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  1. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    woher weiß sie das nur?
    Aus einem anderen Strang. Du weißt also nicht merh, worüber wir beide vor … 5 oder 6 Monaten mal geschrieben haben? Da sahst du auch noch anders aus (bzw. dein Avatar).
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist EM ... "dein Bart für Deutschland" ... schon davon gehört?
    Um Gottes Willen, was ist das? ("Isch 'abe keine Fernseher.") EM habe ich schon gehört.

  2. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aus einem anderen Strang. Du weißt also nicht merh, worüber wir beide vor … 5 oder 6 Monaten mal geschrieben haben? Da sahst du auch noch anders aus (bzw. dein Avatar).

    Um Gottes Willen, was ist das? ("Isch 'abe keine Fernseher.") EM habe ich schon gehört.
    ähmm ... ehrlich gestanden ... nicht so wirklich. Jedenfalls nicht mehr über welches Thema.
    Stimmt, das war ein anderer Anvatar. Die beiden Avatare haben aber zum Glück nicht viel mit der Realität zu tun

    Na Fuuuußball ... zumindest Länderspiele sehe ich mir auch an.
    Es gibt da so eine Bewegung ... solange Deutschland im Turnier ist wird sich nicht rasiert.

  3. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Ein Beispiel: ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen. Wenn da jemand in Not ist, tun sich die Nachbarn zusammen und besprechen sich, wie man wirkungsvoll helfen kann und helfen ungefragt z.B. wird dann das Vieh gefüttert, Kühe gemolken, Ernte eingebracht. Wenn jemand gestorben ist, kommen die Nachbarn persönlich vorbei und leisten Gesellschaft, damit der Hinterbliebene über die ersten Stunden und Tage kommt. Man sitzt zusammen und spricht über den Verstorbenen, sagt, was er einem bedeutet hat und erzählt Anekdoten. Man weint zusammen und lacht auch in so einer Situation zusammen. Ich habe das früher selbst erfahren, als ein naher Verwandter von mir ganz plötzlich gestorben ist und habe erfahren, dass das sehr tröstlich ist.
    Mittlerweile wohne ich seit vielen Jahren in der Stadt und vor einigen Wochen ist mein Vater gestorben. Von meinen Bekannten/Freundinnen kamen kurze knappe E-Mails "herzliches Beileid". Da hätte ich mir eigentlich etwas Persönlicheres gewünscht.

  4. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Oh, ja … das wäre eine Situation, in der ich das Gefühl hätte, eine E-Mail ist zu wenig und gleichzeitig denken würde, aber immerhin haben sie sich gemeldet. Und dann geht ein unnötiges inneres Hin- und Her los und an sich würde man sich besser fühlen, wenn man einfach sagt: "Da war ich enttäuscht."
    War das so für dich?
    Gab es auch Freunde, die dir geschrieben oder dich angerufen haben oder sogar zu Besuch gekommen sind?

    (Ich würde dir jetzt gern etwas Liebes schreiben, aber letzten Endes fällt mir auch nur ein.)

    Es ist sehr schön, dass du diesen Zusammenhalt und dieses Eingebettet-sein von Leben und Tod in deinem Dorf erlebt hast. Ich könnte mir vorstellen, dass man davon auch etwas Gutes mit hinaus ins Leben nimmt.

  5. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Ja, das stimmt. Es ist immer so hilfreich, wenn in schweren Stunden Freunde vorbeikommen und sich hinsetzen, da sind, reden und auch mal etwas anpacken. Ich habe es auch so erlebt. Aber ob es heutzutage noch so laufen würde, bezweifle ich. Es ändert sich vieles im Laufe der Jahre.

  6. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, das stimmt. Es ist immer so hilfreich, wenn in schweren Stunden Freunde vorbeikommen und sich hinsetzen, da sind, reden und auch mal etwas anpacken. Ich habe es auch so erlebt. Aber ob es heutzutage noch so laufen würde, bezweifle ich. Es ändert sich vieles im Laufe der Jahre.
    Wobei ich gar nicht die Zeiten anklagen will!

    Es ist doch so, dass bestimmte Menschen sofort die Koffer packen und zu jemanden fahren würden, um dort die Kinder zu versorgen, wenn deren Mutter erkrankt ist. Der gleiche Mensch würde aber um's Verrecken nicht zwei Stunden auf dem Sofa sitzen und Probleme erörtern.
    Ich bin der Typ, der mit Mitgefühl, Interesse und einem offenen Ohr reagiert. Das fällt mir leicht und ich wünsche es mir auch von anderen für mich. Wohingegen vielleicht eine Freundin gerade insgeheim beklagt, dass ich ihr doch ruhig beim Umbau des Hauses hätte helfen können. Wer weiß …

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    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Meine beste Freundin hat für mich immer alles stehen lassen,als ich sie brauchte und andersrum genauso..das ist für mich in einer Freundschaft so,dachte ich..wir kannten uns über zehn Jahre..dann ist sie ganz plötzlich gestorben..von einem Tag auf den anderen war sie nicht mehr da..und es war keiner da,mit dem ich reden konnte,so wie sie,die mich immer getröstet und aufgebaut hat!!! Und die anderen sog. Freunde haben sich einfach gar nicht mehr gemeldet..ich war immer für alle da,wenn es ihnen schlecht ging..das hat mir schmerzlich die Augen geöffnet über Freundschaft..ich kann eigentlich seitdem niemanden meine Freundin nennen..ich lasse es gar nicht mehr zu,mich so auf einen Menschen einzulassen...außer bei meinem Partner..traurig aber war..ich denke jedesmal,dass ich nur ausgenutzt werde..und da mach ich nicht mehr mit..traurig..

  8. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann geht ein unnötiges inneres Hin- und Her los und an sich würde man sich besser fühlen, wenn man einfach sagt: "Da war ich enttäuscht."
    War das so für dich?
    Gab es auch Freunde, die dir geschrieben oder dich angerufen haben oder sogar zu Besuch gekommen sind?

    (Ich würde dir jetzt gern etwas Liebes schreiben, aber letzten Endes fällt mir auch nur ein.)

    Es ist sehr schön, dass du diesen Zusammenhalt und dieses Eingebettet-sein von Leben und Tod in deinem Dorf erlebt hast. Ich könnte mir vorstellen, dass man davon auch etwas Gutes mit hinaus ins Leben nimmt.
    Ja, ich war auch enttäuscht und es kam nichts nach diesbezüglich.

    Trost kam aus einer völlig unerwarteten Ecke. Die Frau, die seit einigen Wochen bei mir putzt, hat mich sehr getröstet. Wir führen mitunter wunderbare Gespräche seither.

    Und ja, von diesen schönen Gepflogenheiten in meinem Heimatdorf hab ich viel mitgenommen "hinaus ins Leben", ich habe einen roten Faden, an dem ich mich entlanghangele ;-)

    Danke für den Knuddler ;-)

  9. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    @ Yvosonic: das ist ja auch eine ganz traurige Geschichte mit Deiner Freundin. Vielleicht kommt irgendwann die Zeit, zu der Du Dich wieder mehr einlassen kannst auf neue Menschen. Im Prinzip bin ich davon überzeugt, dass das Gute, was wir aussenden, irgendwann auf irgend eine Art zu uns zurück kommt.

  10. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei ich gar nicht die Zeiten anklagen will!

    Es ist doch so, dass bestimmte Menschen sofort die Koffer packen und zu jemanden fahren würden, um dort die Kinder zu versorgen, wenn deren Mutter erkrankt ist. Der gleiche Mensch würde aber um's Verrecken nicht zwei Stunden auf dem Sofa sitzen und Probleme erörtern.
    Ich bin der Typ, der mit Mitgefühl, Interesse und einem offenen Ohr reagiert. Das fällt mir leicht und ich wünsche es mir auch von anderen für mich. Wohingegen vielleicht eine Freundin gerade insgeheim beklagt, dass ich ihr doch ruhig beim Umbau des Hauses hätte helfen können. Wer weiß …
    Siehst du da einen Unterschied zwischen Männern und Frauen? Ich meine damit die Art der Hilfestellung in einer Freundschaft.
    Ich habe z.B. zwei beste, männliche Freunde. Jeder kann sich darauf verlassen, dass sie sofort da sind, wenn Not am Mann ist. Nun ist die Hilfe da meist eher praktischer Natur. Bei anderen gefühlsbedingten "Notfällen" ist man sicher auch da, aber es beschränkt sich dann eher auf die Anwesenheit. Man trinkt vielleicht zusammen ein paar Bier, detailiert über das Problem gesprochen wird aber selten.
    Das ist auch nicht nötig, zumindest nicht solange der andere keine Lösung bietet.
    Bei Frauen (einer guten Bekannten von mir) finde ich das eher schwierig. Ich kann zwar zuhören, aber meist nicht helfen. Mich frustriert sowas irgendwie, aber solange es ihr hilft.
    Frauen sind da anders gestrickt.

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