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28.06.2012, 16:23
AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????
"Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"
Friedrich Nietzsche
"Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!
"Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!
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28.06.2012, 16:28
AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????
@Yagua
Post 65

du bringst auf den punkt was ich denke!"Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"
Friedrich Nietzsche
"Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!
"Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!
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28.06.2012, 16:28
AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????
Möglicherweise mag die TE keine Pornos,
und kann sie auch nicht als Teil seiner Privatsphäre akzeptieren.
Ich denke aber, es geht ihr eigentlich verstärkt um was anderes:
Wenn den einen was stört...egal was....und der andere willigt ein,
es zu ändern, aber in Wirklichkeit heimlich weitermacht.
So jemand ist nicht verläßlich.
Soll der jenige eben sagen, daß er es gar nicht ändern will.
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28.06.2012, 16:33
AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????
es wäre ehrlich und dann kann man gucken was passiert.
ich musste das meinem mann sagen, er konnte es nicht ändern weil er selber genug mit sich zu tun hatte, es kostete bei einer kleinen schwäche (kein betrug) unsere ehe. das war hart aber im nachhinein das einzig richtige.
er lernte auf eigenen beinen zu stehen, sich selber zu tragen und ich war frei mich fallen zu lassen zu dürfen.
so gesehen gesunden wir dadurch beide."Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"
Friedrich Nietzsche
"Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!
"Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!
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28.06.2012, 17:56
AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????
Heute sind die sozialen Normen immer mehr in Aufweichung begriffen, zugunsten der individuellen Freiheit.
Das bedeutet, dass man sich tatsächlich immer weniger darauf verlassen kann, dass ein bestimmtes Verhalten das normale, von allen erwünschte Verhalten ist. Man muss innerhalb von Beziehungen immer mehr aushandeln, wo die Grenzen eines jeden Partners liegen. Und hier ist es wichtig, dass man sich vom Partner nicht mehr zumuten lässt, als man aushalten möchte und kann.
Das erfordert manchmal Selbstbewußtsein, weil wenn Grenzen verschoben werden sollen, oft auch Druck ausgeübt wird im Sinne von "Nun stell dich mal nicht so an." Du hast jedes Recht, "dich anzustellen", wenn Dir etwas nicht behagt! Dein Partner hat nicht das Recht, allein die für Eure Partnerschaft gültigen Regeln aufzustellen - da hast Du ein gewaltiges Wort mitzureden. Im Zweifelsfall lautet dieses Wort: "Sorry, aber das läuft mit mir nicht. Wenn du unbedingt das willst, musst du dir dafür eine andere suchen." Mit dieser Konsequenz wirst Du Dich wohler fühlen, als mit einem Partner, der ständig versucht, Dir gegen Deine Widerstände seine Moral aufzuoktroyieren.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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28.06.2012, 18:27Inaktiver User
AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????
Ich kann natürlich nur von meiner Motivation sprechen. Wahrscheinlich liegt es an meinem fortgeschrittenen Alter: man sieht dann manche Dinge gelassener. Für monogam habe ich unsere Gattung ohnehin nie gehalten; allerdings sehe ich in langen Partnerschaften durchaus einen Sinn, vor allem wenn Kinder da sind. Und Scheidungen können wirtschaftlich alles zerstören, was einmal aufgebaut wurde.
Warum gehen so wahnsinnig viele Menschen heimlich fremd ? Ich bin ganz sicher: die meisten tun es heimlich, nicht weil sie so amoralisch sind, sondern weil sie dem Partner nicht wehtun und vor allem Bestehendes nicht gefährden wollen. Die meisten von uns haben diese zwei Seiten. Einerseits wollen wir den sicheren Hafen, andererseits das Abenteuer. Und, auch wenn´s jetzt Haue gibt, ich glaube, daß es Männern besonders schwer fällt, monogam zu sein. Sie sind von Natur aus nicht darauf ausgelegt. Natürlich gibt es auch männliche "Graugänse" (wobei ja die Biologen lustigerweise festgestellt haben, daß sogar die Graugänse fremdgehen - heimlich
).
Ich weiß, das klingt jetzt alles etwas platt; ich habe auch gaaaanz komplizierte Bücher gelesen, viel nachgedacht, anderen zugehört, natürlich über mich selbst nachgedacht, und bin irgendwann zu dem Schluß gekommen: solange mich mein Partner nicht demütigt, solange wir uns verstehen und miteinander lachen können, werden Seitensprünge für mich kein automatischer Trennungsgrund sein. Allerdings muß er sie für sich behalten: das ist eben meine Bedingung.
Ich bin aber sowieso jemand, der vom anderen nie alles wissen wollte und eigene Freiräume braucht.
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28.06.2012, 18:57
AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????
Honeysuckle-Rose,
ich finde es gut, daß ihr eine Regelung gefunden habt,
die auf Euch BEIDE paßt, und daß Ihr Euch auf diese Regelung verlassen könnt.
Bei der TE ist das anders,
offenbar gab es eine Regelung, aber die wurde durch ihren Mann nicht eingehalten.
Er hat heimlich weitergemacht.
Vielleicht ist er ja wirklich süchtig, so wie die TE vermutet,
aber dann könnte er doch offen sagen, daß er es nunmal dringend braucht,
und damit nicht aufhören kann.
Wie ich gelesen habe, geht die TE schon längere Zeit in Therapie,
damit sie SEINE Unzuverläßigkeit ertragen lernt, plus seine Lieblosigkeit.
Das ist doch verkehrte Welt.
Wie bei manchen Rauchern:
Da wird getönt: Ich höre auf... nur um bei der Beziehungsanbahnung vor Nichtrauchern gut dazustehen.
Aber dann wird....weil Sucht...weitergequalmt, natürlich heimlich.
Als ob das keiner riechen oder merken würde.
Sehr jämmerlich, sowas.Geändert von vox123 (28.06.2012 um 18:58 Uhr) Grund: Deutsch.
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28.06.2012, 18:59Inaktiver User
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28.06.2012, 19:02Inaktiver User
AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????
Das finde ich eben nicht.
Sondern einfach nur sehr menschlich.
Ich gehöre übrigens auch zu denen, die der TE geraten haben, sich nicht zu verbiegen und Dinge, die sie nicht akzeptieren kann, eben nicht zu akzeptieren.
Allerdings verstehe ich auch den Mann - daß er die Pornos z.B. eben heimlich weitergeguckt hat.
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28.06.2012, 19:17



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