...und noch ein paar Fragen, neben der, die noch unbeantwortet ist:
Wie kommst Du zur Ruhe?
Was macht Dir FREUDE?
Wie steht es mit Deinem Empfinden - kannst Du traurig, wütend, richtig fröhlich und ausgelassen sein?
Wie gehst Du mit Deinen Bedürfnissen um? Wie entspannst Du, wer liebt Dich, von wem fühlst Du Dich geliebt, so, wie Du bist, ohne etwas dafür zu tun?
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24.06.2012, 11:08Inaktiver User
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
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24.06.2012, 11:54Inaktiver User
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
das habe ich mir auch schon überlegt, ich hab während des zweiten studiums (vollzeit), viel gearbeitet und hatte manchmal tatsächlich eine 7 tage woche. und seitdem ich "nur" noch arbeite, hab ich das gefühl. es kommt mir schon manchmal so vor, als müsste ich mich daran erst wieder gewöhnen.
mir ist lernen leicht gefallen, außer in einem fach. in dem hatte ich dann weniger gute noten, so dass ich damals nachhilfe bekam. dort wars dann immer so, dass ich eigentlich viel und schnell gelernt hatte und ich bestätigt wurde,dass ich es doch kann, so dass sich auch meine noten in dem fach wieder verbesserten. im allgemeinen fiel es mir leicht ja, klar gabs auch ausnahmen...Weshalb mussten dich deine Eltern unterstützen, sogar Nachhilfe ermöglichen, wenn du doch immer sehr gut gewesen bist, die Leistungen nicht nur gebracht hast, sondern dir das Lernen auch noch leicht fiel?
Ich finde, das ist ein Widerspruch - irgendwie. War es ihnen nicht genug?
Was wäre gewesen, hättest du nicht die erwartete Leistung gebracht?
ich habe ja noch einen bruder, der keinen schulabschluss hat, meine eltern hatten sich damals eben sorgen gemacht, ob aus ihm noch was wird. und es wurde noch was aus ihm. aber die sorgen hat man als kind natürlich mitbekommen. ich denke nicht, dass etwas schlimmes gewesen wäre, wenn ich auch keinen abschluss bekommen hätte.
ja natürlich merk ich das. ich komm mir vor, als würde ich mich abmühen und dann doch irgendwie daran vorbei rennen. ich denke auch, da ich frühers viele sachen abgebrochen habe, die mir keinen spaß gemacht haben (ferienarbeiten, praktika, ich habe zwar zwei studienabschlüsse, aber doch auch einen studiengangswechsel), habe ich jetzt das gefühl, ich muss alles durchziehen was ich anfange. ich bin jetzt aber auch ein wenig dabei, kurse die mir nicht gefallen wirklich auch zu lassen. und mich auf mein gefühl zu konzentrieren.Merkst Du was? Du überträgst Deinen Leistungsgedanken in alle Lebensbereiche. Selbst in den der persönlichen Entwicklung.
Wenn Du finanziell über die Runden kommst, warum brauchst Du dann eine ganze Stelle? Warum genießt Du nicht die Zeit, die Du für Deine Freizeit mehr zur Verfügung hast?
Warum kannst du nicht auch mal einen Kurs abbrechen, wenn er Dir keinen Spaß macht?
Beim Partner, bei Freunden, bei Kollegen gilst Du nur, wenn Du etwas leistest?
Du hast Dich ganz unter Deine Regel gestellt "Ich gelte nur, wenn ich etwas leiste". In jedem Bereich kommst Du dem nach.
Ich finde die Frage von chironex_fleckeri wichtig: Wo kommst Du zur Ruhe?
ich finds schwer im moment zur ruhe zu kommen. bei entspannungsübungen komme ich das im moment nicht. am ehesten noch, wenn ich alleine irgendwo in der natur bin (park, see, schwimmbad)
ich bin mir bewusst, dass meine innere überzeugung nicht stimmt. wenn jemand mich nicht mag, weil ich ihn nicht mehr rund um die uhr zur vefügung stehe, sondern auch mal mit problemen komme, dann ist er sowieso kein freund/partner für mich. bzw. kann ich darauf auch verzichten.
ich denke auf der arbeit habe ich das gefühl einfach auch, weil ich da sehr viel verantwortung übertragen bekommen habe, einige das kritisch ansehen und ich dann in mir den drang verspüre, zu beweisen, dass ich das schon kann.
freuen kann ich mich gut, ärgern auch, nur das weinen hat sehr nachgelassen, ich war in letzter zeit oft in situationen, in denen ich frühers geweinte hätte, mir ist auch zum weinen zumute, nur es kommt nichts raus. in solchen momenten versuche ich dann mich bewusst zum weinen zu bringen, wenn ich zeit für mich gefunden habe, z.b. eine traurige serie anzuschauen, die mich zu 99% zum weinen bringt, damit ich auch die gefühle rauslassen kann.
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25.06.2012, 12:10
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
Liebe Wasserschloss,
ich habe gerade wenig Zeit (da ich immer noch mehr tun muss
), wollte Dir aber einen kurzen Gruß da lassen, denn als ich Deine Zeilen las, kam es mir vor als hätte ich einen Spiegel vor mir. Mir geht es ganz genauso! Alles wird zum Pflichtprogramm...
Ich muss darüber noch ein bisschen nachdenken und schreibe bestimmt mit etwas Ruhe nochmal länger. Habe aber eine Frage zu dieser Therapie: Hast Du das in Eigenregie durchgeführt oder angeleitet? Und ich meine da war irgendwie von einem guten Buch die Rede, stimmt das? Kannst Du den Titel verraten?
Schönen und möglichst entspannten Tag!
Bakaa
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25.06.2012, 13:18
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
Liebe Wasserschloß,
dieses Gefühl, immer mehr leisten zu müssen, immer getrieben zu sein, kenne ich leider auch. Und befinde mich im Moment im absoluten Umdenkungs- und Lernprozess und das tut verdammt gut!
Zuerst noch mal zu Dir: die Sachen, die Du arbeitsmäßig machst, finde ich total gut. Nur einen Teilzeitjob, ok, aber so lange Du davon leben kannst. Eine traurige Tatsache heute ist, dass Vollzeitstellen immer seltener werden und einige meiner Bekannten, ich früher auch, zwei Jobs haben. Tierisch anstrengend. Du machst nebenher noch Kurse, die Dich weiterbringen? Hut ab!
Aber damit wollte ich jetzt nicht ins Horn blasen "was hast Du es gut"! Sondern dass es schwer ist, Vollzeitjobs zu finden. Ich arbeite an der Uni, nichts hohes, und sehe fast nur schwierige Lebensläufe - und ganz wenige Überflieger. Die sind aber z.B. ein Typ Mensch, da hab ich irgendwann gelernt, so will ich gar nicht sein! Früher habe ich mich gefragt, warum haben andere so tolle Jobs und ich nicht. Irgendwann habe ich gelernt, dass dazu auch gehört, rücksichtslos und ignorant anderen gegenüber zu sein. Und das bin ich nicht, werde ich und will ich nicht sein.
Und der Beschreibung Deiner Hilfsbereitschaft nach, ist das auch nicht Deine Richtung.
Jetzt bin ich schon "alt" und sollte langsam weise werden und hab endlich die Chance zu einer - wie hieß es vorhin? - professionellen Begleitung bekommen. Das hilft mir sehr. Jeder kristallisiert für sich selber etwas raus, mein Lieblingsmotto im Moment ist die Frage: muß ich? Und immer öfter kann ich mir diese Frage mit Nein beantworten...
Muß ich einen Ganztagsjob machen? Muß ich zu dieser Feier gehen, obwohl ich keine Lust habe/obwohl ich müde bin? Muß ich mir neue Klamotten kaufen? Ich will unbedingt zu diesem Konzert, auf diese Reise... muß ich das oder knalle ich mich wieder nur zu? usw. Mir hilft es?
Gut, auch ich habe so gut wie jeden Kurs, den ich angefangen habe, auch zu Ende gebracht.... Es dauert lange, lange, bis man wirklich das findet oder sich für etwas entscheiden kann, was einem wirklich zusagt. Aber ich habe es wenigstens versucht und kann dann bestimmte Sachen auch ausschließen. Es gibt so viele Menschen, die sagen, das und das ist schlecht und haben es noch nie probiert....
Gut, irgendwann muß man lernen, auch sich und seine Zeit aufzupassen. "Anderen helfen" und "alles gleichzeitig machen", das habe ich bitter lernen müssen, das ging so lange, bis bei mir nichts mehr ging.
Und einer der Fehler dieses Zeitdrucks oder Stresses ist auch, dass man gar nichts mehr unterscheiden oder geniessen kann, man kaum noch erkennt, was gefällt mir selbst.
Das meine ich jetzt zum Mutmachen!!! Von wegen, man macht gar nichts richtig und alles ist einem nicht recht.
Du bist doch an einem Superpunkt: Du fängst an, nachzudenken. Und nur so kannst Du rauskriegen, was will ich eigentlich, was sagt mir zu?
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27.06.2012, 23:38Inaktiver User
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
vielen dank für eure worte. ich bin ein bisschen erleichert, dass ich mit dem "problem" nicht alleine da stehe.
das selbstcoaching, falls du das meinst bakaa: habe ich von dieser seite Selbstbewusstsein Stärken. dort kann man sich online anmelden und erhält einen link zu einem sieben-tages-selbstcoaching mit videos etc. ich finde die seite richtig gut und auch die videos. es ist zwar vieles dabei, das man eigentlich schon weiß, aber dann wirklich ein paar von den übungen umzusetzen, ist doch hilfreich. und hilft einem doch auch manchmal gegen die unbarmherzige selbstkritik und die ruhe- und rastlosigkeit anzugehen, ohne sie zu bekämpfen. da geht es auch mehr um akzeptanz, dass man mit bestimmten sachen ein problem hat, und auch darum, dass akzeptanz der erste schritt zur veränderung ist.
und das buch heißt the happiness trap, ist von Russ Harris und basiert auf der Acceptance & Commitment Therapie. dort sind auch anleitungen und übungen, die einem dazu helfen sollen, zu unterscheiden, ob man das was man tut, wirklich will oder es nur als vermeidungsstrategie oder kontrollstrategie nutzt. das buch sollte man auch mehrfach lesen und immer mal wieder anschauen.
ich finde das buch sehr toll, da es meine Meinung bzgl. positiver affirmationen teilt: harris sagt, dass es nichts nutzt, da die negativen gedanken wie ein boomerang wieder zurückkommen werden und stärker. er sagt auch, dass diese auch völlig normal sind, nur dass wir menschen glauben, dass wir immer glücklich sein müssen,, unsere gedanken kontrollieren müssen und wenn wir negative gedanken haben, das was wir tun, nicht machen können, was aber überhaupt nicht so ist. sondern, dass unser denkendes ich einfach wie ein jammer-radio funktioniert und wir ihm zu oft, zu viel aufmerksamkeit schenken. und man sich dabei fragen sollte, ob das etwas ändert oder in der situation hilft. wenn es das tut, dann können wir ihnen ruhig aufmerksamkeit schenken, aber wenn nicht, sollten wir sie einfach da sein lassen und unsere aufmerksamkeit weiter dem aktiven tun widmen.
und da sehe ich auch mein problem, dass ich meinen gedanken zu viel aufmerksamkeit schenke und mich zu sehr darauf einlasse, auf alle, auch die, die mir in der situation nicht weiterhelfen oder nichts ändern. und das möchte ich ändern.
was mir wirklich oft auch gut tut, sind spontane unbekannte aktionen, bei denen man einfach mal auf sein bauchgefühl hört und nicht auf seine kritischen gedanken. das befreit mich ein bisschen von der verbissenheit, weil ich da meine aufmerksam dem neuen, unbekannten widme und nicht den gedanken. ab und an kommt dann trotzdem auch dort die verbissenheit hoch.
ihr habt schon recht, es ist immerhin gut zu wissen, wo bei einem die schwachstellen liegen und das ist doch was wert. ich hoffe auch, dass ich den weg in die richtige richtung gehe und sie mehr und mehr akzeptiere, anstatt sie zu bekämpfen und erst dann sollte ich an die änderungen denken. ich vermute das wird ein langer beschwerlicher weg, aber ich werde es versuchen, damit nicht noch mehr unnötige energien von mir abgehen.
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28.06.2012, 06:48Inaktiver User
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
Darin sehe ich kein Problem, sondern eine total gesunde Reaktion!
Irgendwann ist man genug gekreist um sich selbst, dass es einem eben zum Halse heraushängt. Weil man spürt, dass andere Lebensbereiche weniger fokussiert sind, dabei verdienen genauso Aufmerksamkeit. Aber man gewöhnt sich leider an bestimmte Denkweisen und auch Quantitäten. Außerdem muss man auch nicht bei jedem Problem immer ganz genau wissen, woher es kommt und wieso es gerade einen selbst betrifft. Wer weiß, wie ein Auto funktioniert, kann deshalb noch lange nicht (besser) Auto fahren; der muss sich schon selbst ans Steuer setzen und einfach mal losfahren.
Vielleicht genügt es im Augenblick, dass du dir eine "Wettbewerbs-Sperre" auferlegst. Und wenn dich eine Kollegin oder so das nächste Mal fragt, ob du ihr etwas erledigen kannst, dann zähle doch mal gedanklich ganz langsam bis 3, bevor du ja sagst. Hört sich albern an, macht aber eine ganze Menge mit dir. Wirst sehen
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28.06.2012, 08:19Inaktiver User
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
Mir ist ehrlich gesagt immer noch ziemlich unklar, wo Dein eigentliches Problem liegt?
Die Welt und auch Du werden nie perfekt sein. Wir alle sind dem Tod geweiht, werden Probleme haben, krank sein, das ist einfach so, drum freuen wir uns heute, wenns irgendwie geht. Aber es kann auch sein, wenn zu wenig Herausforderung ansteht, dass man sich Probleme sucht. Den Eindruck habe ich bei Dir, Du scheinst einen wachen Geist zu haben und darauf ausgerichtet zu sein und da kann das schon mal passieren, wenn zu viel Energie da ist und Du hast sicherlich mehr als andere. Vielleicht kannst Du ja ab und an im Hospiz ehrenamtlich helfen oder auf der Kinderpalliativstation und dabei auch über Dich etwas lernen und Dich ggf. sogar an paar kleinen Dingen freuen.
Selbsthilfebücher etc. sind alle gut und schön, aber individuell gehen sie meist nicht auf ein Problem und dessen Ursachen ein, die ggf. wesentlich tiefer liegen können, was Dich aber jetzt nicht unbedingt dazu anspornen soll Dich noch viel weiter auseinanderzunehmen, um Probleme zu finden. Vielleicht hast Du auch irgendwas, kann ja sein, aber auch das wird hoch kommen, wenns soweit ist und Du wirst schon Kraft haben es dann irgendwie zu lösen, wenns auch nicht sofort geht.
1,5 Jahre ist Dein Studium beendet und Du suchst und probierst - finde ich von der Zeitdauer her ok.
Dein Freund hat Dich verlassen, es hat nicht gepasst, Du bist mit einem schalen Gefühl, dass Du ihm nicht genügst zurückgeblieben. Hat er das so gesagt? Vielleicht hatten sich da auch nur 2 nach Perfektion strebende Menschen gefunden und ihm ging es genauso mit Dir. Das ist eben der Preis, wenn der Leistungsgedanke an erster Stelle steht, andere haben andere Gründe sich zu trennen, aber Trennungen gibt es bei den meisten Menschen, genau wie unglücklich laufende Beziehungen und selbstverständlich auch ein paar glückliche.
Und zum Nein sagen, klar ist es gut dies zu können und das kannst Du und wenn Du mehr Energie hast als andere und helfen kannst, dann freu Dich auch selbst daran, aber scheu Dich auch nie andere einmal zu bitten und etwas anzunehmen, selbst wenn es schwer fallen sollte.
Geändert von Inaktiver User (28.06.2012 um 08:23 Uhr)
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28.06.2012, 09:42Inaktiver User
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
jeder hat ja ab und an die gedanken "ich kann das nicht", "ich bin nichts wert, etc." und wenn man sich zu sehr darauf einlässt, dann wird das schon zum problem, weil es dann einem hindert am leben wirklich teilzunehmen.
ich hab mehr zeit als zuvor und dadurch konzentriere ich mich zu sehr auf meine negativen gedanken. ich bin natürlich gern beschäftigt und herausgefordert, aber durch das wahllose annehmen irgendwelcher herausforderungen werd ich nicht glücklicher. ich denke wirklich, dass der weg schon richtig ist (sachen ausprobieren, etc.) aber dass ich auch etwas finden muss, was ich wirklich gerne mache, weil mir das auch wichtig ist.
ich habe nicht wirklich den wettbewerbsriegel, es ist auch nicht so, dass ich perfekt sein möchte. es sind glaub ich eher minderwertigkeitskomplexe, dass ich glaube wenn ich mich nicht in jedem bereich anstrenge, nichts wert bin. ich habe nicht wirklich den drang besser als andere zu sein, oder perfekt zu sein. der tipp ist gut, und das mache ich inzwischen auch öfters, erst luftholen, bevor ich antworte und auch mal nein zu sagen oder eine aufgabe zu delegieren.
das weiß ich, glaub mir, ich arbeite ja auch schon in solch einem bereich, den du vorgeschlagen hast, auch noch ehrenamtlich dort zu arbeiten, wäre nicht möglich und auch nicht gut für die psyche, mir wurde auch schon in gesprächen abgeraten den zweiten job genau in dem gleichen bereich zu suchen.Die Welt und auch Du werden nie perfekt sein. Wir alle sind dem Tod geweiht, werden Probleme haben, krank sein, das ist einfach so, drum freuen wir uns heute, wenns irgendwie geht. Aber es kann auch sein, wenn zu wenig Herausforderung ansteht, dass man sich Probleme sucht. Den Eindruck habe ich bei Dir, Du scheinst einen wachen Geist zu haben und darauf ausgerichtet zu sein und da kann das schon mal passieren, wenn zu viel Energie da ist und Du hast sicherlich mehr als andere. Vielleicht kannst Du ja ab und an im Hospiz ehrenamtlich helfen oder auf der Kinderpalliativstation und dabei auch über Dich etwas lernen und Dich ggf. sogar an paar kleinen Dingen freuen.
auch wenn sich das irgendwie komisch anhört, ich mag es an der arbeit, dass mir bewusst wird, wie lächerlich oder welch luxusprobleme meine probleme sind, und dass ich mir oft denke, ich habe eigentlich keine probleme, sondern mache mir nur welche, das passt eigentlich alles so wie es ist.
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28.06.2012, 10:02Inaktiver User
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
Dann würde ich Dir in jedem Fall auch nicht raten, noch einen Job in diesem Bereich anzunehmen. Dann braucht es ggf. positiven und lustigen Ausgleich, also lieber die Comedy anstatt den Psychothriller. Vielleicht hilft es schon, wenn Du da auf Dich achtest und mehr Lockerheit in Dein Leben bringst als durchaus gerechtfertigen von mir aus ruhig auch oberflächlichen Ausgleich, der keinem weh tut. Perfekt wird das Leben eben nie sein und alle Probleme lassen sich nicht umgehen oder vorab vermeiden oder mit Leistung bekämpfen. Es wird vielleicht noch genug davon in Deinem Leben geben, also genieß auch etwas die Zeit Deiner jungen Jahre.
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28.06.2012, 10:08Inaktiver User
AW: das gefühl immer mehr tun zu müssen
Nein nicht jeder. Also ich hab sicher schon mal gedacht - ich kann das nicht - aber ich bin nichts Wert hab ich noch nie gedacht. Wieso sollte ich sowas auch denken. Ich kenne meinen Wert.
Und ein ich kann das nicht ist bei mir auch immer nur kurz - denn "kann ich nicht, gibt es nicht" weil man alles lernen kann wenn man will.
Du bist noch jung und setzt dich selbst unter Druck weil du was erreichen willst - das ist ja soweit auch in Ordnung.
Schlimm wirds doch erst, wenn man von dem Druck den man sich selbst macht krank wird.
Es wird noch genug Druck von aussen geben - im Job, in der Familie, der Beziehung - da sollte man sich selbst nicht auch noch diesen Druck machen.
Aber das lernen viele wirklich erst wenn sie mal gesundheitliche Probleme bekommen.
Mein Rat an dich wäre - z.B. Meditation, Yoga


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