. Dann ziehen die andern irgendwann nach.
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

  5. Inaktiver User

    AW: Partner der Schwester

    Ich hab's!

    Wie wär's mit Lucky_in_Love?

    Lucky in Love - YouTube

    Oder doch lieber: Tommy Castro Lucky In Love - YouTube

    Auch Mick hat sich mal an diesem Titel versucht: Lucky in Love-Mick Jagger - YouTube

    Tommy Castro ist besser …

  6. Inaktiver User

    AW: Partner der Schwester

    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für eure Antworten, hilfreichen Tipps und mitfühlende Worte! Ich bin ganz sprachlos, wie viele gute Denkanstösse ihr für mich habt. NUn will ich versuchen, ein wenig auf die einzelnen Aspekte einzugehen.

    @Libellchen, Dani, Feenzauber100
    Die Empörung über das Verhalten des Mannes steht bei mir nicht im Vordergrund. Ich denke auch, dass er das möglicherweise nicht gleich gecheckt hat, als er meine Schwester zum ersten Mal getroffen hat. Wir haben zudem einen Allerwelts-Nachnamen, das war sicher kein Anhaltspunkt. Und als er es gemerkt hat: was hätte er zu meiner Schwester denn eher sagen sollen? "Du kann es sein, dass ich deine Schwester schon mal gedatet habe?" Ich kann schon verstehen, dass er in der ersten Zeit damit erst mal vorsichtig bleiben wollte, vielleicht auch schauen wollte, wie sich das zu meiner Schwester überhaupt entwickelt. Wäre ich an seiner Stelle, ich hätte es vermutlich nicht anders gemacht.
    Zwischen diesem Mann und mir ist, außer Treffen mit schönen Unternehmungen, nichts gelaufen. Wir haben uns zur Begrüßung und Verabschiedung umarmt - das war's. Rückblickend würde ich sagen, dass er sich mir gegenüber korrekt verhalten hat. Ich kann nicht mal sagen, dass er mir falsche Hoffnungen gemacht hätte. Ich denke schon, dass ich ihm sympathisch war, denn der Vorschlag, sich zu treffen, kam nicht immer nur von mir. Aber er fand mich eben nur sympathisch. Nachdem ich ihm zu verstehen gegeben hatte, dass ich mir mehr vorstellen kann, hat er mir eine relativ freundlich verpackte "Absage" gemacht. Manch andere wären einem sicher eine Reaktion/Antwort schuldig geblieben. Eigentlich spricht das eher für ihn.
    Aber ein wenig Wut regt sich in mir dennoch manchmal. Irgendwie macht es mir das leichter, ihn nicht ganz so toll zu sehen.

  7. Inaktiver User

    AW: Partner der Schwester

    Liebe Farrah79,

    du hast Recht - es war damit zu rechnen, dass er eine andere Frau kennenlernen und mit dieser eine Beziehung führen wird. Im Normalfall hätte ich das nur nicht mitbekommen. Und es stimmt, mein eigentliches Problem ist, dass ich im Bereich Beziehungen ein schlechtes Selbstbewußtsein habe. Für mich fühlt es sich an, als ob ich meine eigene Unfähigkeit in diesem Bereich noch einmal aufs Brot geschmiert bekommen hätte. Dabei vergesse ich ganz, dass neben meiner Art (die vielleicht zu Beziehungs-bedürftig und wenig Hoffnung ausstrahlend ist, dass es auch mal klappen könnte) auch andere Gründe eine Rolle gespielt haben, dass es nun mal nicht zu einer Beziehung gekommen ist, wie z.B. er selbst war zu dem Zeitpunkt nicht offen für eine Beziehung, die Chemie hat von seiner Seite nicht gestimmt, ... Was ich sagen will: nicht alleine meine vermeintlich fehlenden Fähigkeiten waren ausschlaggebend, sondern möglicherweise auch Dinge, die nicht in meiner Macht stehen (wenngleich ich trotzdem an meinem Beziehungs-Selbstbewußtsein arbeiten sollte).
    Ich habe die Sorge, dass es, wenn ich die beiden zusammen sehe, vielleicht nicht entzaubernd wirken könnte. Vielleicht stechen mir eher seine positiven Seiten ins Auge. Mir ist klar, dass ich der Situation nicht auf Dauer aus dem Weg gehen kann (und vielleicht auch nicht muss, weil ich es irgendwann besser akzeptieren und verkraften kann). Aber jetzt anfangs werde ich mir wohl eine Schonfrist einräumen und ein wenig meiden.

  8. Inaktiver User

    AW: Partner der Schwester

    Liebe Sesam,

    ich fand deine Zeilen sehr wichtig für mich!
    Ich schneide im Eigen-Vergleich zu manch anderem tatsächlich oft schlechter ab. Hauptsächlich im Bereich Beziehungen, was bin ich wert,... Andere haben den netteren Freundeskreis, eine lockerere Art im Umgang mit anderen, werden mehr gemocht... Da führe ich in jedem Fall zu viele Vergleiche durch. Im Bereich beruflicher Leistung ist das nicht der Fall - da weiß ich, was ich kann und glaube an mich, wenn z.B. Prüfungen, Vorträge... anstehen.
    Heute Abend habe ich es gleich mal anders versucht. Ich war bei meiner jüngeren Schwester (nicht die besagte) in der WG zum Tatort-Abend und da waren auch noch andere Freunde von ihr mit da. Wenn ich nicht aufpasse, geht ein inneres Programm los: die mögen mich sicher nicht so sehr, die finden mich sicher zu ernst, weniger lustig als meine Schwester... Nun habe ich versucht, etwas gegenzusteuern und mir realistischere, positive Gedanken über mich zu machen. Ich habe mir z.B. immer mal gesagt "Du bist ganz in Ordnung so wie du bist" und das hat mich just in dem Moment entspannt. Jetzt heißt es nur, da dran zu bleiben.
    Mit den "präsent sein": ja das gelingt mir bereits besser als in meiner Vergangenheit. Als Kind war ich die Übersehene und später habe ich selbst durch mein Verhalten auch dazu beigetragen, übersehen zu werden. Das mußte ich erst einmal durchschauen. Da bin ich bereits aktiver geworden. Deswegen auch meine Sorge mit dem Familientreffen, was ich eingangs schilderte: ich WILL da gerne hin und präsent sein. Ich habe eher Angst, dass ich, aufgrund der Situation mit meiner Schwester, nun nicht hingehe und mich damit wieder ins Abseits rücke. Dann wäre ich wieder in meiner damaligen Rolle.

  9. Inaktiver User

    AW: Partner der Schwester

    Liebe Feenzauber100,

    ich muss nochmal genauer auf dein Post eingehen.
    Ich finde es immer sehr schön, wenn ich von jemandem höre, dass es dann schließlich (nach langem Alleinsein) mit einem Partner doch noch geklappt hat. Das ermutigt mich.
    Ich finde den Spruch zwar immer total blöd "Wenn du mal gar nicht daran denkst, läuft dir der Richtige schon über den Weg", aber ich denke das da auch ein Wahrheit drinsteckt. Du schreibst ja auch, dass du in dem Moment ganz bei dir warst, du selbst mit dir gut klar kamst, als dir dein Partner begegnet ist. Ich bin eigentlich jemand, der auch Dinge alleine macht, wie Museum, Café... Aber was in jedem Fall ausbaufähig ist, mir wirklich Hobbys zu suchen, die mich erfüllen. Erst vor kurzem habe ich begonnen, in einem Chor mitzusingen, was mir viel Spaß macht. Und ein paar weitere Dinge sind geplant. Jedoch geben ich ehrlich zu, dass ich solche Veränderungen schon ein wenig mit dem Hintergedanken mache, dass es dann auch mal mit einer Partnerschaft klappt (also, wenn ich selbstbewußter bin, eine erfüllende Zeit auch ohne Partner habe...). Das ist nicht der Hauptbeweggrund, spielt aber doch eine Rolle. Wie man das wohl abstellt? Andererseits ist der Wunsch nach einer Beziehung sehr menschlich. Ich wundere mich eher, wenn mir jemand sagt, dass er mit Beziehungen abgeschlossen hat.

  10. Inaktiver User

    AW: Partner der Schwester

    Hallo izzie,

    danke auch für deine Zeilen.
    Ich glaube schon, dass ich IHN wollte. Es waren wenige Männer bisher, die ich wirklich gewollt hätte - aber in diesen Fällen war ich mir meiner Gefühle sicher. In anderen Fällen (meine Beziehungsversuche), stand eher der große Beziehungswunsch im Vordergrund. Da war ich nicht sooo verliebt, habe aber ahnen können, was ich durch eine Beziehung alles bekommen kann (jemandem wichtig sein, gesehen werden...) und mich aus diesem Grund mehr oder weniger eingelassen. Ich habe auch weniger Angst, gar niemanden abkriegen zu können. Vielmehr kommt die Angst, denjenigen wieder nicht für mich gewinnen zu können, nur, wenn ich verliebt bin.
    Mir ist das schon bewußt, dass wir keine Beziehung hatten. Und ich habe der Vorstellung, was hätte sein können, auch nicht das ganze vergangene Jahr hinterhergetrauert. Ich hatte mich bereits wieder auf "Suche" begeben. Es ist jetzt vielmehr wieder hochgekocht. Und geht mehr so in die Richtung: was kann sie, was ich nicht kann? Zweifel an mir, ob ich fähig bin, jemanden für mich zu begeistern/zu gewinnen.

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