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    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Zitat Zitat von tiefblau Beitrag anzeigen
    manchmal frage ich mich, ob man sich Neid nicht einfach auch mal erlauben sollte... bin so erzogen worden, dass man nicht neidisch zu sein hat..., dabei denke ich, es ist ein ganz normales menschliches Gefühl, es darf halt nur nicht "kippen"....
    Ich glaube, Neid ist gar nicht so das Problem, sofern er sich auf bestimmte Bereiche beschränkt und Konsens herrscht, dass jeder Bereiche hat, in denen er es besser hat als der andere. Schwierig wird es nach meiner Erfahrung immer dann, wenn einer von beiden sich in fast allen wesentlichen Aspekten unterlegen fühlt und es keinen Ausgleich gibt. Ich hab das schon aus beiden Perspektiven erlebt, und es hat auf Dauer nie funktioniert.

    Wenn jeder im Großen und Ganzen mit seinem Leben zufrieden ist und nur einzelne Punkte als defizitär erlebt, dann kann lässt sich das normalerweise gut ausgleichen. Meine Freundin mit Kindern beneidet mich sicherlich manchmal um meine Freiheiten, ich beneide sie manchmal um ihr Aufgehobensein im Familienkreis. Aber die meisten Zeit wollten wir wohl beide nicht tauschen. Eine andere kinderlose Freundin beneide ich manchmal darum, dass sie beruflich so konsequent an ihrer Selbstverwirklichung arbeitet, sie beneidet mich sicherlich manchmal um meine solidere Finanzlage. Tauschen würden wir wohl beide nicht wollen.

    Wichtig finde ich, da, wo man Neid empfindet, man hinzuspüren und zu schauen, auf welche Weise man seine Defizite möglicherweise ausgleichen könnte. Das kann dann ganz anders aussehen als bei dem, den man beneidet, aber man merkt, welche Themen es sind, die man sich anschauen sollte. Ich finde, Neid kann einem durchaus wichtige Impulse geben. Ich habe z.B. gemerkt, dass mein Job mir zwar ein solides Einkommen sichert, aber nicht mein Inneres erfüllt. Auf den Job mag ich nicht verzichten, also suche ich meine Erfüllung nun eher im ehrenamtlichen Bereich. So kann man sich ja auch gegenseitig inspirieren. Schön ist es natürlich, wenn man unter Freundinnen offen über solche Themen reden kann. Schwierig finde ich, wenn dieser Neid nur unterschwellig erkennbar ist, an der Oberfläche aber alles perfekt erscheint.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Richtig,wenn es unterschwellig abläuft und irgendwann kommt man nicht mehr miteinander klar.

    Also mit denen ich so Kontakt habe die kenne ich schon über 10Jahre,allerdings bei einigen mit Unterbrechungen und dann Wiedervereinigung.

    Eher frage ich mich wie eng eure Freundschaft ist,könnt ihr gut miteinander reden-lachen?
    Ich denke das ist immer eine wichtige Basis für mehr,auf der einen Seite das kommunizieren und auf der anderen der Humor.

    Der Lebensstil ist da doch eher ein ausweichen,eine Ausrede. Es geht doch darum wie man miteinander harmoniert,einfach ob man sich versteht,kann man gegenseitige Macken tolerieren und vor allem wo ist die Grenze,akzeptiert man die eine oder andere Einstellung und traut sich dennoch auch seine zu zeigen, ach usw.

    Mir ist nicht wichtig wie jemand lebt(denn davon kann ich sogar lernen,wenn das ein anderes Lebensmodell ist) sondern der Austausch,die Entwicklung-vor allem auch dabei sein-zu sehen wie es voran geht,auch mal für sie da sein wenns schlecht läuft,das ist die Summe wovon beide profitieren und was es ausmacht,finde ich. Und dabei ist es nicht wichtig das man jeden Tag Konatkt hat,aber wenn man ihn hat das auch nutzt und zuhört. Es ist doch schön wenn sie in bestimmten Bereichen anders denkt als du,das kann dich bereichern. Und ob sie unzufrieden ist oder nicht,das weiß nur sie,wieso fragst du nicht?

    Wenn ich sowas spüren würde,wäre das mindestens meine zweite Frage nach der ersten wie es ihr denn so geht.So allgemein ala:"Wie ergeht es dir damit das du mehr zu Hause bist,vermisst du was?"...so in etwa.
    Das würde mich doch brennend interessieren was sie denkt und fühlt.

    Was verbindet euch?

    lg
    Sein wie ein Fluß,
    der still die Nacht durchströmt.
    Die dunkle Nacht nicht fürchten.
    Die Sterne widerspiegeln, wenn welche am Himmel sind,
    und wenn Wolken den Himmel bedecken,
    Wolken, die Wasser sind wie der Fluß,
    auch diese widerspiegeln, ohne Schmerz,
    in den ruhigen Tiefen. (Manoel Bandeira, Der Fluß)

  3. Inaktiver User

    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Meine Erfahrung ist, daß es in Freundschaften immens hilft, wenn die Lebensentwürfe möglichst ähnlich sind.
    Ich staune immer über und bewundere Leute, die mir erzählen, daß sie mit Menschen befreundet sind (zum Teil -so sagen sie -sehr gut befreundet), die ganz anders leben.
    Für mich funktioniert das nicht, das habe ich im Laufe meines Lebens gemerkt. Sympathie durchaus, aber enge, dauerhafte Freundschaft?
    Zumindest wenn sich aus einer netten Bekanntschaft mit der Frau aus dem Yogakurs oder der anderen Mutter aus der Spielgruppe eine engere Freundschaft entwickeln soll, kann ich sagen, daß mir punktuelle Gemeinsamkeiten nicht ausreichen. Also im Sinne von einem gemeinsamen Hobby oder auch einer oder zwei besonders netter Eigenschaften der anderen Person.
    Solche Beziehungen kenne ich auch, würde diese aber nicht als Frendschaften bezeichnen.

    Ich denke, es kommt auch darauf an, wie sehr einen die Bereiche, in denen die Unterschiede liegen beschäftigen, bzw. in wie weit diese das Leben und den Alltag bestimmen.
    Wenn ich dänische Spielfilme mit mongolischen Untertiteln mag, sie aber nicht, ist das zu vernachlässigen.
    Hat eine Freundin aber einen ganz anderen Lebensentwurf, bedeutet das oft schon vordergründig unterschiedliche Tagesplanung, Zeiteinteilung, man ist eventl. zu unterschiedlichen Zeiten müde, unternehmungslustig etc. Das macht meines Erachtens schon auf einer rein praktischen Ebene etwas aus und die Logistik für Treffen, Telefonate , gemeinsame Unternehmungen schwierig.

    Meine Erfahrung zeigt mir, daß mehr Gemeinsamkeiten-auch und gerade in der Lebensführung-besser sind als weniger.

    Deshalb wundere ich mich immer über die vielen Freundschaften zwischen ganz unterschiedlchen Frauen, von denen ich so höre. Ich will nicht anzweifeln, daß sie existieren, staune aber darüber.

    Ich finde die Probleme der Strangeröffnerin mit ihrer Freundin gar nicht so verwunderlich, sondern halte sie im Gegenteil für ziemlich normal in dieser Situation.

    Mein Eindruck ist, daß die (enge) Freundschaft zwischen Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen und nur puntuellen Gemeinsamkeiten vielleicht ein gerngepflegter Freundschaftsmythos ist, der auch unter Druck setzen kann.

    Den Neidaspekt sehe ich gar nicht so sehr im Vordergrund und würde ich nicht überbewerten. In meinen Augen ist die Strangeröffnerin weder bösartig neidisch noch sehe ich, daß sie generell ein Neidproblem hat. Also, darüber würde ich an deiner Stelle, Tiefblau, nicht zu viel Gedanken machen.
    Geändert von Inaktiver User (11.06.2012 um 06:53 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Neid ist kein schönes Gefühl. Ich möchte nicht neidisch sein, zumindest nicht über einen längeren Zeitraum.
    Kein Problem habe ich dagegen mit einem kurzen Aufflackern, wenn jemand z.B. einen Erfolg bei einer Sache hat, um die ich mich auch bemüht habe. Das kann dann ein paar Minuten, vielleicht auch ein oder zwei Tage anhalten.

    Schwierig ist es, wenn ich dauerhaft annehmen würde, jemand hat es leichter als ich, kriegt mehr Unterstützung, hat Erfolge, ohne sich groß zu bemühen o.ä. Ich sehe dann aber auch, warum das so ist. Meist hat dieser Mensch andere Charaktereigenschaften als ich, ist z.B. offener für Angebote und Vorschläge von anderen. Oder charmanter, selbstbewusster, fleißiger. Ich bin dafür vielleicht zuverlässiger, intelligenter, eigenständiger oder was weiß ich. Ist ja nur ein Beispiel.

    Worauf ich hinaus will: Ich sehe die Ursachen, die zu den unterschiedlichen Lebensweisen führen. Und ich weiß, dass ich mit niemandem tauschen möchte, denn ich habe viele Wahlmöglichkeiten in meinem Leben gehabt. Es hat seinen Grund, warum ich so geworden bin, wie ich jetzt bin. Auf einen Teil dieser Gründe hatte ich keinen Einfluss, für die anderen habe ich mich frei entschieden. Warum sollte ich auf jemanden neidisch sein? Er schließt vermutlich Kompromisse, die ich nicht bereit wäre einzugehen.

  5. Inaktiver User

    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Zitat Zitat von Backpapier Beitrag anzeigen
    Wenn ich sowas spüren würde,wäre das mindestens meine zweite Frage nach der ersten wie es ihr denn so geht.So allgemein ala:"Wie ergeht es dir damit das du mehr zu Hause bist,vermisst du was?"...so in etwa.
    Das würde mich doch brennend interessieren was sie denkt und fühlt.

    lg
    Backpapier, ich würde den Satz "vermisst du etwas?" weg lassen. Es ist zwar nur eine Frage, aber...

    Wenn ich zum Beispiel als Nichtmutter eine Mutter frage, ob sie nicht ihre Freizeit vermisst, schafft das vermutlich nicht die Nähe, die man sich wünscht und schon garnicht, wenn, wie im Beispiel der TE sowieso schon das Gefühl im Raum steht, dass der Lebensentwurf der einen Frau der anderen zu denken gibt.
    Ich habe solche Fragen nie gestellt, weder als Verheiratete an Singles noch in anderen Situationen. Und ich bin mit Frauen, die andere Lebensentwürfe als ich hatten, daher auch bestens ausgekommen.
    Ich würde nie Fragen stellen, bei denen eine Person das Gefühl bekommen könnte (muss nicht sein, aber es passiert oft - wie man hier in tausend Strängen nachverfolgen kann) sie müsste ihren Lebesnentwurf erklären oder rechtefertigen oder sogar verteidigen.
    Geändert von Inaktiver User (11.06.2012 um 16:30 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Tiefblau, dein zweiter Beitrag liest sich schon mal ganz anders als dein erster Beitrag.

    Du bist dir jetzt deiner Bedürfnisse bewusst, die mit deiner Freundin eigentlich gar nichts zu tun haben. Du bist nur durch ihr Leben darauf aufmerksam geworden. Ich drücke dir die Daumen, dass du sie dir befriedigen kannst, dass du um Hilfe bitten lernst und dann auch Unterstützung bekommst in Zeiten, wo du dich überlastet fühlst!

    LG Lotterle

  7. User Info Menu

    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Herzlichen Dank für alle Antworten!

    Also grundsätzlich: als missgünstig würde ich mich nicht sehen. Manchmal neidisch schon, aber da bin ich ehrlich und möchte es zu mir selber auch sein. Und mir ging es ja darum, nicht im Neid steckenzubleiben und irgendwann quittegelb zu sein, sondern mir selbst mal auf den Grund zu gehen, woher das Gefühl eingentlich kommt...

    Nun, da bin ich ein ganzes Stück weitergekommen, auch dank eurer Antworten.
    Ich empfinde das andere Lebensmodell meiner Freundin ja auch als bereichernd, ich weiss nur, ich würde es so nicht leben wollen. Aber das ist ja ein anderes Thema und muss unsere Freundschaft nicht behindern. Ich finde manchmal schwierig, dass mich im Zusammensein mit ihr und besonders mit ihrer Familie manchmal so ein trauriges Gefühl überkommt, ich beneide sie dann um ihre Geborgenheit in der Familie, die sie leben kann. Ich vermisse das manchmal selbst in meinem Leben sehr!!

    Neulich hat sie mal gesagt, dass sie sich ein Leben ohne Familie nicht vorstellen kann... und dass sie nicht verstehen kann, dass jemand keine Kinder möchte. Ich finde diese Einstellung schwierig, ich bin da offener, habe z.B, auch Freundinnen ohne Kinder und finde den Austausch mit diesen wichtig. Das hab ich ihr auch gesagt. Auf der anderen Seite unterstützt mich meine Freundin im Alltag auch oft sehr, da sie viel mehr Kapazitäten hat... ist auch schön.

    Mein Gefühl ist, dass das Thema ihrer beruflichen Entwicklung auch bei ihr unterschwellig rumort, aber sie kann es für sich selbst noch nicht richtig klar formulieren. Ich glaube, sie hat manchmal auch Sehnsucht nach etwas Eigenem. Aber das ist dann wieder der Punkt, wo ich sie nicht verstehe: Warum baut sie sich nichts auf? Sie könnte vor dem finanziellen hintergrund ihres mannes z.B. bequem eine Selbstständigkeit aufbauen, oder Teilzeit arbeiten... Aber sie meint dann: Ich habe nicht genügend Druck.. Mir fällt es einfach schwer, so eine Einstellung nachzuvollziehen, ganz abgesehen davon, dass ich arbeiten MUSS, um meinen Lebensunterhalt zu sichern. Und ich empfinde sie auch ÜBERHAUPT nicht als Heimchen am Herd, im Gegenteil, sie ist für mich eine flotte moderne Frau mit vielen Fähigkeiten und Gaben...

    Ich denke, ich werde sie wirklich mal ganz vorsichtig fragen, wie es es für sie ist, soviel zu Hause zu sein.

  8. User Info Menu

    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Backpapier, ich würde den Satz "vermisst du etwas?" weg lassen. Es ist zwar nur eine Frage, aber...

    Wenn ich zum Beispiel als Nichtmutter eine Mutter frage, ob sie nicht ihre Freizeit vermisst, schafft das vermutlich nicht die Nähe, die man sich wünscht und schon garnicht, wenn, wie im Beispiel der TE sowieso schon das Gefühl im Raum steht, dass der Lebensentwurf der einen Frau der anderen zu denken gibt.
    Ich habe solche Fragen nie gestellt, weder als Verheiratete an Singles noch in anderen Situationen. Und ich bin mit Frauen, die andere Lebensentwürfe als ich hatten, daher auch bestens ausgekommen.
    Ich würde nie Fragen stellen, bei denen eine Person das Gefühl bekommen könnte (muss nicht sein, aber es passiert oft - wie man hier in tausend Strängen nachverfolgen kann) sie müsste ihren Lebesnentwurf erklären oder rechtefertigen oder sogar verteidigen.
    Hm,meine Frage war nur ein Beispiel. Und soweit ich weiß ist die TE und deren Freundin Mutter,von daher passt es dann schon ob man etwas vermisst,ich finde sogar das ist eine legitime Frage und man unterstellt damit erst mal überhaupt nichts.

    Damit will ich nur wissen ob sie etwas vermisst,und mal Budder auf die Fische,jeder vermisst mal mehr oder weniger etwas im Leben. Das muss nicht gleich bis zur Unzufriedenheit führen aber dennoch kann dieses Gefühl mal vorhanden sein und warum nicht sich mit der Freundin darüber austauschen.
    Da haben wir beide schon eine unterschiedliche Auffassung zu dem Thema,denn ich sehe das nicht als verteidigen oder rechtfertigen ihres Lebens oder deren Gestaltung,es ist ein Austausch,ein wissen wollen was wirklich in ihr vorgeht-vielleicht sollte man das nicht bewerten ala das finde ich jetzt negativ oder positiv-sondern dann einfach so stehen lassen und selbst erzählen was man so vermisst.
    Wie gesagt jetzt als Beispiel zum Anliegen der TE.

    Naja und was du meinst,das ein Gefühl im Raum steht,das der Lebensentwurf der Freundin der Te zu denken gibt,das weiß doch die Freundin so ganz im Detail garnicht. Und wie man sieht beschäftigt sie sich ja damit und will wissen was sie wirklich denkt. Also warum soll das dann nicht hilfreich sein das mal mehr zu ergründen,vielleicht entdeckt sie dann dabei das ihre Freundin zwar anders denkt als die TE aber einen Weg für sich gefunden hat bestimmte Abstriche im Leben zu kompensieren mit anderen Dingen und dabei nicht so unglücklich ist wie es scheint und das regt sie wiederum an eventuell etwas zu ändern oder über sich nachzudenken was auch immer,es gibt zig möglicheiten.

    Ich bin Mutter,und habe auch schon mal solche Gespräche geführt mit einer Freundin,auch Mutter(sie lebt komplett anders als ich).
    Und hier ist es ja so das die Freundin eben nicht arbeiten geht und die TE schon,die Freundin ist verheiratet(glaube ich),die TE nicht.Die eine hat ne große Familie,die andere nicht...da kommen schon mal Fragen auf,manchmal ergeben die sich auch ausn Gespräch heraus...okay,soweit dazu.

    Ich denke,wir beide sehen das aus verschiedenen Blickwinkeln,du handelst da etwas anders als ich.

    lg
    Sein wie ein Fluß,
    der still die Nacht durchströmt.
    Die dunkle Nacht nicht fürchten.
    Die Sterne widerspiegeln, wenn welche am Himmel sind,
    und wenn Wolken den Himmel bedecken,
    Wolken, die Wasser sind wie der Fluß,
    auch diese widerspiegeln, ohne Schmerz,
    in den ruhigen Tiefen. (Manoel Bandeira, Der Fluß)

  9. Inaktiver User

    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Backpapier, ich verstehe, wie du es meinst und ich gebe dir Recht. Selbstverständlich kann man sich über die Unterschiede in den jeweiligen Lebensentwürfen mal unterhalten! Und ehe man sich selbst etwas in Bezug auf die Zufriedenheit anderer zurecht fantasiert ist es sowieso besser. Aber meiner Meinung nach sollte man solche Gespräche mit Fingerspitzengefühl führen. Aber wenn man, wie die TE, gerade noch in so einer - wie sie es selbst ja sagt - neidvollen Phase ist, spürt das das Gegenüber sehr oft, an der Art der Frage (Wortwahl, Betonung) , und die Reaktion ist eventuell erst mal Abwehr, wo sich das Gegenüber ansonsten bei wirklich gespürtem Interesse öffnen würde. Verstehst du was ich meine?

    LG LOtterle

  10. Inaktiver User

    AW: unterschiedliche Lebensentwürfe in Freundschaften und der Umgang damit

    Tiefblau, eine Möglichkeit so ein Gespräch anzufangen, wäre zum Beispiel auch, wenn du mit dem anfängst, was du in deinem Leben vermisst, anstatt sie zu fragen, was sie eventuell vermisst.

    Backpapier hat einen schönen Satz gesagt: "jeder vermisst mal mehr oder weniger etwas im Leben. Das muss nicht gleich bis zur Unzufriedenheit führen". Von daher versuch mal, nicht eine Wertung vorweg zu nehmen und ihr Unzufriedenheit zu unterstellen. Solange du das tust, wird deine Frage vermutlich nicht nach ehrlichem Interesse klingen.

    LG LOtterle

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