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  1. Inaktiver User

    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    @Femini:
    danke, den link zum Nachbarstrang, ich habe ihn nun gelesen. Sehr anregend. In der Tat scheine ich nicht die Einzige auf der Welt zu sein.

    @emdi: ich hab auch deinen Strang gelesen.
    zu deiner Frage nach den Männern mit eher weiblichen Eigenschaften: ich bin meist an solche geraten, die versuchen Konflikte mit viel Reden und un ohne Vorwürfe zu lösen, zuhören können, sich in mich einfühlen, mich so akzeptieren wie ich bin, nicht mosern oder kritisieren, eher anhänglich und fürsorglich sind, selbst Kompromisse eingehen ohne viele Worte darüber zu verlieren aber auch schnell sich zu viele Sorgen machen, wenn ich mal später komme als angekündigt.
    Wobei ich selbst häufig die Tendenz habe zu schnell zu sagen 'du verstehst mich ja gar nicht' und eher an mich denke als an das "wir" oder gar nur an den anderen. Die Männer hatten auch eher beste und gute Freundinnen als Freunde, was bei mir auch so ist, also ich habe mehr gute Freunde als Freundinnen.

    @Ella969:
    danke für deine Antwort.
    warum ich alles "alleine und ohne Hilfe schaffen" muss: vielleicht weil ich die Bestätigung brauche dass ich das kann? Oder weil ich nicht abhängig sein will? Ehrlich gesagt habe ich darauf keine Antwort. Ich glaube aber eher ersteres, denn bei manchen Dingen, die meine Kompetenz komplett übersteigen bitte ich andere um Hilfe.
    ich denke auch, dass es gut ist, mich so zu akzeptieren wie ich bin und nicht gegen irgendwelche "Anomalien" in mir anzukämpfen. Die meisten meiner Freunde und Partner akzeptieren es auch wenn ich sage, ich bin heute lieber alleine. also sie wissen, dass ich sie dann nicht ablehne, sondern es ein Bedürfnis von mir ist, auch mal für mich zu sein. ein Problem wird es nur, wenn der Partner ein ganzes Wochenende mit mir verbringen will oder einfach nur möchte, dass ich ihn jeden Abend anrufe, aber mir so gar nicht danach ist. Dann treffen zwei gegensätzliche Interessen oder Bedürfnisse aufeinander. Ein Kompomiss ist dann schwierig. Ich stelle jedenfalls fest, dass ich nicht dem Partner zuliebe bereit bin, etwas zu machen wozu er Lust hat aber ich nicht. Meine daraus gezogene "Schlussfolgerung" war dann meist: wenn es mir so schwer fällt etwas zu tun, wozu der Partner Lust hat, also es zu tun, weil ich sehe, dass es ihm Freude bereiten würde eben um ihm eine Freude zu machen, dann liebe ich ihn wohl nicht genug, denn sonst würde ich es ja machen.
    dann wäre aber das Problem, dass ich in Beziehungen nicht "geben" kann sondern nur "nehme" und wenn ich genug habe, dann gehe ich. Wobei die bisherigen Partner mir eher gesacgt, habe, dass ich eine "Bereicherung" für ihr Leben bin, also ich schon gegeben habe.
    Vielleicht war aber auch nur noch nicht der "Richtige" dabei.

  2. Inaktiver User

    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    …Männern mit eher weiblichen Eigenschaften: ich bin meist an solche geraten, die versuchen Konflikte mit viel Reden und un ohne Vorwürfe zu lösen, zuhören können, sich in mich einfühlen, mich so akzeptieren wie ich bin, nicht mosern oder kritisieren, eher anhänglich und fürsorglich sind, selbst Kompromisse eingehen ohne viele Worte darüber zu verlieren
    Staun! Das gibt es es?
    Wo gibt es die?
    Is' ja schon immer lustig, dass man immer wieder an den gleichen Typ kommt. Meine waren anders.

    Warum verhalten sich deine Männer so? Den reinen Gutmenschen gibt es doch nicht. Vielleicht kommst du durch diese Fragestellung andersrum an die Ursache deiner Ablehnung.
    Es gibt ja auch Männer wie den Werther von Goethe. Narzissten, die selbst eher weibliche Züge haben und das Mütterlich oder "Nährende" an einer Frau lieben. Ich habe dazu mal ein sehr interessantes Interview mit Dr. Bärbel Wardetzki gehört. (Link gelöscht, s.u. )

    Wobei ich selbst häufig die Tendenz habe zu schnell zu sagen 'du verstehst mich ja gar nicht' und eher an mich denke als an das "wir" oder gar nur an den anderen.
    Das kann für den anderen natürlich schon verletzend sein.

    Oder gibt es vielleicht doch einen Grund, weshalb du dich unverstanden fühlst? Bist du in dem Moment verletzt?
    Oder nur genervt, machst es dir leicht und scheuchst den anderen fort?

    Ich stelle jedenfalls fest, dass ich nicht dem Partner zuliebe bereit bin, etwas zu machen wozu er Lust hat aber ich nicht. Meine daraus gezogene "Schlussfolgerung" war dann meist: wenn es mir so schwer fällt etwas zu tun, wozu der Partner Lust hat, also es zu tun, weil ich sehe, dass es ihm Freude bereiten würde eben um ihm eine Freude zu machen, dann liebe ich ihn wohl nicht genug, denn sonst würde ich es ja machen.
    Hm. Die Frage ist, wann fängt das an?
    Gab es einen Grund, einen Anlass? Bist du von irgendetwas genervt, was er macht oder erwartet und sagst es ihm nicht?

    Kennst du es gar nicht, dass du ganz von allein versuchst, dem anderen eine Freunde zu machen und dass es ein glückseliges Gefühl ist, zu sagen: "Ja, machen wir"? Einfach, weil es so schön ist, bei deinem Partner zu sein.
    Gut, im "normalen" Leben bin ich selbst nicht ständig so, z.B. meinen Freundinnen gegenüber, aber ich kenne das Gefühl.

    In jedem Fall wäre es nicht normal und nicht gesund, immer alles freudestrahlend dem Partner zuliebe zu machen, obwohl man an sich keine Lust zu der Unternehmung hat.

    Vielleicht war aber auch nur noch nicht der "Richtige" dabei.
    Ich fürchte, das ist es nicht …
    Geändert von Inaktiver User (02.06.2012 um 01:17 Uhr) Grund: Verbesserungen

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    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    fenimi, danke für das löschen des links.
    Geändert von legrain (01.06.2012 um 22:25 Uhr)
    lg
    legrain

  4. Inaktiver User

    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    Entschuldigung!
    Das hatte ich übersehen, dass der Link ein Download war.
    Geändert von Inaktiver User (02.06.2012 um 01:18 Uhr) Grund: Verbesserungen

  5. Inaktiver User

    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich stelle jedenfalls fest, dass ich nicht dem Partner zuliebe bereit bin, etwas zu machen wozu er Lust hat aber ich nicht. Meine daraus gezogene "Schlussfolgerung" war dann meist: wenn es mir so schwer fällt etwas zu tun, wozu der Partner Lust hat, also es zu tun, weil ich sehe, dass es ihm Freude bereiten würde eben um ihm eine Freude zu machen, dann liebe ich ihn wohl nicht genug, denn sonst würde ich es ja machen.
    dann wäre aber das Problem, dass ich in Beziehungen nicht "geben" kann sondern nur "nehme" und wenn ich genug habe, dann gehe ich. Wobei die bisherigen Partner mir eher gesacgt, habe, dass ich eine "Bereicherung" für ihr Leben bin, also ich schon gegeben habe.
    Die Zweifel bezüflich Geben und Nehmen kenne ich auch. Mein Mann ist auch so ein fürsorglicher, anhänglicher, und ich frage mich oft, ob ich zu egoistisch bin, weil ich regelmäßig mein Einzelgängertum pflegen muss, um halbwegs ausgeglichen zu sein.

    Aber es nützt ja auch niemandem etwas, wenn man in der Beziehung etwas gibt, was einem selber nachher fehlt und man sich dadurch unglücklich macht. Wenn es nur so funktioniert dann ist er wohl wirklich nicht der Richtige.

    Ich bin mir auch bei mir nie sicher, wo der (gesunde, angeborene) Wunsch nach mehr Distanz aufhört und die Nähephobie anfängt. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob das überhaupt wichtig ist.

    Und etwas in Anlehnung zu dem, was Fenimi schreibt: man muss sich auch vor Augen führen, dass wenn ein erwachsener Mann eine Beziehung eingeht und darin bleibt, er wohl auch irgendetwas daraus "zieht". Gegensätze sorgen ja zum Beispiel nicht nur für Konflikte, sondern auch für Spannung.

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    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    Die meisten meiner Freunde und Partner akzeptieren es auch wenn ich sage, ich bin heute lieber alleine. also sie wissen, dass ich sie dann nicht ablehne, sondern es ein Bedürfnis von mir ist, auch mal für mich zu sein.
    Liebe ppaula,

    ich finde es ganz toll, dass dir so viel Verständnis entgegen gebracht wird und frage mich nun, warum DU weniger Verständnis zu dir selbst aufbringen kannst als deine Freunde... Alles was ich dir schreibe gilt mir auch, auch meine Freunde benehmen sich total verständnisvoll und ich kann das schätzen, allerdings erwarte ich von mir selbst, dass ich verbindlicher bin (so nenne ich das).


    ein Problem wird es nur, wenn der Partner ein ganzes Wochenende mit mir verbringen will oder einfach nur möchte, dass ich ihn jeden Abend anrufe, aber mir so gar nicht danach ist. Dann treffen zwei gegensätzliche Interessen oder Bedürfnisse aufeinander. Ein Kompomiss ist dann schwierig.
    Ich habe festgestellt, dass es unterschieldich ist und es hängt von meinem Gegenüber ab. Bin mit einem Mann zusammen, der auch ein Einzelgänger ist und der null klammert. Er kann sich total gut beschäftigen allein und ich kann bei ihm so sein, wie ich bin. Ohne jegliche Einschränkung. Er erwartet nichts von mir. Auch wenn es für mich undenkbar war, ich kann mit ihm mehrere Tage nacheinander verbringen ohne dass Beklemmung aufkommt. Aber ich denke, es hat damit zu tun, dass wir uns sehr ähnlich sind.

    Ich stelle jedenfalls fest, dass ich nicht dem Partner zuliebe bereit bin, etwas zu machen wozu er Lust hat aber ich nicht. Meine daraus gezogene "Schlussfolgerung" war dann meist: wenn es mir so schwer fällt etwas zu tun, wozu der Partner Lust hat, also es zu tun, weil ich sehe, dass es ihm Freude bereiten würde eben um ihm eine Freude zu machen, dann liebe ich ihn wohl nicht genug, denn sonst würde ich es ja machen.
    Solange du dir bewusst bist, dass es nur deine Interpretation ist, ist alles noch OK. Ich habe mir das Buch über Bindungsängste gekauft (Titel fängt mit "Jein. Bindunmgsängste ..." an) und gestern habe ich mehrere Seiten drin gelesen. Ich erkannte mehrere Strategien von mir, Nähe zu vermeiden und bin dabei herauszufinden, warum das so ist. Wie bei jedem Muster ist es meiner Erfahrung nach wichtig zu erkennen, dass es vorliegt, um eine Chance zu haben, sie zu transformieren. Ich habe erstmal akzeptiert, dass ich eine gewisse Bindungsphobie habe und ich verurteile mich dafür nicht. Ich gehe davon aus, dass ich völlig in Ordnung bin so, wie ich bin. Und ich habe ein Recht so zu sein. Allerdings sehe ich ein, dass mein Verhalten eher unfrei ist, da ich dadurch mir selbst die Nähe zu den anderen verweigere und ich würde gerne daran was ändern.


    dann wäre aber das Problem, dass ich in Beziehungen nicht "geben" kann sondern nur "nehme" und wenn ich genug habe, dann gehe ich. Wobei die bisherigen Partner mir eher gesacgt, habe, dass ich eine "Bereicherung" für ihr Leben bin, also ich schon gegeben habe.
    Vielleicht war aber auch nur noch nicht der "Richtige" dabei.
    Diesen Verdacht hatte ich auch, teilweise bin ich sehr unzufrieden mit mir selbst, weil ich mich immer abgrenze und habe den Eindruck, dass ich meinen Gegenüber nicht würdige. Von Außen kamen aber meistens andere Reaktionen und die meisten in meinem Freundeskreis schätzen mich. Das sind die, die mich nicht brauchen, sondern die mich frei genießen können... Ich sage mir, dass ich einen Exotenbonus habe

    Ich finde den Austausch mit euch sehr interessant, danke .
    Gruß,
    Ella
    Geändert von Ella969 (06.06.2012 um 10:18 Uhr)

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    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    Hallo,

    ich finde den Strang sehr interessant, da ich das gleiche Problem habe.

    Männer, die unerreichbar sind, sind für mich interessant, ich habe sogar das Gefühl, dass ich mich komplett und mit ganzem Herzen in sie verlieben kann. Die anderen, die "normal" sind, erreichbar, liebenswürdig und präsent, interessieren mich nicht.

    Ich habe auch schon sehr lange mit einer Psychologin gearbeitet und mehrere Ansätze versucht, alles mit einer sehr, sehr schlechten Erfahrung in der Kindheit in Zusammenhang zu bringen, bisher ohne Erfolg. Es hat einfach alles nichts gebracht. Und manchmal habe ich es so satt weiterzuarbeiten, möchte dann einfach nur noch leben und nicht mehr in der Vergangenheit wühlen.

    Glaubt ihr, dass man so etwas wirklich erlernen kann?

    Ich habe eben was Interessantes gelesen
    Was kann der Frosch dafür, dass er aus der Nähe aussieht wie ein Frosch, wo man doch aus der Ferne den Prinzen in ihm sah. Ich glaube, genau das passiert jedesmal wieder, wenn man jemanden braucht, der einen aufwertet und einem Halt gibt. Und nicht einfach einen Partner sucht, der mit einem das Leben und den Alltag teilt.

    Das klingt schön, aber bei dem Satz ".... der mit einem das Leben und den Alltag teilt" spüre ich eine Sperre in mir. Meine Freunde sagen, dass das schon wird, dass ich noch nicht den Richtigen kennengelernt habe. Aber ich denke eher, dass ich den Richtigen, mit dem ich lange Jahre zusammen war, dadurch vergrault habe.

    An die Bezeichnung "Exot" denke ich auch oft, aber ich glaube, dass man sich dadurch zu wichtig macht. Jeder Mensch ist doch einzigartig und alleine dadurch schon ein Exot.
    Geändert von Jagdhund (06.06.2012 um 11:04 Uhr)
    Wir suchen unser Glück außerhalb von uns selbst, noch dazu im Urteil der Menschen, die wir doch als kriecherisch kennen und als wenig aufrichtig, als Menschen ohne Sinn für Gerechtigkeit, voller Missgunst, Launen und Vorurteile: wie absurd!
    LA BRUYÈRE (Pascal Mercier, Der Klavierstimmer)

  8. User Info Menu

    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    Hallo Jagdhund,

    willkommen im Club . Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich würde gerne wirklich die Freiheit haben um zu entscheiden, wie nah ich meinem Partner kommen möchte .

    Klar ist es aus der Nähe betrachtet alles ein wenig anders, aber wenn ich erstmal voll begeistert bin und nach kurzer Zeit innerlich am Kritisieren (das tue ich im Stillen und es manifestiert sich eher als Zweifeln), dann gehe ich davon aus, dass das eine Strategie von mir ist. Ich weiß, dass der andere nichts dafür kann und ich glaube zu wissen, dass ich das nicht ganz freiwillig mache (im Sinne von konditioniert).

    Unerreichbare habe ich nie gewollt, anscheinend habe ich diese Strategie noch nicht für mich entdeckt aber meistens kontrolliere ich den Abstand und beim anderen ist es eher "friss oder stirb". Nicht so nett...

    Gruß,
    Ella

  9. Inaktiver User

    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    Fenimi: "Warum verhalten sich deine Männer so? Den reinen Gutmenschen gibt es doch nicht. Vielleicht kommst du durch diese Fragestellung andersrum an die Ursache deiner Ablehnung."
    Hm. Gute Frage. Wenn mir jemand sagt, ich liebe dch so wie du bist, auch mit all deinen Macken, dann denke ich, dass er mich vielleicht eher braucht, eben weil ich so schrecklich eigenbrödlerisch und unangepasst bin. Weil ich vielleicht so lebe, wie sie es auch für sich wollen, aber es sich nicht eingestehen (also als quasi verhinderte Einzelgänger). Und irgendwie entsteht dann ein Ungleichgewicht, ich kann mir dann auch Dummheiten erlauben und Respektlosigkeiten, die so akzeptiert werden. Also ich werde dann auf einen Sockel gestellt, der mir gar nicht passt. Oder nutze ich ihre Gefühle aus? Oder vielleicht ist das "ich liebe dich so wie du bist, und du bist total kompliziert, aber genau das liebe ich" für mich schon eine Erwartungshaltung ihrerseits? Oder mir fehlt die Reibung, weil es zu einfach ist? Vielleicht ist es also auch eine große Angst, mich völlig einzulassen? Aus Angst, dass "Ich" mich im "Wir" verliere?
    (zur Zeit hab ich eher Fragen als Antworten)

    Ella969: "Ich habe erstmal akzeptiert, dass ich eine gewisse Bindungsphobie habe und ich verurteile mich dafür nicht. Ich gehe davon aus, dass ich völlig in Ordnung bin so, wie ich bin. Und ich habe ein Recht so zu sein. Allerdings sehe ich ein, dass mein Verhalten eher unfrei ist, da ich dadurch mir selbst die Nähe zu den anderen verweigere und ich würde gerne daran was ändern."
    Genau so sehe ich das bei mir auch.

    Ella969:"Das sind die, die mich nicht brauchen, sondern die mich frei genießen können..."
    Schön gesagt. Eben weil dann kein "Interesse" im Spiel ist. Es bleibt aber halt dann auch unverbindlich.
    Oder ich flüchte vor der Verbindlichkeit?

    Es fiel mir auch auf, dass ich Wünsche und Bedürfnisse fast nur für mich habe und quasi nie für ein "Du" oder ein "Du und Ich" oder gar ein "Wir".
    Obwohl, bei meiner Großmutter konnte ich Fernsehsendungen mit ihr zusammen anschauen, die mich so gar nicht interessierten, eben und nur weil es ihr Freude machte. Das ist aber vielleicht eine andere (bedingungslosere) Art on Liebe.

  10. User Info Menu

    AW: Liebes- und bindungsunfähig?

    Paula, kann es sein, dass deine bisherigen Freunde stets eher das charakterliche Gegenteil von dir selbst verkörpert haben? Ich könnte mir vorstellen, dass sich deutlicher abzeichnet, wo das Problem liegt, wenn du bei deinem Gegenüber bewusst auf sehr große charakterliche Ähnlichkeiten zu dir selbst achtest. Manchmal sieht man im Spiegel besser, was irgendwo hinter einem selbst verborgen ist.

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