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  1. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Sie hatte sich nur gewundert, das ich mich nicht mehr melde, hatte aber keineswegs den Gedanken, es könnte an ihr liegen.
    Also ich würde mir da schon Gedanken machen.
    Aber genau das kann dich krank machen, wenn es zu ausgeprägt ist.
    Ziel wäre doch, dass jeder sagt, wenn er verärgert ist, dann weiß der andere wenigstens, woran er ist.
    Gut, ich habe Angst vor solchen Situationen …, dass jemand mir sagen könnte, dass er mein Verhalten nicht in Ordnung fand. Aber offene Verhältnisse haben die Chance auf Wandel und auf einen angemessene, wertschätzenden Umgang miteinander.

    Mit deiner Freundin war das Fass dann wohl irgendwann einfach voll.

    Ein Bekannter, der ebenfalls dabei war, fand es auch sehr seltsam und erst nach dieser Bestätigung durch ihn konnte ich wirklich wütend sein, aber dann richtig!
    Dann geht es dir ja wie mir, dass die anderen dir deine Gefühle spiegeln sollen und dass du diese Bestätigung brauchst. Das muss man ja nicht gleich ändern, es ist ja nicht schlimm, erklärt aber vielleicht manches. Für mich war es hilfreich, dieses Wechselspiel überhaupt wahrzunehmen.

    Mir geht es ähnlich, es ist ja nicht so, das man selbst keine Probleme hätte!
    Ich hätte halt sagen sollen: "Ich kann nicht versprechen, ob ich mich melde. Ich habe gerade genug um die Ohren." Wer das nicht verstanden hätte …, wäre kein Mensch, der es gut mit mir meint.

    Mir fällt es schon schwer, nein zu sagen, aber ich lerne es gerade.
    Natürlich ist das gut! Es kann aber auch mal sein, dass es den anderen nicht gefällt und dass mal eine Freundin schwer enttäuscht ist.
    Ich denke, jeder wird mal enttäuscht und enttäuscht selbst auch andere Menschen. Das bleibt nicht aus.

    Ist das so?
    Ich wäre für solche ehrlichen Denkanstöße sehr dankbar.
    Meine Freundin hätte halt auch gern eine emotionalerer Reaktion von mir und keine sachliche Erklärung, warum ihr Partner sich vielleicht so oder so verhält. Sie empfindet das dann so, als wenn ich zu ihm halten würde. Das ist aber gar nicht der Fall.

    Natürlich ist man in guten Zeiten toleranter, aber ich vergesse dabei nie, das ich mich auf manche Personen nicht mehr verlassen kann, sollte es mal wieder anders sein.
    Das solltest du auch nicht vergessen!

    Ja ich finde auch, das sie das können müßten oder auch mal auf den Tisch hauen, das es jetzt langsam mal reicht, da wären wir wieder bei der Frage: Sind das wirklich Freunde?
    Gibst du damit nicht die Verantwortung ab? Die anderen sollen handeln? Das, was wir am ehesten beeinflussen können, sind nun Mal wir selbst …
    Viele sind nur sehr gute Bekannte, wie ich gerade feststelle.
    Und wen ich als wahren Freund empfinde, hängt anscheinend immer von meinen aktuellen Bedürfnissen und der momentanen Verfassung des anderen ab. Es wabert also ständig, mal ist Person A näher eine einem dran, mal B, mal C. Keiner ist nur gut oder nur indiskutabel.

  2. gesperrt

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    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber genau das kann dich krank machen, wenn es zu ausgeprägt ist.
    Ziel wäre doch, dass jeder sagt, wenn er verärgert ist, dann weiß der andere wenigstens, woran er ist.
    Gut, ich habe Angst vor solchen Situationen …, dass jemand mir sagen könnte, dass er mein Verhalten nicht in Ordnung fand. Aber offene Verhältnisse haben die Chance auf Wandel und auf einen angemessene, wertschätzenden Umgang miteinander.
    Hi Fenimi,
    habe ich etwas anderes geschrieben, genau das wollte ich doch tun.

    Dann geht es dir ja wie mir, dass die anderen dir deine Gefühle spiegeln sollen und dass du diese Bestätigung brauchst. Das muss man ja nicht gleich ändern, es ist ja nicht schlimm, erklärt aber vielleicht manches. Für mich war es hilfreich, dieses Wechselspiel überhaupt wahrzunehmen.
    Ich komme hier grad nicht mehr mit.
    Ich habe mich aufgrund ihrer Lebensumstände vorher einfach nicht getraut, ihr meine Meinung zu sagen.
    Meine beste Freundin meinte, pass dich an, nimm sie so, wie sie ist, obwohl sie ihr selber oft auf den Keks geht und sogar manchmal froh ist, nicht mehr hier zu leben und sich nicht ständig kümmern zu müssen, gleichzeitig hat sie deswegen aber ein schlechtes Gewissen und meldet sich dann doch aus Pflichtgefühl bei ihr.
    Das hat sie mir selbst gesagt und nein das ist nicht mehr mein Weg, das sehe ich nicht mehr ein.

    Ich hätte halt sagen sollen: "Ich kann nicht versprechen, ob ich mich melde. Ich habe gerade genug um die Ohren." Wer das nicht verstanden hätte …, wäre kein Mensch, der es gut mit mir meint.
    Stimmt.

    Meine Freundin hätte halt auch gern eine emotionalerer Reaktion von mir und keine sachliche Erklärung, warum ihr Partner sich vielleicht so oder so verhält. Sie empfindet das dann so, als wenn ich zu ihm halten würde. Das ist aber gar nicht der Fall.
    Will sie von dir nun eine ehrliche Meinung oder nicht?
    Mal davon abgesehen, das ich das fies finde, wie sie dich damit zwischen die Stühle setzt und du am Ende eigentlich nur verlieren kannst, egal was du sagst.

    Gibst du damit nicht die Verantwortung ab? Die anderen sollen handeln? Das, was wir am ehesten beeinflussen können, sind nun Mal wir selbst …
    Ich bin so ein Mensch, ich handle meistens so!

    Viele sind nur sehr gute Bekannte, wie ich gerade feststelle.
    Und wen ich als wahren Freund empfinde, hängt anscheinend immer von meinen aktuellen Bedürfnissen und der momentanen Verfassung des anderen ab. Es wabert also ständig, mal ist Person A näher eine einem dran, mal B, mal C. Keiner ist nur gut oder nur indiskutabel.
    Das geht mir auch so, aber auch nur, weil ich leider keine wirklich engen Freunde habe.

    LG Milk_

  3. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Hi Fenimi,
    habe ich etwas anderes geschrieben, genau das wollte ich doch tun.
    Genau, du hast ihr geschrieben, dass dich manches stört. Du warst so ehrlich und hast etwas für die Lebendigkeit und den Fortbestand eurer Freundschaft getan.
    Allerdings konntest du ihre Reaktion nicht verstehen, da du dich anders verhalten würdest.
    Du schriebst:
    Also ich würde mir da schon Gedanken machen.
    Darauf habe ich mich bezogen. Du würdest dir Gedanken machen, was du falsch gemacht haben könntest und erwartest das Gleiche von ihr. Und da wies ich daraufhin, dass das krank machen kann, wenn man es in zu starkem Maße tut.
    Du kannst ihr ja nicht vorwerfen, dass sie sich nicht kaputt macht.
    Wenn sie aber deine Wünsche abwiegelt oder für falsch erklärt, dann solltest du dich vor so einer Behandlung schützen.

    Ich komme hier grad nicht mehr mit.
    Du hast ja erst gemerkt, dass du wütend bist, als der Bekannte sich ähnlich äußerte, du brauchtest also seine Bestätigung. Wie gesagt, das ist nicht schlimm. Nur wäre es noch besser, wenn du diese Bestätigung von außen irgendwann nicht mehr brauchst. Auch mit diesem Bedürfnis nach Bestätigung kann man Freunde überfordern (vielleicht ist das auch bei meiner Freundin der Fall, die möchte, dass ich sage, ihr Partner sei im Unrecht).

    Das hat sie mir selbst gesagt und nein das ist nicht mehr mein Weg, das sehe ich nicht mehr ein.
    Genau, du ziehst die Grenze, über die du nicht mehr gehen willst.

    Will sie von dir nun eine ehrliche Meinung oder nicht?
    Gute Frage!

    Mal davon abgesehen, das ich das fies finde, wie sie dich damit zwischen die Stühle setzt und du am Ende eigentlich nur verlieren kannst, egal was du sagst.
    Aha, darüber habe ich noch nie nachgedacht.
    Bisher habe ich vermutet, dass meine sachliche Art, etwas zu betrachten und zu analysieren, eben nicht jedermanns Sache ist. Manchmal ist es sehr hilfreich, jemanden wie mich zu haben, der eine Sache sehr differenziert und ohne schnelle Parteinahme wahrnimmt.

    Irgendwo habe ich mal den Begriff "Feigheit vor dem Freund" gelesen, das wäre der Fall, wenn man ihm nach dem Mund redet. Und wie war das? "Sei deinem Freund ein hartes Ruhekissen." So ähnlich heißt es in einem Roman, damit ist auch die Ehrlichkeit dem Freund gegenüber gemeint, zu der Mut gehört.

    Ja, ich bin für Ehrlichkeit, auch mir selbst gegenüber. Man kann alles sagen, es nur die Frage wie!!! Das ist ganz entscheidend. Ich kann es gar nicht vertragen, wenn mir jemand, und sie es in guter Absicht, seine Meinung um die Ohren haut.

  4. gesperrt

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    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Darauf habe ich mich bezogen. Du würdest dir Gedanken machen, was du falsch gemacht haben könntest und erwartest das Gleiche von ihr.
    Genau das ist hier doch das Thema oder?
    Ein bißchen mehr Empathie würde mir da schon gefallen, zumal sie selbst auf eine andere Frau stinkig ist, die mich in ihren Augen sehr ausgenutzt hat.
    Im Endeffekt erlebe ich mit ihr gerade dasselbe nochmal!

    Du hast ja erst gemerkt, dass du wütend bist, als der Bekannte sich ähnlich äußerte, du brauchtest also seine Bestätigung. Wie gesagt, das ist nicht schlimm. Nur wäre es noch besser, wenn du diese Bestätigung von außen irgendwann nicht mehr brauchst.
    Damit hast du total Recht.

    Auch mit diesem Bedürfnis nach Bestätigung kann man Freunde überfordern (vielleicht ist das auch bei meiner Freundin der Fall, die möchte, dass ich sage, ihr Partner sei im Unrecht).
    Den Satz verstehe ich im Zusammenhang mit meinem Problem allerdings nicht.

    Aha, darüber habe ich noch nie nachgedacht.
    Bisher habe ich vermutet, dass meine sachliche Art, etwas zu betrachten und zu analysieren, eben nicht jedermanns Sache ist. Manchmal ist es sehr hilfreich, jemanden wie mich zu haben, der eine Sache sehr differenziert und ohne schnelle Parteinahme wahrnimmt.
    Natürlich ist es das, allerdings hab ich das Gefühl, das deine Freundin da eher eine Komplizin sucht als einen Rat. Damit sie Verstärkung hat und ihrem Freund unter die Nase reiben kann, das du sein Verhalten auch doof findest.
    Bei solchen Geschichten ist man immer der Blöde, da würde ich mich so in der Form garnicht mit reinziehen lassen!

    Irgendwo habe ich mal den Begriff "Feigheit vor dem Freund" gelesen, das wäre der Fall, wenn man ihm nach dem Mund redet. Und wie war das? "Sei deinem Freund ein hartes Ruhekissen." So ähnlich heißt es in einem Roman, damit ist auch die Ehrlichkeit dem Freund gegenüber gemeint, zu der Mut gehört.
    Das gefällt mir.

    Ja, ich bin für Ehrlichkeit, auch mir selbst gegenüber. Man kann alles sagen, es nur die Frage wie!!! Das ist ganz entscheidend. Ich kann es gar nicht vertragen, wenn mir jemand, und sie es in guter Absicht, seine Meinung um die Ohren haut.
    Tatsächlich?
    Denkst du nicht wenigstens ein bißchen drüber nach?
    Klar ist das nicht die feine Art, aber ich würde trotzdem überlegen, ob der andere nicht Recht hat.
    Und ich würde diese Ehrlichkeit sehr schätzen!

    LG Milk_

  5. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Genau das ist hier doch das Thema oder?
    Ein bißchen mehr Empathie würde mir da schon gefallen, (…)
    Das Thema "Erwartungen in Freundschaften" ist der Oberbegriff, der ganz viele Unterthemen zulässt:

    - Ist es normal und berechtigt Erwartungen an Freunde zu haben?
    - Tut es mir gut, Erwartungen zu haben?
    - Wie viele Erwartungen verträgt eine Freundschaft?
    - Wie geht man mit seinen eigenen Erwartungen und wie mit denen der anderen um?
    - Usw.

    Ich sage nicht: "Warum habt ihr nur so wenig Empathie?"
    Ich sage: "Ich wünsche mir Empathie und ich bin furchtbar traurig, weil da fast gar nichts kam, gerade als ich es am meisten gebraucht hätte."

    Den Satz verstehe ich im Zusammenhang mit meinem Problem allerdings nicht.
    Ich habe ja hier im Strang für mich rausgefunden, dass es nicht so richtig in eine Freundschaft passt, wenn der andere einem die eigenen Gefühle bestätigen oder sogar abnehmen soll. Freie, selbstbewusste, erwachsene Menschen gehen anders miteinander um. Wir brauchen das nun mal, gut. Aber wir sollten aufpassen, dass wir andere nicht überfordern oder instrumentalisieren.

    Natürlich ist es das, allerdings hab ich das Gefühl, das deine Freundin da eher eine Komplizin sucht als einen Rat.
    Kann gut sein, muss ich mal drüber nachdenken … Ich vermute, sie wünscht sich jemanden, der bedingungslos auf ihrer Seite steht. "Wer mich liebt, ist meiner Meinung." Vielleicht so?
    Oder besser: "Wer mich liebt, stellt sich auf meine Seite und gegen denjenigen, der mir Verdruss bereitet."
    Während ich sage: "Wenn du das Problem von der und der Seite betrachtest, entwickelst du vielleicht mehr Verständnis für die Bedürfnisse des anderen und es lässt sich am Ende eine Lösung finden. Dann seid ihr keine Gegner mehr."

    Damit sie Verstärkung hat und ihrem Freund unter die Nase reiben kann, das du sein Verhalten auch doof findest.
    Bei solchen Geschichten ist man immer der Blöde, da würde ich mich so in der Form garnicht mit reinziehen lassen!
    Muss ich mal drauf achten. Obwohl ich mir sicher bin, dass sie ihrem Freund nicht sagen würde: "Die Fenimi meint auch …"

    Denkst du nicht wenigstens ein bißchen drüber nach?
    Natürlich denke ich über den Inhalt nach, aber die Form vertrage ich nicht.
    Ich will nicht so scharf angegangen werden. So ein dickes Fell habe ich nicht.
    Und ich blaffe andere auch nicht so an. Menschen, die das tun, vertragen es bei anderen vielleicht eher.
    Ein gewisser Respekt und eine gewisse Distanz sollte für meinen Geschmack schon eingehalten werden.

  6. gesperrt

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    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Hi Fenimi!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sage nicht: "Warum habt ihr nur so wenig Empathie?"
    Ich sage: "Ich wünsche mir Empathie und ich bin furchtbar traurig, weil da fast gar nichts kam, gerade als ich es am meisten gebraucht hätte."
    Ich habe mir ehrlich gesagt mehr von diesem Austausch hier versprochen, anscheinend sprechen wir unterschiedliche Sprachen.
    Leider fehlt mir für ständiges wiederholen einfach die Zeit.

    Ich habe ja hier im Strang für mich rausgefunden, dass es nicht so richtig in eine Freundschaft passt, wenn der andere einem die eigenen Gefühle bestätigen oder sogar abnehmen soll. Freie, selbstbewusste, erwachsene Menschen gehen anders miteinander um. Wir brauchen das nun mal, gut. Aber wir sollten aufpassen, dass wir andere nicht überfordern oder instrumentalisieren.
    Du instrumentalisierst niemanden, aber deine Freundin instrumentalisiert dich!
    Du brauchst dir über sowas keine Gedanken zu machen, sondern eher deine Freundin!

    Natürlich denke ich über den Inhalt nach, aber die Form vertrage ich nicht.
    Ich will nicht so scharf angegangen werden. So ein dickes Fell habe ich nicht.
    Und ich blaffe andere auch nicht so an. Menschen, die das tun, vertragen es bei anderen vielleicht eher.
    Ein gewisser Respekt und eine gewisse Distanz sollte für meinen Geschmack schon eingehalten werden.
    Hast du vielleicht selbst gar kein Interesse an tiefen und echten Freundschaften, in denen man sich auch mal streitet, hältst du evtl. selbst Ehrlchkeit nur sehr schwer aus?
    Da würde ich mal drüber nachdenken an deiner Stelle.

    LG Milk_

  7. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Damit ich nicht vergess, euch zu erzählen:

    Letztens berichtete mir eine Freundin, dass sie sich mit einem dieser lockeren, aber freundlich gemeinten Sprüche nach dem Befinden einer Kollegin erkundigt hatte, die das gar nicht haben konnte. Meine Freundin vermutet, dass der Kollegin das zu persönlich war. Auch andere schätzen diese Frau so ein.
    Ich könnte mir auch vorstellen, dass so ein etwas lockerer Spruch nicht jedermanns Sache ist. So von der Sorte: "Na? Alles klar?" Aber gut … In jedem Fall schloss meine Freundin daraus, dass man mit dem Nachfragen vorsichtig sein sollte, weil es viele nicht mögen.
    Und andere sitzen dann wieder da und fragen sich: "Warum fragt mich nie jemand, wie es mir geht?"

    Menschen sind verschieden und das Zwischenmenschliche eines der schwierigsten…

    Ebenfalls erwähnte die Freundin, dass man bei mir ja schon mal eher nachfragt und sich auch nach den alten Eltern erkundigt etc., da man ja weiß, dass ich Single bin.
    Bei anderen erkundigen sich die Menschen also NOCH WENIGER?

    Alles ist relativ …

    Heute blieb ich beim Durchblättern einer Fachzeitschrift an einem Foto hängen, dass zwei gestandene Männer zeigt. Einer hatte ein großes, flauschiges, rotes Kissen in Herzform im Arm. Ein Coach schreibt unter dem Titel "Unternehmer mit Herz" über die Bedeutung von Freundschaften:

    Herzlichkeit heißt nicht unbedingt täglich miteinander zu telefonieren, sondern ein offenes Ohr zu haben, zuzuhören und vor allen Dingen, wenn es darauf ankommt, füreinander da zu sein, ohne sich aufzudrängen. Vielleicht meinen Sie von sich, in der Vergangenheit nicht immer entsprechend gehandelt zu haben. Es gibt immer wieder Möglichkeiten, seine Herzlichkeit auch seinen Freunden gegenüber zu zeigen.

    Er rät: Entscheiden Sie sich bewusst.
    Man soll sich mit dem Partner gemeinsam hinsetzen und eine Liste machen, mit wem man zukünftig Zeit oder noch mehr Zeit verbringen möchte. Dann wird es einem auch zukünftig leichter fallen, Entscheidungen für private Termine zu treffen. U.U. auch, weil der Personenkreis kleiner wird, mit dem man Qualitätszeit erleben möchte. Gut wäre es auch, regelmäßige Termine einzuplanen, z.B. wöchentliche Sporttreffen, monatliche "Freundschaftstage", gemeinsame Urlaube.

    Verteidigen Sie diese Termine und kommunizieren Sie offen, wenn es mal nicht klappt.

    Außerdem solle man sich die Freiheit nehmen, sich bei dem auszusprechne, der gut zuhört, aber auch gemeinsam rumzualbern und zu lachen sei ganz wichtig! (Rumalbern? )

  8. Inaktiver User

    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Hast du vielleicht selbst gar kein Interesse an tiefen und echten Freundschaften, in denen man sich auch mal streitet, hältst du evtl. selbst Ehrlchkeit nur sehr schwer aus?
    Da würde ich mal drüber nachdenken an deiner Stelle.
    Unterschiedliche Positionen und Meinungsverschiedenheiten: Ja.
    Aggressive Wortwechsel, Schuldzuweisungen, Vorwürfe, Drohungen: Nein!

    Ja, ich bin für Ehrlichkeit, auch mir selbst gegenüber. Man kann alles sagen, es nur die Frage wie, es ist eine Frage der Formulierung und des Tons!!!

  9. gesperrt

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    AW: Erwartungen in einer Freundschaft

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir auch vorstellen, dass so ein etwas lockerer Spruch nicht jedermanns Sache ist. So von der Sorte: "Na? Alles klar?" Aber gut … In jedem Fall schloss meine Freundin daraus, dass man mit dem Nachfragen vorsichtig sein sollte, weil es viele nicht mögen.
    Ich mag es auch nicht unbedingt, weil man oft genau spürt, das es nur smalltalk ist.
    Dann sag ich ja gut, diesen Menschen möchte ich ganz sicher nicht von meinen Problemen erzählen, weil es sie eh nicht interessiert.

    Ebenfalls erwähnte die Freundin, dass man bei mir ja schon mal eher nachfragt und sich auch nach den alten Eltern erkundigt etc., da man ja weiß, dass ich Single bin.
    Bei anderen erkundigen sich die Menschen also NOCH WENIGER?
    Weil viele Menschen eigene Sorgen haben, die sie schon genug belasten.

    Heute blieb ich beim Durchblättern einer Fachzeitschrift an einem Foto hängen, dass zwei gestandene Männer zeigt. Einer hatte ein großes, flauschiges, rotes Kissen in Herzform im Arm. Ein Coach schreibt unter dem Titel "Unternehmer mit Herz" über die Bedeutung von Freundschaften:

    Herzlichkeit heißt nicht unbedingt täglich miteinander zu telefonieren, sondern ein offenes Ohr zu haben, zuzuhören und vor allen Dingen, wenn es darauf ankommt, füreinander da zu sein, ohne sich aufzudrängen. Vielleicht meinen Sie von sich, in der Vergangenheit nicht immer entsprechend gehandelt zu haben. Es gibt immer wieder Möglichkeiten, seine Herzlichkeit auch seinen Freunden gegenüber zu zeigen.
    Gefällt mir sehr.

    Er rät: Entscheiden Sie sich bewusst.
    Man soll sich mit dem Partner gemeinsam hinsetzen und eine Liste machen, mit wem man zukünftig Zeit oder noch mehr Zeit verbringen möchte. Dann wird es einem auch zukünftig leichter fallen, Entscheidungen für private Termine zu treffen. U.U. auch, weil der Personenkreis kleiner wird, mit dem man Qualitätszeit erleben möchte. Gut wäre es auch, regelmäßige Termine einzuplanen, z.B. wöchentliche Sporttreffen, monatliche "Freundschaftstage", gemeinsame Urlaube.

    Verteidigen Sie diese Termine und kommunizieren Sie offen, wenn es mal nicht klappt.

    Außerdem solle man sich die Freiheit nehmen, sich bei dem auszusprechne, der gut zuhört, aber auch gemeinsam rumzualbern und zu lachen sei ganz wichtig! (Rumalbern? )
    Der Mann hat einfach Recht!!!
    Und genau das tue ich gerade.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Unterschiedliche Positionen und Meinungsverschiedenheiten: Ja.
    Aggressive Wortwechsel, Schuldzuweisungen, Vorwürfe, Drohungen: Nein!

    Ja, ich bin für Ehrlichkeit, auch mir selbst gegenüber. Man kann alles sagen, es nur die Frage wie, es ist eine Frage der Formulierung und des Tons!!!
    Es gibt manchmal nicht den richtigen Moment, den richtigen Ton für Ehrlichkeit.
    Es ist manchmal schwer, sie überhaupt auszusprechen und bei Menschen, die mir wichtig sind, würde das nicht das Ende der Freundschaft bedeuten, ganz im Gegenteil.

    Alles Gute Fenimi!

    LG Milk_

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