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  1. Inaktiver User

    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe zwar keine Ahnung, was du mit diesem posting sagen willst - ich verstehe nämlich kein Wort. Und gerade der kategorische Imperativ im Sinne Kants ist ja der moralischen Anarchie nun diametral entgegengeetzt...
    Aber da du die Begriffe Schuld, Recht, Verurteilung und Gericht ins Spiel bringst: ein Seitensprung ist kein Straftatbestand.
    Und, ja, Klarheit wollen wir alle. Nur führen eben verschiedene Wege nach Rom.
    Das verstehe nun Einer.
    Ich schließe Begriffe aus und du unsterstellst mir sie ins Boot zu nehmen.
    Außerdem dachte ich, es geht nicht nur um Untreue.

    Sich hinterher anzuhören, nachdem man eindeutig belogen worden ist man sollte geschont werden oder die Wahrheit würde einen überfordern zeigt, dass man eben nicht Ernst genommen wird.
    Zumindest an der falschen Adresse.

    Das kann man nämlich auch vorher sagen.

  2. Inaktiver User

    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    @clara_II und nebenschauplatz

    Das hat nichts mit ausbeuten und abservieren zu tun. Wenn man vorab jemandem sagt, dass man an einer Beziehung nicht interessiert ist und keine Absichten hat sich zu verlieben und jeder weiß, dass man die Sache beenden kann, wenn man nicht mehr will, dann funktioniert das auch und ist in jedem Fall immer respektvoll. Es gilt ja für beide Seiten, auch mir wurde schon nach ein paar Wochen gesagt, dass der andere darauf keine Lust mehr hat. Gut, dann wird es wieder beendet. Bisher bin ich mit diesen Personen auch immer noch im Nachhinein befreundet oder zumindest in (nicht sexuellem) Kontakt.

    Wenn man jemanden kennenlernt, mit dem man sofort auf einer Wellenlänge liegt und sich in denjenigen "verguckt hat", derjenige aber sagt, dass er schwul ist, er aber gerne befreundet wäre. Und nach einiger Zeit stellt man fest, dass er doch der Traummann ist und man sich verliebt hat. Dann wirft man ihm doch auch nicht vor, dass er schwul ist oder dass er einen ausgenutzt hat und den anderen nicht wertschätzt, da er ja hätte wissen können, das die andere Person Single ist und schon am Anfang etwas verliebt war, er also darauf hätte Rücksicht nehmen können und lieber keine Freundschaft aufgebaut hätte.

  3. Inaktiver User

    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast Recht!

    Ich war in den letzten Wochen in einer intensiven Therapie und da wurde mir gesagt, dass ich mehr an mich denken soll, das machen was mir gut tut und das es mir gut geht, wenn ich in meiner Ehe die Liebe die ich brauche nicht bekomme, mir die guten Gewissens anderweitig holen kann und sogar soll........ich halt zuerst an mich denken soll, dann soll lange nichts mehr kommen und dann erst die anderen.

    Das war mir einfach zu hart und da fragte ich mich was mit Moral, Ethik und Vertrauen ist.

    Mir fällt es einfach schwer zu glauben, dass das was mein Mann gemacht hat dann menschlich zwar nicht so toll war, aber auch nichts schlimmes war und ich nicht rumjammern soll, sondern es genauso zu machen soll........
    .....aber nein, alle diese Therapeuten sagen mir, dass das völlig unnötig ist.........
    Liebe belinda,

    ich sehe das ähnlich wie sprachlos und floralina. Du musst wissen, was für dich wichtig ist und ob du an dieser Beziehung festhalten willst oder deine Moralvorstellung eine andere ist. Jeder muss für sich selbst definieren, was für ihn Freiheit bedeutet und ob diese Definition mit der des Partners kompatibel ist, egal was Therapeuten sagen.

    Ich glaube, wenn man seine eigene Freiheit leben kann und sich dieser bewusst ist, lässt man auch dem anderen seine Freiheiten, ohne darüber nachzudenken. Dann kann man lieben, ohne Bedingungen zu stellen. Eine Liebe die an Bedingungen geknüpft ist, ist mMn sowieso keine Liebe.

    Was ich damit sagen will, wenn man unterschiedliche Vorstellungen hat, gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder die des anderen ohne Einschränkung akzeptieren oder sich trennen. Wenn man aber erwartet, dass der andere (aus Liebe) sich an die Vorstellungen von einem selbst anpasst und etwas ändert, dann stellt man seine Liebe an Bedingungen und begrenzt die Freiheit des anderen.

    Es ist falsch, zu sagen: ICH würde aus Liebe zu meinem Partner mich aber ändern, warum kann er das nicht? Es ist falsch, weil man jemanden so lieben soll wie er ist. Wenn man das nicht kann (weil es einen vielleicht sogar verletzt), sollte man sich ggf. lieber trennen. Niemand sollte Erwartungen stellen.
    Geändert von Inaktiver User (25.06.2012 um 11:45 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....ich halt zuerst an mich denken soll, dann soll lange nichts mehr kommen und dann erst die anderen.
    Das war mir einfach zu hart und da fragte ich mich was mit Moral, Ethik und Vertrauen ist.
    Ich glaube nicht, dass das so hart ist und es auch keine Aufforderung sein soll egoistisch durch die Welt zu laufen. Natürlich ist es wichtig, für andere da zu sein, an andere zu denken und auch eigene Bedürfnisse zurückzustellen, es wäre schlimm und unmenschlich wenn das keiner mehr tun würde. ABER: das kann man erst (oder besser), wenn man sich selbst schon gefunden hat, seine eigenen Grenzen kennt und weiß was für einen selbst gut ist. Daher verstehe ich die Aufforderung des Therapeuten nicht als grundsätzlichen Rat zum Egoismus, sondern als einmaligen Rat zum Egoismus: finde zuerst dich selbst ohne auf andere Rücksicht zu nehmen. Danach kannst du auch viel wirkungsvoller an die Bedürfnisse anderer denken.

  5. Inaktiver User

    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liebe belinda,

    ich sehe das ähnlich wie sprachlos und floralina. Du musst wissen, was für dich wichtig ist und ob du an dieser Beziehung festhalten willst oder deine Moralvorstellung eine andere ist. Jeder muss für sich selbst definieren, was für ihn Freiheit bedeutet und ob diese Definition mit der des Partners kompatibel ist, egal was Therapeuten sagen.

    Ich glaube, wenn man seine eigene Freiheit leben kann und sich dieser bewusst ist, lässt man auch dem anderen seine Freiheiten, ohne darüber nachzudenken. Dann kann man lieben, ohne Bedingungen zu stellen. Eine Liebe die an Bedingungen geknüpft ist, ist mMn sowieso keine Liebe.

    Was ich damit sagen will, wenn man unterschiedliche Vorstellungen hat, gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder die des anderen ohne Einschränkung akzeptieren oder sich trennen. Wenn man aber erwartet, dass der andere (aus Liebe) sich an die Vorstellungen von einem selbst anpasst und etwas ändert, dann stellt man seine Liebe an Bedingungen und begrenzt die Freiheit des anderen.

    Es ist falsch, zu sagen: ICH würde aus Liebe zu meinem Partner mich aber ändern, warum kann er das nicht? Es ist falsch, weil man jemanden so lieben soll wie er ist. Wenn man das nicht kann (weil es einen vielleicht sogar verletzt), sollte man sich ggf. lieber trennen. Niemand sollte Erwartungen stellen.
    Es gibt da anscheinend noch eine dritte Option, denn mein Mann bemüht sich im Moment wahnsinnig um mich.

    Ich sagte ihm wie es in mir ausschaut und das ich SO nicht mit ihm leben mag. Ich fragte ihn ob er unter diesen Bedingungen mit mir zusammenbleiben möchte oder nicht. Es schaut im Moment nicht so aus, als ob sich meine Einstellung in nächster Zeit gravierend ändert............ich kriege ganz üble Panikattacken wenn ich nur daran denke ihm gewisse Freiheiten zu lassen.......ich kann einfach nicht.......bei aller Liebe und beim besten Willen......ich kann das auch nicht erzwingen.

    Mir tut das wahnsinnig leid und würde auch lieber lockerer sein.....so wie noch vor ein paar Jahren, bevor ich dieses Trauma hatte........aber die Zeit läßt sich nicht zurückdrehen.......die Angst sitzt so tief, das dauert sicher noch ganz lange bis ich ihm wieder vertrauen kann.

    Er hat die Wahl. Er kann bei mir bleiben, mit mir versuchen, dass ich über dieses Trauma hinwegkomme und MUSS sich dann anders verhalten oder wir müssen uns trennen.

    Dafür habe ich auch Jahre an Therapie gebraucht, das ich mich getraut hab sowas zu sagen. Ich hatte schreckliche Angst mich zu trennen......und doch.....es gibt doch nur zwei Möglichkeiten, entweder mein Mann arbeitet an sich und seinen Süchten oder wir müssen uns trennen.

    Ich habe schon mal versucht die Ratschläge von meinen Therapeuten zu beherzigen und mir jemanden für die Liebe zu suchen, aber leider ist das ganz schön in die Hose gegangen.

  6. Inaktiver User

    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    Belinda, du hast einen großen Schritt nach vorn getan, das finde ich prima. So wie sich dein letztes post liest, weißt du ja schon ganz gut, was du willst und was du auf keinen Fall möchtest Und du kannst es deinem Mann gegenüber vertreten. Diesen Mut schienst du vor einiger Zeit noch gar nicht zu haben, danach kann dein Therapeut also gar nicht so verkehrt sein. Du hast mit seiner Hilfe einen Weg gefunden und eingeschlagen, mit dem du dich besser zu fühlen scheinst.

    Lockerer zu sein in dieser Beziehung so wie du es früher gemacht hast, tut dir nicht gut. die Erfahrung hast du gemacht. Allein schon der Gedanke daran versetzt dich in Panik, das ist dann wirklich eindeutig. Du schreibst von einem Trauma. Betrifft es deine Ehe? Du schreibst weiterhin von den Süchten deines Mannes. Hat dein Trauma etwas mit diesen Süchten zu tun?

    So ganz verstehe ich den Rat des Therapeuten nicht, nämlich dass du dir jemanden für die Liebe suchen sollst. War es unmißverständlich, dass er dir geraten hat eine sexuelle Beziehung zu einem Mann aufzunehmen? Eine reine Bettgeschichte? Also das könnte ich auch nicht, das würde bei mir auch voll daneben gehen. Bevor es so weit käme, wäre ich schon Hals über Kopf verliebt. Da wäre meine Ehe hinüber (obwohl, man weiß ja nicht, wie so ein Liebhaber sich verhalten würde, es könnte die Katastrophe total ergeben!!!)

  7. Inaktiver User

    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Belinda, du hast einen großen Schritt nach vorn getan, das finde ich prima. So wie sich dein letztes post liest, weißt du ja schon ganz gut, was du willst und was du auf keinen Fall möchtest Und du kannst es deinem Mann gegenüber vertreten. Diesen Mut schienst du vor einiger Zeit noch gar nicht zu haben, danach kann dein Therapeut also gar nicht so verkehrt sein. Du hast mit seiner Hilfe einen Weg gefunden und eingeschlagen, mit dem du dich besser zu fühlen scheinst.

    Lockerer zu sein in dieser Beziehung so wie du es früher gemacht hast, tut dir nicht gut. die Erfahrung hast du gemacht. Allein schon der Gedanke daran versetzt dich in Panik, das ist dann wirklich eindeutig. Du schreibst von einem Trauma. Betrifft es deine Ehe? Du schreibst weiterhin von den Süchten deines Mannes. Hat dein Trauma etwas mit diesen Süchten zu tun?

    So ganz verstehe ich den Rat des Therapeuten nicht, nämlich dass du dir jemanden für die Liebe suchen sollst. War es unmißverständlich, dass er dir geraten hat eine sexuelle Beziehung zu einem Mann aufzunehmen? Eine reine Bettgeschichte? Also das könnte ich auch nicht, das würde bei mir auch voll daneben gehen. Bevor es so weit käme, wäre ich schon Hals über Kopf verliebt. Da wäre meine Ehe hinüber (obwohl, man weiß ja nicht, wie so ein Liebhaber sich verhalten würde, es könnte die Katastrophe total ergeben!!!)
    Ja, im Moment gehts mir relativ gut, ich bin selbst überrascht wie mutig ich geworden bin.

    Und dieses Trauma habe ich wegen der Pornosucht meines Mannes gekriegt. Also nicht sofort wegen der Pornos, das war zwar ein Schlag, als ich dahinter kam, aber das Trauma deswegen kriegte ich erst später. Erst als ich merkte das er mich belog nur um vorm PC sitzen zu können und .....naja......Er immer wieder versprach es sein zu lassen und ich dann auf den PC's der Kinder diesen Schei.. gefunden hab......es einfach total ausartete Er setzte dann dem ganzen noch einen drauf und da legte sich bei mir ein Schalter um.

    Die Therapeuten meinen es nur gut mit ihrem Rat, denn mein Mann ist von Natur aus richtig egoistisch. Bei ihm ist es so, dass er erst an sich denkt und dann kommt Lichtjahre nichts, dann seine Arbeit und irgendwann dann seine Familie.

    Inzwischen weiß ich zwar, dass das keine Bösartigkeit von ihm ist, sondern er ist einfach so.

    Er bemüht sich zwar sehr mir seine Liebe zu zeigen, aber da unterscheiden sich unsere Vorstellungen gravierend. Er ist tatsächlich vom Wesen einfach so. Er kann sich überhaupt nicht in andere einfühlen und meint, alles was ihm gefällt mögen alle und was er nicht mag, mögen andere auch nicht bzw. was er nicht braucht, brauchen andere auch nicht. Und ganz schlimm war, dass er tatsächlich meinte, dass Männer mehr Rechte in Bezug auf Sex haben als Frauen. Erst mit der Zeit hat er begriffen, dass Frauen auch gerne Sex haben, gerne einen Orgasmus hätten, auch sexuelle Wünsche haben usw. Wenn er meint, dass Tränen völlig unnötig sind, er nicht versteht WARUM, dann sieht er keinen Grund einen zu trösten. Das war so als meine Tante starb, da weinte ich mir wochenlang die Augen aus. Mein Mann konnte das überhaupt nicht nachvollziehen, deshalb schaffte er es nicht mich in den Arm zu nehmen oder nur ein paar nette Worte zu sagen.

    Ich mag ihn aber trotzdem wahnsinnig gerne und trennen möchte ich mich im Moment zumindest auf keinen Fall, da müsste schon die große Liebe um die Ecke kommen.

    Mir fehlt aber dieses Gefühl geliebt zu werden. Ich wünschte mir jemanden der mich in den Arm nimmt wenns mir schlecht geht, jemanden dem es wichtig ist das es mir gutgeht, der versteht wie ich mich fühle............

    Auch sexuell, ich mag jetzt nicht sagen das uns Welten trennen, aber wir sind doch sehr unterschiedlich. Ihm reicht ab und zu mal und zack zack, ich dagegen bin sehr liebebedürftig, mag es eigentlich wesentlich öfter und wesentlich länger........

    Und ich bin auch so mit dem verlieben wie Du schreibst und bin nicht jemand der soviel Liebe in sich hat, dass für jeden etwas bleibt. Bei mir ist Liebe schon wie ein Kuchen, umso mehr Leute umso kleiner die Stücke, ich schaff das dann einfach nicht das sich die Liebe vermehrt.
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2012 um 06:46 Uhr)

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    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    @belinda: Das klingt schwierig, aber vllt. könnt ihr es schaffen.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    Puh Belinda, 2 Punkte sind mir aufgefallen

    Ich mag ihn aber trotzdem wahnsinnig gerne und trennen möchte ich mich im Moment zumindest auf keinen Fall, da müsste schon die große Liebe um die Ecke kommen.

    Dass zeigt schon, dass Du nicht so unreflektiert bist um zu sehen, dass so etwas passieren kann und zeigt auch an, dass Du so etwas gegenüber auch nicht völlig verschlossen bist....

    Und

    Mir fehlt aber dieses Gefühl geliebt zu werden. Ich wünschte mir jemanden der mich in den Arm nimmt wenns mir schlecht geht, jemanden dem es wichtig ist das es mir gutgeht, der versteht wie ich mich fühle............

    Das finde ich sehr bezeichnend, weiss er das?
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  10. Inaktiver User

    AW: Moral, Ethik, Vertrauen.......????

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt da anscheinend noch eine dritte Option, denn mein Mann bemüht sich im Moment wahnsinnig um mich.

    Mir tut das wahnsinnig leid und würde auch lieber lockerer sein.....

    Er hat die Wahl. Er kann bei mir bleiben, mit mir versuchen, dass ich über dieses Trauma hinwegkomme und MUSS sich dann anders verhalten oder wir müssen uns trennen.

    Inzwischen weiß ich zwar, dass das keine Bösartigkeit von ihm ist, sondern er ist einfach so.

    Er bemüht sich zwar sehr mir seine Liebe zu zeigen, aber da unterscheiden sich unsere Vorstellungen gravierend. Er ist tatsächlich vom Wesen einfach so. Er kann sich überhaupt nicht in andere einfühlen und meint, alles was ihm gefällt mögen alle und was er nicht mag, mögen andere auch nicht bzw. was er nicht braucht, brauchen andere auch nicht.

    Ich mag ihn aber trotzdem wahnsinnig gerne und trennen möchte ich mich im Moment zumindest auf keinen Fall, da müsste schon die große Liebe um die Ecke kommen.

    Ach herrje,
    du nimmst ihn in Schutz, entschuldigst sein Verhalten und es tut dir leid, dass du ihm jetzt auch noch Stress machst.

    Sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Was tut er denn um nun bei dir zu bleiben? Geht er in Therapie? So wie du jahrelang? Wie arbeitet er denn an sich? Oder ist er jetzt nur einige Zeit freundlich bis du Ruhe gibst und fällt dann in sein altes Muster zurück oder macht es dann (noch) heimlicher?

    Du glaubst doch nicht wirklich, dass er sich ändert nur weil du ihm sagst, dass du dich ansonsten trennst. So nach dem Motto: Schalter umgelegt, jetzt wird alles gut? Wenn er tatsächlich "süchtig" ist wird das wohl nicht funktioniern. Er weiß, dass du seit Jahren ein "Trauma" hast, aber erst jetzt unter Druck verspricht er dass er sich ändert. Selbst wenn er es ernsthaft! versucht (und das hoffe ich für dich) musst du dir im Klaren darüber sein, dass er nicht von heute auf morgen der verständnisvolle Partner wird der dir seine Liebe zeigen kann. Wie viel Kraft hast du noch um diesen Weg mitzugehen?

    Und trennen willst du dich eigentlich nur, wenn eine neue Liebe um die Ecke kommt. Weil du lieber die Pornosucht deines Mannes erträgst als alleine zu sein.

    Puuuh. Ich wünsche dir alles Gute und dass du daran nicht kaputt gehst.

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