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  1. Inaktiver User

    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht hilft es schon, wenn Du da auf Dich achtest und mehr Lockerheit in Dein Leben bringst als durchaus gerechtfertigen von mir aus ruhig auch oberflächlichen Ausgleich, der keinem weh tut.
    das glaube ich inzwischen auch. einfach öfters etwas oberflächliches machen, das mich von der verbissenheit runter holt. das funktioniert dann auch ganz gut, weil ich mich dann nicht auf die negativen gedanken konzentriere.

    Nein nicht jeder. Also ich hab sicher schon mal gedacht - ich kann das nicht - aber ich bin nichts Wert hab ich noch nie gedacht. Wieso sollte ich sowas auch denken. Ich kenne meinen Wert.
    da hast du natürlich recht. nicht jeder hat die gleichen negativen gedanken, aber jeder hat doch irgendwann einmal irgend einen negativen gedanken. du hast geschrieben bei dir ist es öfters "ich kann das nicht", bei jemand anderen ist es vielleicht noch was anderes und meine habe ich ja schon erwähnt. das ist an sich ja nichts schlimmes, solange ich den worten, die durch meinen kopf schwirren und da schwirren ja tagtäglich unmengen von gedanken, nicht zu viel wert beimesse.

    Schlimm wirds doch erst, wenn man von dem Druck den man sich selbst macht krank wird.

    Es wird noch genug Druck von aussen geben - im Job, in der Familie, der Beziehung - da sollte man sich selbst nicht auch noch diesen Druck machen.
    das kam vielleicht bisher nicht so in meinen strang heraus, aber der druck von außen ist bei mir ja durchaus da.

    Perfekt wird das Leben eben nie sein und alle Probleme lassen sich nicht umgehen oder vorab vermeiden oder mit Leistung bekämpfen.
    da hast du recht und das ist mir bewusst. Ich versuche damit auch nicht Probleme zu umgehen, zu vermeiden oder zu bekämpfen, sondern damit umzugehen, in denen ich mich ihnen stelle und veränderung anstrebe. nur, dass ich das verbissen tue und dazu neige mich zu sehr hineinzusteigern.

    Mein Rat an dich wäre - z.B. Meditation, Yoga
    danke für deinen rat. das habe ich mir auch gedacht und das ganze doch einmal vor kurzem ausprobiert (meditation). es hat mich sehr aufgewühlt.
    Geändert von Inaktiver User (30.06.2012 um 17:32 Uhr)

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    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    @ wasserschloss

    Es gibt eine todsichere Möglichkeit, sich selbst sein Leben lang unglücklich zu machen: Man muss sich nur ständig mit anderen vergleichen.

    Denn es wird IMMER jemanden geben, der besser ist als Du.

    Diese überzogene Leistungsorientierung verhindert, dass Du mal innehältst und Dich fragst: Wozu eigentlich soviel Aufwand? Ist der wirklich nötig? Ginge nicht auch weniger? Und wenn Du Dich ständig im Hamsterrad abstrampelst, dann wundert es mich nicht, wenn Dir irgendwann die Puste ausgeht!

    Deine Eltern mögen Dich nur dann lieben, wenn Du eine bestimmte Leistung erbringst.
    Lerne Du, Dich selbst zu lieben, ohne diese Liebe von Deiner Leistung abhängig zu machen!
    Sei nachsichtiger mit Dir selbst und vertreibe Deine Antreiber-Eltern aus Deinem Kopf.

    Und schau statt dessen mal, was DIR wirklich wichtig ist im Leben. Willst Du überall perfekt sein, verschleißt Du Dich und verschenkst die Gelegenheit, das perfekt zu machen, was Du wirklich gut kannst bzw. was Du wirklich machen möchtest.

    Für mich gibt es Dinge, die möchte ich so gut wie möglich machen. Bei anderen dagegen bin ich sehr lässig, und bei wieder anderen habe ich gemerkt, dass 80-90% Einsatz auch ausreichen, um die Aufgabe zu erfüllen. Ich setze Prioritäten, wofür ich meine Zeit und meine Kräfte einsetze, und ich lass mich da nicht mehr von irgendwelchen Normen von allumfassender Perfektion unter Druck setzen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  3. Inaktiver User

    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    da hast du vollkommen recht. ich weiß es ja eigentlich selbst. ich habe mich im studium ja bereits wissenschaftlich mit glück befasst und jeden anderen gebe ich den tipp lass das vergleichen sein. selbst mach ichs aber

    ich glaub zwar, dass ich tatsächlich so einen leistungsantreiber in mir habe, aber dass es nicht der sei perfekt antreiber ist, sondern der streng dich an antreiber. das kam mal bei einem psychologischen test raus. und ich denk da ist schon was dran.

    im moment hab ich einfach das gefühl, ich sei alt (ich bin ja auch schon 28) und ich muss endlich was erreichen. ich bilde mir dann auch ein, dass es auch dinge sein müssen, die ich nicht will, weil das ja alle so machen. lächerlich, ich weiß.

    ich hab noch ne ganze weile nachgedacht und ich denke ja eigentlich auch, das wichtigste ist das zu tun was man will, bzw. das zu finden unabhängig von den anderen.

    und da liegt der berg begraben: das ist nicht mal nur elternabhängig, komischerweise kam ich relativ früh recht gut damit zu recht, es ihnen nicht recht zu machen und hatte da auch nicht das bedürfnis dazu.

    aber bei meinem freundeskreis in meiner kindheit/jugend wars schon so, dass ich mich da immer angepasst habe (sei es unternehmungen, bei der partnerwahl, freizeitwünsche, musikgeschmack) und dass ich sowas bis heute irgendwie habe im freundes/bekanntenkreis. und das muster muss ich echt mal durchbrechen. es müssen nicht alle meine freunde meinen partner oder ne neue bekannte von mir mögen und wenn ich mal was doof finde, muss ich da auch nicht mit.

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    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    hallo wasserschloss,

    mir geht es ganz ähnlich wie dir - s. meinen strang, der hier auch kursiert :-)
    Ich fühle mich sehr angesprochen von dem, was du schreibst...allerdings gab es bei mir ein Ereignis, das mich dazu gebracht hat, nicht mehr alles zu tun, was andere von mir wollen, vermeintlich erwarten...Da dachte ich nur an mich, was ich jetzt will oder was eben nicht. Da habe ich sehr gut auf meine innere Stimme geachtet - vorallem KONNTE ich es auch gar nicht mehr..die Kraft hat mir gefehlt...da möchte ich auch ein stück weit zumindest wieder hinkommen - es ist so ein befreiendes Gefühl, sich nicht immer in der Pflicht zu sehen...

    Auch das mit dem Alter und dem Vergleichen mit anderen in unserem Alter - bin auch so alt wie du und kenne das auch von mir - obwohl es ja totaler Quatsch ist eigentlich...vorallem schlägt jeder einen anderen Weg ein - nur wir müssen selbst erkennen, welcher UNSER Weg ist, ganz unabhängig, was andere tun oder für sich beschlossen haben..
    Bei mir spielt die Angst noch mit hinein, dass ich einen falschen Weg nehme, den ich dann bereue...und mich in eine Sackgasse führt, während alle anderen ihr Glück finden...Auch das ist völliger Blödsinn....
    Tja, wie wir das jetzt hinkriegen - da forsche ich jetzt gerade - bzw. vielleicht sollte man einfach nicht nachdenken - dem eigenen Bauch einmal mehr Beachtung schenken und dann einfach los..und auch Ruhe einkehren lassen ohne sich ständig irgendwohin zu treiben...
    Du bist da
    Ich sehe Dich nicht.
    Dein Körper wurde mit Erde zugedeckt.
    Ich höre Dich nicht,
    Deine Stimme rückt ferner von Tag zu Tag. Meine Hände fassen nach Dir
    Und greifen ins Leere.
    Aus Deinen Kleidern verfliegt mir der letzte Duft. Und doch Bist DU da - in mir.

  5. Inaktiver User

    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    ich glaube ich habe eine art anpassungsproblem. ich will mich einerseits anpassen, andererseits kann ich mich nicht überall anpassen, weil meine wünsche sich mit den wünschen anderen widersprechen.

    beispielsweise werde ich in zwei jahren mit 30 erst 4 -5jahre berufserfahrung haben und irgendwie geht "jeder" davon aus dass ich da bereits 15 jahre berufserfahrung habe und 2 x 10 jährige kinder. übertrieben dargestellt. das werde ich sicher in zwei jahren nicht haben. und das empfinde ich als gut so da ich meinen weg für mich richtig halte.

    die traditionellen gesellschaftlichen erwartungen erscheinen mir einfach sehr erdrückend.
    solche erwartungen höre ich oft von älteren leuten, die meine eltern sein könnten höre. also der generation 48 + die dann sogar schon kinder in meinem alter haben und die natürlich bereits großeltern sind, die arbeiten schon seit dem sie 15 sind und kennen das nicht anders, für die ist es normal. so wie ich es aus meinem freundeskreis kenne, dass keiner kinder hat und auch nicht verheiratet ist und mit mitte/ende 20 angefangen hat zu arbeiten. also das ist jetzt nicht gegen väter, familien mütter oder gegen das kinder kriegen selbst etc. gerichtet - überhaupt nicht, (bitte nicht falsch verstehen)


    ich sollte ich mich von einfachen aussagen nicht verunsichern lassen, schließlich hat jeder das recht sein leben nach seinen wünschen zu gestalten.
    Geändert von Inaktiver User (07.07.2012 um 00:07 Uhr)

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    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    @ wasserschloss

    Auch Dir möchte ich diesen Literaturtipp noch mitgeben:

    Ich hab noch einen Literaturtipp für Dich:

    Sigrid Engelbrecht
    Lass los, was deinem Glück im Weg steht (Der kleine Coach)

    Das ist überhaupt nicht esoterisch, sondern ganz bodenständig.

    Du lernst, eingefahrene Erwartungshaltungen zu hinterfragen und durch welche zu ersetzen, die Dich weiter bringen.

    "Weniger, Stress, weniger Sorgen - wer wünscht sich das nicht? Ein probates Gegenmittel heißt: Lass los, was deinem Glück im Weg steht. Der kleine Coach ist ein wunderbarer Begleiter, der erkennen hilft, wann man an Dingen, Menschen, Verhaltensweisen festhält, die einem gar nicht (mehr) gut tun. In einem ausführlichen Selbsttest kommt man sich zunächst selbst die Schliche. Schritt für Schritt begleitet dann der Coach in Buchform durch die 4 Phasen des Loslassens: Bilanz ziehen, eine neue Vision entwickeln, aktiv loslassen und dann neue Wege einschlagen. Dabei stellt er viele nützliche Werkzeuge zur Verfügung: etwa Checklisten, Visualisierungen oder leichte Körperübungen. Alles in allem ist der kleine Coach ein praxisnaher Begleiter, der wirklich weiterhilft."
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  7. Inaktiver User

    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    oh vielen dank, da bestell ich mir gleich mal ne leseprobe von.
    ich finds gut, dass es nicht esoterisch sein soll, das ist nicht wirklich meins.

    ich hab mir die letzten tage auch ein paar dokumentationen, nicht unbedingt zum glückfinden, eher zur ungleichheit der geschlechter, miss representation, killing us softly etc. angeschaut und bin wirklich ein wenig erschrocken, für wie normal diese ganzen erwartungen an frauen für mich sind (unbewusst) und das obwohl ich sie teilweise schrecklich finde. ich bereue irgendwie, dass ich die vorlesungen zu dem thema nie besucht habe, weil ich da im nebenjob arbeiten war: dieses gut und jung aussehen müssen, diese einstellung, wenn ich in 3 jahren über 30 sein werde, bin ich alt, etc. und dann noch dieser druck von außen bzgl. kinder, küche, herd. und das wichtigste ziel von ner frau ist es ja einen mann zu finden, etc. und wenn ich dann noch so kommentare anschaue, egal ob jetzt von familienmitgliedern oder freundeskreis, da gehts immer nur ums aussehen, wer scheiße aussieht, wer alt ist, und selbst wenn man nur ein jahr jünger ist, ist die andere ja schon soooo alt, etc. als würde man nur über solche oberflächlichen sachen definiert werden.

    irgendwie ist mir da bewusst geworden, wie sehr ich mich solchen vorstellungen im laufe meines lebens angepasst habe und das trotz, dass ich sie als störend empfinde und ja ich hab ein problem damit, dass man als weibliche person zuerst über sein äußeres definiert wird und nicht über das was man so alles kann als mensch. als wär ich so ein dummes kleines hilfsbedürftiges wesen, das auf starke hilfe angewiesen ist. das spielt vielleicht auch noch so ne rolle, dass ich glaub, ich muss jetzt dieses und jenes noch so erreichen und mich da und da weiterbilden, etc. ich hab schon oft das gefühl ich werd auch nicht ernst genommen, und muss doppelt so viel erreichen, als z.b. jemand männliches um ernst genommen zu werden, vor allem weil ich dann in den nächsten jahren eben nicht die ziele der familiengründung habe und sollte ich sie doch noch bekommen, dann möchte ich nicht, nur weil ich zum kindergebähren in der lage bin, darauf reduziert werden.

    ja und dann hab ich mir diese woche auch ein bisschen die pinguingeschichte von dr. eckardt von hirschhausen angehört und wieder gemerkt wie wahr sie doch ist.

    Im Zoo sah ich
    einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich dachte: «Du hast es
    ja auch nicht besser als ich. Immerzu Smoking? Wo ist eigentlich
    deine Taille? Die Flügel zu klein. Du kannst nicht fliegen. Und
    vor allem: Hat der Schöpfer bei dir die Knie vergessen?» Mein
    Urteil stand fest: Fehlkonstruktion.
    Dann ging ich eine kleine Treppe hinunter und sah durch eine
    Glasscheibe in das Schwimmbecken der Pinguine. Und da sprang
    «mein» Pinguin ins Wasser, schwamm dicht vor mein Gesicht,
    schaute mich an, und ich spürte, jetzt hatte er Mitleid mit mir. Er
    war in seinem Element. Boh ey. Ohne Worte.
    Ich habe es nachgelesen: Ein Pinguin ist zehnmal windschnittiger
    als ein Porsche! Mit der Energie aus einem Liter Benzin käme
    er über 2500 km weit! Pinguine sind hervorragend geeignet, zu
    schwimmen, zu jagen, zu spielen – und im Wasser viel Spaß zu
    haben. Sie sind besser als alles, was Menschen jemals gebaut
    haben. Und ich dachte: Fehlkonstruktion!

    Der Pinguin erinnert mich an zwei Dinge: erstens, wie schnell
    ich Urteile fälle, nachdem ich jemanden in nur einer Situation
    gesehen habe, und wie ich damit komplett danebenliegen kann.
    Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, damit das, was man
    gut kann, überhaupt zum Tragen kommt, zum Vorschein und
    zum Strahlen. Menschen haben die Tendenz, sich an allem
    festzubeißen, was sie nicht können, was ihnen Angst macht.
    Das kann man machen, aber es ist nicht sinnvoll. Wir alle haben
    unsere Stärken und unsere Schwächen. Viele unternehmen große
    Anstrengungen, um ihre Macken auszubügeln. «Verbessert»
    man seine Schwächen, wird man eventuell mittelmäßig. Stärkt
    man hingegen seine Stärken, wird man einzigartig. Wenn wir
    immer wieder denken: «Ich wäre gerne so wie die anderen»,
    kleiner Tipp: «Andere gibt es schon genug!» Viel sinnvoller, als
    sich mit Gewalt an die Umgebung anzupassen, ist, das Umfeld
    zu wechseln.
    Menschen ändern sich nur selten komplett und von Grund auf.
    Salopp formuliert: Wer als Pinguin geboren wurde, wird auch
    nach sieben Jahren Therapie und Selbsterfahrung in diesem
    Leben keine Giraffe werden. Sich für die Suche nach den eigenen
    Stärken um Hilfe zu bemühen, ist kein Zeichen von Schwäche,
    sondern von Intelligenz. Ein guter Therapeut wird wie ein guter
    Freund oder eine gute Freundin nicht lange fragen: Warum
    hättest du gerne so einen langen Hals? Sondern: Was willst du?
    Was macht dir Freude? Wann geht dein Herz auf? Wann haben
    andere mit dir Freude? Was ist dein Beitrag? Wofür brennst du,
    ohne auszubrennen? Und wenn du merkst, du bist ein Pinguin,
    schau dich um, wo du bist. Wenn du feststellst, dass du dich
    schon länger in der Wüste aufhältst, liegt es nicht nur an dir,
    wenn es nicht «flutscht». Alles, was es braucht, sind kleine
    Schritte in die Richtung deines Elements.
    Finde dein Wasser. Und dann heißt es: Spring ins Kalte!
    Und schwimm! Und du weißt, wie es ist, in deinem Element zu
    sein.

    manchmal fühl ich mich ja doch wie ein pinguin in der wüste.

  8. User Info Menu

    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    Kürzlich habe ich eine Dokumentation gesehen. Über das lernen von Glück. Da sollten die Unglücklichen für sich selber eine Grabrede verfassen. Was soll am Ende von einem übrig bleiben, wie sollte man für SICH sein Leben gelebt haben, um sich "gut" von hier verabschieden zu können. Ich habe das mal aus Neugier probiert und da fiel mir aus, welchen Erwartungen ich lediglich entspreche, weil sie eben (vermeintlich) erwartete werden und welchen ich gerne entspreche.

    Nur mal so, als Gedankenanstoss...
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  9. User Info Menu

    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    @wasserschloss:

    super, dass du das von hirschhausen gepostet hast...genial ist das! ...und genau wie du, bin ich immer noch der pinguin in der wüste...
    aber wir kriegen das doch sicher noch hin, das wir unser "Element" finden...?!?
    Du bist da
    Ich sehe Dich nicht.
    Dein Körper wurde mit Erde zugedeckt.
    Ich höre Dich nicht,
    Deine Stimme rückt ferner von Tag zu Tag. Meine Hände fassen nach Dir
    Und greifen ins Leere.
    Aus Deinen Kleidern verfliegt mir der letzte Duft. Und doch Bist DU da - in mir.

  10. Inaktiver User

    AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen

    ich find das irgendwie auch sehr toll und auch sehr wahr. ich hör mir ja auch gern die commencement speech von steve jobs an, das erinnert mich immer gern daran, dass "ich wäre so gern, wie die anderen" nicht unbedingt der richtige weg ist.

    Your time is limited, so don't waste it living someone else's life. Don't be trapped by dogma - which is living with the results of other people's thinking. Don't let the noise of other's opinions drown out your own inner voice. And most important, have the courage to follow your heart and intuition. They somehow already know what you truly want to become. Everything else is secondary.


    @lilith: das mit der grabrede ist wirkliche ne interessante idee. ich hab da auch oft drüber nachgedacht, was bei mir wohl gesagt wird (ich war in letzter zeit auf vielen beerdigungen) aber das wirklich auszuformulieren, wäre wirklich mal ein versuch wert.

    ich hab auch ein wenig recherchiert und bin auf nen artikel gestoßen, der die 20 - 30 jährigen bezeichnet, zu denen ich ja auch noch dazuzähle, zu dem oberen ende natürlich, aber doch da gehör ich ja gerade noch so dazu. der hieß generation maybe

    http://www.welt.de/debatte/kommentar...-verrannt.html

    das denk ich beschreibt mich ganz gut. ich hab auch so Unentschlossenheit zwischen Spießigkeit und Abenteuerlust, zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung, zwischen dem Wunsch nach Verantwortung und dem nach totaler Freiheit. da stand „Wir wollen Lebenskünstler sein und denken wie Beamte“, und das trifft total auf mich zu.

    und ich hab in den letzten monaten gedacht, dass ich mich entscheiden muss, aber vielleicht muss ich das ja gar nicht, vielleicht geht ja wirklich beides. es gibt ja im leben nicht nur schwarz und weiß, inzwischen gelang ich langsam zu der ansicht, vielleicht ist es gut so, dass ich doch auch offen bin und nicht nur auf eines fixiert.
    Geändert von Inaktiver User (13.07.2012 um 10:33 Uhr)

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