Ich habe einen schwulen Neurologen als sehr, sehr guten Freund, zählt das auch
Nein, die ist natürlich nicht die gleiche. Ich bin ja nicht nur "Berufs-"Zirconia, sondern auch Freundin, Tochter, Patentante, hilfsbereite Nachbarin..und ein paar andere Rollen. Die fühlen sich für mich alle stimmig an, das bin alles ich. Anderseits bin ich ja auch nicht schizophren. Es gibt sicher einen Wesenskern, der immer gleich bleibt. Und natürlich prägt mich, was ich beruflich mache. Andererseits habe ich mir meinen Beruf auch deswegen herausgesucht, weil er zu mir passt. Für mich wäre es nicht "stimmig", meine sonstigen Erfahrungen privat total zu verleugnen. Andererseits ist es klar, dass privat natürlich andere Spielregeln gelten, als in der Berufshierarchie.
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25.06.2012, 20:20Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Geändert von Inaktiver User (25.06.2012 um 20:29 Uhr)
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25.06.2012, 20:26Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Ich habe öfters meine männlichen Freunden/sehr guten Bekannten gefragt und früher, als es noch gelegentlich einen Mann in meinem Leben gab, auch diese gelegentlich mal. Ich muss aber zugeben, dass letzteres schon länger her ist. Meistens kommt das Wort "selbstbewusst" vor. Andererseits habe ich aber auch schon gehört, dass ich sowohl stark als auch verletzlich wirken würde. Eine ganz Toughe bin ich nicht. Mein Eindruck ist, dass das durchaus auch meine Umwelt wahrnimmt. Es ist auch nicht so, dass - wie bei Dir - bevorzugt eher devote Männer meine Nähe suchen würden. Dieses Phänomen kenne ich nicht. Meine Nähe sucht die letzten Jahre einfach gar kein Mann mehr. Ich gehe dann auf andere zu und so ergeben sich meine Kontakte. Was ich auch schon gehört habe ist, dass ich "verkopft" oder "nachdenklich" wirke. Das bin ich wohl auch. Ich habe auch oft viel beruflichen Stress und bin dann einfach müde, was man mir bestimmt auch anmerkt.
Geändert von Inaktiver User (25.06.2012 um 21:48 Uhr)
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25.06.2012, 21:49Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Geändert von Inaktiver User (26.06.2012 um 08:49 Uhr)
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25.06.2012, 21:56Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Ich glaube, ich habe es auch irgendwo am Anfang mal geschrieben: ich habe eigentlich keine konkrete Vorstellung mehr davon, wer zu mir passen würde. D.h. kein konkretes Bild. Sicher gibt es einige Eigenschaften, die mir wichtig sind. Äußerlichkeiten und Materielles sind ganz klar das Erste, auf das ich gut verzichten könnte. Wichtig ist mir, dass eine gute Gesprächsebene da ist, ich muss mit einem Mann reden und lachen können und mich von ihm angenommen fühlen so wie ich bin. Ich muss mich mit ihm wohlfühlen.
Tendenziell geht die Entwicklung bei mir dahin, dass mir auch Sex nicht mehr so wichtig ist wie früher. Heute ist es mir wichtiger, dass ein Mann zärtlich ist. Sex fehlt mir auch, aber ich vermisse mehr, dass mich mal jemand in den Arm nimmt. Ich gehe aber auch davon aus, dass meine sexuelle Lust einfach derzeit etwas eingeschlafen ist. Zuverlässigkeit und Treue sind mir sehr wichtig. Ich bin schon eher tendenziell konservativ in meiner ganzen Lebensweise, entsprechend gefallen mir auch meist eher ruhige, zuverlässige und auch etwas konservative Männer - leider ist genau dieser Typ in meinem Alter (jetzt Anfang 30) häufig schon fest liiert. Ich könnte mir auch gut einen älteren Partner vorstellen. Einen jüngeren eher weniger, aber das kommt auch sehr auf den jeweiligen Mann an. Wenn es passt, wären mir ein paar Jahre hin oder her egal.
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25.06.2012, 21:58Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Geändert von Inaktiver User (26.06.2012 um 08:49 Uhr)
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25.06.2012, 22:02Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Danke, das ist sehr nett von Dir
Heißt das, ich bin ein hoffnungsloser Fall...
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25.06.2012, 22:13Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Geändert von Inaktiver User (26.06.2012 um 08:49 Uhr)
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25.06.2012, 23:58
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
die würde ich wieder wecken, und das würd ich systematisch angehen, so im Stil: jede Woche etwas Sexuelles tun. Das kann man ja auch allein, dafür braucht man nicht einen Partner. Doch um einen Partner zu finden, braucht's schon etwas wache Sexualität, würde ich meinen. Das lässt vielleicht etwas Energie, die im Kopf feststeckt, nach unten in den Unterleib fliessen, und dann sind die nonverbalen Signale auch anders.
ich befürchte irgendwie auch, dass gerade die ruhigen, konservativen, zuverlässigen Männer so sehr emanzipationsgeschädigt sind, dass sie sich kaum getrauen eine Frau auch nur schon anzusprechen, wenn die nicht grad ein riesen Schild mit sich rumträgt "ich bin einem Mann nicht abgeneigt"
wie hast du es denn im Alltag, kommt es häufig vor, dass dir Männer spontan den Vortritt lassen, eine Tür aufhalten, solche kleine nette Gesten...?
grüsse, barbara
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26.06.2012, 00:11Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Das ist doch mal eine schöne Hausaufgabe...na dann, ich bemühe mich

Das kann sehr gut sein! Wahrscheinlich wäre es vor diesem Hintergrund besser, wenn ich wieder etwas offensiver werden würde. Wie schon ganz zu Beginn angesprochen: dann hapert es an meinen negativen Erfahrungen. Ich bin ja auch etwas..vorgeschädigt.
Durchaus. Wie hat das mal ein Freund zu mir gesagt: Du kommst als "Dame" rüber. Da musste ich sehr grinsen, weil ich ja weiß, dass die "Dame" zu hause schon mal Fliesen verlegt und so gar nicht damenhaft ist. Aber insgesamt komme ich wohl mit meinem Auftreten und Erscheinungsbild oft so rüber - was ich eigentlich gut finde. Ich finde es auch toll, wenn ein Mann sich gentlemanlike verhält, Türaufhalten und so. Das kommt schon vor. Aber es bleibt dann auch dabei. Höflich, sehr höflich...aber nichts weiter.
Ebenfalls viele Grüße!Geändert von Inaktiver User (26.06.2012 um 00:27 Uhr)
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26.06.2012, 00:21Inaktiver User
AW: Der blinde Punkt bei der Partnersuche
Hallo litenprinsesse!
Ich wollte mich noch für Dein tolles Posting bedanken und ein paar Aspekte herausgreifen:
Ich freue mich sehr für Dich, dass es bei Dir dann doch noch geklappt hat. Möchtest Du etwas darüber erzählen, wie Du dann doch noch Deinen Freund kennen gelernt hast und was Du dabei anders gemacht hast als vorher (wenn etwas anders war..)?
Darüber habe ich auch oft nachgedacht, zumal es mir bei Freundinnen aufgefallen ist, dass die nicht bemerkt haben, dass ein Mann durchaus an ihnen interessiert war. Bei sich selbst neigt man wahrscheinlich dazu betriebsblind zu sein. Mein Problem ist, dass ich als sehr junge Frau ein paar Mal arg daneben lag und mich gewaltig in die Nesseln gesetzt habe, weil ich dachte, mein Interesse würde erwidert. Dabei war er nur nett und freundlich. Daher zweifle ich diesbezüglich bis heute sehr an meinen Wahrnehmungen und beobachte lieber noch eine Weile. Mit dem Ergebnis, das ich hier ja schon ein paar Mal geschildert habe: es passiert einfach nichts.
Kommt mir bekannt vor
Ich habe bei elitepartner gelernt, dass ich noch lange nicht elitär genug für die "Elite" bin und habe mich dann wieder zu den Normalos zurückgezogen.



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